Westküstentour-Bitte um Empfehlungen
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Liebe Forengemeinde
nachdem ich 2015 bereits mit meiner Freundin die Ostküste der USA bereisen durfte (NYC bis runter nach Miami), ist nun im Juli 2018 der Westen dran. Wiederum wollen wir per Mietauto unterwegs sein und nicht "hetzen", sondern uns auch einmal etwas Zeit nehmen, ohne die "Must-Sees" zu verpassen Wir haben uns schon ordentlich eingelesen und die Reise gemäß unseren Prioritäten wie folgt angelegt:Direktflug München - SF
3 Nächte SF (Typische Sehenswürdigkeiten, eventuell 1/2 Tag Muir-Woods)
1 Nacht Monterey (Aquarium/Whale Watching)
1 Nacht Prismo Beach
2 Nächte LA (reicht uns, Freizeitparks müssen nicht sein)
1 Von LA richtung Death Valley - eventuell über die Ghostdown Calico - Nacht Death Valley NP
2 Nächte Las Vegas (relativ frühe Anreise vom Death Valley NP, zwischn LV und Zion möchten wir das Valley of Fire mitnehmen)
2 Nächte Zion (Der Park soll "erwandert" werden, wie man ja öfter liest)
1 oder 2 Nächte Bryce Canyon
1 oder 2 Nächte Page
1 Nacht Monument Valley
1 Nacht Grand Canyon (Tusayan)
1 Nacht Kingman
3 Nächte San Diego
1 Nacht Los Angeleles (Abreise)Von unserem letzten Roadtrip an der Ostküste wissen wir, dass wir uns gegen Ende schon etwas nach relaxen, runterkommen und Eindrücke verarbeiten sehnen, weshalb wir uns hierzu San Diego ausgewählt hätten. Prinzipiell ist uns (und vor allem auch meiner Freundin) die Küste und das Meer wichtig, wohlwissend, dass das Meer in Florida wahrscheinlich einladender ist als der kalte Pazifik. Darüber hinaus sollte eine gute Mischung aus NP und Städte sein. Ein paar Fragen hätte ich noch:
- Was haltet ihr generell von der Tour: Machbar/Fahrbar? Fehlt etwas?
- Uns fehlt hier der oft als NP-Highlight angeführte Yosemite-Park. Was sagt ihr: Sollen wir den zB anstelle von San Diego reinnehmen, den Highway 1 streichen und stattdessen Los Angeles an den Schluss legen (eventuell mit Unterkunft in Strandnähe)? Oder eine klassische Rundfahrt statt Gabelflüge machen? Oder gibt es eine Möglichkeit, in der San Diego drin bleibt und der Yosemite hinzukommt? Oder macht die Tour auch wie oben angeführt Sinn (Finde ich in der Form eigentlich kaum irgendwo, fühlt sich für uns aber stimmtig an). Ihr seht: der Yosemite NP lässt mir trotzdem irgendwie keine Ruhe...
- Bryce oder Page - wo sind 2 Übernachtungen sinnvoller? Wir dachten an Page. Wir würden nach der 2. Nacht beim Zion früh aufbrechen und auch nach der 1 ÜN in Bryce den NP noch so lange wie möglich auskosten und dann erst am Nachmittag weiter nach Page, wo wir dann ohnehin den vollen nächsten Tag hätten.
- Ode macht es Sinn, Zion - Bryce - Page überhaupt auf 3-4 Nächte zu kürzen?
- Macht es Sinn, bei der Fahrt Kingman-San Diego auch den Joshua Tree NP "mitzunehmen" oder sollten wir auch hier eine ÜN andenken?
Fragen über Fragen - nun bitte ich um eure Meinung, da sind ja, wie ich bereits gesehen habe, so einige Westküsten-Kapazunder angemeldet in diesem tollen Forum

Liebe Grüße
Romero -
Die Tour ist ja ein Klassiker. So ähnlich habe ich die Tour hier schon mehrmals empfohlen. Anstrengend, aber machbar, und voller Eindrücke.
Bryce würde ich auf zwei Nächte verlängern, Los Angeles auf ein Minimum von drei ÜN ohne Vergnügungsparks.
