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Gründe für Flügverspätung in Erfahrung bringen

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  • comotivC Offline
    comotivC Offline
    comotiv
    schrieb am zuletzt editiert von comotiv
    #1

    Guten Tag,

    wir hatten bei einem Flug von Köln nach Rom 5 Stunden Verspätung beim Abflug. Ryanair behauptet nun, diese Verspätung sei wetterbedingt gewesen. Zumindest am Abflugflughafen war an diesem Tag bestes Wetter. Hat jemand eine Idee, wie ich prüfen kann, ob die Aussage der Fluggesellschaft den Tatsachen entspricht?
    Vielen Dank für jeden Hinweis!

    Gruß

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    • HC-Mitglied1962447H Offline
      HC-Mitglied1962447H Offline
      HC-Mitglied1962447
      Verwarnt Gesperrt
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Hallo! Zunächst einmal hat weder eine Fluggesellschaft noch irgendein Pilot ein Interesse daran, einen Flieger zu verspäten, egal ob 20 Minuten oder 5 Stunden. Piloten haben darüber hinaus nichts davon, wenn sie ihre Passagiere belügen. Darf ein Flugzeug nicht starten wegen einer Wettersituation, kann dafür entweder der Flughafen Schuld sein, an dem gestartet wird, was in diesem Falle nach Ihrer Aussage nicht der Fall war oder EUROCONTROL, die den europäischen Flugverkehr regeln und überwachen.

      Eine wetterbedingte Verspätung kommt auch dann zustande, wenn am Abflug- und Zielflughafen bestes Flugwetter herrschte, aufgrund einer Störung z.B. über Frankreich oder der Schweiz mit verstärktem Verkehr zu rechnen war, was zu einer längeren Wartezeit führte. Es ist für Sie als Laien völlig unmöglich, die Parameter nachzuvollziehen und Eurocontrol bietet hier aus nachvollziehbaren Gründen keinen "Service" an, nach dem Motto: "Rufen Sie uns an und wir sagen Ihnen, ob Ihr Pilot gelogen hat." Man hat schlichtweg anderes und wichtigeres zu tun.

      Wie auch immer: bei einer Verspätung über 5 Stunden haben Sie einen Anspruch gegen Ryanair auf Kompensation. Diese finden Sie in den EU-Passagierrechten. Wenn sich Ryanair hier tot stellt, dann ist dieses die bewährte Praxis vieler Airlines, weil es sich rechnet: viele Passagiere haben schlichtweg keine Lust, einen Rechtsanwalt zu bemühen. Ich kann nur ermuntern, genau dieses zu tun, denn bei einer solchen Verspätung haben Sie definitiv den Kompensationsanspruch, ganz egal ob nun das Wetter Schuld war oder eine lose Schraube.

      Wenn Sie möchten, können Sie auf diversen Websites historische Wetterdaten einsehen (historic weather data), da Sie aber weder Pilot noch Luftraumkoordinator / Fluglotse sind, verfügen Sie nicht über die Expertise, hieraus belastbare Schlüsse zu ziehen. Ich schlage daher vor: Emotionen in Ruhe abdampfen lassen und sich um die Knete kümmern von Ryanair. Wenn Sie es sich einfacher machen wollen, können Sie eine Agentur beauftragen, die jedoch einen Teil der Kompensation als Gebühr einstreicht.

      GarffieldG 1 Antwort Letzte Antwort
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      • mkfpaM Offline
        mkfpaM Offline
        mkfpa
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        @comotiv - An welchem Datum wat euer verspaeteter Flug?

        @tancarino - Seit wann sind Fluggesellschaften fuer das Wetter verantwortlich? Habe ich da etwas verpasst?

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

          Hallo! Zunächst einmal hat weder eine Fluggesellschaft noch irgendein Pilot ein Interesse daran, einen Flieger zu verspäten, egal ob 20 Minuten oder 5 Stunden. Piloten haben darüber hinaus nichts davon, wenn sie ihre Passagiere belügen. Darf ein Flugzeug nicht starten wegen einer Wettersituation, kann dafür entweder der Flughafen Schuld sein, an dem gestartet wird, was in diesem Falle nach Ihrer Aussage nicht der Fall war oder EUROCONTROL, die den europäischen Flugverkehr regeln und überwachen.

          Eine wetterbedingte Verspätung kommt auch dann zustande, wenn am Abflug- und Zielflughafen bestes Flugwetter herrschte, aufgrund einer Störung z.B. über Frankreich oder der Schweiz mit verstärktem Verkehr zu rechnen war, was zu einer längeren Wartezeit führte. Es ist für Sie als Laien völlig unmöglich, die Parameter nachzuvollziehen und Eurocontrol bietet hier aus nachvollziehbaren Gründen keinen "Service" an, nach dem Motto: "Rufen Sie uns an und wir sagen Ihnen, ob Ihr Pilot gelogen hat." Man hat schlichtweg anderes und wichtigeres zu tun.

