Wo sind die Reiseleiter hin?
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Grade aus einem Urlaub in Tunesien zurück gekommen. Und irgendwie drängt sich mir die Frage auf, wo die guten, alten Reiseleiter geblieben sind.
Früher, also in den 70er und 80er war ein Begrüßungscocktail. Dabei stellte sich der Reiseleiter, ein Angestellter des Reiseveranstalters und meist deutsch, vor. Erklärte was es im Hotel so gibt und was zu beachten ist. Erzählte von der nächsten Apotheke, von Taxipreisen und Busverbindungen und wann Markt ist. Eben jede Menge nützlicher Infos. Der Reiseleiter bot natürlich auch Ausflüge an, aber die musste man nicht sofort buchen. Er war nämlich zwischen 2 und 5mal pro Woche zu festen Zeiten im Hotel. Da konnte man dann buchen oder eventuelle Probleme klären. Und mindestens 48 Stunden vor dem Heimflug war der genaue Abholtermin ausgelegt.Heute kommt jemand, der i.A. ein Einheimischer ist. Mit etwas Glück spricht er verständliches deutsch. Er arbeitet meistens für irgend eine Touristenagentur vor Ort.
Er erzählt wie toll die überteuerten Ausfüge sind. Und man muss sie sofort buchen. Wann er denn wieder da sei um zu buchen. Das weiß er nicht so genau. Immer dann, wenn Neue da sind. Zur Begrüßungsveranstaltung eben. Deshalb müssen die Ausflüge sofort gebucht werden.
Wie er bei Problemen erreichbar ist? Da hinten auf dem Plan steht die Telefonnummer drauf.
Und den genauen Abholtermin weiß man heute auch mit Glück 12 Stunden vorher.Wo sind die guten, alten Reiseleiter geblieben?
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Ganz einfach, sie wurden wegrationalisiert. Die klassischen Reiseleiter sind m.E. ein Relikt aus der Frühzeit des Pauschaltourismus, als man immer noch mit einem relativ hohen Anteil an Reisenden rechnen musste, die noch nie im Ausland waren. Zudem hatte man außer einem Reiseführer in Buchform auch wenig Möglichkeiten, sich - vor allem vor Ort - zu informieren. Natürlich ging das auch, aber es verlangte schon eine gewisse Initiative und Kreativität.
Heute sind absolute Reiseneulinge eher die Ausnahme, und auch von denen hat fast jeder ein Smartphone dabei und kann sich zu jeder Zeit und in jeder Situation informieren. Daher braucht man heute weniger einen Reiseleiter als einen Troubleshooter. Der wird inzwischen von vielen Reiseveranstaltern in Form einer Hotline präsentiert, und ich denke, das wird zunehmen. Dem Reiseleiter wird es ergehen wie der Magnetbandkassette, man erzählt seinen Enkeln davon, aber so richtig kapieren sie nicht, was das war und welche Bedeutung es hatte
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Ich persönlich habe in den weit über 40 Jahren eigenständiger Reisetätigkeit noch nie einen Reiseleiter gebraucht, weder als Informationsgeber noch als Troubleshooter. -
...weil Du ausführlicher warst, passiert mir nicht oft!

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Machs mal noch transparenter:
Heute gibt es in vielen Hotels auch Guest Relation -Mitarbeiter.Wenn eine Pauschalreise am Ende des Tages dem Veranstalter noch 30 Euro bringt, bei Fernzielen vielelicht 50 ,-- dann ist das ein guter Wert.
Da schraubt man an jedm Euro rum, keine Frage.
Zudem ist der Kunde erheblich erfahrener geworden.
Es gibt sie schon noch, bei einigen grösseren Veranstaltern, aber die Zahl der Reiseleiter von Veranstaltern schrumpft weiter.
Die Betreuung des Urlaubers wird als Gesamtpaktet von den Incoming Agenturen übernommen..
Der Veranstalter zahlt für Transfer und RL einen Gesamtpreis an die Agentur und man muss z.B. keine (Neben)Saisonzeiten berücksichten und dafür auch noch Personal vorhalten.
Die TUI schraubt allerdings gerade aktuell wieder an einem Projekt herum, welches das "Destinations-Management" wieder zu neuem Leben erwecken soll. Da gehts am Ende des Tages aber wohl eher um die Ausflüge, Privat-transfers etc., weniger um die Reiseleiter.