Yosemite würde ich rauslassen. Der ist wegen der Nähe zu SF im Sommer extrem überfüllt. Ich finde ihn auch nicht top.Im Internet müsst ihr unbedingt vorher reservieren: Ausflug von SF nach Alcatraz, Ausflug zum Upper Antelope Canyon in Page.
Risiken:
- Um den 4.7. (Nationalfeiertag) herum ist es überall extrem voll.
- Ob der Highway 1 von SF nach LA im Juli 2018 wieder offen ist, wird wohl angestrebt, muss man aber sehen.
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Liebe Romero,
erst mal finde ich deine Route sehr gut geplant. Im Bryce würde ich nur eine Nacht bleiben, ebenso in Page und im Zion. Ihr seid ja zwei Tage dort und könnt tags einiges machen. Vielleicht würde ich entweder den Bryce oder den Zion zugunsten des Yosemite und San Diego streichen. Mut zur Lücke.
Meiner Meinung nach ist San Diego ein tolles Ziel für Strandlustige und auch ein sehr schöner Abschluss der Reise. Man braucht nach so viel Input auch mal etwas Zeit zum Erholen. Auch in San Diego kann man noch viele schöne Dinge erleben. Nach LA braucht ihr nicht zurück zu fahren, bucht doch einfach Gabelflüge.
Der Yosemite NP ist mein erklärter Lieblingspark und ich würde auch dorthin fahren. In dieser Zeit sollte man immer morgens früh los fahren und vor den Massen unterwegs sein.
Hier kommen mal ein Routenvorschlag, wie die Tour zu machen wäre.
- Flug nach LA
- Los Angeles (Hollywood Blv., Beverly Hills, Rodeo Drive, Venice Beach)
- LA - Santa Barbara - Cambria ( Castle INN am Moonstone Beach)
- Cambria - Morry Bay - Monterey
- Monterey - SF
- San Francisco (GG Bridge, Marin Headlands5 Aussichtspunkte, Lighthouse Bonita Point, Alcatraz Abendtour, Karten 3 Monate vorher kaufen)
- San Francisco Pier 39 / Fishermans Warf
- SF - El Portal ( Yosemite View Lodge)
- Yosemite Vally, Glacier Point, Tunnel View.......
- Yosemite NP - Tioga Pass - Mono Lake - Mammuth Lakes
- ML - Bishop (Laws Railroad Museum) - Lone Pine (Alabama Hills) Best Western Frontier
- Lone Pine - Death Valley (Badwater Basin) - Las Vegas ( früh um 06:00 Uhr los fahren)
- Las Vegas ( Themenhotels, Old Town, Shoppen Premium South)
- Las Vegas - Valley of fire - Zion NP
- Zion NP - Bryce Canyon
- Bryce Canyon - Page ( Antelope Canyon, Horseshoe Bend, Glen Dam)
- Page - Grand Canyon
- Grand Canyon - Lake Havasu (Best Western)
- Lake Havasu - San Diego (Old Town)
- San Diego (USS Midway, Silver State Beach Coronado, The Del Hotel, ) Best Western Plus Bayside Inn
- San Diego ( Point Loma, Mission Beach, Wellenreiten La Jolla........)
- San Diego - Rückflug
An eurer Stelle würde ich Gabelflüge LA / San Diego buchen. Mein Tipp startet in LA, damit ihr am Schluss in San Diego noch ausspannen könnt. Einige Hotel und Ausflugstipps habe ich zugefügt.
Denk immer dran, weniger ist mehr. Je mehr du liest umso mehr Ziele möchte man hineinquetschen, aber nachher hat man nur Stress. Bleib bei deinen Wunschzielen, bestimmt wirst du auch nochmal in die USA kommen, es gibt dort noch so viel mehr zu shen.
Die Hotels würde ich an eurer Stelle so früh wie möglich, stornierbar buchen. Erfahrungsgemäß steigen die Preise. Schaut z.B. für SF auch mal bei airbnb.
Warum oben ein Teil blau ist, weiß ich nicht, kann die Farbe nicht ändern.

