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Kann man mit GEBECO verreisen?

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Reiseveranstalter
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  • 3aaa3 Offline
    3aaa3 Offline
    3aaa
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    Ähem, Lord Kaan betrifft das Gebeco und falls ja in welchem Zusammenhang? Hat jemand was produktives in Sachen Usbekistan mitzuteilen?

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    • Lord KaanL Lord Kaan

      Ja Ja - für PremiumEconomie 500 € Aufpreis je Person bezahlt und dann sitzen wir in unterschiedlichen Sitzreihen - das war schon echt SCH...

      jlechtenboehmerJ Offline
      jlechtenboehmerJ Offline
      jlechtenboehmer
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      @lord-kaan sagte:

      Ja Ja - für PremiumEconomie 500 € Aufpreis je Person bezahlt und dann sitzen wir in unterschiedlichen Sitzreihen - das war schon echt SCH...

      Vermutlich Kosten die die Airline beansprucht und nicht der Reiseveranstalter ?

      Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es schon ist .... (Karl Valentin)

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      • C.UngewC Offline
        C.UngewC Offline
        C.Ungew
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        Guten Tag,

        meine Frau und ich hatten bei Gebeco/Dr. Tigges eine Andalusien-Reise gebucht. Die Beschreibung hat gut auf unsere Wünsche gepasst und die Bewertungen der Firma waren auch gut. Die Bezahlung lief in zwei Schritten mit einer Anzahlung und einer Hauptzahlung ab. Die Anzahlung war ein Fünftel des Gesamtpreises, in der Rechnung war aber kein Überweisungsbetrag genannt sondern nur das Fünftel der Gesamtsumme - etwas ungewöhnlich, aber gut. Nach der Bezahlung lief alles relativ glatt.
        Dann schlug leider das Corona-Virus zu und die Reise wurde vonseiten Gebeco/Dr. Tigges storniert. Nach den Statuten von Gebeco/Dr. Tigges sollte der Betrag innerhalb von 2 Wochen zurücküberwiesen werden. Nachdem dies nicht geschehen war, habe ich mich per E-Mail mit Gebeco/Dr. Tigges in Verbindung gesetzt. In der Antwortmail wurde ich vertröstet mit der Begründung, dass die Firma gerade viel mit Rücküberweisungen zu tun hätte und es noch etwas dauern könnte. Das habe ich erst einmal akzeptiert. Nachdem in den folgenden zwei Wochen der Betrag immer noch nicht überwiesen war, habe ich wieder per Mail nachgefragt. Die Antwort war wieder dieselbe der ersten Mail. Nach weiteren Wochen des Wartens ist immer noch nichts passiert. Ich habe wieder nachgefragt - diesmal war der Finanzdienstleister schuld. Nach 8(!) Wochen habe ich keine Geduld mehr gehabt und habe mit dem Anwalt gedroht und dass ich mir das Geld zur Not auf dem rechtlichen Weg zurückhole inklusive einer Frist zur Rücküberweisung. Und siehe da: Das Geld wurde wieder zurücküberwiesen. Wieso muss man das seitens Gebeco/Dr. Tigges so eskalieren lassen?
        Meine Frau und ich hatten eigentlich überlegt, die Reise evtl. im Herbst nachzuholen, was sich aber aus organisatorischen Gründen unsererseits nicht umsetzen ließ, weshalb wir uns für die Rückzahl-Variante entschieden haben. In den ersten Wochen dieser Odyssee wollten wir im nächsten Jahr eigentlich die Reise nachholen. Das hat sich aber nach diesem Vorgehen zerschlagen. Wie wird denn bitte verfahren, wenn im Ausland vor Ort etwas passieren sollte? Wird dann genauso dilettantisch gehandelt? Schade eigentlich, da wir bei Gebeco/Dr. Tigges ursprünglich ein gutes Gefühl hatten.
        Die Leistungen zur Reise kann ich natürlich nicht bewerten, da wir diese nicht antreten konnten.

