URLAUBE DES GRAUENS
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Was waren eure schrecklichsten, grauenhaftesten, übelsten (vielleicht auch einfach peinlichsten) Erlebnisse im Urlaub? Immer her mit den Berichten!
Mein schlimmster Urlaub war ein Inselhopping als Rucksacktourist 1992 auf den Kykladen. Fähr-Überfahrten, die jeder EU-Richtlinie für Viehtransporte widersprachen, Privatpensionen, in denen selbst die Kakerlaken tot von den Wänden fielen und Campingplätze... CAMPINGPLÄTZE! Maragas Camping auf Naxos war schrecklich genug. Kein Sonnenschutz, feiner Sand, der sich überall reinsetzte. Der Abschuß war "Santorini Camping" auf der gleichnamigen Insel. Die "sanitären Einrichtungen" spotteten jeder Beschreibung und waren teilweise so vollgesch***en, daß man einfach nicht "konnte". Kein Wunder, daß ich mir dort einen fiesen Virus eingefangen habe, der mir für die letzte Urlaubswoche Brechdurchfall bescherte...
Dann 1995 auf Kreta, auch ein Rucksackurlaub. Genaugenommen mein letzter, denn mein Rucksack wurde mir dort am dritten Tag geklaut. Am hellichten Tag, muß kurz nach dem Verladen in einen öffentlichen Bus passiert sein - ich hatte nur kurz nicht aufgepasst. Doppeltes Pech: Am Tag zuvor war mir in einer Privatpension noch mein Personalausweis abhanden gekommen. Nur gut, daß ich die Flugtickets immer am Mann hatte...
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Johannes, meinen Glückwunsch zum 100. Eintrag

Also so schreckliche Urlaubserinnerungen hab ich eigentlich nicht, höchstens ein paar "nervige".
Griechenland: Wir sind mit den Motorrädern frei Schnautze nach Griechenland und mussten uns fast überall böse Blicke gefallen lassen. Die meinten das jeder der ein Motorrad hat und Lederklamotten trägt gleich ein Rocker ist. Allerdings war das schon 1987, weiß nicht ob das immer noch so ist. Auch hatten damals anscheinend die Engländer das Sagen auf der Insel. Irgendwie kamst dir wie ein Mensch 2. Klasse vor, wenn du kein Engländer warst. Die konnten dort die *** raus lassen und alle haben darüber noch gelacht. Ansonsten war der Urlaub aber ok.
Italien: Wieder frei Schnauze unterwegs, diesmal waren wir 2 Mädels mit 18 und 19 Jahren. Zuerst wollten wir in einem ADAC-Hotel übernachten, da aber 1 Nacht 300 DM gekostet hätte, haben wir selber eines gesucht. Als wir gefragt haben was 1 Nacht kostet, hat der sehr freundliche und nette Hotelier uns 1 Nacht für 68000 Lire angeboten, als wir jedoch am nächsten Morgen zahlen wollten, hat es auf einmal 86000 Lire gelautet und der nette Mann war auf einmal nicht mehr so freundlich. Aber was soll man da machen. Natürlich haben wir dann diesen Preis gezahlt.
Noch eine Anmerkung zu Italien. Ich war damals mit einem nagelneuen Auto unterwegs, es war mitten in Rom gestanden und es ist nix passiert. Keine Schramme, nix geklaut. Als mein Auto ein halbes Jahr alt war und ich meinen jetzigen Mann kennengelernt hatte, flog ich nach Gran Canaria und mein Auto hat mein Freund "Sicherhaltshalber" zu sich genommen, denn er meinte das es nicht 2 Wochen allein in der Stadt stehen bleiben konnte. Als ich wieder vom Urlaub heim kam, musste er mir etwas schreckliches gestehen. Mein Auto wurde von vorne bis hinten an beiden Seiten zerkratzt, auch die Motorhaube. Tja, da lob ich mir doch die Großstadt Rom

