Wie verhaltet ihr euch,falls ihr im Urlaub angebettelt werdet?
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noch ein Bsp. von der Explorer Tour in der Dom.Rep., da ich es so furchtbar finde, wenn die Touris mit Dingen um sich werfen wie im Schlaraffenland!
Fuhren durch ein thahitianisches Dorf und eine Dame warf Bonbons vom Jeep.
Wir waren im 2.Jeep und der Fahrer hätte fast ein Mädchen umgefahren.Wie kann man denn so blöd sein und mit Nahrungsmitteln um sich werfen. Die Kinder denken freilich, bei uns wächst das Geld auf den Bäumen und auch zurecht.
Als ich beim Stop die Dame ansprach, warum Sie denn nicht den Reiseleiter gebeten hat, anzuhalten und die Bonbons wenigstens im vernünftigen Rahmen zu verteilen, entgegenete Sie:
"Warum, das hat doch doch Spaß gemacht"
Ja sind wir denn beim Karneval. Wirft Bonbons in den Dreck, bringt Kinder in Gefahr und kommt sich noch groß vor.
Ich wundere mich nicht, wenn Kinder bettlend am Straßenrand stehen, denn Sie werden ja durch die Reizüberflutung der Touris dazu animiert!
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"meinungsfreiheit" wrote:
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Was soll ein Einheimischer mit 100 Kugelschreibern
Die kann er verkaufen.

Davon abgesehen, um auf den ersten Beitrag zurückzukommen, finde ich es eine Unverschämtheit vom Hotelpersonal, Gäste anzubetteln.
Diejenigen haben schon eine privilegierte Stellung gegenüber vielen Millionen Einheimischen. -
Wenn ich die Hotelbewertungen so lese, dann werden doch die Kugelschreiber und Co. nicht aus Mitleid gegeben, sondern um sich einen eigenen Vorteil zu verschaffen, evtl. das Trinkgeld zu sparen.
Ob Du Geld gibst oder Kugelschreiber. Du hast es nie in der Hand, ob davon Alkohol u.Ä. gekauft wird.
M.E. ist eine Patenschaft das sinnvollste, wenn jemand wirklich helfen möchte!
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Schade finde ich, dass es gerade in "armen" Länder überdurchschnittlich viele AI-Anlagen gibt. Wenn die Touristen zum essen, einkaufen und ausgehen auch mal ihre Anlage verlassen wäre das für die einheimische Wirtschaft sicherlich besser. Klar, ein Hotel bietet Arbeitsplätze, aber den Profit macht schließlich doch in vielen Fällen ein große Hotelkette.
Ich denke, es ist ein sehr viel menschlicheres Verhältnis, wenn ich bei einem Einheimischen ein paar Flaschen einkaufe Cola kaufe, anstatt ihm - aus Mitleid - eine Cola zu schenken oder ein paar Euro zu schenken.
So ganz mitreden kann ich bei Thema allerdings ohnehin, denn bisher habe ich keinem wirkliche armen Urlaub gemacht. Vielleicht gibt es dort ja wirklich zuviele gute Gründe, die Hotelanlage nicht zu verlassen.
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@Evil_Eva
Das Problem ist, daß in den südlichen Ländern wo ausschließlich nur AI angeboten wird, man keine andere Wahl hat. Wenn es nur AI Hotels dort gibt, wird man sich nicht aus der Anlage hinausbewegen. Warum auch? Man hat ja bereits alles gezahlt.
lg -
"meinungsfreiheit" wrote:
M.E. ist eine Patenschaft das sinnvollste, wenn jemand wirklich helfen möchte!Ganz genau, aber leider sind diejenigen, die gerne im Urlaub mit irgendwelchen Dingen um sich "werfen" dafür zu geizig. Ich verstehe Menschen nicht, die ausschließlich im Urlaub spenden und das auch nur, weil sie mit dem "Elend" direkt konfrontiert sind. Zu Hause werden die guten Vorsätze dann wieder verworfen, man wisse ja nicht wo das Geld hingeht, also macht man vorerst nix, zumindest bis zum nächsten Urlaub.
Schlimm...LG
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Ihr sprecht in Euren Beiträgen immer nur vom betteln im weit entfernten Ausland. Man muss gar nicht so weit fahren.