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        • KourionK Offline
          KourionK Offline
          Kourion
          schrieb am zuletzt editiert von Kourion
          #24

          @C.Ungew
          Hallo C.Ungew,
          lies einfach mal ein wenig quer hier in den Threads anderer Veranstalter bzw. im Corona-Sammelthread - klick
          Du wirst dann sehen, dass alle Veranstalter ihre Kunden gebeten haben, sich in Geduld zu üben, da Tausende (und Abertausende) an Stornierungen und Erstattungen sich nicht in ein paar Tagen und auch nicht in 14 Tagen abwickeln lassen. Auch die Kunden anderer Veranstalter haben so lange gewartet wie du oder warten immer noch.
          Dir ist nichts Außergewöhnliches zugestoßen. Außergewöhnlich ist einzig die derzeitige weltweite traurige Situation.

          Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)

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          • KourionK Offline
            KourionK Offline
            Kourion
            schrieb am zuletzt editiert von Kourion
            #25

            Gebeco bietet mehr Flexibilität / „Sorgenfrei-Reisen-Paket“

            Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)

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            • UntouchedU Untouched

              Hallo, wollte mal fragen ob GEBECO empfehlenswert ist. Bin Alleinreisender und interessiere mich für diese Reise.

              Link zu GEBECO

              AB23A Offline
              AB23A Offline
              AB23
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              Auf keinen Fall, hatte eine Rundreise Argentinien/Chile gebucht bei der einige Highlights ausfielen , eine Entschädigung verweigert Gebecco, nun muss ich klagen.Nie wieder Gebecco.

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • KourionK Offline
                KourionK Offline
                Kourion
                schrieb am zuletzt editiert von Kourion
                #27

                Hallo AB23
                Ist ärgerlich, wenn wirklich gute Punkte ausfallen.
                Könntest du bitte hier mitteilen, welche Hightlights ausgefallen sind, damit Interessenten diesbezüglich zu 100% informiert sind. Wichtig wären auch die Begründungen der verschiedenen Ausfälle.
                Wäre sehr hilfreich. Danke im Voraus.

                Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)

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                • Petra aus S.P Offline
                  Petra aus S.P Offline
                  Petra aus S.
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #28

                  Ich war im Mai 2023 mit Gebeco auf Kreta und bin mit der Reise sehr zufrieden: Exzellente Kommunikation und Orga mit und durch Gebeco auch bei meiner sehr kurzfristigen Buchung, alles war bestens organisiert und von hoher Qualität. Im 4-Sterne Hotel in schöner Strandlage hatte ich ein gemütliches, geräumiges Zimmer und war vom leckerem und abwechslungsreichem Buffet morgens und abends sehr angetan. Das Reiseprogramm war super und beinhaltete Highlights ebenso wie Geheimtips. Unsere einheimische, sehr nette Reiseleiterin war unglaublich bewandert in Archäologie, (Kunst)Geschichte, Naturkunde, Alltagskultur etc. und vermittelte uns so sehr umfassende, tiefgehende und vielfältige Einblicke.
                  Fazit: War spitze, gerne wieder!

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                  • Claudia AnnC Offline
                    Claudia AnnC Offline
                    Claudia Ann
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #29

                    Studienreise nach Griechenland. Es gab zwei wirklich gute Punkte: einen ganz, ganz tollen Reiseleiter. Der Mann ist ein wandelndes Lexikon und der andere Stern ist für einen super professionellen Busfahrer. An die beiden ein herzliches Dankeschön.
                    Der Rest .... nie wieder Gebeco. Schlechte Hotels, dementsprechend das Essen, keine Koffer bei Ankunft und kein Interesse seitens Gebeco dafür so sorgen, das diese nach gesendet werden. Am Tag des Rückflugs auf eigene Faust am Flughafen den Koffer gesucht ... er stand 10 Tage am Flughafen!!!
                    Eine wirklich tolle Rundreise mit einigen schnell gekauften Ersatzklamotten und am Abend die Unterwäsche im Hotelzimmer ausgewaschen. Für den Preis darf man etwas anderes erwarten ... und dann wird man mit dem gesetzlich minimalsten Erstattungssatz gem. deutschem Reiserecht abgespeist ....