Gina

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Kringel wrote:
Was waren eure schrecklichsten, grauenhaftesten, übelsten (vielleicht auch einfach peinlichsten) Erlebnisse im Urlaub? Immer her mit den Berichten!Mein schlimmster Urlaub war ein Inselhopping als Rucksacktourist 1992 auf den Kykladen. Fähr-Überfahrten, die jeder EU-Richtlinie für Viehtransporte widersprachen, Privatpensionen, in denen selbst die Kakerlaken tot von den Wänden fielen und Campingplätze... CAMPINGPLÄTZE! Maragas Camping auf Naxos war schrecklich genug. Kein Sonnenschutz, feiner Sand, der sich überall reinsetzte. Der Abschuß war "Santorini Camping" auf der gleichnamigen Insel. Die "sanitären Einrichtungen" spotteten jeder Beschreibung und waren teilweise so vollgesch***en, daß man einfach nicht "konnte". Kein Wunder, daß ich mir dort einen fiesen Virus eingefangen habe, der mir für die letzte Urlaubswoche Brechdurchfall bescherte...
Dann 1995 auf Kreta, auch ein Rucksackurlaub. Genaugenommen mein letzter, denn mein Rucksack wurde mir dort am dritten Tag geklaut. Am hellichten Tag, muß kurz nach dem Verladen in einen öffentlichen Bus passiert sein - ich hatte nur kurz nicht aufgepasst. Doppeltes Pech: Am Tag zuvor war mir in einer Privatpension noch mein Personalausweis abhanden gekommen. Nur gut, daß ich die Flugtickets immer am Mann hatte...
Mittlerweile hat sich das ja wohl sehr geändert oder Kringel ???

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War auf La Gomera. Ich ließ einen weißen Pfefferminz Bonbon (Marke Mentos) auf der Anrichte liegen. Am nächsten Morgen wollte ich in wegtun. aah...! Der Bonbon lebte. Es hatten sich ganz viele kleine weiße Ameisen darüber hergemacht.
Das reinste Grauen 
Nein eigendlich ist mir das Grauen im Urlaub zum Glück noch nicht begegnet.
LG Traumzeit -
Einen 'grauenvollen' Moment hatten wir in unserem ersten Türkeiurlaub. Wir sind abends nach einem langen Tag von einer Jeepsafari zurück gekommen und waren eh schon etwas durchgefroren, weil es ziemlich kalt geworden war. Wir wollten einfach nur noch duschen und was war? Eiskaltes Wasser kam aus der Dusche
Also Augen zu und durch. Danach sind wir dann ab in die Strandbar und haben uns von innen wieder aufgewärmt
.Eklig fand ich es mal, als wir in einem Spanienurlaub abends wieder auf'S Zimmer kamen und überall auf dem Fussboden Ameisen durcheinander liefen. Dass die Leute, die in dem Zimmer unter uns waren, bei meinem Schuhgetrommel auf den Fussboden nicht aus dem Bett gefallen sind, wundert mich noch heute

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heike-2110 wrote:
als wir in einem Spanienurlaub abends wieder auf'S Zimmer kamen und überall auf dem Fussboden Ameisen durcheinander liefen.
Wenn die Ameisen in Reih und Glied gelaufen wären, wär's halb so schlimm gewesen, oder?!
Aber dieses Durcheinander hält ja keiner aus. -
Ich hatte mal eine ganze Armee Ameisen die in den Kleiderschrank in Reih und Glied maschierten. Da hatte ich nämlich eine Falsche Cola drin. Selbst Schuld man hatte ausdrücklich gesagt keine Lebensmittel mit ins Zimmer. Das war auf Korsika. Aber Ameisen find ich nicht so schlimm.
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Hi,
hab mal ein bisschen gewühlt.

