Sunexpress (XQ/XG)
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Einen Gangplatz muss man doch nicht vorreservieren, den bekommt man beim Check in immer.
Der Sitzabstand ist bei Sunexpress nicht anders, als bei anderen Kurz- und Mittelstreckenfliegern, woran machst Du das fest?
Weil der Kapitän den Sitzabstand erwähnt hat? Wenn er nix sagt, oder "mufflig" ist, ists auch schxxx.Entertainmentprogramm? Gibts auch bei den meisten auf der Strecke nicht mehr. Service jedoch gibts immer noch. Du kannst diverse Getränke und Snacks billiger als am Flughafen kaufen, Du bekommst sogar immer noch ein Sandwich und etwas Wasser, je nachdem, welche Ticketkategorie Dein Veranstalter bzw Du selbst gebucht hat/hast.
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Einige Airlines haben für Behinderte einige Plätze im Heck der Maschinen "geblockt". Vielleicht ist das bei Sun Express auch so - und daher das Theater?
LG
Sokrates
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Ich bekomme für meinen Sohn (GdB 100, Mz G, B und H) bei XG auch ausschließlich nur Fensterplätze zugewiesen (wunschgemäß immer in der zweiten Reihe) und es wird jedesmal von Sunexpress in der Reservierungsbestätigung darauf hingewiesen, dass er unbedingt dort sitzen muss. Er ist allerdings nicht gehbehindert sondern Autist, daher fühlt er sich am Fenster sowieso am wohlsten.
Eine Erklärung dafür habe ich allerdings nicht bekommen, jedoch auch nicht eingefordert, da es für uns so ja in Ordnung ist. -
@Kuifje_de
Willkommen im Forum.
Sehe es wie @Mam: Ich bevorzuge ebenfalls den Gangplatz, habe aber noch nie reserviert. Ich bitte beim Check-in um einen solchen Platz und gut ist.
Als mögliche Erklärung für diese Maßnahme der Airline fällt mir einzig ein, dass man Passagieren mit Einschränkungen Plätze zuweist, auf denen sie während des Fluges ungestört sitzenbleiben können, sich nicht erheben müssen, um Sitznachbarn ggf. durchzulassen. Und wenn diese Fensterplätze - wie @Sokrates schrieb - von vornherein geblockt sind...
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Also ich kann Kuifje da durchaus verstehen. Bei seiner Art der Einschränkung wäre mir ein "hättnochimmajotjejange" auch nicht genug und ich mir nach Vortrag in diesem Fall eine bessere Kundenorientierung gewünscht als "geht nicht, weil immer so" :?
Kourion, Deine Begründung ist auch für mich die einzige, die mir in den Sinn kommt, aber hier ist sie deutlich kontraproduktiv, im Extremfall sogar gesundheitsgefährdend und da sollte man doch auch mal "den Arsch hoch bekommen"!?
Kuifje, schade, daß man sich so querstellt, mein einziger Rat, sei zeitig am Check In, wovon ich eh ausgehe, und schildere dem CI-Agent zur Not Deine besonderen Bedürfnisse. Bin mir sicher, daß es klappen wird, kann Dich aber wie oben geschildert durchaus verstehen, daß Dir da eine gewisse Sicherheit lieber wäre. Sollte widererwartend nix gehen, sprich im Flieger einfach den Gangbesetzer Deiner Reihe an, er wird Verständnis haben und sollte auch das ein Uneinsichtiger sein, wende Dich an eine Flugbegleiterin, die wird schon einen Verständnisvollen finden!
Guten Flug und schönen Urlaub

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Da ich immer am Gang sitze, wurde (bei meiner damaligen Gehbehinderung) der am Fenster sitzende Passagier drauf aufmerksam gemacht, im Falle eines Notfalls nicht schnell genug den Platz verlassen zu können!
Erst als er sein ok gab, durfte ich dort sitzenbleiben.
Für mich absolut nachvollziehbar! -
@Domino 27....genau das Gleiche dachte ich auch, als ich den Beitrag von Palme las. Ebenso halte ich es für bedenklich, daß bei "Behinderungen" nicht unterschieden wird, welcher Art ( ich denke aber, daß das nicht XG/XQ spezifisch sein wird).
Flexibilität der Airlines wäre somit wünschenswert. -
Es war um Übrigen NICHT Sunexpess, sondern Air Berlin. Es sollte nur eine eventuelle Erklärung sein.
Fand es auch gar nicht abwegig, und schon überhaupt nicht diskriminierend!
Damit hat sich die Airline abgesichert. Ich hätte ganz sicher nicht gewollt, dass jemandem was passiert, nur weil ich nicht an meine Krücken komme! -
Das ist sehr selbstlos von dir, Triplexxx( Sorry, ich habe dich vorhin mit Palme verwechselt)! Dennoch finde ich persönlich diese Argumentation ein Wenig befremdlich.Ich würde Menschen mit "Behinderungen" eher so "platzieren", daß diese in Gefahrensituationen schnell und unkompliziert aus dieser entkommen, als daß ihnen noch zusätzliche Barrieren auferlegt werden...
Wie soll ein "Gehbehindeter" denn aus der engsten Ecke herauskommen, bzw. wie soll man diesem dort behilflich sein?IDas stelle ich mir etwas umständlicher vor,als würde ich, als "Gesunde",über die Sitze zum Gang krabbeln und dann ggf. der eingeschränkten Person aus ihrem Sitz helfen. -
Du kletterst dann als Gesunde über zwei mit Personen besetzte Sitze?
Ich denke die Regelung für Behinderte mit dem Sitzplatz am Fenster ist so schon OK und nicht ohne Grund wird es ja auch mit den Sitzen an den Notausgängen so gehandhabt. -
Du und vor allem die Sitze vielleicht nicht, nur sitzen halt ggfls. Personen darauf.
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Bernhard, es würde sich um eine "außergewöhnliche" Situation handeln, in der ich es in Erwägung ziehen würde, über Sitze und darauf sitzende Menschen zu krabbeln....ich würde soetwas natürlich nicht machen, um die Toilette aufzusuchen!
Würde ich über die Sitze krabbeln, so würde ich dieses natürlich extrem vorsichtig machen und den Personen, die sich dort noch befinden, nicht auf dem Kopf (z.B.) rumtrampeln...Das ist doch wohl selbstverständlich :? ....
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Deine rücksichtsvollen Kletterambinationen in Ehren, entsprechende Regelungen sollten jedoch den Airlines überlassen bleiben.
Es kann ja, wie das von @tripple.. geschilderte Beispiel zeigt, im Einzelfall durchaus flexibel gehandhabt werden. -
Aber natürlich bleibt es den Airlines überlassen....ob diese Regelungen sinnig sind, darf ich doch aber einmal überdenken,oder?
Wenn eine Airline flexibel handelt, so ist es doch schon mal ein guter Schritt in die richtige Richtung....das freut mich für diejenigen Menschen, die trotz und mit Behinderung fliegen. Wenn eine Airline auf Regelungen besteht, obwohl es anders vielleicht sinnvoller wäre, dann würde ich es begrüßen, wenn auch dort etwas mehr Flexibilität im Umgang mit Behinderungen an den Tag gelegt wird...
