Trinkgeld/Wasini
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Hallo!
In zwei Wochen ist es nun endlich soweit und wir fliegen nach Kenia, aber alle Fragen sind immer noch nicht geklärt.Zunächst einmal eine Frage zum Trinkgeld:
Wieviel KHS sind denn für einen Kellner, Poolboy oder Reiningungskräfte angemessen? Wenn man neu in einem Land ist, kann man immer so schwer abschätzen welcher Betrag ok ist und wann man zuviel oder zuwenig gibt.
Und gebe ich den Reinigungskräften immer ein Trinkgeld, oder erst am Ende des Urlaubs? Wie sieht es mit Poolboy und Kellner aus?Zweite Frage:
Wer war schonmal in (auf?) Wasini? Habt ihr bei den Beachboys gebucht, wenn ja, bei wem? Oder bei einer Agentur? Und lohnt sich so ein Ausflug?Danke!
Grüße, Daniela
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Jambo Dati,
mit dem Trinkgeld mußt du halt nach eigenen Gefühl und ermessen
machen.Wir haben alle 2 Tage 100ksh dem Roomboy hingelegt plus Kugelschreiber,Socken,Feuerzeuge..
Dem Barservice tgl.20 kshoder auch 50ksh.
Also im Durchschnitt 100-200ksh,aber es gibt halt echt viele Angestellte....da muß man halt sehen...!Wir haben Wasini Island über die Beachboys gebucht und es war super!Alles hat toll geklappt und Delphine haben wir auch gesehen.Doch da steht die Chance nur bei Voll-und Neumond bei 85%!
Falls du noch Fragen hast-gerne!
Lg Turtle 1994 -
jambo daniela,
die meisten kenianer brauchen keine 100 ksh pro tag, um sich zu ernähren (3 mahlzeiten). das sollte dir zeigen, wieviel 100 ksh für sie wert sind. klar ist's für uns ein klacks, aber für die einheimischen ein "vermögen"... es langt auch, wenn du mal z.b. eine flasche wasser oder was süsses aufs bett legst (falls sie das annehmen dürfen), oder - wie turtle sagt, socken und so - aber zusammen mit trinkgeld? halt ich etwas übertrieben, aber das muß wirklich jeder selber entscheiden
lg anette -
Jambo,
also wir haben meistens immer geguckt, dass wir 50 ksh-Scheine bekommen haben, da dies doch einfach weniger ist als die 100er und somit nach unserer Meinung nicht soviel ist. Aus demselben Grund nehmen wir auch immer 1 US-$ Noten mit, da dies auch etwas weniger ist. 100 ksh sind im Verhältnis doch recht viel, denn man sollte bedenken, was die Einheimischen dort verdienen. Sicher will man diese unterstützen, aber es besteht auch die Gefahr, dass man sie etwas - ich weiß das hört sich jetzt total doof an, aber ich weiß im Moment nicht, wie ich es anders ausdrücken soll - "verzieht".
Lieber etwas mehr Leute berücksichtigen (z.B. auch mal einen Gärtner oder Koch oder die Menschen "hinter" den Kulissen, nicht immer nur den Roomboys und Kellnern etwas geben).Klamotten, Schuhe und andere Dinge (vor allem Wasser und einige Nahrungsmittel während der großen Dürreperiode) haben wir jetzt z.B. auf unserem Rückweg von der Safari in der Gegend um Kwale (vor allem auf dem Weg vom Highway zurück nach Ukunda) verteilt. Dort ist die Bevölkerung nämlich nicht so reich wie an der Küste selber und hier fahren zwar viele Touristen vorbei, jedoch halten sie normalerweise nicht in dieser Gegend.
Grundsätzlich sollte man mal anmerken, dass die meisten Beachboys ja als sogenannte Vermittler von einheimischen Agenturen arbeiten. Also kann man unter Berücksichtigung von gewissen Vorsichtsmaßnahmen bei Ihnen buchen.
Da wir ja einen einheimischen Veranstalter haben, buchen wir immer bei diesem.Also, viel Spass und einen wunderschönen Urlaub
Chrissy
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Jambo,
also wir haben bewußt 1ooksh gegeben,da wir mitbekommen haben,das viele andere Gäste nichts gegeben haben.Vielen haben AL gebucht und damit war die Sache dann gegessen!
Auch wenn man seinen Drink zum Strand direkt an die Liege bekam haben wir etwas gegeben,aber es war täglich zu beobachten das viele Gäste nichts gegeben haben.Fand ich nicht so prickelnd.
Aber dies muß ja wirklich jeder für sich und seinen Geldbeutel entscheiden.
Lg Turtle 1994 -
Jambo,
wir haben z.B. immer geguckt, wann die Leute, die wir kannten, ihren Off-Day hatten und haben dann auch mal etwas mehr Trinkgeld gegeben. Die haben sich dann meistens riesig gefreut.
Stimmt, in den AI-Anlagen ist es mit dem Trinkgeld nicht so dolle, haben wir auch schon bemerkt.
Wie schon gesagt, guckt einfach mal und man bekommt dann vor Ort schon ein Gespür dafür.
Viele Grüsse
Chrissy