Sammelthread: Alle Fragen u. Szenarien zu Covid19 - Welche Rechte habe ich als Reisender?
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Welcher Teil von "Erstattungen stehen zur Zeit weitenteils in den Sternen" ist eigentlich so schwer zu verstehen?
Reisewarnung hin oder her - im augenblicklichen Szenario sollte man die Hoffnung auf eine rasche Erstattung - sofern denn deren Anspruch bestätigt wird?! - beerdigen.
Ich fürchte, mit Daumendrücken kommt man nicht weit.
Nochmal zur Erinnerung:
Der DRV stellt fest, dass die Situation für eine Lawine an Insolvenzen verursachen wird. Die Regelung Absage -> Erstattung wie im §651h BGB vorgesehen sei nicht für Großkrisen gedacht und verlangt daher eine Aussetzung.@vonschmeling sagte:
Die Regelung Absage -> Erstattung wie im §651h BGB vorgesehen sei nicht für Großkrisen gedacht und verlangt daher eine Aussetzung.
Wobei eine "Aussetzung" der geltenden Gesetzeslage aufgrund der Interessen der Wirtschaft den Rechtsstaat und auch das Vertrauen in die Unverbrüchlichkeit des Rechts in seinen Grundfesten erschüttern würde

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@ vonschmeling
Puh bei allem Verständnis diesen Paragraph gibt es aber nun einmal und Ehrlich die Forderung von einer Aussetzung wo kommen wir denn hin wenn wir unsere Gesetze entsprechend den Bedürfnissen einer Branche anpassen.
Die Firmen sollen eben staatliche Hilfe beantragen und in die Zukunft gucken, es kann nicht sein das bei jeder Krise einer Branche jedesmal der Verbraucher/Kunde wie auch immer auf sein Geld verzichten soll.
Da müssen eben die Köpfe rauchen bis entsprechende Kompromisse gefunden sind, es gibt auch anderen Firmen welche riesen Probleme haben.
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Sicher sind wir alle der Staat! Aber es gibt Menschen die sich jedes Jahr mühseelig den Urlaub zusammensparen. Denen muss man mal erklären das Ihr Geld weg ist und Sie solidarisch zu sein hätten. Da finde ich es schon besser wenn im Falle des Falles wir alle dafür aufkommen.
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Luxusprobleme wer jedes Jahr in den Urlaub fliegt/fährt kann es sich auch leisten ob angespart oder nicht, hier geht es wohl auch um die Gesundheit jedes einzelnen und diese ist mit Geld wohl kaum zu bezahlen allerdings muss irgendein Konsens erfolgen wo alle mit klar kommen und nicht nur die Reisebranche.
Geld ist genug vorhanden, das sollte wohl weniger das Problem sein.
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Welcher Teil von "Erstattungen stehen zur Zeit weitenteils in den Sternen" ist eigentlich so schwer zu verstehen?
Reisewarnung hin oder her - im augenblicklichen Szenario sollte man die Hoffnung auf eine rasche Erstattung - sofern denn deren Anspruch bestätigt wird?! - beerdigen.
Ich fürchte, mit Daumendrücken kommt man nicht weit.
Nochmal zur Erinnerung:
Der DRV stellt fest, dass die Situation für eine Lawine an Insolvenzen verursachen wird. Die Regelung Absage -> Erstattung wie im §651h BGB vorgesehen sei nicht für Großkrisen gedacht und verlangt daher eine Aussetzung.@vonschmeling sagte:
Welcher Teil von "Erstattungen stehen zur Zeit weitenteils in den Sternen" ist eigentlich so schwer zu verstehen?
Reisewarnung hin oder her - im augenblicklichen Szenario sollte man die Hoffnung auf eine rasche Erstattung - sofern denn deren Anspruch bestätigt wird?! - beerdigen.
Ich fürchte, mit Daumendrücken kommt man nicht weit.
