Bavaria Fernreisen / Erfahrungen ??
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@Mercedes
An deiner Stelle würde ich gleich am Montag mit dem gerichtlichen Mahnverfahren loslegen. Alles andere hat derzeit keinen Sinn. Den Mahnbescheid kannst du selbst über dein örtiches Gericht erwirken. Kostet nur eine kleine Gebühr und du sparst dir den Anwalt. -
Der Mahnbescheid hat auch keinen Sinn - mit Verlaub!
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@Lind-24, vielen Dank für die Rückmeldung. Leider erst heute gesehen. Werde auch gleich die Hotelbewertungen lesen.
Bleibt alle gesund!
@panguitch sagte:
@Lind-24, vielen Dank für die Rückmeldung. Leider erst heute gesehen. Werde auch gleich die Hotelbewertungen lesen.
Bleibt alle gesund!
Viel Spaß beim Lesen, so kann man zur Zeit wenigstens etwas virtuell verreisen

LG
Bine -
Der Mahnbescheid hat auch keinen Sinn - mit Verlaub!
@Candecor:
Hab vielen Dank. Ja, wir haben vor, das spätestens morgen zu tun, auch wenn @vonschmeling vermutlich mit seinem Einwand recht behalten wird.@vonschmeling:
Danke auch Dir. Vermutlich hast Du sogar recht, aber was würdest Du uns ansonsten raten?Auf diese Weise (gerichtliches Mahnverfahren) hat der Veranstalter noch ca. 2 Wochen die Chance zu bezahlen, bevor ggf. der Klageweg beschritten wird oder man möglicherweise erwägt, als Gläubiger einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen. Wir belesen uns momentan zunächst und prüfen das grad alles und entscheiden das dann zu gegebener Zeit. Vielleicht kämen wir dann über den Reisesicherungsschein an unser Geld.
Noch hoffen wir aber, dass der Veranstalter seiner gesetzl. Rückzahlungsverflichtung zeitnah nachkommt und uns weitere rechtl. Schritte erspart bleiben. -
Ganz allgemein gesprochen (ich kenne natürlich nicht die Bonität dieses Veranstalters, allerdings erscheint es branchenweit eher unwahrscheinlich, dass es noch viel zu vollstrecken gibt): Den Klageweg würdest Du vermutlich gar nicht brauchen, vermutlich wird es gar keinen Widerspruch geben. Also Mahnbescheid -> Vollstreckungsbescheid -> schöner wertloser Titel, der sich gerahmt nett über's Klo hängen lässt. Wer's mag.
Insolvenzantrag zu stellen würde ich mir allerdings sehr genau überlegen, google mal "Druckantrag" und "Kostenrisiko"...
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Du hast nur zwei Möglichkeiten, gar nichts tun oder Mahnbescheid schicken. Viele Firmen reagieren erst, wenn es ernst wird (unabhängig von Branche und Zeitpunkt) In ein paar Wochen werden wieder Reisen verkauft, sind eventuell Zahlungen von staatlicher Seite geflossen und das Unternehmen will weiter am Markt arbeiten. Dann werden eben die als erste ausgezahlt, "die am lautesten schreien".
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Die meisten Produktionen der BFR bestehen aus Elementen, die sie schon gleich nach der Reiseanmeldung bezahlen müssen, d.h. sie dürften betreffend Mercedes L.E. Reise bereits erhebliche Vorleistungen erbracht haben.
Vielleicht sollte man nicht päpstlicher als der Pabst sein?
Zum Beispiel ihnen Gelegenheit zur Beitreibung dieser Auslagen geben und mit solchen eher kleineren Nischenproduzenten gnädig umgehen mit dem Wunsch, dass es sie weiterhin gibt an einem Markt, der immer mehr geebnet wird für Massenprodukte?
Nur so eine Idee ... -
Die meisten Produktionen der BFR bestehen aus Elementen, die sie schon gleich nach der Reiseanmeldung bezahlen müssen, d.h. sie dürften betreffend Mercedes L.E. Reise bereits erhebliche Vorleistungen erbracht haben.
