Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
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#ihrseidnichtallein- ernsthaft?
Was sollen die die 240.000 Urlauber der Rückholaktion in der ersten Welle sagen, die brav (bis auf einige Ausnahmen) ihre Kostenbeteiligung gezahlt haben, zusätzlich zum Urlaubsgeld?
#ihrseidnichtallein?Oder die vielen Arbeitslosen in Coronazeiten?
#ihrseidnichtallein?Oder die vielen Flutopfer, die mit nichts dastehen und oder die, die noch ewig auf die zugesicherten Hilfen warten?
#ihrseidnichtallein?Und natürlich die vielen von Corona betroffenen und die, die unermüdlich in den Krankenhäusern usw. im Einsatz sind?
#ihrseidnichtalleinMensch Adam, die meisten haben ihr Geld wegen der Insolvenz doch erhalten. Und jetzt kommst Du und machst als Fristversäumer da ein riesen #Drama draus? Mein Mitgefühl hält sich in Grenzen. Sorry, vieles andere bedarf gerade mehr Aufmerksamkeit in der Presse, als die mittlerweile ad acta gelegte TC Pleite.
#Diristdochnichtmehrzuhelfen! -
In diesem Thread wurde alle erdenkliche Unterstützung geboten, erst unmittelbar nach Eintritt der Insolvenz und sehr intensiv auch während der Phase der Beantragungen.
Damit sind die Aufgaben, soweit sie Thema des Reiseforum sind, erschöpfend behandelt.
Für Betroffene, die ihre Anmeldung versäumt oder vergeigt haben, stehen die social media zur Verfügung oder diverse Petitionsplattformen.
Hier Material für irgendwelche "Retter" Formate der Funke Mediengruppe zu sammeln ist nicht erwünscht.Was hingegen im Rahmen der Interessen möglich sein sollte sind Meldungen von Updates der geltenden Rechtsauffassung, dass Fristversäumnisse nicht heilbar sind.
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Grundsätzlich bin ich ja bei den Urlaubern, die noch auf ihr Geld hoffen. Aber nicht bei so einem Opferaufruf , da treibt e mir die Schamesröte ins Gesicht im Hinblick auf die tatsächlichen Opfer diesen und letzten Jahres.
Und ja, solche Aufrufe waren hier noch nie erwünscht.
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Ich versteh´dich zu 100%, Ahotep - entsprechend hatte ich ja gleich zu Beginn auf die Beiträge von Adam reagiert.
Man muss einfach mal feststellen, dass es kein "Schicksal" war, die Frist des Bundportals untätig ablaufen zu lassen, sondern ein Versäumnis, das man selbst zu verantworten hat.
Es geht überhaupt nicht um mangelndes Mitgefühl, es gibt eine Faktenlage. Jene besagt: Frist vorbei, Anspruch erloschen.
Will man das nicht hinnehmen, kann man wiederum hier nachlesen, welche Möglichkeiten jetzt evtl. noch zu prüfen wären und wer einem dabei zur Seite stehen kann.
Mit dem hashtag ihrseidnichtallein hat Adam m.E. wirklich den Vogel abgeschossen. Zum Thema gibt es 7591 Beiträge und 713294 Seitenaufrufe - von Alleinsein kann also keine Rede sein.
Ich gebe auch zu, dass ich grundsätzlich einen gewissen Widerwillen gegen moralische Aufschreie mit der Anregung von Pressebeteiligung für angeblich "Entrechtete" hege, trötzdem versuche ich dem sachlich entgegenzutreten. Dazu gehört eben auch die Einschätzung, dass das nichts bewirken wird und man seine Verve besser in rechtliche Ansätze investieren sollte.
An meinem Verständnis für den Ärger der Betroffenen ändert das nichts. Sie sollten sich jedoch in erster Linie über sich selbst ärgern. -
....Und sich einiges vor dem Posten mal überlegen, denn-- ein Satz aus Beitrag zwei des Users war im Grunde genommen schon ein Grund für eine Sperre.
Der hier:
"Sie sind längst entlarvt und es ist eine Schande, dass sie hier Admin sind. Schönes Leben wünsche ich ihnen Herr Vonschmeling"
(kann man hier gerne komplett nachlesen, klick, Beitrag 6 auf dieser Seite )Haken wir das jetzt ab- wir nehmen diesen Fall jetzt zum Anlass unsere Forenregeln in zwei Punkten noch etwas deutlicher zu gestalten.