Nochmal zur Erinnerung:
Der DRV stellt fest, dass die Situation für eine Lawine an Insolvenzen verursachen wird. Die Regelung Absage -> Erstattung wie im §651h BGB vorgesehen sei nicht für Großkrisen gedacht und verlangt daher eine Aussetzung.So? Nehmen wir mal an, Hypothese:
Die offizielle Reisewarnung geht über April hinaus, d.h. in der Regel, dass die Reiseleistungen nicht erbracht werden können. Reisevermittler selbst, erhalten Vermittlungsgebühren oder Provisionen, jedoch werden die finanziellen Dienstleistungen für Hotel und Flüge weiter abgegeben.Ich denke und halte es unwahrscheinlich, dass die RV insolvenz gehen wird. Vor allem auch dann, wenn die Fluggesellschaften und Hotels von der Politik unterstützt werden, um später die Touristik aufrechterhalten zu können.
Mal sehen^^, aber warum so pessimistisch, wenn vielleicht noch möglich ist?
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Luxusprobleme wer jedes Jahr in den Urlaub fliegt/fährt kann es sich auch leisten ob angespart oder nicht, hier geht es wohl auch um die Gesundheit jedes einzelnen und diese ist mit Geld wohl kaum zu bezahlen allerdings muss irgendein Konsens erfolgen wo alle mit klar kommen und nicht nur die Reisebranche.
Geld ist genug vorhanden, das sollte wohl weniger das Problem sein.
@leosneffe sagte:
Luxusprobleme wer jedes Jahr in den Urlaub fliegt/fährt kann es sich auch leisten ob angespart oder nicht, hier geht es wohl auch um die Gesundheit jedes einzelnen und diese ist mit Geld wohl kaum zu bezahlen allerdings muss irgendein Konsens erfolgen wo alle mit klar kommen und nicht nur die Reisebranche.
Geld ist genug vorhanden, das sollte wohl weniger das Problem sein.
sag mal, meinst du das im Ernst?
Ich spare und arbeite hart um endlich mal in den urlaub zu fliegen - seit mind. 3 Jahren war ich nicht mal verreist. Also, Luxusprobleme? Du weißt ned, wie ich mich auf den Urlaub freue und dann das?
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Wie ist das eigentlich, wenn ich jetzt umbuche (wir denken an September) und dann wäre die Lage immer noch problematisch? Wäre dann eine erneute Umbuchung evtl. möglich?
Ich grüble auch, wenn ich über HC bei TUI gebucht habe, warum habe ich dann AGB mit Stornobedingungen von TUI und nicht von HC?
Kann dann HC eigene Bedingungen stellen? -
Wie ist das eigentlich, wenn ich jetzt umbuche (wir denken an September) und dann wäre die Lage immer noch problematisch? Wäre dann eine erneute Umbuchung evtl. möglich?
Ich grüble auch, wenn ich über HC bei TUI gebucht habe, warum habe ich dann AGB mit Stornobedingungen von TUI und nicht von HC?
Kann dann HC eigene Bedingungen stellen?@michi137
x_xx vollkommen überflüssiges Zitat entfernt xxx_Das ist genau das worüber ich mich extrem aufrege. Während kostenlose Stornierungen und Umbuchungen durch die Fluggesellschaften möglich sind, will HC die 50% Stornokosten trotzdem einsacken?
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Wie ist das eigentlich, wenn ich jetzt umbuche (wir denken an September) und dann wäre die Lage immer noch problematisch? Wäre dann eine erneute Umbuchung evtl. möglich?
Ich grüble auch, wenn ich über HC bei TUI gebucht habe, warum habe ich dann AGB mit Stornobedingungen von TUI und nicht von HC?
Kann dann HC eigene Bedingungen stellen? -
Wie ist das eigentlich, wenn ich jetzt umbuche (wir denken an September) und dann wäre die Lage immer noch problematisch? Wäre dann eine erneute Umbuchung evtl. möglich?