Ein Besuch an der italienischen Adria reicht vollkommen aus. Hier kommen meistens junge Mütter mit Babys im Arm an den Strand. Nicht selten sind noch kleine Jungs und Mädels mit Musikinstrumenten dabei. Diese sind vom aussehen dann auch ziemlich verwahrlost. Sie gehen durch die Reihen und sagen ihren Spruch auf, dass sie arm sind und vom Krieg aus Sarajevo kommen. Dieser ist zwar schon lange vorbei,aber gut.... Wir haben dann beobachtet, dass die Einheimischen nichts gaben und auch ziemlich unwirsch reagierten. Auf Nachfrage haben wir dann erfahren, dass sie entweder gar nicht aus Ex-Jugoslawien kommen oder im Hinternland die schönsten Wohnwagen-Städte stehen haben. Was wir auch dann mit eigenen Augen gesehen haben. Seitdem reagiert man da natürlich auch etwas ungehalten. Man kann dadurch leider nicht mehr unterscheiden, wenn einer wirklich in Not ist! Diese Art der Bettelei ist auch in italienischen Großstädten an der Tagesordnung.
Wir geben grundsätzlich kein Geld. Für Kinder haben wir meistens Bonbons oder ******** dabei, speziell bei Fernreisen.Uns passierte es schon, dass uns in Kenia der Security-Mann beim Check-In während dem Abtasten leise ins Ohr flüsterte: Haben Sie DM-Mark, Kenia-Schilling oder Dollar? Hallo.... gehts noch. Gott sei Dank,waren wir so verdattert, dass wir nur den Kopf schüttelten. Am Schluß kommt man noch wegen Beamtenbestechung in ein Kenianisches *********. Na Danke aber auch !

LG
Claudia -
Sorry sakura, so pauschal kann man das nun wirklich nicht sagen. Bei jeder Katastrophe sind die Deutschen Spendenweltmeister. Re. Tsunami oder Flutkatastrophe Oderbruch. Denke an den Spendenmarathon für Kinder in Not bei RTL, der alle Jahre wieder durchgezogen wird.
Das Problem ist bloss, dass gerade auf den "Spendengebiet" leider auch sehr viel beschissen wird. Tschuldige die harte Ausdrucksweise, aber es ist doch so.
Unser ägyptischer Reiseleiter hatte uns übrigens davor gewarnt, den Kindern Geld zu geben, da sie sonst von den Eltern lieber zum Betteln statt in die Schule geschickt würden. Und mit Kulis können Kinder in der Schule schön schreiben. Wenn wir Kulis verschenkt haben, dann nur an Kinder, davon hatten wir keinerlei Vorteile.
Auf Bali hatten wir Matchboxautos dabei. Als wir die rausholten, kriegte unser Taxifahrer ganz grosse Kulleraugen. Er hatte dann die erste Auswahl, der Rest ging an die Kids. Ich weiss noch, wie gerührt ich war, als mir ein Kind im Gegenzug eine Postkarte geschenkt hatte. Sowas gibts auch!
LG von Barbara -
.....es ist schon ziemlich alles hier beschrieben worden
ich wollte nur noch anmerken, dass das Verteilen von Süssigkeiten verherrende gesundheitliche Folgen hat in den armen Ländern wo es schlechtes bzw. keines Gesundheitssystem gibt

Früher war das Wort Karies in solchen Ländern ein Fremdwort, mittlerweile ist es zu einer Plage geworden

und es gibt tatsächlich Länder die die Touristen darum bitten keine Süssigkeiten an die Kinder zu verteilen !!!!!!
Man denkt:"das arme Kind bekommt nur von mir einen ********" aber man vergisst, dass nach und vor uns noch andere Süssigkeiten verteilt werden, die oft die einzige Mahlzeit der Kinder sind

lg
carbo -
Kann mich den Beiträgen von Meinungsfreiheit@ nur anschließen.
Ich habe zu diesem Problem zwar keine Universallösung und die Tatsache, ob ich letztendlich Geld gebe oder nicht, hängt immer ein bisschen von der jeweiligen Person ab. Während ich Behinderten oder alten Menschen öfters ein paar Kleinmünzen zustecke, lehne ich dies bei Kindern oder Jugendlichen generell ab.
Damit helfe ich keinem Kind, sondern treibe es weiter in eine Perspektivlosigkeit und sehr fragile finanzielle Abhängigkeit. Ein Kind oder dessen Eltern werden wenig von der Notwenigkeit eines Schulbesuches zu überzeugen sein, wenn das Tageseinkommen durch Betteln mehr bringt, als der reguläre Verdienst eines Arbeitenden.