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xxx und nochmal: Hier werden keine Kanzleien namentlich benannt! xxx
Es war in keinster Weise meine Absicht jemanden hier zu attackieren. Sie müssen aber verstehen, ich hätte mir ein wenig mehr Fingerspitzengefühl für einen Geschädigten gewünscht. Vor allem vom Admin. Mir ist einfach aufgefallen, dass vonschmeling ziemlich kalte Kommentare für gestrandete wie mich übrig hatte. Das ist ja nicht der Zweck von Foren. Falls sie sich zu sehr angegriffen gefühlt haben, dann tut es mir leid und ich bitte um Verzeihung.Der Fehler liegt ganz klar und ohne Zweifel bei Mir. Ich habe von der Frist nichts mitbekommen zumal ich mich schon auf zwei Portalen fristgerecht angemeldet habe. Danach habe ich nur noch eine einzige Mail vom Insolvenzverwalter bekommen, in dem ich aufgefordert wurde mich erneut anzumelden. In dieser besagten Mail, stand unten auch "wenn sie sich schon registriert haben, brauchen sie nichts weiter zu tun". In den Medien hieß es ja auch, es wird lange dauern. Da ich danach nie wieder eine Aufforderung erhalten habe, dachte ich alles wird seinen Lauf gehen. Jetzt wurden diejenigen, die sich beim Bundportal registriert haben noch mindestens 4 vier weitere male aufgefordert, ihre Unterlagen vollständig einzureichen. Hier hat sich das BMJV die Mühe gemacht und die Geschädigten noch mehrere male angeschrieben. Diejenigen die sich noch gar nicht gemeldet haben wurden nicht erneut angeschrieben. Und hier hat das BMJV einfach nicht weit genug gedacht. Das ist im Sinne der Gleichberechtigung einfach nicht fair gelaufen. Stattdessen stellt sich die Ministerin Lambrecht vor die Presse und verkündet stolz "es wurden deutlich weniger Entschädigungsgeld benötigt als ursprünglich geplant".
Sollte man sich da nicht Gedanken machen warum das so ist? Hat den irgendein Pauschalreisender gesagt "ich hab ja genug Geld, ich verzichte auf meinen "freiwilligen" Anspruch???
Das Schlimmste überhaupt ist, dass die Ministerin bis heute noch nicht von den sog. Versäumern weiß. Die Mitarbeiter des BMJV wollen mich einfach nicht zu Ihr durchstellen. Was ja ganz klar ist. Denn die Sondergruppe Thomas Cook hat hier einfach nicht alle Details bedacht.
Und noch mal zu meiner Situation. Ich habe in der ersten Corona-Welle mit aller Kraft d.h. 14-16 Stunden täglich versucht mein Unternehmen zu retten. Ich habe keinen von meinen Mitarbeitern entlassen und habe keine Staatshilfe beansprucht selbst wenn ich diese zu 100% bekommen hätte. Wäre ich ein weiteres mal vom BMJV angeschrieben worden, hätte ich mit Sicherheit reagiert.
Es nutzt alles nichts ich bin schuld. Ich möchte nur wissen, ob sich das Einschalten eines Anwalt lohnen könnte? Habe von xxx jetzt unterschiedliche Sachen gehört.
@adam-essen sagte:
Stattdessen stellt sich die Ministerin Lambrecht vor die Presse und verkündet stolz "es wurden deutlich weniger Entschädigungsgeld benötigt als ursprünglich geplant".
Sollte man sich da nicht Gedanken machen warum das so ist? Hat den irgendein Pauschalreisender gesagt "ich hab ja genug Geld, ich verzichte auf meinen "freiwilligen" Anspruch???
Der weitaus größte Anteil der geringeren Auszahlungssumme gegenüber der einst angenommenen Schätzung ist durch das Chargeback der Kreditkartenunternehmen begründet.
Da Anträge parallel liefen, sind später die Ansprüche ggü. dem Bund nichtig geworden nachdem das CB gegriffen hat.Und hinzukommen noch die seinerzeit nicht absehbaren 8,8% aus der zweiten Zahlungswelle der Zurich.
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Das ist korrekt. Ferner gibt es Betroffene, die tatsächlich auf Bagatellbeträge verzichtet haben.
Es gibt schlicht keine erhärteten Zahlen über die "unfreiwilligen" Versäumer.
So ist auch die sachliche Aussage der damaligen Ministerin Lambrecht zu erklären, nicht etwa als "Gehässigkeit" gegenüber jenen, die die Frist verdrömelt haben.
Natürlich kann man sich ein Monogramm in den Pöppes beißen - nur bitte in den eigenen!
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Hallo Zusammen,
ich habe im Juli 2019 ein Hotel auf den Malediven (Eigenanreise) mit Neckermann über AbInDenUrlaub gebucht und LEIDER (und das letzte Mal) per Überweisung bezahlt. Somit konnte ich das Geld nicht "zurück holen".
Zwei Monate später ging das Unternehmen pleite. Ich weiss, dass der Staat nur die Pauschalreisen entschädigt.
Meine Anmeldung beim Insolvenzverwalter habe ich rechtzeitig eingereicht. Ich weiss allerdings, dass ich davon nichts erwarten kann.
Ist jemand auch betroffen und hat ev. trotzdem sein Geld auf einem anderen Weg zurückerhalten?