Vielleicht hast du ja auch Lust meinen Reisebericht im Amerika Forum zu lesen: Southwest 2013 oder das längste Urlaubsfeeling meines Lebens
LG Dagmar
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Ich finde deine Tour soweit gut geplant, so sind wir sie auch schön mit einigen Abwandlungen gefahren.
Auf keinen Fall würde ich den Bryce streichen, es ist einfach nach dem Grand Canyon DER N.P. im Westen uns ziemlich einzigartig.
Das ihr am Ende einfach mal runter kommen wollt, von den ganzen Eindrücken und Erlebnissen finde ich sehr gut.
Wie Gunnar schon geschrieben hat, musst du aktuelle die Lage des Highway 1 vor der Reise abklären und ggf spontan entscheiden.
LG
Bine -
Erstmal vielen Dank für die tollen Tipps! Was haltet ihr von folgenden Varianten (Fett Gedruckt ist neu):
Route 2:
Direktflug München - SF
3 Nächte SF (Typische Sehenswürdigkeiten, eventuell 1/2 Tag Muir-Woods)
1 Nacht Monterey (Aquarium/Whale Watching)
1 Nacht Prismo Beach --> von dort dann Richtung Yosemite
1 Nacht Yosemite (Mariposa oder gleich El Portal)
1 Nacht Mammoth Lakes
1 Nacht Death Valley NP
2 Nächte Las Vegas (relativ frühe Anreise vom Death Valley NP, zwischn LV und Zion möchten wir das Valley of Fire mitnehmen)
2 Nächte Zion (Der Park soll "erwandert" werden, wie man ja öfter liest)
1 Nacht Bryce
2 Nächte Page
1 Nacht Monument Valley
1 Nacht Grand Canyon (Tusayan)
1 Nacht Kingman
1 Nacht Nähe Joshua Tree
3 Nächte LA - Fokus auf Strände und "Chillen" (ggf. auch Joshua streichen und 4 Nächte LA daraus machen)Route 3: San Diego in der Tour belassen und Yosemite als Alternative zum Highway 1, LA kommt dann ganz an das Ende
Route 1: Siehe mein erster Beitrag.
Welche dieser 3 Routen würdet ihr favorisieren? Und sollte ich nun 2 Nächte in Bryce oder 2 Nächte in Page bleiben? Mein Plan wäre, nach der 2. Nacht im Zion bald aufzubrechen und andererseits nach der Nacht im Bryce dort noch so viel Zeit wie möglich zu verbringen bzw. der Strecke nach Page mehr Zeit widmen. Der nächste (volle) Tag gehört dann zur Gänze den Sehenswürdigkeiten rund um Page. macht das so Sinn?
Ein Hinweis noch: Die Fotografie ist eines meiner größten Leidenschaften und möchte meine Reiseziele auch mit einem Fokus auf tolle Motive planen! Gerade rund um Page sowie Bryce Canyon vermute ich traumhafte Gelegenheiten, um mich hier entsprechend auszutoben, weshalb ich diese Ziele ebenso wie Zion ungern streichen möchte, "nur" um für einen Nationalpark dann überproportinal viel Zeit aufzuwenden. Mein Ansatz bei sonstigen Mietwagen-Reisen ist zumindest immer der, dass man die verschiedensten Eindrücke sammeln möchte und demenstprechend bei einer Ersttätertour auch viel mitnimmt. Nichtsdestotrotz ist man aber natürlich auf Urlaub und nicht auf der Flucht, weshalb ich trotzdem versucht habe, so oft es geht auch mehrere Übernachtungen an den einzelnen Locations einzuplanen. Aber ihr werdet mir sicher rechtgeben, dass man sich seine persönlichen Favoriten in Erinnerung behält und diesen dann bei der Wiederholungstour (die ich sicher machen werde
) mehr Zeit widmet. Bei unserer Ostküsten-Tour haben wir uns zB geschworen, die Outer Banks oder das schmucke Städtchen Savannah sicher nochmal aufzusuchen! -
Meine Kommentare betreffen den ersten Plan.