Vielleicht sollte man nicht päpstlicher als der Pabst sein?
Zum Beispiel ihnen Gelegenheit zur Beitreibung dieser Auslagen geben und mit solchen eher kleineren Nischenproduzenten gnädig umgehen mit dem Wunsch, dass es sie weiterhin gibt an einem Markt, der immer mehr geebnet wird für Massenprodukte?
Nur so eine Idee ...@vonschmeling sagte:
Vielleicht sollte man nicht päpstlicher als der Pabst sein?
Pabst war Torwart auf Schalke; da fällt es einem nicht schwer , weniger päpstlich zu sein ....

Nur so eine Idee ...
Eigentlich eine gute Idee - nur was nutzt es dem einzelnen, einen kleinen Beitrag zur Rettung tausender Arbeitsplätze zu leisten, wenn ihm dadurch ein persönlicher Nachteil von ein paar Euro entstehen könnte ? *Ironie*
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Und das mir als ehemalingem Schalker!?
Natürlich meinte ich den Papst, ob der andere päbstlich war ist mir nicht bekannt!
Die Idee als solche hätte er aber sicher auch gut gefunden!Man muss sich bei aller Betroffenheit von der Vorstellung lösen, dass die Veranstalter in dieser gegenwärtigen Krise nichts anderes im Sinne hätten als sich zu Lasten ihrer Kundschaft gütlich zu halten. Gerade die kleinen stehen mit dem Rücken zur Wand und kämpfen ums nackte Überleben. Wenn da jeder nach 14 Tagen Wartezeit mit der Keule Mahnbescheid oder gar Insolvenzantrag um die Kurve kommt ist die Suppe schneller kalt als man Suppe sagen kann.
Ich wollte eine Anregung geben, evtl. auch noch über die beiden von Candecor aufgeführten Möglichkeiten hinaus zu agieren - nämlich mit Umsicht und dem Bewusstsein, dass man in der Tat einem nackten Mann nicht mehr in die Tasche packen kann (wie Wülfi71 bereits so hübsch illustrierte ...). -
Noch ein kleiner Nachtrag von mir. Du kannst natürlich die Fürsorgliche spielen und auf deinen berechtigten Anspruch auf Rückerstattung verzichten - oder diesen auch als Spende an die Reisebranche abschreiben. Es soll ja Leute geben, für die sind ein paar Tausender leicht verschmerzbar.
Die Reiseunternehmen hanen bereits Milliardenzusagen von Bund und Ländern, um ihre Geschäft weiterführen zu können. Dazu gehört auch, stornierte Reisen nach Recht und Ordnung abzuwickeln, sprich, die gezahlten Reisepreise zurückzuerstatten. Und das mit Geld und nicht mit Gutscheinen. Wenn diese dann zeitlich die 14 Tage nich eihalten können, ok, aber in den nächsten Wochen soll die Zahlung dann schon erfolgen.
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Noch ein kleiner Nachtrag von mir. Du kannst natürlich die Fürsorgliche spielen und auf deinen berechtigten Anspruch auf Rückerstattung verzichten - oder diesen auch als Spende an die Reisebranche abschreiben. Es soll ja Leute geben, für die sind ein paar Tausender leicht verschmerzbar.
Die Reiseunternehmen hanen bereits Milliardenzusagen von Bund und Ländern, um ihre Geschäft weiterführen zu können. Dazu gehört auch, stornierte Reisen nach Recht und Ordnung abzuwickeln, sprich, die gezahlten Reisepreise zurückzuerstatten. Und das mit Geld und nicht mit Gutscheinen. Wenn diese dann zeitlich die 14 Tage nich eihalten können, ok, aber in den nächsten Wochen soll die Zahlung dann schon erfolgen.
Hab wirklich edelsten Dank für Deine pragmatischen, sehr hilfreichen Tipps und Ratschläge. Wir sehen das sehr ähnlich wie Du. Mahnbescheid ist beantragt. Halte Euch hier auf dem Laufenden.
