Wie verhaltet ihr euch,falls ihr im Urlaub angebettelt werdet?
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Hallo zusammen
Uns passierte es schon einige Male,dass wir im Urlaub speziell nach "Geldspenden" gefragt wurden.Trotz,dass wir immer Sachspenden mitbringen,wurden wir auch schon im Hotel von Animateuren,Köchen,allgemein von Mitarbeitern nach Geld gefragt.
Nur mal ein Beispiel: In der DR (2004) hatten wir ein relativ gutes Verhältnis zu einem Animateur.Dieser setzte sich in seinen Pausen oft zu uns,unterhielt sich mit uns und wir hatten mit ihm auch recht viel Spaß.
So ca 4 Tage vor unserer Abreise begann er plötzlich,uns unter Tränen zu erzählen,wie schlecht es ihm ginge.Er verdiene monatl. umgerechnet 80 €,50 davon schicke er an seine Familie im Norden und seine Mutter wäre krank.Das Geld würde nicht reichen,um sie zu einem Arzt zu bringen.
Er selbst hatte am Hals so eine Art Furunkel,das ihm schwere Schmerzen bereitete.Man sah dieses Furunkel ja auch deutlich.Ihm fiele das Arbeiten täglich schwerer aber auch er könne nicht zum Arzt,weil er kein Geld hätte.
Er hat uns also erst indirekt,als wir dann aber nicht darauf eingingen direkter zu verstehen gegeben,dass wir doch "reich" sein müssten,wenn wir uns zu dritt eine 3 wöchige Reise in die Dom.Rep leisten könnten.Wir machten ihm klar,dass wir für diesen Urlaub auch das ganze Jahr gespart hätten und wir in D auch nur zur Miete wohnen würden.
Wir erklärten ihm jedenfalls,dass wir ihm kein Geld geben könnten,da wir selbst nur noch wenig hätten und ja auch noch ein paar Tage hier wären.Daraufhin wurde er etwas lauter und sagte,wir hätten doch hier AI und bräuchten doch kein Geld mehr.
Mein Mann stand dann etwas genervt auf um schwimmen zu gehen.
Logisch versuchte er es dann bei mir weiter und jammerte und drückte dabei noch mehr auf die Tränendrüse.Irgendwann ging mir das dann so auf den Senkel,dass ich auch aufstand,meinen Sohn schnappte und weglief.
Bis zu unserer Abreise hat er uns nicht mehr angeschaut.
Ist euch so was in der Art auch schon passiert?LG Silke
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Angebettelt wurden wir nur von einheimischen kranken Leuten, welche am Strand saßen. Dies konnte man aber auch nicht genau als anbetteln nennen, da sie mit einem geschriebenen Plakat dort saßen. Ansonsten in der Anlage ist uns das noch nicht passiert. Natürlich ist es imme eine Sache der Verhältnismäßigkeit. Ich selber wüßte nicht wie ich reagieren würde. Zum einen bin ich gerne bereit solch armen Menschen Geld zu geben. Wenn es jedoch auf solch unfreundliche Art u. Weise vollzogen wird, daß die Peson laut wird u. behauptet ich hätte doch AI gebucht u. nix mehr zu brauchen, dann denke ich nichts zu geben u. würde meine Ruhe verlangen.
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Uns ist dies in der Türkei schon passiert. Dort war es eine wirklich hilfsbedürftig aussehende sehr alte Frau welche am Straßenrand bettelte. Wir haben aber leider mit ansehen müssen wie gesunde junge Männer sich daran bereicherten, gleiches erfuhren wir auch von anderen Urlaubern unserer Anlage.
lg -
Uns ist das vor vielen Jahren in Mexico passiert.
Mehrere kleine Kinder haben von uns ein paar Münzen bekommen- nur um sie 10 Meter weiter vom -offenbar betrunkenen- Vater unter wüsten Beschimpfungen und Schlägen abgenommen zu bekommen!
Er hat dann bestimmt gleich alles in die nächste Cantina getragen!Hat mich damals sehr deprimiert. Da war ich aber auch noch wesentlich jünger/unerfahren.
Ich wollte nur noch weg von dort.....
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Mir ist es in Venezuela passiert, daß Kinder mich beim Bäcker, vor dem Supermarkt, auf der Straße, etc. angebettelt haben. Geld habe ich wegen der bekannten Problematik mit den Eltern, die es ihnen oft wieder abnehmen, um davon Alkohol zu kaufen, nie gegeben - aber gerne Sandwiches, Obst, eine Dose Fanta, etc. spendiert. Ein Mädchen am Strand hatte Gefallen an meiner Sonnencreme mit Glitzerpartikeln gefunden - die habe ich auch gerne hergegeben.