X Veranstalter könnten sich eigene Reiseleiter überhapt nich leisten. Kein Wunder, da liegen die Renditen gerade mal um 1 %. -
Wurde ja schon so ähnlich gesagt, damals habe ich mich noch mit dem guten alten Falk-Faltplan (keine Ahnung ob den noch jemand kennt) und nach dem Sonnenstand orientiert und bin nicht der netten Frauenstimme gefolgt die, mitten im Autobahntunnel, freundlich vorschlägt "Wenn möglich bitte wenden".
Und man konnte sich auch noch nicht über die Qualität des Essens in jeder Bretterbude schlau machen oder googeln wie viele Minuten der nächste Bus Verspätung hat.
Da hat ein erfahrener Reiseleiter durchaus noch aktuellen Mehrwert liefern können. Aber bitte was sollen die Mädels und Jungs denn heute noch bieten?
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In einer globalisierten Welt tatsächlich vollkommen outdated. Sollten dem armen, biederen Deutschen helfen, sich in einer fremden, gefährlichen und ihm vollkommen fremden Welt zurechtzufinden... Ich kann mich noch dunkel an endlos langweilige Begrüßungsformate auf unbequemen Stühlen erinnern
Bin auf das Thema aber erst wieder gestoßen, als hier jemand rumnölte, der Reiseleiter wäre nur für einen Tag da gewesen... Da habe ich mir gedacht: Reiseleiter, stimmt so was gab es ja auch mal...Da inzwischen die Welt mehr zu uns kommt, als umgekehrt, wohl eher überflüssig und nur noch in Form des Reise_gruppen_leiters anzutreffen, der zumindest für außenstehende Individualtouristen wie mich manchmal nicht so recht von einem Drill Instructor zu unterscheiden ist

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Machs mal noch transparenter:
Heute gibt es in vielen Hotels auch Guest Relation -Mitarbeiter.Wenn eine Pauschalreise am Ende des Tages dem Veranstalter noch 30 Euro bringt, bei Fernzielen vielelicht 50 ,-- dann ist das ein guter Wert.
Da schraubt man an jedm Euro rum, keine Frage.
Zudem ist der Kunde erheblich erfahrener geworden.
Es gibt sie schon noch, bei einigen grösseren Veranstaltern, aber die Zahl der Reiseleiter von Veranstaltern schrumpft weiter.
Die Betreuung des Urlaubers wird als Gesamtpaktet von den Incoming Agenturen übernommen..
Der Veranstalter zahlt für Transfer und RL einen Gesamtpreis an die Agentur und man muss z.B. keine (Neben)Saisonzeiten berücksichten und dafür auch noch Personal vorhalten.
Die TUI schraubt allerdings gerade aktuell wieder an einem Projekt herum, welches das "Destinations-Management" wieder zu neuem Leben erwecken soll. Da gehts am Ende des Tages aber wohl eher um die Ausflüge, Privat-transfers etc., weniger um die Reiseleiter.
X Veranstalter könnten sich eigene Reiseleiter überhapt nich leisten. Kein Wunder, da liegen die Renditen gerade mal um 1 %.@guenter-holidaycheck sagte:
Zudem ist der Kunde erheblich erfahrener geworden.
Mindestens glaubt das, weil er sich vorher nen Wolf gegoogled hat ...?
Vielleicht leider auch falsch, er wird´s später wissen und ggf. jemanden finden, den er verantwortlich machen möchte für seinen Irrtum! -
Grade aus einem Urlaub in Tunesien zurück gekommen. Und irgendwie drängt sich mir die Frage auf, wo die guten, alten Reiseleiter geblieben sind.
Früher, also in den 70er und 80er war ein Begrüßungscocktail. Dabei stellte sich der Reiseleiter, ein Angestellter des Reiseveranstalters und meist deutsch, vor. Erklärte was es im Hotel so gibt und was zu beachten ist. Erzählte von der nächsten Apotheke, von Taxipreisen und Busverbindungen und wann Markt ist. Eben jede Menge nützlicher Infos. Der Reiseleiter bot natürlich auch Ausflüge an, aber die musste man nicht sofort buchen. Er war nämlich zwischen 2 und 5mal pro Woche zu festen Zeiten im Hotel. Da konnte man dann buchen oder eventuelle Probleme klären. Und mindestens 48 Stunden vor dem Heimflug war der genaue Abholtermin ausgelegt.Heute kommt jemand, der i.A. ein Einheimischer ist. Mit etwas Glück spricht er verständliches deutsch. Er arbeitet meistens für irgend eine Touristenagentur vor Ort.
Er erzählt wie toll die überteuerten Ausfüge sind. Und man muss sie sofort buchen. Wann er denn wieder da sei um zu buchen. Das weiß er nicht so genau. Immer dann, wenn Neue da sind. Zur Begrüßungsveranstaltung eben. Deshalb müssen die Ausflüge sofort gebucht werden.