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • vonschmelingV Offline
                      vonschmelingV Offline
                      vonschmeling
                      Moderator
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #30

                      Offen gestanden kenne ich keinen Veranstalter, der mehr als die pflichtgemäße Kompensation erstattet.

                      Moderator*in im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
                      "Im Herzen barfuß!"

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • V.T.G.V Offline
                        V.T.G.V Offline
                        V.T.G.
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #31

                        Hallo zusammen,

                        ich möchte gerne unsere Erfahrungen mit Gebeco mitteilen und antworte nun hier, da die gängigen Plattformen Bewertungen von der Zeichenanzahl limitieren und zensieren.

                        Wir haben vom 13.03. bis 02.04. die Reise "Glanzlichter Vietnam und Kambodscha" gemacht. Bereits bei der Ankunft in Hanoi wurden wir vom örtlichen Reiseleiter, Thanh Son Nguyen, zur Begrüßung in radebrechendem Deutsch angemeckert, dass wir draußen gewartet haben, er habe uns gesucht. In den Reiseunterlagen von Gebeco steht expressiv verbis „Ihre Reiseleitung wird Sie außerhalb der Ankunftshalle des Flughafens beim Ausgang A1 in Empfang nehmen.“ Eben dort haben wir gestanden. Abgesehen davon, waren wir trotzdem nicht zu spät, sondern es verblieb noch eine gute halbe Stunde bis zur angekündigten Treffzeit. Dieses Erlebnis ist symptomatisch für den weiteren Reiseverlauf und das Verhalten der wechselnden Reiseleiter:

                        -              Programm wurde nicht transparent gemacht: Es gab keinerlei Informationen über den genauen Tagesablauf. Vielmehr hatte man den Eindruck, die Reiseleiter machen alles so wie es am besten in ihren Tagesplan und Geldbeutel passt. So wurden Umwege gefahren, um irgendwelche Verkaufshallen zu besuchen, was als Kennenlernen örtlichen Handwerks vermarktet wurde oder erst gar nicht im Reiseplan von Gebeco enthalten war. Wir hatten uns zu fügen, Nachfragen wurden praktischerweise aufgrund der mangelnden Sprachkenntnisse nicht verstanden.

                        -              Die sprachlich qualifizierte Reiseleitung besaß de facto maximal Sprachniveau A2 ergänzt um einzelne Fachwörter aus dem C1-Wortschatz, die sich aber zwangläufig aus dem zu vermittelnden Inhalt ergeben. Es war eine großenteils unzumutbare Aneinanderreihung von Nomen und Adjektiven ohne jegliche Grammatik und mit großen Aussprachedefiziten. Auf Verben wurde überwiegend einfach ganz verzichtet. Um nur einige Beispiele zu nennen: „Hier viel Amerika“, „Tiefe tief, Breite breit“, Haufrau, Eisenholz. Die einzige sprachliche Ausnahme machte Reiseleiter Khan, der allerdings nicht im Programm steht.

                        -              In Hue gab es drei verschiedene Reiseleiter, von denen nur einer im Programm stand, Ngo Dinh Ngoc . Dieser hat dann das Programm von zwei Tagen in einen Tag gepresst, so dass wir in der prallen Sonne durch die Grabanlagen sowie die Kaiserstadt getrieben wurden. Ich wähle bewusst dieses Verb, denn wir hatten widerspruchslos dem Reiseleiter zu folgen bzw. um ihn herumzustehen. Unsere Wünsche nach Schatten, Pause, Essen, Trinken und Toilette wurden im besten Fall abfällig kommentiert, im schlechtesten einfach ignoriert, sodass wir uns schließlich einfach separiert und zur angegebenen Zeit am Bus gewartet haben. Der Reiseleiter am folgenden Tag, Khan, war eine sprachlich erfreuliche Ausnahme. Die Funktion der dritten Reiseleiterin am Abflugtag ist unklar. Außer Begleitung im Bus hat sie nichts gemacht.

