Mediwelt Reisen
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Kann er (der Versicherer) auch jederzeit wieder herstellen den Zustand des Nichtzahlens ...
Und dann fragt sich, wer zuletzt lacht und wer zu früh auf seinem Sahnetörtchen tanzte. -
Eigentlich schade, dass die Postings hier etwas aus dem Ruder laufen.
Trotzdem möchte ich noch eine Frage in den Raum stellen:
Wie erfahren wir als Gläubiger, dass i.R. der Liquidation tatsächlich eine Zahlungsunfähigkeit vorliegt und wir unsere Forderungen bei der Versicherung anmelden können?
Wie lange kann oder darf sich der Liquidator mit so einer Mitteilung Zeit lassen, es kann doch nicht sein, dass die Feststellung der Verpflichtungen Monate dauern darf? -
Dann sag doch bitte gleich auch die Lottozahlen der kommenden Ziehungen voraus...
...das hat nämlich ungefähr den selben Relevanz-Charakter wie Deine obige Aussage.
Was glaubst Du eigentlich wie Betroffene sich fühlen, wenn sich @HABERLING hier hinstellt und einfach so mal eben irgendwelche abstrusen Andeutungen raushaut?
Wenn Du etwas weißt, dann sag es! -
@ HABERLING
Was soll so ein Schei....?
Karten auf den Tisch oder Finger vom PC.
Solche Abmerkungungen sind doch wirklich blöd und verunsichert die User, die darauf hoffen, bald ihr Geld zu bekommen. Das gehört sich einfach nicht. -
HABERLING:
Das sollte man mal Mediwelt Reisen fragen, was sich gehört.Nun rede doch mal Klartext und tu nicht so, als wenn du allwissend bist und hör auf
die User hier im Forum zu verunsichern. Das ist eine ganz unfaire Sache. Entweder, oder und nicht diese Zweideutigkeiten.
Also, was ist, oder willst du dich nur wichtig machen ???? -
- Kann es sein, dass @Haberling sich einfach nur Interressant machen will?
2. Ich verfolge den Thread schon eine Weile und bin etwas verwirrt.
Angeblich oder auch tatsächlich hat eine Versicherung bei einem User schon bezahlt.
Frage was für eine Versicherung? Da sich ja offensichtlich Mediwelt sich ja wohl in Liquidation befindet und nicht in Insolvenz kann es sich ja wohl nicht um die Versicherung aus dem Sicherungsschein handeln oder?
- Kann es sein, dass @Haberling sich einfach nur Interressant machen will?
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Schade, ich hatte Gehofft, dass meine ernst gemeinte Frage beantwortet wird.
Aber scheinbar ist Gelaber interressanter. -
Sorry, ich hatte Deinen Beitrag gar nicht wahrgenommen.
Die Frage hat @vonschmeling (zumindest in Richtung eines möglichen Szenarios) bereits mit ihrem, schon früher von mir benannten, Beitrag vom 16.12.2015, 19:38:01, Seite 65 unten, beantwortet.
Seitens des Versicherers besteht genau dazu (m.W.!) allerdings keinerlei Verpflichtung und bei mehrfacher Anfrage in dieser Richtung wird er mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit auch nicht in weiteren Fällen zustimmen.
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@Holginho,
wenn ich den von Dir genannten Beitrag @Von Schmelings von Seite 65 richtig verstehe, hat die Insolvenzversicherung praktisch unter "Vorbehalt" bezahlt -
Wenn es denn so war im Falle von @Bier-Steiner (darauf bezog sich @vonschmeling), dann hat sich der Versicherer hier in diesem Einzelfall bereit erklärt in "Vorleistung" zu treten. Dies ist allerdings keinesfalls ein Regelfall und auch ebensowenig erzwing- oder erstreitbar. Ebenso hat @vonschmeling völlig korrekt darauf hingewiesen, daß dieser Betrag selbstverständlich zurückerstattet werden muß, wenn dann doch eine Zahlung von Mediwelt erfolgt. Genauso selbstverständlich erfolgen dann natürlich keine "Verrechnungen".
Desweiteren ist folgendes Szenario durchaus denkbar:
Versicherer zahlt an Urlauber....Versicherer meldet diesen Vorgang natürlich an RV...RV "speichert" diese Information...RV kann auszahlen...Versicherer erhält diese Information...Versicherer fordert umgehend (und da gibt es keine gr0ßartigen Fristen, der Betrag wäre sofort fällig) vom Urlauber die geleistete Zahlung zurück...Urlauber muß sofort zahlen...Urlauber muß Forderung bei RV neu stellen...Urlauber wird entsprechend später "bedient" und steht somit ggfs. auch länger ohne Kohle da.Aber das ist letztlich alles "Spekulatius" weil alles andere als der Regelfall.