An einer bekannten Touristenattraktion (die Burg in Juan Griego/Isla Margarita) kamen ganze Kinderscharen auf die mit den Ausflugsbussen angereisten Urlauber zu und erzählten die Legende von Juan Griego. Ganz in der Nähe standen die Mütter und verkauften Süßigkeiten, die man den Kindern als Trinkgeld geben sollte. In der Regel haben die Mütter den Kindern die Süßigkeiten, die noch nicht verspeist waren, wieder abgenommen, nachdem das Spektakel beendet war und am nächsten Tag wieder verkauft
Nachdem ich dahinter gekommen war, habe ich meinen Gästen immer geraten, den Kindern Kleinigkeiten wie Kugelschreiber, Bleistifte, Radiergummis, Notizblöcke, Zopfgummis, kleine Strandspielsachen, etc. mitzubringen.Zu der Anfangsgeschichte mit dem Animateur ist zu sagen, daß das zwar wirklich sehr oft "arme Schweine" sind, aber daß die meisten Hotels einen Hotelarzt haben, der auch das Personal kostenlos behandelt. Auf diese Weise ersparen sich viele Hotels die sonst erforderliche Krankenversicherung fürs Personal. Außerdem gibt es m. E. auch in der Dom. Rep. staatliche Kliniken, die zwar bei weitem nicht unserem Standard entsprechen, aber dennoch kostenlos behandeln.
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Nochmal hallo
Ich verstehe zwar,dass die Menschen aus armen Ländern und Verhältnissen denken müssen,dass wir Europäer reich sind (wenns auch nicht stimmt),ich verstehe aber nicht weshalb viele davon es nicht einsehen,weshalb man das Geld nicht an sie verschenkt.Vorallem,so blöd wie sich das jetzt anhört,kennen diese Menschen ja nur Armut.Sie wissen teilweise ja nicht,dass es Strom aus der Steckdose gibt,dass das Wasser aus der Wand kommen kann usw.Vorallem,dass man diesen "Luxus" ja auch bezahlen muß.Von klein auf kennen diese Menschen ja nur,sehr eingeschränkt zu leben.
Es gibt ja durchaus auch glückliche Leute,die arm sind.
In Venezuela lernten wir am Strand einen Mann kennen,der zwar auch bettelte aber laut seinen Aussagen gut über die Runden kam.Neben unserem Hotel hatte er sein kleines Reich,was aus einer zusammengeschusterten Holzhütte mit Wellblechdach bestand.Kein fließend Wasser,keine Toilette,Strom sowieso nicht.Er lud uns mal dort ein und es war doppelt so groß wie ne Hundehütte.Eine Matraze,2 Stühle ein kleiner Tisch,dat wars.Wir brachten aus dem Hotel Getränke mit und saßen mit ihm in seiner spärlichen Behausung.Der Mann hatte für seine Verhältnisse alles.Das einzigste,was er fragte,ob wir für ihn ein paar alte T- Shirts hätten,die wir nicht mehr brauchten.Mein damaliger Freund schenkte ihm 3 Stück und er hat sich riesig gefreut.
Ein andermal wieder in der Dom Rep. gingen wir mal shoppen.Wir merkten,dass wir von einem ca 15- 16 jährigen verfolgt wurden.
Er sprach uns dann halb auf englisch,halb auf deutsch an,was wir suchen würden,er könne uns günstige Angebote rausschlagen,wenn wir ihn mitnehmen würden.Er machte uns aber gleich klar,dass er ne Cola dafür wolle.Erst wollten wir nicht,da wir uns dort schon auskannten,dann stimmten wir eben zu,weil er so aufdringlich war.
Einkäufe waren irgendwann erledigt,viel billiger bekamen wir durch ihn allerdings nichts,dann streckte er die Hand aus.Wir gaben ihm ein paar Peso und wollten ihn dann noch auf die Cola einladen.
Mit den umgerechnet ca 1,50 DM war er nicht einverstanden.Er wollte mehr.Als wir das verneinten,wünschte er uns lauthals,dass unser Flieger "is coming up and make Bummmmmmm".So seine Worte.LG
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Man kann zu den "Spenden" an die Einheimischen stehen wie man will, jeder von uns hat schon gegeben in der Hoffnung das es richtig ankommt aber auch mit Herzschmerzen, weil man das Gefühl hatte es ist ein Fehler.
