Camps und Lodges im Tsavo Ost
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Hallo Ihr Lieben,
wir sind gerade wieder zurück aus dem schönen Kenia (und haben schon wieder "Heimweh").
Ich muss zu diesem Thema sagen, dass wir das letzte Mal vor 4 Jahren in diesem Land waren (und zwar meist 2 x im Jahr seit 2006).
Mir ist in diesem Jahr etwas aufgefallen...
Es ging schon los bei den Buchungen für die Camps. Bei den Safariunternehmen in Diani Beach wurde uns immer wieder nahegelegt, "bestimmte" Camps zu besuchen, da sie unsere gewünschten normalerweise nicht buchen (?).
Wir haben uns aber dann selber gekümmert und dann das Ndololo Safari Camp und das Epiya Chapeyu Camp gebucht (sehr gute Preise bekommen bei Selbstbuchung).
Bei Ankunft waren wir die einzigen Gäste dort, das blieb dann auch so (wir waren 4 Tage als Selbstfahrer unterwegs).
Dafür war das Sentrim (Tarhi) rappelvoll, ebenso die Ashnil Aruba Lodge (nicht so meins...)Als wir einmal Mittagspause machen wollten und ich einem Bekannten dann von der grandiosen Aussicht von der Voi Lodge erzählte, waren wir dennoch entsetzt.
Was ist dort passiert?
Keine Gäste, es verfällt zusehends - schade darum...Dafür riesige Luxusschuppen ausserhalb - wer braucht sowas?
Woran liegt es, dass einzelne Camps und Lodges so allein gelassen werden?
Nachdenkliche Grüsse
Peter
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Jambo Peter,
schön, dass ihr mal wieder in Kenya wart und es dir trotzdem gut gefallen hat. Ich denke, es gibt für die Buchungen zu bestimmten Camps 2 Möglichkeiten: 1. der Anbieter bekommt dort gute Konditionen, 2. natürlich möchte dieser wohl nicht die Verantwortung übernehmen, wenn dem Gast die Unterkunft nicht gefällt. Das Ndololo soll recht "zusammengebrochen" sein (und sich jetzt wohl wieder im Aufbau befinden) - das Epiya gehört nicht grad zu den günstigsten Camps - die Lage am Galana ist zwar super schön, aber viele Tiersichtungen hat man dort nicht (zumindest nicht bei 1 Nacht) ... die Voi Safari Lodge punktet nur mit der Aussicht - zwar wurden einige Zimmer renoviert, aber der Rest ist halt "alt" geblieben. Ich persönlich bevorzuge auch das Sentrim Camp. Mit "Luxusschuppen" meinst du sicher die Voi Wildlife? Ist auch nicht meins.....
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Jambo

Ja, die Voi Wildlife sieht von aussen schon so aus, als möge ich sie nicht

Das Ndololo war sehr schön. Natürlich gibt es dort Nachholbedarf, einige Hütten sind noch im Aufbau. Aber ansonsten ist es hier so schön ursprünglich, komplett ohne Zaun, die Zelte sehr schön.
Die Angestellten haben sich wirklich super um uns gekümmert; das Essen war hervorragend (es ist erstaunlich, was die in so kurzer Zeit zaubern können - wir waren ja recht spontan unterwegs).Das Epiya punktet natürlich mit der super Lage. Hier haben wir gleich 2 Nächte verbracht, haben dafür nur 70,-- Euro p.P./Nacht bezahlt (das ist absolut in Ordnung).
Die Voi Lodge sah so aus, als würde dort gar nichts mehr bewegt werden, sehr sehr schade um die Lage.
Wir werden jetzt wieder regelmässig nach Kenya fliegen, es ist wie "nach Hause kommen"

Hoffentlich gibt es jetzt wieder einen Aufschwung an Touristen, war ja noch sehr leer am Beach und auf Safari...
Kwaheri..
Peter -
Hallo Peter,
Dubhe hat schon recht, wer will schon unzufriedene Gäste, weil die Unterkunft nicht mehr zeitgemäß ist?!
Das ist vor allem eine Folge der geringen Touristenzahlen und der damit verbundenen schlechten Auslastung. Dadurch fehlt das Geld für notwendige Renovierungen, Personal usw. und der Betrieb wird mehr schlecht als recht aufrechterhalten, so lange es eben geht.
Die Schwestern-Lodge vom Ndololo Camp, die Rhino Valley Lodge fällt auch in diese Kategorie, wenn nicht bald etwas getan wird. Gäste haben sich bereits beschwert, dass es nicht sauber ist und auch nicht mehr dem entspricht, was die ohnehin schon einfachen Bilder auf der Webseite versprechen...
Dort wo rechtzeitig/regelmäßig investiert wird, buchen die Veranstalter und es ist relativ ausgelastet. Wobei auch diese nicht mit den Buchungszahlen von vor ein paar Jahren verglichen werden können.Viele Grüße aus Diani
Olaf