Was bedeutet Vorerkrankung (Reiseversicherung)
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Angenommen ich war vor 6 Monaten wegen Schmerzen in Behandlung, aber ohne Diagnose. Alle durchgeführten Untersuchungen waren ohne Befund. Zum Zeitpunkt der Buchung (Versicherung) lagen also weder eine diagnostizierte Erkrankung, noch aktuelle Beschwerden vor. Wenn ich mich aber nun später wegen selben/ähnlichen Beschwerden in Behandlung begebe, könnte eine Versicherung darin bereits eine Vorerkrankung sehen? Oder geht es wirklich nur um diagnostizierte Erkrankungen?
Danke!
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Angenommen ich war vor 6 Monaten wegen Schmerzen in Behandlung, aber ohne Diagnose. Alle durchgeführten Untersuchungen waren ohne Befund. Zum Zeitpunkt der Buchung (Versicherung) lagen also weder eine diagnostizierte Erkrankung, noch aktuelle Beschwerden vor. Wenn ich mich aber nun später wegen selben/ähnlichen Beschwerden in Behandlung begebe, könnte eine Versicherung darin bereits eine Vorerkrankung sehen? Oder geht es wirklich nur um diagnostizierte Erkrankungen?
Danke!
Hallo Alexa ,
frag mal Deinen Hausarzt , was er dazu meint ....
PS : Was steht in den AGB's drin - Kleingedrucktes ...
mfg GanzuroiderMO
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Ich meine, eine reine Symptomatik ohne Diagnose und weitere Behandlung ist nicht als Vorerkrankung zu betrachten. Voraussetzung hierfür ist das Bekanntsein bei der Buchung, also die Diagnose und ein möglicher weiterer Verlauf.
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Gerade Schmerzsymptome haben ein ganz weites Ursachenfeld mit nicht mal für viele Kliniken identifizierbarer diagnostizierbarer Ursache incl. Behandlungskonzept unnd dürften daher nicht unter Vorerkrankungen mit Versicherungsausschlüssen fallen.
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Na Gott sei Dank lässt du dein Licht auch auf diese Angelegenheit fallen, Florian80w ... Sankt Florian geh du voran!
Ich empfehle allerdings dringend die Nachfrage - mit dem Tenor "völlig unabhängige Episode damals ...". -
Die versicherungstechnisch relevanten Krankheiten sind in der ICD-10 der WHO, einer international anerkannten Klassifizierung der Krankheiten, aufgelistet. Eine Krankheit ohne Diagnose ist nicht in der ICD 10 gelistet, also ist sie auch keine, jedenfalls für die Versicherung.
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So sieht eine Schadenmeldung ggf. aus.
Die Frage, ob man wegen der Erkrankung schon einmal behandelt wurde kann nicht mit Nein beantwortet werden, und inzwischen gibt es eine Diagnose.
Ich halte einen subtilen Umgang mit der Thematik für ratsam. Hinsichtlich eines Leistungsausschlusses sind Versicherungen bekanntlich recht kreativ bei der Auslegung.
Füchse sind katjaworld und lexilexi, vielleicht fühlen sie sich ja noch berufen?! -
Vielen Dank für die bisherige Einschätzung! Es soll mir bei der Entscheidung helfen, welches Versicherungspaket ich abschließen werde.
PS.: Nein, eigentlich gibt es noch immer keine Diagnose. Also eigentlich keine “Behandlung“ sondern eher “erneute Untersuchung“, ich werde aktuell weder medikamentös behandelt, noch bekomme ich irgendwelche konservative Therapien.
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Okay, du agierst demnach vorsorglich - sehr gescheit! Das war allerdings aus deiner Fragestellung eher nicht erkennbar.
So oder so sind dir deine Beschwerden bekannt bei der Buchung. Ich bin nicht berufen dazu eine fachliche Einschätzung zu liefern und rate aus dem Bauch zu maximaler Absicherung.
Ich wünschte mir grad katjaworld herbei, die bei solchen Themen sehr kompetent unterwegs ist ...
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Entschuldigung, das war nicht meine Absicht.
Offenbar ist der Bereich sehr schwammig und ich war am überlegen, ob ich eine "relativ" günstige Reise ins europäische Ausland auch wieder mit (m)einer mir ohnehin bereits bekannten treuen aber teuren Reisekrankenversicherung absichere, die bestehende Vorerkrankungen explizit einschließt. Reisestorno-/rücktritt einmal außen vor gelassen, diese Kosten würden mich diesmal auch bei 100% nicht in einen finanziellen Ruin treiben.
Insofern vielen Dank für eure Denkanstöße.