Was ich nie mehr mache ist Kindern Geld geben oder auch Kindern etwas abkaufen. Meine Angst ist, wenn die Kinder durch Betteln oder den Verkauf von Postkarten etc. durch den Kinderbonus mehr Geld heimbringen als die Eltern sagen die Eltern geh auf die Straße Geld verdienen und gehe nicht zur Schule.
Eine Geschichte aus Myanmar. In Mandalay besichtigten wir "das größte Buch der Welt" eine Tempelanlage. Dort waren Kinder so richtig lieb und fotogen zurechtgemacht, die Mutter stand daneben um für Fotos Geld abzuzocken. Am Hafen beobachtete ich einen etwa 10jährigen als Novize zurechtgemacht welcher mit "total schwarzen Händen" zum Fotografieren posierte und mit der Bettelschale um Spenden bat. Der Vater stand ungefähr 15 Meter entfernt und führte seinen Sohn mit Blicken.
Später waren wir an der "Mönchsuniversität" zur Essenszeit. Auf dem Gelände warteten ein Vater und seine zwei Kinder auf Essensspenden durch die Mönche. Obwohl wir nur wenige Meter entfernt waren machte weder er noch seine Kinder den Versuch von uns etwas zu erbeten. Hier bin ich dann selbst hin gab den Kindern Buntstifte und Haribo sowie dem Vater 10 Dollar.
MfG Rainer
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Ich kann dazu nur sagen, dass ich selten Geld an Einheimische gebe, weil ich immer das Gefühl habe, dass es eben nicht richtig ankommt. Eine regelmäßige Ausnahme habe ich bislang nur auf Sri Lanka gemacht, denn dort waren viele eindeutig Behinderte Menschen (z.B. Arm und/oder Bein weg), die einfach nur so überleben konnten. Aber dort hat auch unser einheimischer Reiseleiter Geld gegeben (!), da war es für uns etwas anderes.
Kindern gebe ich generell nichts, da spende ich lieber jeden Monat einen festen Betrag für ein Patenkind o.ä. Aus diesem Grund würde ich nur schwer in Indien mit der Bettelei klar kommen, da dort die Menschen (vor allem Kranke und Kinder) reihenweise verhungern. Das würde mich schwer belasten.
Dreiste Betteleien wie bei caribiangirl finde ich nur lästig und da kann man bei mir auch nichts erwarten. Wenn derjenige dann auch noch frech wird finde ich das extrem ungehobelt. Zumal besonders die Menschen in der Dom. Rep. denken, dass das Geld im Westen auf Bäumen wächst und wir was abgeben könnten. Nix da!
LG -
Ich gebe gern etwas aus freien Stücken. Aber wer bettelt, bekommt nichts von mir. Ich muß mir mein Geld auch hart verdienen. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder nur noch anfängt zu betteln?
Oftmals ist es leider so, dass die Leute mit Naturalien nicht zufrieden sind, und nur Geld wollen, um es dann versaufen zu können.
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Also ans Versaufen glaub ich nicht, aber mit betteln kommen schon einige Gelder zusammen, egal wo. Ist ja nicht nur in D eine eigene Industrie geworden.
Ich geb gern was, aber nicht, wenn ich angebettelt werde. Schon gar nicht im Hotel, das würd ich, wenn wie oben beschrieben, ein Animateur jammert, melden. Hört sich an wie Betrug. -
Hallo!
Ist mir eigentlich fast noch nicht passiert. In Luxor als wir vom Schiff kamen, fragte ein Kind nach "Lunch Paket". Ich hatte leider nichts, nur ein paar Naschereien. Da gab ich dem Kind was davon ab. Geld in der Menge irgendwo zu geben ist wirlich nicht der richtige Weg. Ich gebe lieber mal was an Naturalien. In Cuba wollte mal eine Frau Babykleidung von mir. Ich hätte ihr wahnsinnig gerne was gegeben, leider weis man das vorher nicht und kann ja nicht alles mitschleppen. Aber wenn ich was hab, was ich nicht unbedingt brauche oder leicht ersetzen kann, geb ich´s gerne her.
Viele Grüße
Susanne -
Wir haben auch schon Geld an Einheimische gegeben,aber immer freiwillig.Zwar NIE größere Beträge,die waren aber mit umgerechnet 2-3 € zufrieden.Oft auch mit weniger.
