Bloß nicht FTI
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während einer bei FTI gebuchten Pauschalreise ist unser Freund verstorben. Wirkliche Unterstützung haben wir weder vom Reiseleiter vor Ort noch von FTI erhalten. Wir hatten eher den Eindruck, dass man uns möglichst schnell loswerden wollte. Der Koffer des Verstorbenen wurde nach 5 Wochen (!!!) nach Deutschland geliefert, obwohl der Reiseleiter uns versprochen hatte, sich schnell um den Versand zu kümmern. Dies erfolgte dann nachdem FTI erst sehr pietätvoll fragte, ob seine Sachen noch gebraucht werden oder vor Ort „sachgerecht entsorgt“ werden können (!!!) und wir mehrfach nachhaken mussten.
Eine Beileidsbekundung (die man ja wohl aus Anstand schicken sollte, kostet ja such nichts!) hat die Familie bis zum heutigen Tag nicht erhalten. Auch sonst nichts. Eine kleine symbolische Hilfe in Form eines Gutscheins o.ä. wäre nett gewesen, weil die Reise teuer war und der Todesfall bereits 10 Stunden nach Ankunft eingetreten ist...
Ich kann jedem nur davon abraten mit FTI zu reisen. Hier zählt der Mensch gar nichts!
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Menschlichkeit oder Anteilnahme zählt auch in Reiseforen leider eh nix. Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich das lese, weil ich auch mal einen Todesfall im Urlaub erleben musste. Mein Beileid und ich kann verstehen, weil man ist eh schon so geprügelt von den Emotionen und wünscht sich ein wenig Anteilnahme. Drück dich und so ist es halt heute, es zählen keine emotionalen Äußerungen, nur das geschäftliche zählt oder eben Forenregeln ...
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Wenn ein Freund im Urlaub verstirbt ist das fürchterlich. In der Trauer und der Emotionalität versucht man unter Umständen auch die Familie zu entlasten, auch wenn es finanziell ist oder auch die Enttäuschung sich in einem Reiseveranstalter äußert. Wie gesagt, ich habe das selbst erlebt und man kann da nicht absemmeln, ich war auch schon etwas traumatisiert damals, das ist eine ganz fürchterliche Sache, wenn man sie erlebt.
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Es ist sogar fürchterlich, wenn es nur ein flüchtiger Bekannter ist - und der Tod in Folge einer langen Vorerkrankung eintritt.
In einem gebe ich lupina Recht: Eine Beileidsbekundung seitens des Veranstalters hätte man erwarten können.
Auch nicht aus der Welt erscheint mir die Erwartung einer Erstattung eines Teilbetrags der Reisekosten.
Ein gewisses Verständnis bringe ich auf für mangelnde Routine im Umgang mit so einer Tragödie seitens der örtlichen Reiseleitung. Hoffentlich gehört ein solches Ereignis zu den einmaligen im Berufsleben, man sollte dem damit Befassten nachsehen, dass er Regelungen im Rahmen eines Todesfalles nicht aus dem Ärmel schüttelt.
Ich bezweifle ebenso, dass andere Veranstalter routinierter reagiert hätten, da es nun aber mal FTI war ist eine Kritik an offenbar ziemlich unrunden Handling durchaus berechtigt.
Was das alles mit dem Ethos eines Reiseforums zu tun hat verstehe ich hingegen nicht ...
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Ein trauriges Thema, mein Beileid an die Familie und Freunde.
Da wir aber einen Thread zum VA haben, muss ich hier schliessen.