Wie er bei Problemen erreichbar ist? Da hinten auf dem Plan steht die Telefonnummer drauf.
Und den genauen Abholtermin weiß man heute auch mit Glück 12 Stunden vorher.Wo sind die guten, alten Reiseleiter geblieben?
@kassandra24 sagte
Wo sind die guten, alten Reiseleiter geblieben?
Naja, auch in alten Zeiten fand ich die Reiseleiter nicht immer "gut". RL wie "früher" gibt es immer noch z.B. bei TUI, TC, Meiers .... Wobei dort das Angebot über das Begrüßungsschlückchen und die terminierten Hotelsprechstunden hinaus mittlerweile um eine 24 Std.-Hotline für Notfälle erweitert wurde. Bei installierter App sind zumindest bei TUI weitere TUI-Services vorhanden. Also das komplette, rundum-sorglos-Paket für Pauschalreisende.-)
Auch die gute, alte Informationsmappe für Pauschalreisende liegt in den Hotels immer noch aus, mit Sprechzeiten, Ausflugstipps, Abholzeiten für den Rückflug... Wobei auch , da schließe ich mich @doc3366 an, die Ordner anderer RV durchaus interessant sein können, so man die Ausflüge nicht individuell oder mit regionalen Anbietern plant.Was will ich bei einer Reise? Das komplette Versorgungspaket mit einem RL, der einen Arbeitsvertrag direkt beim RV hat? Oder die individuelle, oft preisgünstige Variante?
LG
Dagmar -
Stimmt, vor allem in den siebziger Jahren waren die Reiseleiter besonders auf Mallorca, Ibiza usw. oft skurrile Typen , deutsche Aussteiger, die die Begrüßungscocktails, die damals auch noch Alkohol enthielten, als ihren persönlichen Catwalk für junges "Frischfleisch" aus Deutschland sahen und gleich baggerten wie die Wilden. Ahnung hatten sie nur von den Locations, wo die Post abging. Später wurde es dann langsam seriöser, vielfach waren die Reiseleiter Deutsche, die vor Ort verheiratet waren und auch mehr Ahnung von dem Land, in dem sie lebten und dessen Geschichte hatten und sie fingen an, massiv Ausflüge zu verkaufen. Das trieb auch Blüten, ein Mitarbeiter von GTI (r.i.p.) beschimpfte mich als Kulturbanausen , weil ich partout keine seiner Ausflüge kaufen wollte.

Ich denke auch, dass die klassischen Reiseleiter redundant sind. -
Sehe ich auch so.
Egal, ob Überbuchung des Hotels, Zimmerwechsel oder Flugzeitenänderungen – bisher bin ich immer ganz wunderbar ohne Reiseleiter ausgekommen und ich wüsste nicht, warum sich das mal ändern sollte...
Allerdings gehöre ich zu den Menschen, die sich zum einen zwar vorab über‘s Internet und durch Reiseführer (in Buchform) informieren, zum anderen jedoch nicht jede Kleinigkeit wissen müssen...
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...oder wissen wollen
. Wenn ich mal so reingehört habe, waren viele Anekdoten darunter, die vielleicht Unterhaltungswert hatten, aber einen nicht viel weiter gebracht haben. Auch bei den "ganz heißen" Tipps sollte man gewisse Vorsicht walten lassen, oft steckt da mehr Nepotismus als der Wille dahinter, den Touris wirklich Vorteile zu verschaffen. -
Mich stört eher der Ansatz „fest Angestellter beim Reiseveranstalter“ ( die auch öfter mal das Land wechselten) vs „Angestellter der Incomingagency“ (welche eher mit dem Land verwurzelt sind)!
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Stimmt, vor allem in den siebziger Jahren waren die Reiseleiter besonders auf Mallorca, Ibiza usw. oft skurrile Typen , deutsche Aussteiger, die die Begrüßungscocktails, die damals auch noch Alkohol enthielten, als ihren persönlichen Catwalk für junges "Frischfleisch" aus Deutschland sahen und gleich baggerten wie die Wilden. Ahnung hatten sie nur von den Locations, wo die Post abging. Später wurde es dann langsam seriöser, vielfach waren die Reiseleiter Deutsche, die vor Ort verheiratet waren und auch mehr Ahnung von dem Land, in dem sie lebten und dessen Geschichte hatten und sie fingen an, massiv Ausflüge zu verkaufen. Das trieb auch Blüten, ein Mitarbeiter von GTI (r.i.p.) beschimpfte mich als Kulturbanausen , weil ich partout keine seiner Ausflüge kaufen wollte.