Wir versorgen auch fast immer die Strandverkäufer mit Getränken oder mit essen.Man sollte sich zwar bei AI nicht erwischen lassen aber solange sie höflich fragen,haben wir kein Problem,mal was rauszuschmuggeln.Sobald jemand aber richtig dreist und frech wird gibts nix.
Wie sakura sagte,manche denken,bei uns wächst die Kohle an den Bäumen oder wir haben nen Goldesel auf dem Balkon stehen.
Die meisten von uns müssen sparen,dass sie sich wenigstens 1 mal im Jahr ne Reise leisten können.
Viele sparen jahrelang auf eine,trotz festem Einkommen.
Gerade die Menschen in vielen Urlaubsländern können sich bestimmt auch nicht vorstellen,wieviel Steuern,Benzin,Strom,Miete usw wir monatlich an Ausgaben haben.Unsere Lebensmittel sind ja auch teuer.Die wissen vermutlich nur,dass wir zb nicht nur 100 € im Monat verdienen.Dass aber der halbe oder dreiviertel Lohn draufgeht,um alle Kosten zu begleichen,vergessen sie.Als ich das erste mal in der Dom.Rep. war und Kinder sah,die dort mit ihren Schuhputzartikeln rumliefen,dachte ich,ich seh nicht recht.
Kinder,die teilweise jünger waren,als mein Sohn damals.Er war 6.
Ich habe mich geweigert,mir meine Latschen von den Kindern putzen zu lassen.Mein damaliger Freund,der vor meiner Zeit schon öfter dort war,sagte mir,dass hier teilweise nur die Kinder für das arbeiten zuständig sind.Wenn sie nicht genug nach Hause bringen,bekämen sie Haue.
Das tat mir leid.Habe mir niemals die Schuhe putzen lassen aber trotzdem etwas an Geld gegeben.Damals kostete ein mal Schuhe putzen ca 50 Peso.Ich gab dann dem kleinen das dreifache,ein Eis oder Getränk.
Dass denen zuhause alles abgenommen wird,wußte ich das Jahr darauf,als wir wieder dort waren.In den nächsten Jahren gabs dann aber nur noch Sachgeschenke,wie Klamotten,Stifte oder Gummibärchen.
Die Kinder dort tun mir am meisten Leid,vorallem wenn sie Touristenkinder sehen,die gut angezogen sind.Schon die neidischen Kulleraugen.Das ist schon traurig. -
Als ich mal in Kenia vom Strandspaziergang kam,mit Frottee-Handtuch über der Schulter,kam plötzlich eine Frau und fragte,ob sie es haben könne.Ich war natürlich etwas überrascht,gab es ihr aber dann,es war eh nur ein einfaches Handtuch.Die FRau hatte wohl gar nicht damit gerechnet,das sie es bekommen würde.Sie war richtig glücklich,freute sich als ich es ihr gab,ihre Augen strahlten richtig.Sie bedankte sich ganz doll,und sagte u.a :"You are My Friend..." usw...Hätte nie gedacht,das sich ein Mensch über ein Handtuch so freuen kann,aber für die Frau war es halt was wertvolles,die haben ja fast nichts.
Ein Angestellter hatte es "mit dem üblichen Trick " versucht.
Einer der Wächter saggte eines Tages:"Diebe haben meine Wohnung aufgebrochen..."usw....Da mußte ich schon was schmunzeln.Hab ihm dann aber später ein paar Schilling gegeben damit er sich "was zu essen" kaufen kann.Und siehe da:Plötzlich 1 Tag später hat "die Polizei den **** geschnappt" ..
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Ich kann mich noch sehr gut an eine Szene erinnern, die ich am Drive-In - Schalter einer Mc Donalds - Filiale in Porlamar/Isla Margarita erlebt habe:
Durchs offene Autofenster bettelten mich zwei sehr ärmlich gekleidete Mädchen (ca. 5 und 8 Jahre alt) an. Die jüngere bat relativ plump um Geld. Ich habe erstmal nicht reagieren können, weil ich noch das Handy am Ohr hatte, da hörte ich ich wie das ältere Mädchen zum jüngeren sagte:"Ella no te entiende - es una gringa...." (Sie versteht Dich nicht, sie ist eine Gringa (=US - Amerikanerin)) und streckte forsch die Hand durchs offene Fenster. Derart in meiner Ehre gekränkt
klärte ich die Mädels auf spanisch auf, daß ich keine Gringa sei, sie sehr wohl verstehe und fragte sie, was die essen wollen. Riesige, geschockte Kulleraugen waren die Folge. Allein die Gesichter waren mir eine Cajita Feliz (Juniortüte) für jedes Kind wert :D. -
"caribiangirl" wrote:
Nochmal halloIch verstehe zwar,dass die Menschen aus armen Ländern und Verhältnissen denken müssen,dass wir Europäer reich sind (wenns auch nicht stimmt)...