Es gibt offenbar auch sehr korrekte und kundenfreundliche Veranstalter: Bekannte von uns (3 Paare) hatten zusammen jeweils eine Busreise nach Sizilien vom 20.-29.3.20 über "POLSTER und POHL" gebucht. Aufgrund der bereits absehbaren drohenden Reise-Schwierigkeiten aufgrund von Corona hat ein Paar von sich aus vorher kostenpflichtig (35%) storniert. 5 Tage später wurde die Reise dann vom Veranstalter abgesagt. POLSTER und POHL ist dann von sich aus auf das Paar zugekommen und hat denen die Stornogebühr wieder erstattet. Die beiden anderen Paare haben die volle Reisepreisrückerstattung bekommen, plus 50 €.
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Die dankbarsten Tipps sind eben die , jemanden in seiner Auffassung lediglich zu bestätigen. Das kommt immer gut; egal wie falsch oder richtig man liegt.
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So ist es ... und wenn Candecor lange genug auf seinem Cappu auf und ab gewandelt ist kann er ja noch nachreichen, wie großzügig BFR bereits subventioniert wurde von Herrn Bouffier ...
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So ist es ... und wenn Candecor lange genug auf seinem Cappu auf und ab gewandelt ist kann er ja noch nachreichen, wie großzügig BFR bereits subventioniert wurde von Herrn Bouffier ...
Dieser Beitrag wurde gelöscht! -
Gehen wir mal davon aus, Bavaria zahlt tatsächlich auf den Mahnbescheid. Dann kannst Du aber Tag für Tag ein Kerzchen ins Fenster stellen, dass die nicht so bald Insolvenz anmelden. Denn wenn doch, wird der Insolvenzverwalter die Vollstreckung anfechten und das erlangte für die Masse herausverlangen, notfalls sogar in dem er gegen Dich vollstreckt, schaukelt sich dann kostenmäßig schön hoch.
Schnelligkeit in der Vollstreckung half vielleicht zu Zeiten das bayrischen Landrechts, wie es noch in der Vorstellung des Users mit den "pragmatischen, sehr hilfreichen Tipps und Ratschlägen" zu existieren scheint. In Zeiten der Insolvenzordnung herrscht der Grundsatz der Gläubigergleichbehandlung und da bringt Schnelligkeit keinen Vorteil. Aber hier scheint es mir sowieso schon lange nicht mehr um ein erfolgreiches Inkasso, sondern um Satisfaktion zu gehen, also feel free, eine Minichance auf Erfolg gibt es ja vielleicht.
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@mercedes-le sagte:
Bis dato (28.3.20) kein Geld gekommen und eine Zahlung seitens BFR leider auch nicht in Sicht.
Logisch , aktuell haben alle Veranstalter andere Sorgen . Da geht es um Rettung von Arbeitsplätzen. der eigenen Existenz und abarbeiten aller Anliegen schön der Reihe nach.
Irgendwie haben wir momentan große Angst und erhebliche Sorge, dass wir unseren Reisepreis von BFR nicht zurückgezahlt bekommen, zumindest werden wir offensichtlich "hingehalten".
Du scheinst die aktuelle Situation nicht zu kennen ? Ich würde dir empfehlen, mal Radio oder Fernseher einzuschalten.
Wir sind jedenfalls entschlossen, uns nicht weiter hinhalten zu lassen und werden zunächst wohl vorauss. den Weg über gerichtliches Mahnverfahren und ggf. Klage ins Auge fassen.
Ins Auge fassen kannst du vieles. Und schön ist ja das wenigstens ein Anwalt dran verdient.