                        -              inkludierte Mahlzeiten: Hier musste gegessen werden, was auf den Tisch kam. Generell gab es nur Set-Menüs, meistens waren die Essen so geplant, dass man einige Stunden nach Ende des Tagesprogramm irgendwo hingefahren wurde, ohne dass vorher – trotz Nachfrage – mitgeteilt wurde, wohin und was es zu essen gab. Wir haben uns hier abgesondert, weil wir die Zeit lieber in den jeweiligen Städten und für uns genießen wollten mit Essen nach unseren Wünschen. Das wurde jedes Mal dramatisiert und bedurfte mehrerer Wiederholungen, dass wir nicht mitkommen möchte. Ein Nein akzeptierten die Reiseleiter grundsätzlich nicht – zumindest nicht beim ersten, zweiten, dritten Mal.

                        Vom Essen an Board des Schiffes konnten wir uns leider nicht separieren, denn es gab keine Alternative anderweitig irgendetwas zu essen. Wieder handelte es sich um ein Set-Menü, das in Einzelteilen serviert wurde. Jeder Bestandteil wurde separat geliefert, als seien es verschiedene Gänge. Bis zum Reis – der das einzig genießbare war – mussten wir eine knappe Stunde warten. Ansonsten wurde allerlei Undefinierbares, wahlweise totfrittiert oder nur aus Fett bestehen, Geschmackloses oder Überpfeffertes geboten. Insgesamt billiges, schlechtes Kantinenessen. Zum Frühstück gab es auch wieder ein Set-Menü mit ähnlichen Speisen. Eine gute Gelegenheit zu fasten.

                        Das Abendessen in Hue, das wir im Vorfeld abgesagt hatten, wurde auf Wunsch der anderen vier Mitreisenden auf Mittag verschoben, was wir erst erfahren haben, als wir an einem Restaurant irgendwo im Nirgendwo abgesetzt wurden und der Reiseleiter meinte, wir sollten uns jetzt dahin sitzen und warten, bis die anderen gegessen hätten. Das Restaurant war nur 10 Minuten mit dem Bus vom Hotel entfernt. Hier wäre das Angebot, uns dann zum Hotel zu bringen, angemessen gewesen. Erst als wir darauf bestanden haben, unsere Koffer zu bekommen, weil wir selbständig mit einem Taxi ins Hotel fahren wollten, anstatt zwei Stunden im Restaurant zu sitzen, wurden wir, freilich nicht ohne dramatische Einlage des Reiseleiters, schlussendlich mit unserem Minibus zum Hotel gefahren. Die angekündigten Probleme beim Check-In aufgrund der Uhrzeit gab es nicht.

                        -              An den Tagen, wo kein Essen inkludiert war, wurde uns keine Möglichkeit gegeben mittags etwas auf eigene Kosten zu essen; es wurde aber auch nicht vorab kommuniziert, dass es nach dem Frühstück bis abends keine Gelegenheit mehr zum Essen gäbe. Zeit wäre mehr als ausreichend vorhanden gewesen. Diesbezügliche Anmerkungen wurden ignoriert. Hier war natürlich die fehlende Sprachkenntnis äußerst praktisch, um einfach so zu tun, dass wir nicht verstanden wurde.