Doch, stimmt schon.
Wir haben das Glück, das wir in einen der reichsten Länder der Welt geboren worden sind. Klar denken die Leute, das wir reich sind. In zwei Wochen verschleudern wir beim Urlauben mehrere Jahresgehälter der Einheimischen.
In sehr vielen Ländern der Welt, ist es beispielsweise ein absoluter Luxus ein eigenes Moped oder gar Auto zu besitzen, was bei uns selbstverständlich ist. Auch die Möglichkeit (Auch wenn wir dafür sparen müssen) aus "Spaß" um die halbe Welt zum Urlauben zu fliegen, hat man weltweit wohl in den wenigsten Ländern.
Wir können uns das zum essen kaufen, was wir wollen. In Deutschland muss niemand verhungern.
Wir wohnen in Häusern bzw. Wohnungen mit, für die meisten Menschen auf der Welt, allen erdenklichen Luxus. (Wenn auch "nur" gemietet)
Die weltweite Schere zwischen Arm und Reich klafft immer mehr auseinander. Erkläre mal einer Familie aus Afrika, denen bereits mehrere Kinder verhungert sind, das wir nicht reich sind.
Bester Gruß
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Hallo Gast,
kann Dir nur zustimmen, wer hier anfängt zu argumentieren wir wären hier nicht reich und wir müßten doch auch hart arbeiten ist absolut realitätsfern.
Jeden der meint, daß es in Deutschland doch alles so schwer ist kann ich nicht ernst nehmen. Lächerlich !!!Wenn gebettelt wird gebe ich generell gar kein Geld, weder hier noch irgendwo im Ausland.
Essen & Trinken allerdings gebe ich gerne an arme und Kinder ab.Gruß
Tom -
Hallo,
Mir ist es passiert in Kuba während eine Rundreise.
Als alle Leuten aus 4 Bussen aus einem Hotel zum Bus wollten standen da nur kleine Kinder die bettelten um Geld, die Hotelseife und die Hotelshampoo.
Da bekammen wir vom Reiseführer zu hören das es unsere Schuld war (wir touristen) das die Kinder hier bettelten und nicht in der Schule waren.
Wir hatten eine ganze diskussion mit der Reiseführer das es nicht die Schuld von der Touristen ist aber von System in Kuba.
Man konnte sehen das er Angst hatte etwas falsches zu sagen.Grüsse aus die Niederlande
Mario -
der letzte Beitrag von Mario bringts auf den Punkt.
Wenn ich hier lese, schmuggle Essen aus der Anlage, gebe ein paar Euro usw., dann kann ich nur kopfschüttelnd sagen:
"Selbst schuld"
Es sind klar die Touris, die die Einheimischen geradezu animieren, hier zu betteln.
Das selbe mit dem Trinkgeld. Wenn ich 50 EUR im Monat verdiene und 100 EUR per Trinkgeld und Betteln erwirtschaften kann erübrigt sich doch jede weitere Diskussion.
Kleines Beispiel:
Sind in Mexiko bei der Rundreise aus dem Bus gestiegen und Kinder wollten ihre angemalten Figuren verkaufen. Einige Mitreisende kauften ihr Souvenir und sagten:
"Ha ein Schnäppchen, für 3 EUR 2 Figuren"
Ich sagte zu meiner Frau: Hast die Hände der Kinder gesehen. Die Farbe hält keine Stunde an den Figuren.
Gerade die Käufer im Bus konnten es kaum fassen, dass diese Kinder den Bus so umzingelten, dass der Fahrer aufpassen mußte, nicht noch ein Kind umzufahren. Dabei waren es doch gerade diese Touris, die die Kinder animierten, ihre Figuren zu verkaufen.
Die Touris denken, wenn Sie hier eine Figur kaufen und da mal 2 EUR geben, sie sind die Weltverbesserer.
Was soll ein Einheimischer mit 100 Kugelschreibern