Auch sehe ich hier schon ein gewisses Mitverschulden der Touristen, die gedankenlos und teilweise auch sehr üppig ihre „Spenden“ verteilen und sich für ihre vermeintliche Großzügigkeit noch toll vorkommen. Bettelei kennen wir übrigens nur aus stark frequentierten touristischen Gebieten, in weniger besuchten, abgelegeneren Gegenden gibt es dieses Problem kaum und auch hier leben Menschen in Armut.Den Beitrag von Evil_Eva zu diesem Thema finde ich übrigens sehr interessant. Ich denke auch, dass die Erfindung von Rundumversorgung und AI keine gute Idee für Wirtschaft und Menschen in der jeweiligen Region war. Gäbe man mehr Menschen die Möglichkeit, vom Tourismus zu profitieren, bräuchten wir über dieses Thema in der Form wohl nicht diskutieren.
Grüße von Effi
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"Barbara R." wrote:
Sorry sakura, so pauschal kann man das nun wirklich nicht sagen. Bei jeder Katastrophe sind die Deutschen Spendenweltmeister. Re. Tsunami oder Flutkatastrophe Oderbruch. Denke an den Spendenmarathon für Kinder in Not bei RTL, der alle Jahre wieder durchgezogen wird.
LG von BarbaraKlar, war auch nicht so pauschal gemeint, sondern auf jene, die hier schon angesprochen wurden.Nämlich solche, die sich im Urlaub als Weltverbesserer aufführen und dort ein bisschen Geld verteilen.
Ich persönlich halte nichts von Spendenmarthon, Weihnachtsspende usw. Das gilt abe nur für mich. Ich mache es so, dass ich jeden Monat etwas spende und nicht nur weil z.B. Weihnachten vor der Tür steht und ich was Gutes tun "muss".
Ich mag Leute nicht, die behaupten sie möchten unbedingt etwas für Kinder tun, nur weil sie die Lebensverhältnisse hautnah mitbekommen oder mal zur Abwechslung real in die Augen von hungernden Kindern schauen. Sind sie zu Hause brüsten sie sich mit ihrer Hilfsbereitschaft und vergessen ihre guten Vorsätze genauso schnell wieder. Bei so was bekomme ich die Krise. Vor allem weil sie den Kindern so bestimmt am allerwenigsten helfen.
Das meinte ich.
LG -
Hallo nochmal.
Über Aussagen wie:Die Touristen,die was geben,kämen sich vor wie Weltverbesserer,geht mir der Hut hoch!
Man braucht nämlich nix geben.Keiner ist verpflichtet dazu.
Ich denke mal,wenn man im Gepäck schon einige Klamotten,Stifte,Blöcke usw hat,sollte das reichen.Falls man dann noch etwas an Kleingeld verschenkt,ist das m.M. nach nicht verkehrt.
Ich sah mich noch nie als "Weltverbesserin",weil ich mal dies oder das verschenkt habe.Ich kam mir dadurch auch nicht super vor und dachte,dass mein Soll jetzt erfüllt wäre!
Ich oder wir werden allerdings auch nichts mehr an Spenden geben,was von D aus irgendwo hin geht.Beispiel Tsunami.Da kam ja an die Bedürftigen nicht mal ein viertel an!Wir sind immer in Touristengebieten mit AI.Wir sind froh,dass es AI gibt,da wir uns sonst solche Reisen nicht leisten könnten.Wir gehören aber trotzdem zu der Sorte,die trotz "alles schon bezahlt" oft das Hotel verlassen und sehr viele Ausflüge machen (NIE durch die Reiseleiter vom Hotel,sondern außerhalb)!
Ich sehe uns nicht als reich.Die Einheimischen in den Tourigebieten event. schon.Reich ist bei mir,wenn man sich keinerlei finanzielle Sorgen machen muß.
Die Einheimischen der derzeitigen Urlaube machten mir keinen "verhungerten" Eindruck.Meistens wurde eben nach Geld gefragt,obwohl es auch einige gab,die mit zb Klamotten zufrieden waren.
Dass es einem deutschen sozial oder Hartz IV Empfänger finanziell besser geht,als jemandem aus einem armen Land,ist klar.
Trotzdem kann man das m.M. nach so nicht vergleichen.
Wie hier schon erwähnt wurde,haben wir Glück,dass wir in einem relativ "gesundem" Land geboren wurden.Trotzdem gibts hier auch Armut,sehr viele Obdachlose und das Leben hier ist auch wesentlich teurer,als zb in der Dom.Rep.Die Löhne sind natürlich auch höher hier,was bleibt aber am Monatsende einer Durchschnittsfamilie übrig?
Wenn ich immer höre,wie gut es uns hier in D geht,bekomme ich fast nen Anfall.Logisch haben fast alle ein Dach überm Kopf,Strom,Wasser usw.Das kostet aber jeden Monat nen Haufen Geld,wofür man sich täglich bis zu 12 Std den Hintern aufreißt.