Drei Übernachtungen in San Francisco bedeuten zwei Besichtigungstage. Beim Erstbesuch würde ich davon nichts abzweigen. Falls Muir Woods dabei sein soll, solltest du eine zusätzliche Übernachtung planen. Das kann in SF sein, oder zum Beispiel auch bei Sausalito.
Ab San Francisco empfehle ich, den Cabrillo Highway (CA 1) bis Monterey zu fahren. Wenn Ihr effektiv nicht "hetzen" wollt, dann liegt ab und zu ein kurzer Abstecher zu einem Beach drin. Schau die Strecke in Google Maps mit Street View an, einfach die gelbe Figur auf die Strasse ziehen. Falls du bei einem der State Beaches eine Parkgebühr zahlen musst, dann gilt diese am selben Tag auch für alle weiteren State Parks. Nicht verpassen: Zwischenhalt beim historischen Boardwalk in Santa Cruz. Nach der Ankunft in Monterey ist dann vielleicht noch ein Abstecher nach Carmel drin, oder der 17 Mile Drive. Fürs Whalewatching ab Fishermans Wharf, und für die Besichtigung des Aquariums braucht es jeweils einen Halbtag, Zwei Übernachtungen bei Monterey sind daher das Minimum.
Oben wurde bereits erwähnt, dass am Big Sur vielleicht nur eine Teilstrecke befahrbar sein wird. Wenn du für den Big Sur einen Tag einplanst, dann könntest du an diesem Tag auch über die 101 fahren, falls die California 1 ganz gesperrt sein sollte. Hängt auch davon ab, ob dort das Wetter auch im nächsten Winter wieder so extrem wird.
Für die Fahrt ab Monterey bis Los Angeles empfehle ich zwei Zwischen-Übernachtungen. Siehe auch >hier, immer unter der Vorgabe, dass Ihr nicht "hetzen" wollt.
Zion, Bryce, Page, Tusayan: Es braucht überall mindestens zwei Übernachtungen. Auch mit aufwändigem drumherumschreiben funktionieren die Varianten mit einer Übernachtung nicht wirklich. Du kannst nur die Tage verplanen, die effektiv zur Verfügung stehen. Wenn dann nicht alles in den Zeitrahmen passt, musst du auch mal ein Wunschziel streichen. Sonst kannst du ja gleich einen Fluchtplan zusammenstellen.
Seit Juni 2017 bis September 2017 fliegt Edelweiss jeweils am Montag und am Freitag von Zürich nach San Diego, und danach am gleichen Tag von San Diego nonstop nach Zürich. Wenn du mit Lufthansa buchst, dann kannst du einen dieser Flüge auch als Gabelflug kombinieren. Abfrage als Multi-Stop Flug, für den Rückflug ab "SAN" nach München. Der grosse Vorteil des Flughafens von San Diego: er liegt sehr nahe bei der Stadt. Ich hoffe, dass diese neue Verbindung auch im Jahr 2018 weitergeführt wird.
Walter -
Deine obige Tour würde ich mit kleinen Verlängerungen in LA und am Bryce ja noch fahren, aber dein neuer Vorschlag ist "weitaus schlechter". Ich wollte ursprünglich einen schlimmeren Begriff benutzen.
Insbesondere, wenn du fotografieren möchtest, brauchst du etwas mehr Zeit vor Ort. Und du musst z.B. im Bryce vor den japanischen Reisegruppen am Amphitheater sein. Die strömen zappelnd so gegen 11.00 Uhr ein.
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Hallo,
ich würde auch bei der 1ten Route bleiben und wie von Dagmar empfohlen von San Diego (die Stadt zum relaxen schlechthin, die immer meinen Abschluss eines Westküstenbesuchs bildet) heimfliegen.2 Übernachtungen im Bryce Canyon
Zur Fotografie, geht es dir nur um Landscape oder auch um "spektakuläre" Aufnahmen wo du deine Freundin ins Bild einbaust?