Für den Fall, dass nun Jemand meinen könnte, wir sollten in der angespannten Coronasituation mehr Verständnis und Entgegenkommen für den Veranstalter aufbringen,
Genau, das meinen vermutlich nicht wenige ....
sei hier ergänzend angemerkt, dass wir selbst am 9.3.20 vor dem Hintergrund bereits absehbarer Schwierigkeiten i.R. der Fortentwicklung der Corona-Epidemie bei BFR angefragt hatten,
Das ist der Punkt : hinterher haben es nämlich immer alle vorher gewusst.
ob ggf. eine Stornierungsmöglichkeit der Reise mit entsprechender Kulanz seitens BFR eingeräumt werden könnte. BFR lehnte jedoch jedwede Kulanz ab und bestand auf den vollen 90% Stornokosten, wonach wir uns entschieden, die Reise (notgedrungen) anzutreten .
Wie schon häufig erwähnt : Kulanz muss man sich leisten können. Sie ist quasi ein ziemlich teures Geschenk. Da kann jemand der lediglich Kosten hat nicht noch Geld obendrauf verschenken. Du hättest schließlich dem Veranstalter aus Kulanz nicht statt der 90 % Stornogebühren gleich 100 gezahlt ?
Wir halten es nicht für unwahrscheinlich, dass der Veranstalter die Flüge möglicherweise bei Emirates hat kostenfrei stornieren können (ein entsprechendes Angebot fand sich auf der Homepage der Airline) und dass er vermutlich auch einen Großteil der Hotels der Rundreise hat stornieren können.
Viele halten es auch nicht für unwahrscheinlich das ihnen ein Elefant auf den Kopf fällt. Vermutungen deinerseits haben allerdings wenig mit Vertragsbedingungen und/oder Rechtsansprüchen zu tun.
Es ist zudem nicht auszuschließen, dass BFR Stornokosten von anderen Mitreisenden vereinnahmt hat, die aus Sorge vor den drohenden Reiseeinschränkungen von sich aus vor dem 15.3. selbst storniert haben.
selbstverständlich ist nicht auszuschließen das sich beide Vertragsparteien an die Vertragsbedingungen halten . Dafür ist ein Vertrag schließlich abgeschlossen.
Aber dies ist letztlich für unseren Rechtsanspruch auf Rückabwicklung des Vertrages und Rückerstattung des Reisepreises unerheblich.
Dann hättest du es ja nicht erwähnen müssen
Jedenfalls ist es für uns sehr ärgerlich, dass wir um unser Geld bangen müssen und dass der Veranstalter es uns nicht freiwillig und fristgemäß zurückzahlt.
Ärgerlich ist es auch für die Mitarbeiter des Veranstalters und den RV selbst das sie - auch wenn ich mich wiederhole - um ihre Existenz bangen.
und vermutlich noch ärgerlich , dass sie ihre kostbare Zeit die sie eigentlich für die Abarbeitung unzähliger Stornierungen benötigen, aufwenden müssen für jemanden der einfach nicht warten kann bis er an der Reihe ist um nach Gesetzeslage abgewickelt zu werden.FAZIT: Wir werden künftig nicht wieder bei diesem Veranstalter buchen.
Das Fazit sollte dann sein : nie wieder eine Reise buchen. Andere Veranstalter agieren nicht anders. Denn wenn sie es nicht tun würden, würdest du künftig auch keine Reise buchen. Weil es die Veranstalter nämlich nicht mehr gäbe.
Etwas weniger Egoismus täte manch einem richtig gut.....Was sind sie denn für ein aroganter Typ.Menschen haben in guten Vertrauen einem Reiseveranstalter nach geltendem Europäischen Recht ihr hart verdientes Geld anvertraut,und sollen Danke für nicht erbrachte Leistungen sagen.Weiterhin soll sebst verständlich dann auch noch das Geld nicht zurück erhalten werden??
Ich möchte Sie einmal sehen wenn mann Ihnen 4000 Euro einfach so weg nimmt??
Also zügeln Sie Ihren Hochmut!!! -
Hallo holzhaeuser.vieselbach
Wen sprichtst Du an mit dem Beitrag?
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Entschuldigung.Ich meine natürlich den Beitrag von jlechtenboehmer.Sorry.