Ich denke auch, dass die klassischen Reiseleiter redundant sind.@rumsstein sagte:
Stimmt, vor allem in den siebziger Jahren waren die Reiseleiter besonders auf Mallorca, Ibiza usw. oft skurrile Typen , deutsche Aussteiger, die die Begrüßungscocktails, die damals auch noch Alkohol enthielten, als ihren persönlichen Catwalk für junges "Frischfleisch" aus Deutschland sahen und gleich baggerten wie die Wilden. Ahnung hatten sie nur von den Locations, wo die Post abging. Später wurde es dann langsam seriöser, vielfach waren die Reiseleiter Deutsche, die vor Ort verheiratet waren und auch mehr Ahnung von dem Land, in dem sie lebten und dessen Geschichte hatten und sie fingen an, massiv Ausflüge zu verkaufen......xxx(teileditiert)
Genau so war es-- Am Anfang.....!
Später--- dies zur Ehrenrettung--- mussten die angehenden Reiseleiter eine mehrwöchige Ausbildung, meist in der Schweiz -- durchlaufen. Zumindest bei den bekannten Veranstalter-GruppenAber wie zuvor mal kurz erwähnt--- der Marktführer bastelt seit längerer Zeit an einer Neuauflage:
Die TUI will mit Hilfe von TUI-Destination-Services /TUI Destination Experiences ---den Reiseleiter-Job wieder neu positionieren
Speziell dazu wurde ein Teil der Aktivitäten von Hotelbeds Group Mallorca (die man vor einiger Zeit verkauft hatte) kürzlich wieder zurückgekauft.
Natürlich gehts da nicht nur um die klassischen Pauschalreisen, aber ---sie wagen es...
Wie bislang erfolgt die Anstellung über die Schweiz.
Wen es interessiert---hier gibts mehr Infos
Originalton TUI(Auszug)
"....Die TUI ist mit ihren eigenen Agenturen derzeit in 23 Ländern vertreten. Nun kämen 25 Länder und neue Regionen wie Asien, Indischer Ozean und Südliches Afrika hinzu...."
Neee, das ist keine bezahlte Werbung
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Machs mal noch transparenter:
Heute gibt es in vielen Hotels auch Guest Relation -Mitarbeiter.Wenn eine Pauschalreise am Ende des Tages dem Veranstalter noch 30 Euro bringt, bei Fernzielen vielelicht 50 ,-- dann ist das ein guter Wert.
Da schraubt man an jedm Euro rum, keine Frage.
Zudem ist der Kunde erheblich erfahrener geworden.
Es gibt sie schon noch, bei einigen grösseren Veranstaltern, aber die Zahl der Reiseleiter von Veranstaltern schrumpft weiter.
Die Betreuung des Urlaubers wird als Gesamtpaktet von den Incoming Agenturen übernommen..
Der Veranstalter zahlt für Transfer und RL einen Gesamtpreis an die Agentur und man muss z.B. keine (Neben)Saisonzeiten berücksichten und dafür auch noch Personal vorhalten.
Die TUI schraubt allerdings gerade aktuell wieder an einem Projekt herum, welches das "Destinations-Management" wieder zu neuem Leben erwecken soll. Da gehts am Ende des Tages aber wohl eher um die Ausflüge, Privat-transfers etc., weniger um die Reiseleiter.
X Veranstalter könnten sich eigene Reiseleiter überhapt nich leisten. Kein Wunder, da liegen die Renditen gerade mal um 1 %.@guenter-holidaycheck sagte:
Machs mal noch transparenter:
Heute gibt es in vielen Hotels auch Guest Relation -Mitarbeiter.Stimmt, die durften wir jetzt auch kennenlernen. Problem ist, dass sie vom Hotel angestellt sind und daher auch diese Interessen vertreten.
Auch hat die Hotline des RV nichts gebracht, die nicht vor Ort ist und sich nicht gerade engagiert und zeitnah kümmerte.
Da braucht‘s halt manchmal schon den klassischen RL, der z.B. ggü. dem Hotel vor Ort die Interessen des Kunden vertritt und auf den Tisch haut, wenn dieser alleine nicht zu einer befriedigenden Lösung kommt. -
@Philosopher
Willkommen im Reisemodus 2.018!
Wenn du eine Dienstleistung beanspruchen willst musst du bereit sein sie zu bezahlen. -
@Philosopher
Willkommen im Reisemodus 2.018!