Und rein aus Interesse, welche Ausrüstung verwendest du?lg
Mario -
Ok, OK - Kommando retour, da habt ihr mich überzeugt. Es ist nur so, dass mich die Aufnahmen vom Yosemite NP, Lee Vining, Lake Tahoe in diversen Blogs und insbesondere hier auf Holidaycheck schon ins Grübeln gebracht haben und dazu mit Bodie dort auch scheinbar eine der sehenswertesten Ghosttowns (natürlich auch ein Eldorado für Fotografiebegeisterte) angefahren werden könnte.
Bevor ich unter die ganz oben angeführte Tour einen Haken setze, nun ein letzter Plan meinerseits: Zahlt es sich aus, Highway 1 und San Diego (schweren Herzens) rauszukicken? Das bedeutet 1 zusätzlich Nacht in Los Angeles, 1 zusätzliche Nacht für Bryce oder Page oder Zion sowie 3 Nächte für Yosemite:
3 Nächte SF
3 Nächte in Yosemite
1 Nacht Death Valley
2 Nächte Las Vegas
2 Nächte Zion
2 Nächte Bryce
2 Nächte Page
1 Nacht Monument Valley
1 Nacht Grand Canyon (Tusayan)
1 Nacht Kingman
4 Nächte Los Angeles (oder 1 Nacht Joshua und 3 Nächte LA) mit Fokus auf BeachesSan Diego kommt dann beim nächsten Mal dran...
Was haltet ihr davon?
@ Mario: Ich besitze die Olympus Om-d E-M1 Mark II, für diverse Urlaube habe ich das Zuiko 12-40 sowie das zuiko 40-150 1:4.0-5,6 als ständige Begleiter. Die diversen Fixbrennweiten (25mm, 45mm...) packe ich zumindest für meine diversen Urlaube gar nicht mehr. Ausnahme: Das 60mm Makro, weil Makrofotografie zu meinen liebsten Bereichen gehört, daneben Landscapes, Streetphotography und Architektur.
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Das sieht schon ganz gut aus, aber vom Yosemite zum Death Valley würde ich noch eine ÜN einbauen, denn ihr wollt ja den Tioga Pass genießen und den Mono Lake mit seinen Sinter-Säulen besuchen (das meinst du wahrscheinlich mit Lee Vining). Und wie gesagt, den Yosemite finde ich nicht top, weil er chronisch überfüllt ist und doch sehr alpen-ähnlich wirkt.
3 Nächte SF
2 Nächte in Yosemite
1 Nacht Mammoth Lakes
2 Nächte Las Vegas
2 Nächte Bryce
2 Nächte Page
1 Nacht Monument Valley
1 Nacht Grand Canyon (Tusayan)
1 Nacht Kingman
4 Nächte Los AngelesVor Ort sind nicht immer alle Attraktionen so, wie man es sich vorstellt: Am Mono Lake haben uns Millionen kleiner Salzfliegen aufgefressen, in Page hat mich die Abzocker-Mentalität der Navajos extrem genervt (1993 UND 2015), im Yosemite die Menschenmassen.
Am Lake Tahoe war ich erstmalig 1993, da war es ein paradiesisches Fleckchen Erde. Jetzt war ich im Juni 2017 wieder da: Eine Katastrophe! Rundum touristisch bebaut, an fast jedem See-Zugang ist ein Parkplatz, der 12 $ kostet, nur Autos, Staus und Touris. Den Lake Tahoe habe ich von meiner Empfehlungsliste gestrichen.Hier noch ein paar Tipps zum Zion. Wenn ihr zum "Angels Landing" wandern wollt, kostet das etwa einen halben Tag. Danach ist man (nach Auskunft verlässlicher Quellen) erschöpft. Nur bei guter Kondition und Schwindelfreiheit ein Genuss! In vielen NP´s sieht man die Canyons von oben. Deshalb fand ich es ganz schön, dass man im Zion die Felswände "von unten" fotografieren konnte. Zion NP
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Danke Gunnar, ich schätze die äußert kritische und ehrliche Auseinandersetzung mit den jeweiligen Tourvorschlägen sehr und ist es natürlich aus planerischer Sicht sehr wertvoll, wenn die Tour hier nun von erfahrenen USA-Reisenden wie dir als realistisch eingeschätzt wird. Eine Frage noch: Death Valley hast du nun in deinem Vorschlag vergessen, oder meinst du, wir sollten von Mammoth Lakes über Death Valley nach Las Vegas? Das würde uns doch sehr ambitioniert erscheinen. Ebenso hast du die 2 Nächte in Zion nicht in die Auflistung aufgenommen? Wie von dir vermutet, wollen wir zum Angels Landing wandern. Die Strapazen und die zu veranschlagende Zeit sind uns bewusst, darum war es uns wichtig, hier tatsächlich einen ganzen Tag zur Verfügung zu haben (als Location lacht uns hier übrigens das Zion Canyon Bad & Breakfast sehr an). Um ein Klischee zu bedienen: Wir sind Österreicher und wirklich sehr gerne in den Bergen unterwegs, haben also durchaus Erfahrung was Bergwandern und Klettern betrifft.