Ich grüble auch, wenn ich über HC bei TUI gebucht habe, warum habe ich dann AGB mit Stornobedingungen von TUI und nicht von HC?
Kann dann HC eigene Bedingungen stellen? -
Für dich sind die AGB deines Veranstalters, also TUI, gültig. HC ist der Vermittler, also das Reisebüro.
warum sagt dann HC immer noch, es wären Stornokosten 50% fällig?
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@michi137
x_xx vollkommen überflüssiges Zitat entfernt xxx_Das ist genau das worüber ich mich extrem aufrege. Während kostenlose Stornierungen und Umbuchungen durch die Fluggesellschaften möglich sind, will HC die 50% Stornokosten trotzdem einsacken?
@holidaytripguy sagte:
Das ist genau das worüber ich mich extrem aufrege. Während kostenlose Stornierungen und Umbuchungen durch die Fluggesellschaften möglich sind, will HC die 50% Stornokosten trotzdem einsacken?
Auf was bezieht sich das, doch nicht auf eine Pauschalreise oder? Es sei den der Veranstalter wäre HC.
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@holidaytripguy
das hängt sicher auch vom Datum ab.
Wir würden erst im Mai fliegen, also noch weit entfernt und keine Priorität.
Natürlich gelten da für uns derzeit die normalen AGB. Allerdings könnte ich für einen geringen Betrag umbuchen und würde das vermutlich auch tun. Werde aber jetzt sicher keine Mitarbeiter damit belasten, die sich aktuell um die dringenden Fälle kümmern müssen.Andere Frage.
Auf Facebook schlägt man sich die Köppe ein, weil angeblich(?) Fachleute behaupten, die nun geltende weltweite Reisewarnung sei kein Stornogrund.
Dies gelte nur, wenn Leib und Leben bedroht sind, was nicht der Fall ist, es ginge nur um die Rückreiseprobleme.
Ist da was dran? -
warum sagt dann HC immer noch, es wären Stornokosten 50% fällig?
@holidaytripguy
Welcher Veranstalter, welcher Reisezeitraum? -
@haberling sagte:
staatliche Hilfe beantragen, ja wer ist den der Staat? Wir alle!
Stimmt. Und man sollte auch verstehen, wenn der Steuerzahler, der so wenig Geld hat, dass er nicht mal mit Sparen einen Urlaub zusammen bekommt, dem Staat irgendwann mal an die Kehle geht, wenn er erneut für Urlaubsausfälle anderer bezahlen darf (siehe TC Insolvenz).
Aber wie auch immer. Ich denke, dass das rechtlich noch lange nicht abgefrühstückt ist und wahrscheinlich erst so richtig auf den Tisch kommt, wenn die Corona-Welle halbwegs durch ist. Da es um viel Geld, viele Geschädigte und diverse RVs geht, kann ich mir vorstellen, dass das ähnliche Dimensionen wie das Diesel-Thema annimmt.
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@holidaytripguy
Welcher Veranstalter, welcher Reisezeitraum?Also, gebucht habe ich folgendes:
Reisevermittler wäre HC und JahnReisen (DER Touristik), wobei beides auf der HC Webseite gebucht worden sind. Habe Buchungsnummern von HC erhalten und -bestätigungen.
Es sind Pauschalreisen nach GranCranaria die in der ersten Osterwoche, kommenden Monat ab dem 06.04 für eine Woche.
Flug geht hin mit TUIfly und einmal TUIfly und Condor zurück. Hotel ist das BullCosta Cranaria Spa Hotel.
Hatte letzten Sonntag mit HC telefoniert, die meinten leider jedoch, dass Stornokosten von 50% fällig sind, eine Umbuchung wäre in diesem Fall nicht möglich. D.h. also es liegt mehr als 14 Tage vor dem Reiseantritt zurück.
Soweit wären das erstmal alle Daten, was ich aus dem Kopf heraus habe.