Dass sich viele Durchschnittsverdiener dann ein mal jährlich ne Reise leisten,obwohl die Einheimischen des Gastlandes diesen Betrag nicht mal jährlich haben,soll verdient sein.
Das ist eben so und daran kann keiner was ändern. -
Ein paar Beispiele ohne Wertung meinerseits:
Neu Delhi/Gandhigedenkstätte: Eine gutgekleidete Frau kommt zu mir und heftet mir ungefragt eine kleine indische Papierflagge an die Bluse, wofür sie Geld für eine Schule haben will. Da mir das supekt vorkommt, frage ich meinen Fahrer nach seiner Meinung: Er grinst und sagt, ich soll's vergessen - ist ein altbekannter Trick!
Buenos Aires/Ampelkreuzung: ich werde von schmutzigen, arm aussehenden Kindern umzingelt und angebettelt. Ein Mann kommt sofort zu mir und gibt mir zu verstehen, dass das professionelle Bettler sind und ich auf gar keinen Fall was geben soll. Er war ziemlich wütend auf die Bettlerkinder und hat sie weggejagt.
Buenos Aires/Plaza de Mayos: Zwei gutgekleidete Frauen kommen auf mich zu und heften mir eine kleine Fahne (diesmal die argentinische) ans Revers und wollen dafür Geld. Gottseidank kannte ich diese "Nummer" schon.
Ägypten/Fahrt nach Sakkara mit dem Bus: bevor wir aussteigen nimmt uns unsere äg. Reiseleiterin ins Gebet, dass wir auf GAR KEINEN Fall etwas geben sollen, da es die Würde der Ägypter untergräbt.
Quito/Plaza de San Francisco: ein junger Mann kommt auf mich zu mit eindeutig gefakten Unterschriftslisten und will Geld für ein soziales Projekt. Ich frage, wo das Projekt ist: hier in Quito. Prima, dann lassen Sie uns doch gleich mal hingehen. O, ich habe gar keine Zeit. Übrigens waren die Deppen, die da unterschrieben und bis zu 10 USD gespendet hatten, ausnahmslos deutsche Namen und das auch für viele von uns schwierige Wort "Behindertenwerkstatt" konnte er sogar auf Deutsch.
Sankt Petersburg/betriebswirtschaftliche Uni: ich nehme an einem Sprachkurs für Geschäftsrussisch teil und gleich in der ersten Stunde werde ich unterwiesen, AUF GAR KEINEN FALL in den ersten drei Tagen Bettlern etwas zu geben bzw. auch nur auf deren Geplapper zu antworten. Erst wenn ich mich quasi "eingesehen" habe, kann ich was an wirklich Bedürftige geben-Orientierung: Handeln von Einheimischen. Und tatsächlich standen jeden Tag die gleichen Verdächtigen an der gleichen Stelle - professionelle Bettler, die aber das Geld abliefern müssen. Habe dann ab und an in einem Metroeingang etwas gegeben, als ich sah, dass Einheimische auch etwas geben. Die Muttchen, die aus blanker Not betteln, haben übrigens nie eine Leidensstory parat, sondern das Kopftuch TIEF in die Stirn gezogen - aus Scham.
Frankfurt/Main: ich gehe in einer Nebenstraße der Zeil, als mir eine sehr gut und teuer gekleidete ältere Frau (nicht aus D) mit lauter Goldzähnen die Hand zum Geldempfang ganz unvermittelt entgegenstreckt. Bei mir genau an der richtigen Adresse, denn ich habe ihr einfach meine Hand entgegengehalten. Die war so baff, dass sie sich verzog.
Grenze Kambodscha/Thailand: aus dem bettelarmen Kambodscha von Thais gekaufte!!! Kinder MÜSSEN hier die Touris anbetteln. Je mehr die Touris geben, um so mehr Kinder lohnt es sich zu kaufen (den Eltern abzukaufen).
Letztes Beispiel: Stadt Bakhtapur in Nepal: Diese Stadt habe ich fluchtartig verlassen, da es von Bettlern nur so wimmelte und es nicht möglich war, auch nur 5 Minuten die alten, übrigens mit deutschen Steuergeldern restaurierten bzw. vorm Verfall gerettenen Gebäude anzusehen. Die Bettler, die sich selbst als "Students" ausgaben wollten mit mir ihr Englsich praktizieren und dafür Geld von mir. Selten so gelacht. Übrigens gab es genug Blödmänner und -frauen, bevorzugt aus dem Commonwealth, die das Spiel mitgemacht haben und sich dabei toll vorkamen.