Wenn du eine Dienstleistung beanspruchen willst musst du bereit sein sie zu bezahlen.@vonschmeling sagte:
@Philosopher
Willkommen im Reisemodus 2.018!
Wenn du eine Dienstleistung beanspruchen willst musst du bereit sein sie zu bezahlen.Absolut korrekt! Will man im Rahmen einer Pauschalreise in den Genuss einer nahezu vorbereitungsfreien, sowie sorgen- und stressfreien Zeit vor Ort kommen, so muss diese Leistung entlohnt werden.
Aber wenn ich diesen Thread richtig verstehe, geht es hier um die aktuell fehlende Verfügbarkeit (also auch Buchbarkeit), bzw. unzureichende Qualität dieser Leistung.
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@guenter-holidaycheck sagte:
Machs mal noch transparenter:
Heute gibt es in vielen Hotels auch Guest Relation -Mitarbeiter.Stimmt, die durften wir jetzt auch kennenlernen. Problem ist, dass sie vom Hotel angestellt sind und daher auch diese Interessen vertreten.
Auch hat die Hotline des RV nichts gebracht, die nicht vor Ort ist und sich nicht gerade engagiert und zeitnah kümmerte.
Da braucht‘s halt manchmal schon den klassischen RL, der z.B. ggü. dem Hotel vor Ort die Interessen des Kunden vertritt und auf den Tisch haut, wenn dieser alleine nicht zu einer befriedigenden Lösung kommt.@philosopher sagte:
Da braucht‘s halt manchmal schon den klassischen RL, der z.B. ggü. dem Hotel vor Ort die Interessen des Kunden vertritt und auf den Tisch haut, wenn dieser alleine nicht zu einer befriedigenden Lösung kommt.
Kann ich nachvollziehen, wenn jemand sprachlich nicht zurechtkommt.
Ansonsten denke ich, dass man seine Wünsche, fundierten Beschwerden, usw. prima ohne reiseleiterische Unterstützung selbst erfolgreich vertreten kann. Muss man ja auch, wenn man nicht pauschal gebucht hat. Allerdings sollte man vielleicht nicht gleich "auf den Tisch hauen".
Ich bin bisher stets so vorgegangen und war mit dem Ergebnis immer vollauf zufrieden. -
@philosopher sagte:
Da braucht‘s halt manchmal schon den klassischen RL, der z.B. ggü. dem Hotel vor Ort die Interessen des Kunden vertritt und auf den Tisch haut, wenn dieser alleine nicht zu einer befriedigenden Lösung kommt.
Kann ich nachvollziehen, wenn jemand sprachlich nicht zurechtkommt.
Ansonsten denke ich, dass man seine Wünsche, fundierten Beschwerden, usw. prima ohne reiseleiterische Unterstützung selbst erfolgreich vertreten kann. Muss man ja auch, wenn man nicht pauschal gebucht hat. Allerdings sollte man vielleicht nicht gleich "auf den Tisch hauen".
Ich bin bisher stets so vorgegangen und war mit dem Ergebnis immer vollauf zufrieden.Guestservice und Hotelrezeption sind (hoffentlich) gute Ansprechpartner für allgemeine Fragen vor Ort.
Wenn allerdings Probleme vor Ort auftreten, stelle ich die Frage nach dem Vertragspartner. Habe ich direkt das Hotel gebucht, wende ich mich an die Rezeption. Habe ich über RV gebucht, dann ist der RV mein Ansprechpartner, den ich zeitnah wegen Abhilfe kontaktieren muss (Reiserecht).
Läuft dann halt dumm, wenn ich statt meinem teuer bezahlten VIP-Room in bezugter Lage mit privatem Poolzugang dann wegen angeblicher Überbuchung in einem "Preistippzimmer" in bescheidener Lage lande. Oder wenn aus der gebuchten Familiensuite vor Ort zwei weit voneinander entfernte Zimmer werden - perfekt für Urlaub mit Kleinkindern.
Das Hotel kann mir mit aller Freundlichkeit nicht helfen, ein Repräsentant des RV ist vor Ort nicht erreichbar. Die lokalen Agenturen fühlen sich nicht zuständig, Anrufe bei der Buchungsplattform sind vergeblich, emails auch...
Dies ist ein Worst-Case-Szenario, aber wenn ich im HC-Forum die Fragen zum Thema Reiserecht lese, dann halte ich dieses manchmal schon für realistisch.
Somit finde ich den Reiseleiter im Hotel ganz sinnvoll oder alternativ eine wirklich!!! erreichbare Hotline.
LG
Dagmar