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Hier gibts von HolidayCheck eine Zusammenstellung von Veranstalterregelungen für Stornierungen
Ich poste das auch noch in einem separaten Thread
Klick zur SeiteSieht so aus :

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Also, gebucht habe ich folgendes:
Reisevermittler wäre HC und JahnReisen (DER Touristik), wobei beides auf der HC Webseite gebucht worden sind. Habe Buchungsnummern von HC erhalten und -bestätigungen.
Es sind Pauschalreisen nach GranCranaria die in der ersten Osterwoche, kommenden Monat ab dem 06.04 für eine Woche.
Flug geht hin mit TUIfly und einmal TUIfly und Condor zurück. Hotel ist das BullCosta Cranaria Spa Hotel.
Hatte letzten Sonntag mit HC telefoniert, die meinten leider jedoch, dass Stornokosten von 50% fällig sind, eine Umbuchung wäre in diesem Fall nicht möglich. D.h. also es liegt mehr als 14 Tage vor dem Reiseantritt zurück.
Soweit wären das erstmal alle Daten, was ich aus dem Kopf heraus habe.
@holidaytripguy sagte:
Also, gebucht habe ich folgendes:
Reisevermittler wäre HC und JahnReisen (DER Touristik), wobei beides auf der HC Webseite gebucht worden sind. Habe Buchungsnummern von HC erhalten und -bestätigungen.
Es sind Pauschalreisen nach GranCranaria die in der ersten Osterwoche, kommenden Monat ab dem 06.04 für eine Woche.
Flug geht hin mit TUIfly und einmal TUIfly und Condor zurück. Hotel ist das BullCosta Cranaria Spa Hotel.
Hatte letzten Sonntag mit HC telefoniert, die meinten leider jedoch, dass Stornokosten von 50% fällig sind, eine Umbuchung wäre in diesem Fall nicht möglich. D.h. also es liegt mehr als 14 Tage vor dem Reiseantritt zurück.
Soweit wären das erstmal alle Daten, was ich aus dem Kopf heraus habe.
Dann gilt:
DER Touristik
Für alle Reiseziele und touristische Leistungen gelten ab sofort folgende Regelungen:
Alle Vorgänge der Veranstaltermarken werden bis Reisedatum 29.03.2020 von DER Touristik aktiv abgesagt und kostenfrei storniert.
Für Reisebuchungen nach dem 29.03.2020, die nicht aufgrund einer behördlichen Anweisung oder Reisebeschränkung im Rahmen der Corona-Krise umgebucht oder storniert werden, greifen die normalen AGB der DER Touristik. -
Hier gibts von HolidayCheck eine Zusammenstellung von Veranstalterregelungen für Stornierungen
Ich poste das auch noch in einem separaten Thread
Klick zur SeiteSieht so aus :

xxx ... xxx
@Günter/HolidayCheck
Vielen Dank, aber es ist leider ungewiss, was bspw. meinem Urlaub passieren würde. Eine Stornierung von eurer Seite aus ist bis Ende März speziell in meinem Fall Spanien bis zum 28.03 festgeschrieben.
Aber, der Urlaub fängt ja leider erst am 06.04 an, von daher frage ich ja, da noch über TUIfly kostenlose Umbuchungen und Stornierungen für mehr als 14 Tage vor Reiseantritt anbietet, sind für die Umbuchung oder Stornierung trotzdem 50% fällig (über HC). Wenn ich noch "warte" bis zum Ende der Woche, dann sind kostenlose Stornierungen und Umbuchungen nicht mehr möglich, somit riskiere ich also horrende Stornokosten von 70 oder 90%. Das ist doch nicht fair.
Das ist worauf ich hinaus will. HC kann gerne die Vermittlung bzw. das Geld einbehalten, den Urlaub würde ich immer noch machen wollen, nur im Bezug auf die Corona-Krise ist vieles ungewiss, wie lange und in welchem Ausmaße das noch so weiter geht. Insbesondere dann, wenn Menschenleben dabei im Spiel stehen.