Ich überlege zu Klagen, da AbInDenUrlaub bereits seit Juni 2019 von den Zahlungsschwierigkeiten wusste und trotzdem die Reise ohne diese Info an mich weiterzugeben verkauft hat. Der Artikel ist öffentlich im Netz von Handelsblatt veröffentlicht worden. Somit ergibt sich ev. eine Mithaftung.
Bitte nur Antworten, die wirklich eine Idee haben und bitte keine Antworten wie du siehst das Geld nie wieder.
Danke schön!
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Ich halte eine Klage gegen einen Vermittler (OTA oder RB) für vollkommen aussichtslos - für das Thema "Mithaftung" ist die Faktenlage viel zu dünn, und daran sind sehr hohe Anforderungen geknüpft.
Etwas mehr Aussicht und etwas weniger Risiko sehe ich in einer Klagebeteiligung an einer der Einreden, die z.B. der Verbraucherschutz immer wieder ins Spiel bringt.
Meine Empfehlung: Nicht selbst bzw. allein tätig werden und lieber mal googeln nach diversen legal tech Aktivitäten, die z.B. die Zurich auf´s Korn nehmen wollen.
Zwar räume ich den Vorhaben ebenfalls keine nennenswerten Chancen auf Gelingen ein, aber das Kostenrisiko ist um Längen überschaubarer. -
Ich halte eine Klage gegen einen Vermittler (OTA oder RB) für vollkommen aussichtslos - für das Thema "Mithaftung" ist die Faktenlage viel zu dünn, und daran sind sehr hohe Anforderungen geknüpft.
Etwas mehr Aussicht und etwas weniger Risiko sehe ich in einer Klagebeteiligung an einer der Einreden, die z.B. der Verbraucherschutz immer wieder ins Spiel bringt.
Meine Empfehlung: Nicht selbst bzw. allein tätig werden und lieber mal googeln nach diversen legal tech Aktivitäten, die z.B. die Zurich auf´s Korn nehmen wollen.
Zwar räume ich den Vorhaben ebenfalls keine nennenswerten Chancen auf Gelingen ein, aber das Kostenrisiko ist um Längen überschaubarer.xxx Zitat entbehrlich - editiert! xxx
Vielen Dank für die Mühe und die tolle aussagekräftige Antwort!
Einen angenehmen Tag....

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Kann man denn bei Öger Tours wieder sicher buchen oder lieber nicht?
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Die Thomas Cook Group gibt es nicht mehr, insofern dürfte auch rishou klar sein, dass Öger heute damit nichts am Hut hat.
Die Frage nach der Sicherheit möchte ich salomonisch beantworten mit "so sicher man sich heute sein kann!".
Fakt:
Die Absicherung der Kundengelder ist vollkommen neu organisiert, insofern dürfte man jedenfalls hinsichtlich eines schmerzlichen Verlustes von Geld weniger Sorgen machen müssen. -
Kann man wieder sicher bei Bucher Reisen buchen?
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Mit der Pleite von T. Cook hat Bucher nichts mehr zu tun, daher ist der Beitrag hier auch nicht richtig angesiedelt.
Bucher ist übrigens kein Veranstalter mehr, sondern eine Marke von Anex Tour.
So wie das bei den großen Drei der Branche auch läuft. L'tur z.B --ist auch nur noch eine Marke, natürlich eine der TUI. Das hat auch was mit der Art der Produktion zu tun
Selbst Neckermann wird als Marke demnächst offiziell wieder an den an den Start gehen- nachdem was man hört testet man gerade Comeback- sehen konnte man das bereits in den internen Reisebürosystemen.
Öger Tours, auch eine Marke ist schon seit längere Zeit zurück und spielt auch wieder kräftig in der Branche mit.
Alle drei Marken wurden von Anex aus der Insolvenz von Cook herausgekauft.
Die Absicherung der Kundengelder wurde übrigens für die ganze Branche gesetzlich vollkommen neu geregelt.
Sollten wir dann hier bitte beenden, weil es keinen Zusammenhang mehr zur T. Cook gibt. -
Nachtrag:
Im Zuge der-inzwischen beantworteten- letzten Userfrage sind wir Admins zu der Überzeugung gekommen, dass dieser Thread nicht mehr aktiv bleiben sollte.
Zuletzt kamen auch nur noch vereinzelte Nachfragen.
Die aus der Cook Insolvenzmasse durch Anex herausgekauften und mit Leben erfüllten ehemaligen Cook- Marken haben nichts mehr mit der ursprünglichen Eigentümerin zu tun.
Das war eine wichtige Diskussions- und Informationsplattform: 735.082 Aufrufe und 7600 Beiträge.
Beachtlich.
Wir bedanken uns bei allen Usern die sich hier mit Rat und Tat eingebracht haben.
Der Thread wird jetzt geschlossen- wandert dann später in das das Foren-Archiv. Alte Beiträge können dort immer noch nachgelesen werden.