Eine Frage noch: Welchen Strand würdest du für die Unterkunftsuche in LA bevorzugen: Santa Monica, Manhatten Beach, Venice Beach oder vl. sogar Redondo Beach?
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Oh, sorry, das war nicht beabsichtigt! Leider tritt beim Kopieren und Einfügen aus HC bei mir das Problem auf, dass der gesamte Text umgedreht wird. Die erste Station war plötzlich die Letzte! Beim erneuten Umdrehen sind mir wohl das Death Valley und der Zion wegerutscht. Tut mir Leid. Es wird hier immer mühsamer auf HC.
Death Valley und Zion sollen so bleiben, wie sie sind! Ich empfehle bloß die Änderung vom Yosemite nach Mammoth Lakes.
Ihr sollt eine tolle Reise haben, und das werdet ihr!
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Alle, die auf Angels Landing waren, schwärmen davon. Schaut euch aber auch den Weeping Rock an. Von dort haben wir tolle Fotos gemacht.
Ich kenne die Alpen sicher nicht so gut wie ihr. In den USA finde ich diese roten Felsen und die Tierwelt besonders beeindrucken (und die Städte). Deswegen ist Yosemite nicht so wirklich was für mich. Ich finde einige Orte in den Alpen weitaus beeindruckender als den Yosemite. Völlig enttäuscht waren wir im Juni 2017 vom Rocky Mountain NP.
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Strandnahe Unterkunft in Los Angeles:
Meine Empfehlung ist Santa Monica.
Venice Beach ist zwar eine irre Location, aber zum Übernachten vielleicht etwas zu irre.Erwartet aber keine Strandkultur wie um das Mittelmeer herum! Toiletten und Duschen sind Mangelware, auch Imbisse und Liegestuhl-Verleihe gibt es nur begrenzt bis gar nicht. Die Amis schleppen alles selbst zum Strand: Liegestühle, Sonnenschirme, Kühlboxen. Am Santa Monica Pier ist der Strand recht voll, weil am Pier auch Toiletten sind. Ein Stück weiter weg ist es dann wieder leer.
Am Venice Beach hast du einen sehr breiten, perfekten Strand. Da sich das Leben dort am irren Boardwalk abspielt, ist der Strand selbst total leer. Und feinsandig. Leider ist das Wasser extrem kalt.Manhattan Beach und Rodendo Beach war ich noch nicht, aber warum sollte man da nicht übernachten? Die Lage ist immer noch günstig. Wenn ihr ein Hotel findet, dass euch dort zusagt, spricht nichts gegen diese Strände.
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Hallo Gunnar,
deine Erfahrungen zum Lake Tahoe sind ja wirklich nicht mehr schön. Dann hat es sich ja massiv verändert. Wir haben vor Jahren auch die Ruhe und Natur dort zum Ende der Rundreise wirklich sehr genossen.
Hört sich jetzt ja ganz und gar nicht mehr so an.
LG
Bine -
Hallo,
ich wäre um Euch ein wenig zum Nachdenken zu bringen;-) noch immer grob bei der 1ten Variante geblieben,-
wenn es jemanden um Strände geht verstehe ich (ok ich persönlich verstehe es sowieso generell nicht;-) aber die Städte sind auch nicht miteinander zu vergleichen) noch weniger wie man LA gegenüber San Diego bevorzugen kann, aber gut.