ich versuch mal, etwas hier rein zu kopieren, was ich vor ein paar Jahren geschrieben hab... vielleicht funktionierts? Hab den Text nur minimal verändert:
Lapislazuli wrote:
Hihi- da fällt mir grad ein, was ich auf meinem letzten Flug erlebt habe:Als alles schon halbwegs saß und ich mich schon freute, dass der Platz neben mir frei bleibt, schob sich auf einmal eine etwas korpulente, ältere Dame lautstark schimpfend durch den Gang, blieb vor unserer Reihe stehen- und sortierte erst einmal sämtliches Handgepäck in den Ablagen über uns aus. Mit den Worten "hier muss Platz gemacht werden- ich hab ja schließlich dafür bezahlt" stopfte sie alles irgendwo zusammen oder schmiss es einfach runter, um Platz für ihren s.g. Handkoffer zu schaffen... danach verkündete sie "machen sie sich mal nicht so dick, ich will hier sitzen... sehen sie nicht, dass ich behindert bin?", sprachs und pflanzte sich neben mich. Leider hatte ich nicht sehr viele Ausweichmöglichkeiten, denn ich saß in der Mitte und es war nirgens mehr ein freier Platz.
In den nächsten ca. 5 Stunden durfte ich mir nonstop ihr Geschimpfe über die Fluggesellschaft, die Jugend von heute und den unmöglichen Service anhören und Madame breitete sich ungeniert aus. Als sie merkte, dass ich auch mal einen Arm auf die Lehne legen musste, fing sie an zu schupsen, zu drängeln und zu stossen.
Kein Scherz!
Ich dachte schon, irgendjemand hat mir die "versteckte Kamera" auf den Hals gehetzt, um meine Schmerzgrenze zu testen...
War aber nicht! Das war alles echt. Ich fing nur ab und an mitleidige Blicke von den anderen Fluggästen ein und muss hochachtungsvoll das - trotz allem- ruhige und freundliche Benehmen der Flugbegleiterinnen bewundern. Ich hätte nie gedacht, dass Menschen in der Lage sind, sich dermaßen daneben zu benehmen!

Auf dem Rückflug war unsere Freundin übrigens wieder an Bord- aber diesmal nicht direkt neben mir! Zu hören wir sie trotzdem.
Zur Erklärung:
Die Frau zog einen (ihren) Mann hinter sich her. Der Arme war älteren Baujahrs, hat mir allerdings nicht den Eindruck gemacht, als wäre er schon tot, wurde aber trotzdem kurzerhand ohne Fragen in die nächste freie Lücke gestopft und dort zum Schweigen verurteilt.DAS war nicht mein Urlaub des Grauens- aber mein Flug ganz bestimmt!
Grüssle
Lapis -
tosca4711 wrote:
Da hatte ich nämlich eine Falsche Cola drin.Was bitte ist denn eine falsche Cola ?

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chriwi wrote:
heike-2110 wrote:
als wir in einem Spanienurlaub abends wieder auf'S Zimmer kamen und überall auf dem Fussboden Ameisen durcheinander liefen.
Wenn die Ameisen in Reih und Glied gelaufen wären, wär's halb so schlimm gewesen, oder?!
Aber dieses Durcheinander hält ja keiner aus.Du hast ja so Recht
. Wären sie in Reih und Glied gelaufen, hätte ich sie zur Balkontür hinaus dirigiert. Aber bei dem Chaos ging gar nichts. Völlig undiszipliniert, die Viecher....@ tosca
So schlimm finde ich Ameisen auch nicht, aber wenn sie in Massen und dann noch im Zimmer auftauchen, in das ich gerade barfuss hinein gegangen bin, dann finde ich sie schon nicht so prickelnd ;-). -
Hi