          Wie auch immer: bei einer Verspätung über 5 Stunden haben Sie einen Anspruch gegen Ryanair auf Kompensation. Diese finden Sie in den EU-Passagierrechten. Wenn sich Ryanair hier tot stellt, dann ist dieses die bewährte Praxis vieler Airlines, weil es sich rechnet: viele Passagiere haben schlichtweg keine Lust, einen Rechtsanwalt zu bemühen. Ich kann nur ermuntern, genau dieses zu tun, denn bei einer solchen Verspätung haben Sie definitiv den Kompensationsanspruch, ganz egal ob nun das Wetter Schuld war oder eine lose Schraube.

          Wenn Sie möchten, können Sie auf diversen Websites historische Wetterdaten einsehen (historic weather data), da Sie aber weder Pilot noch Luftraumkoordinator / Fluglotse sind, verfügen Sie nicht über die Expertise, hieraus belastbare Schlüsse zu ziehen. Ich schlage daher vor: Emotionen in Ruhe abdampfen lassen und sich um die Knete kümmern von Ryanair. Wenn Sie es sich einfacher machen wollen, können Sie eine Agentur beauftragen, die jedoch einen Teil der Kompensation als Gebühr einstreicht.

          GarffieldG Offline
          GarffieldG Offline
          Garffield
          schrieb am zuletzt editiert von Garffield
          #4

          @tancarino sagte:

          . Piloten haben darüber hinaus nichts davon, wenn sie ihre Passagiere belügen.

          Entschuldige dass ich ein wenig schmunzle, jedoch diese müssen, schon im Interesse ihres Arbeitgebers, ab und an, ich behaupte gar öfters, mit der Wahrheit hinter dem Berg halten.

          Kleine Hilfe:

          https://www.flightright.de/ihre-rechte/kein-entschaedigungsanspruch

          "Wer Katzen nicht mag muss im früheren Leben mal ne Maus gewesen sein"

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • WaldschratW Offline
            WaldschratW Offline
            Waldschrat
            Gesperrt
            schrieb am zuletzt editiert von Waldschrat
            #5

            Hier mal ein gutes Beispiel,wie "schlechtes Wetter" sich über mehrere Tage auswirken kann :
            Am Wochenende (05./06.08) ist auf Madeira sehr viel Wind. Zu viel, so das die Maschine (Niki,D-ABKJ) am Sa. aus TXL dort nicht landen kann ,und weiterfliegen muß nach TFS :
            https://www.flightradar24.com/data/aircraft/d-abkj/#e5cac37
            (Man vergrößere die Insel Madeira)
            Am nächsten Morgen unternimmt man dann wieder einen Versuch,von TFS aus nach Madeira zu fliegen :
            https://www.flightradar24.com/data/aircraft/d-abkj#e5f0a0a

            Und wieder,nach mehreren Versuchen,klapte die Landung nicht (wegen Wind),und man mußte zur nächsten Insel ausweichen.(Porto Santo)
            Somit war das Flugzeug WETTERBEDINGT am Sonntag auch für andere Flüge nicht verfügbar...Sie hätte ja eigentlich,bei normalem Flugplan,schon am samstag Abend zurück in Tegel sein müssen. Auf Grund der Wetterlage auf Madeira aber war sie auch den ganzen Sonntag für andere (schon verplante) Flüge ex TXL nicht vor Ort. Folgerichtig gab es am Sonntag ex TXL auf anderen Strecken Verspätungen (durch zu besorgende Ersatzmaschinen) . Alles klar ?

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            • vonschmelingV 1
              vonschmelingV 1
              vonschmeling
              Moderator
              schrieb am zuletzt editiert von vonschmeling
              #6

              @tancarino
              Es ist nirgends die Rede von einer Auskunft des Piloten. Da steht "Ryanair behauptet". Auch von "Totstellen" ist keine Rede ...

              @Waldschrat
              "Das Flugzeug stand nicht zur Verfügung weil vor 3 Tagen das Wetter schlecht war" entfaltet keine exklupierende Wirkung auf andere Operatings.

              @comotiv
              In diesem Fall empfehle ich die Bevollmächtigung eines der sattsam bekannten Inkassounternehmen zur Beitreibung der Entschädigung. Gibt´s nix, kostet sie nix. Mittels eigener Recherchen können die Behauptung zu entkräften dürfte ins Leere gehen.

              Moderator*in im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
              "Im Herzen barfuß!"

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