Das ließe sich beliebig fortsetzen. Denkt Euch Euren Teil.
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Auf betteln reagiere ich grundsätzlich nicht.
Wir hatten bisher immer das Glück mit Reiseleiter unterwegs zu sein, die eine soziale Verantwortung hatten.
Bevor wir in ein Dorf gefahren sind hat uns der Reiseleiter den Vorschlag gemacht vorher Lebensmittel in eine kleinen Lebensmittelgeschäft für die Dorfbewohner einzukaufen. Sie sind dann immer mitgegangen und hat uns beraten, an welchen Lebensmittel es mangelt.Die Erfahrung der Reiseleiter ist nämlich, dass man kein Geld geben kann weil irgenwann die Dorfbewohner Eintritt verlangen würden.
Auch wenn ich mir persönlich dabei immer etwas komisch vorkomme (da kommt der Touri mit Lebensmittelspenden) finde ich das die beste Lösung.
Da wir immer darauf achten das diese Ausflüge in einem kleinen Rahmen stattfinden (nicht mit 50 Leuten durch ein Dorf trampeln) und wir auch das Glück hatten, das diese Reiseleiter die Leute und Ihre Bedürfnisse kannten. -
@caribiangirl .....13.09.06, 00:30
-> sehe ich auch so.
zum Eingangsposting!
Uns ist das mal in Tunesien passiert. Unser Tischkellner bat uns ein- zwei Tage vor unserer Abreise. Wir sollten einen kleinen Brief an dieses Hotel schreiben wie zufrieden wir mit ihm wären und ein Deutschland- t-shirt reinstecken. Denn die gäbe es bei ihnen nicht.
In Deutschland angekommen...ich mit dem festen Vorsatz....
T-shirt kaufen
Brief schreiben
rüberschicken
Dann sah ich, wie viel dieses T-shirt gekostet hätte. 129,- DM. Das war mir dann doch zu viel und ich habs gelassen. Ausserdem hat mein Mann ihm während des Bedienes ab und an immer wieder ein paar Groschen zugesteckt.
Ich weiß nicht, ob der Kellner wußte, dass die T-shirts bei uns so teuer sind. Ich habs damals auch nicht gewußt. -
Mich hat zwar noch kein Animateur angebettelt. Grundsätzlich gebe ich Bettlern nichts, auch nicht in Deutschland. Auch nicht an das Rote Kreuz. Die verkaufen alles zu horrenden Preisen weiter. Im Senegal auf dem Markt in Dakar,sah ich Original- Spendenpakete aus Deutschland noch mit dem Absender drauf, zum Verkauf.
Gruß
Siegi -
"caribiangirl" wrote:
Wenn ich immer höre,wie gut es uns hier in D geht,bekomme ich fast nen Anfall.Logisch haben fast alle ein Dach überm Kopf,Strom,Wasser usw.Das kostet aber jeden Monat nen Haufen Geld,wofür man sich täglich bis zu 12 Std den Hintern aufreißt.Sorry, aber wenn das echt Deine Meinung ist, dann geschieht Dir jeder Anfall den Du bekommst recht.
Wer diesen hier und in wenigen anderen Ländern der Erde existierenden Luxus im Überfluß im Vergleich zum Rest der Welt nicht schätzen kann, der ist wirklich arm, sehr sehr arm !Gruß
Tom -
"TommyA" wrote:
"caribiangirl" wrote:
Wenn ich immer höre,wie gut es uns hier in D geht,bekomme ich fast nen Anfall.Logisch haben fast alle ein Dach überm Kopf,Strom,Wasser usw.Das kostet aber jeden Monat nen Haufen Geld,wofür man sich täglich bis zu 12 Std den Hintern aufreißt.Sorry, aber wenn das echt Deine Meinung ist, dann geschieht Dir jeder Anfall den Du bekommst recht.
Wer diesen hier und in wenigen anderen Ländern der Erde existierenden Luxus im Überfluß im Vergleich zum Rest der Welt nicht schätzen kann, der ist wirklich arm, sehr sehr arm !Gruß
Tomum das gings doch gar nicht und das weißt Du ganz genau.
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"TommyA" wrote:
Hallo Brigitte,doch ganz genau draum ging es in dem Post caribiangirl, sie hat über ihr schweres Schicksal und die viele Arbeit in Deutschland gejammert......
Und was ich davon halte habe ich zum Ausdruck gebracht !Gruß
TomBravo Tom,
Ganz meine Meinung.
Ich nenne das immer jammern auf ganz hohem Niveau!
Gruss
Rosi