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Weil du geschrieben hast, dass ihr Österreicher seit, ich bin in der Steiermark geboren und aufgewachsen (bis ich 22 war) der Yosemite hat mich bei meinem einzigen 2tägigen Besuch, an daheim erinnert, eine Mischung "aus Wald und Alm", zwar nett aber im Gegensatz zu Zion, Bryce, GC etc. nichts aufregendes, nichts was ich nicht auch daheim bei meinen Eltern finden könnte...
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Zum Fotografieren finde ich auch den Joshua Tree NP (den man bei Variante 1 mitnehmen kann) und das Valley of Fire sehr nett, weil man mit ein wenig "klettern" (was für Berg erfahrene Leute ein übertriebener Ausdruck ist aber kA wie ichs besser formulieren könnte) sehr spektakulär (aussehende) Fotos machen kann
Die Kamera hatte ich als "kleinere Alternative" auch schon ein paar Mal in der Hand (wie viele andere auch...
) habe aber dann doch immer wieder in Objektive für meine Nikon Spiegelreflex investiert, was im Nachhinein betrachtet nicht so clever war, aber gut dass tut hier nichts zur Sache. Was ich bei einem Freund gesehen habe auf alle Fälle eine gute Kamera.
Ein paar Tipps:
Im Bryce Canyon würde ich für die Fotografie empfehlen, nicht nur die Lookouts abzugrasen sondern auch ein paar trails abzuspazieren, weil man da zum Teil wirklich tolle Motive findet (auch für Makro, aber das sowieso in den meisten Parks)
Architecture, mein Tipp für San Francisco das Exploratorium/Palace fo Fine Arts, dazu die Painted Ladies beim richtigen Licht (Sonneuntergang/blaue Stunde) besuchen, in LA die Walt Disney Concert Hall,
für Streetphotography braucht man bei den in die Route eingebundenen Städten wohl eh keine Tipps geben
lg
Mario -
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Liebe Alle und speziell auch Gunnar und Mario - danke nochmal für die zahlreichen Tips und Anregungen! Der Joshua Tree reizt mich natürlich total, ebenso würde ich liebend gerne sowohl in Bryce, als auch Zion als auch Page jeweils 2 Nächte verbringen. Aber es gibt in dieser Ecke einfach zu viele Nationalparks für 3 Wochen und man sollte von jedem einzelnen ja auch etwas haben, von daher ist es unmöglich alles unterzubringen und alle Vorlieben sowohl von mir als auch meiner Freundin (Strand!) zu 100 % unterzubringen. Folgende Tour wird es nun werden und uns hoffentlich ein paar unvergessliche Momente bescheren:
3 Nächte SF
2 Nächte in Yosemite
1 Nacht Mammoth Lakes
1 Nacht Death Valley
2 Nächte Las Vegas
2 Nächte Zion
2 Nächte Bryce
1 Nacht Page (Anzahl der Nächte könnte ev. mit Bryce Canyon getauscht werden - ich muss mich vorher nochmal bzgl. Sehenswürdigkeiten rund um Page schlau machen...)
1 Nacht Monument Valley (Gibt es Erfahrungen bzgl. Camping beim Hotel "The View" oder Gouldings? Oder sollte man gleich in die Cabins?)
1 Nacht Grand Canyon (Tusayan)
1 Nacht Kingman
3 Nächte San Diego
2 Nächte Los AngelesGeringfügige Verschiebungen sind noch möglich (eventuell zugunsten Joshua Tree), aber im Grunde soll die Tour so aussehen. Eigentlich ein Nachteil, so bald mit den Planungen zu beginnen, ich halte die Warterei bis nächstes Jahr jetzt schon kaum mehr aus, zumal ein längerer Urlaub aus beruflichen Gründen heuer ausfällt. Aber ein Riesenvorteil natürlich in Bezug auf die Unterkunftssuche.
Gruß Romero
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Schließe mich MrStorm an: Super Tour! Ihr werdet tolle Fotos machen und viel erleben.
Wenn du noch Fragen hast, nur los!