                        Der Höhepunkt war dann, als wir zwei Stunden auf die Fähre nach Phu Quoc warten mussten, wir aber bei einer Toilettenpause angeblich nicht ausreichend Zeit gehabt hätten, in dem Restaurant etwas zu essen. Wir sollten uns stattdessen bei einheimischen Marktständen Obst oder Kekse kaufen. Offensichtlich wollten Reiseleiter und Fahrer früher zurück nach HCMC fahren.

                        -              Wartezeiten, Leerzeiten und „Beschäftigungstherapie“: Wir waren nur 6 Personen, was uns anfangs sehr gefreut hat. Allerdings wurde das Programm nicht auf diese Kleingruppe angepasst. Vielmehr bestand ein großer Teil des Tages aus Rumsitzen und ausgedehntem Warten auf Bus/Fähre/Einlass/Kartenkaufen etc., Aktivitäten ausdehnen (z. B. wurden in einem Café, wo wir angeblich etwas über Kaffee lernen sollten, aber außer zig Getränken nichts geboten wurde, immer wieder neue Getränke gebracht, um Zeit zu schinden) und Anfahren von Verkaufshallen mit Perlen, Seidentüchern, Bonbons und dergleichen, wo wir dann plötzlich sehr viel Zeit zur freien Verfügung bekamen. Die frühen Aufstehzeiten stehen in keinerlei Relation mit dem gebotenen Programm, was größtenteils aus Herumfahren und wartend Herumsitzen bestand.
                        Ebenso wurden wir immer ziellos durch die Gegend gefahren, wenn es darum ging, im Hotel einzuchecken. Angeblich seien die Zimmer nicht fertig gewesen. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit haben wir uns von dem Zeitschindenprogramm getrennt und sind selbständig ins Hotel gegangen. Unsere Zimmer waren immer verfügbar.

                        -              Reiseleiter: weit entfernt von sprachlich qualifiziert (siehe oben), unhöflich (Beispiel: auf die Bitte, die Klimaanlage, die auf höchster Stufe stand, auszuschalten, wurde entgegnet „Bus hält gleich“ und Klimaanlage blieb an), respektlos, insbesondere Reiseleiter Manh (Beispiel: beim Aushändigen der Tickets „Sag Danke.“, „Sag ein Wort: Danke.“), unflexibel, unwillig (siehe Beispiele oben).

                        -              Der Minibus war eine Zumutung angesichts der Straßenverhältnisse und Fahrweise. Es war stundenlanges reinstes Geruckel aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse sowie des „sportlichen“ Fahrstils des Busfahrers bis zur Übelkeit

                        Grundsätzlich herrschte eine Attitüde vor, dass wir nicht zahlende Kunden sind, sondern dankbar sein sollen, diese Reise machen zu dürfen. Den eigenen Willen haben wir offenbar bei Buchung abgegeben. Die gesamte Reise ähnelte einem Schulausflug mit dem örtlichen Kader, bei dem wir dankbar sein sollten, dass wir mitkommen durften. Es stellt sich generell die Frage, ob Gebeco überhaupt weiß, was die Reiseleitung vor Ort macht und ob diese wiederum weiß, was das Programm ist.

                        Auf Phu Quoc haben wir uns dann entschlossen, die Reise nicht weiter mitzumachen, sondern auf unsere zusätzlichen Kosten den dortigen Aufenthalt zu verlängern und direkt von dort nach Hanoi für den Heimflug zu fliegen. Die schnelle Reaktion und Stornierung des Flugtickets von Kambodscha nach Hanoi auf unsere Kosten seitens Gebeco ist der einzig positiv anzumerkende Aspekt. Ebenso positiv zu erwähnen ist das Essen im Gemüsedorf, das wir teilweise selber zubereitet haben. Ansonsten sind unsere persönlichen Glanzlichter die Momente, wo wir uns gegen die Reiseleiter durchgesetzt haben und statt Verkaufstour oder Abendessen stunden nach Ende des Tagesprogramms unsere eigenen Wege gegangen sind, z. B. mit einem über tripadvisor gebuchten Kochkurs in Hanoi.

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