Letztlich bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten...und dann kommt das Geld entweder von Mediwelt oder dem Versicherer.
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Lothar Stange:
Wie lange kann oder darf sich der Liquidator mit so einer Mitteilung Zeit lassen, es kann doch nicht sein, dass die Feststellung der Verpflichtungen Monate dauern darf?Der Liquidator sammelt nun erst mal die Informationen über die Höhe der Schulden
und wird dann sicher versuchen mit Gläubigern Vergleiche zu schliessen, damit die zur
Verfügung stehende Summe zur (Teil-)Befriedigung aller Gläubiger reicht.
Sollte er feststellen, dass er dies nicht schafft hat er ab dem Zeitpunkt der Feststellung
3 Wochen Zeit Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit zu stellen. -
@Türkeifliegender
Welche, wenn nicht die Insolvenzversicherung gem. Sicherungsschein sollte denn sonst eintreten?
Es ist für alle Betroffenen (zumindest aus D) ein und dieselbe. Eigenartiger Weise bestreitet der Versicherer hingegen bei Nachfrage bereits Auszahlungen vorgenommen zu haben.
Tatsächlich ist er zur Leistung erst dann verpflichtet, wenn a) die Zahlungsunfähigkeit (in anderen Fällen die Insolvenz) bestätigt ist und b) feststeht, dass sein jährlich bei 110 Mio Euro gedeckeltes Leistungsvolumen nicht überschritten wird.
Im letzteren Fall käme es nur zu einer anteiligen Auszahlung.
Bevor hier jetzt wieder Panik ausbricht: Damit ist nicht zu rechnen.Es ist davon auszugehen, dass der Versicherer die Auszahlung an Bier-Steiner, jenen hilfsbereiten User mit liebenswürdiger Ausdrucksweise, unter dem Vorbehalt vorgenommen hat, sie im Falle eines Leistungseintritts der MediWelt Reisen GmbH (i.L.) wieder zurückzuverlangen, bzw. seinerseits die Forderung beim Liquidator angemeldet hat und ggfl die Summe erstattet bekommt, sollte zu aller Überraschung der Topf voll genug sein um alle Gläubiger zu bedienen.
Logisch, 2x kassieren läuft nicht ... -
@Holginho,
prima Deine Erklärung und vielen Dank dafür.
Aber mein Wissensdurst bezieht sich eigentlich nur auf die Art der Versicherung die angeblich oder tatsächlich bezahlt hat.
Weil immer nur von "Versicherung" geschrieben wird, aber nicht welcher Art diese ist.
Aber nicht desto Trotz nochmals Danke für die ausführliche Erklärung.
Upps. durch die Erklärung von @Vs. hat sich die Frage erledigt. -
@alle User, die wirklich betroffen sind und auf Hilfe hoffen: Sucht die Hilfe nicht in eineml Forum, wo ihr von Laien "kluge" Ratschläge bekommt, die auf Erstsemesterniveau liegen.
Ich habe heute morgen meinem befreundeten Anwalt das Forum hier vorgestellt und ihn die unzähligen Kommentare von schmeling und Holginho überfliegen lassen. Hätte ich gewusst, dass er gleich so einen Lachanfall bekommt hätte ich es nicht getan. Er wäre vor lauter Lachen fast kollabiert.
Für alle, die versuchen, selbst bei der sogenannten "Insolvenzversicherung" ihren Schaden einzufordern: Wenn ihr anruft, landet ihr in einem Callcenter. Deren Mitarbeiter sind nicht mal Sachbearbeiter - da könnt ihr fragen was ihr wollt, ihr werdet nie erfahren, ob die Versicherung schon bei anderen geleistet hat.
Wenn Ihr eure Zahlung von der Versicherung einfordern wollt, dann macht das über die Rechtsabteilung mit einer sorgsam ausgearbeiteten Forderung. Dies scheint mir aber nur über einen Anwalt machbar.
Ihr könnt es aber auch machen wie die Schmelings und Holginhos (denen es vermutlich am A.... vorbei geht, ob und wann ihr euer Geld bekommt) und wartet und wartet und wartet. Laut meines Anwaltes kann sich die Liquidation hier noch Jahre hinziehen, wenn denn der Liquidator nicht fertig werden will - und das alles ganz rechtens.
editiert, bitte mäßige deine Wortwahl und Ausdrucksweise
Ich wünsche den hier vertretenen Geschädigten ein glückliches Händchen bei der Wahl des weiteren vorgehens. Ihr könnt sicher sein, dass ihr nur eine Hand voll seit, die sich hier informieren. Tausende andere haben ihre Forderungen ganz ohne Holidaycheck und den Aushilfsjuristen dieses Forums angemeldet. Und ich bin mir sicher, ich bin nicht der Einzige, der sein Geld erhalten hat.
Frohe Weihnachten.