Wir haben eines Abends unsere (schön mit Hibiskusblüten dekorierten) Betten
voll mit winzigen Ameisen vorgefunden.
Die sind zuhauf aus den Blüten herausgekommen und haben sich rundherum verteilt.
Beim dürftigen Licht einer Nachtfunzel haben wir die Betten komplett abgezogen.
Wir haben alles am Balkon gründlich ausgebeutelt und wieder bezogen.
Zum Glück dürften wir alle Emsen losgeworden sein, denn den Rest der Nacht
haben wir ohne unliebsame Zwischenfälle und Beißattacken verbracht.
Danach haben wir die Putzmizzi ersucht, von weiteren Blumendekoratioenen abzusehen.
Sie war brav und hat sich daran gehalten.
Seither haben wir solche gut gemeinten Aktionen gleich am Anfang gestoppt.
Wer weiß, was da noch aus den Blüten kreucht....................
Liebe Grüße
Waltraud -
Hey,
also so einen richtigen grausamen Urlaub hab ich Gotts ei Dank noch nicht mit erlebt, aber einen Flug des Grauens, damit kann ich dienen:
Ein leicht angetrunkenes Pärchen machte erst ein bißchen Stunk, weil man unbedingt rauchen wollte, und somit war den Beiden unsere Aufmerksamkeit schon mal gewiß. Dann stand der Mann leicht schwankend auf und ging auf die Toilette ... und es dauerte und dauerte und dauerte und dann ging die Toilettentür wieder auf und raus kam ein Geruch der uns den ganzen restlichen Flug begleiten sollte: ... als der Mann an den Plätzen vorbei ging um wieder auf seinen zu kommen, durften wir und an einer voll-ge....... Hand erfreuen ... und als uns dann seine Rückenansitz zu teil wurde ließ die Komplettverfärbung seiner bei Einstieg hellen Hose (... jetzt in dezent braun) ... keine weiteren Fragen offen.
.... ob wir noch unser Essen wollten ?!? .... nöö nicht wirklich ... und die Toilette wurde für den Rest des Fluges auch gesperrt .... und mich würde mal interessieren, wie die den Sitz wieder saubergekriegt haben, da die Maschine eigentlich gleich wieder zurückfliegen sollte ...
Lieben Gruß
Sylvia -
@Sylvia69
welch ein Alptraum. Ich kann nicht verstehen, wie erwachsene Leute dem Alc. so zugesprochen sein können. Schon gar nicht, wenn es solche Ausmaaße annimmt. Und auch verstehen kann ich nicht das Flugpersonal, solche Leute überhaubt an Bord zu lassen. -
Das hab ich ehrlich gesagt auch nicht ganz verstanden, aber vielleicht ist denen das beim Einstieg einfach nicht so schnell aufgefallen oder sie haben gedacht, ach die setzen sich gleich und schlafen dann bestimmt. ... aber nach den Gesichtern des Flugpersonals zu urteilen haben die fürs nächste Mal gelernt

Lieben Gruß
Sylvia -
Hi,
wir waren in Hull/GB und haben in einer kleinen Hotelpension gewohnt. Ein Bekannter hatte uns die Pension gesucht, da er meinte für ein Wochenende wäre es ausreichend. Okay, der Preis von unter 30 Pfund pro Nacht und Zimmer inkl. Frühstück, hatte unsere Erwartungen schon unter ein Normalmaß geschraubt. Jetzt im Nachhinein können wir über den Auftenthalt in dem Hotel lachen.
Wir wir stiegen am Abend vor dem Hoteleingang aus dem Auto. Das Hotel klemmte in einer Häuserzeile mit div. Geschäften. Im schmalen Eingangsbereich stand rechts eine Holztheke für die Rezeption und links ging es in ein Chinaspeiselokal, wo auch das Frühstück serviert werden sollte. Rechts hinter der Rezeption war eine weitere Tür und dort war der Durchgang in den Pub. Geradeaus führte eine steile Treppe zu den Zimmern im Obergeschoss. Eng, merkwürdig aufgeteilt, aber sauber und ordendlich, und wir blieben, waren ja nur 3 Nächte. Der Zimmerpreis war im Vorraus zu entrichten ! Mit den Koffern die Treppe hinauf und dann die Zimmertür auf. Willkommen in Bates Motel !. Wie es wirklich hieß haben wir leider vergessen.
An der Kopfwand stand ein Doppelbett und um das Bett ca 1 m Platz. Auf dem Bett waren blaukarierte verschlissene Bezüge und das Fenster hoch oben unter der Decke. Ein Oberlicht ca 20-60 cm groß. Ein 1,50 m hoher dunkel lackierter Schrank ( aufgrund der Farbschichten ließen sich die Türen nicht mehr ganz schließen ) rundete das ganze ab. Vom Zimmer ging noch eine Tür ins Bad. Das war soweit ganz ok. Alt aber Sauber ohne Fenster. Die Tapete war allerdings mit Tackernadeln befestigt und die Auschschnitte für die Lampe über dem Spiegel nur so ungefähr augeschnitten und dran grob drum herum getackert. Nicht schön, aber selten
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Beim ersten Versuch das Oberlicht mittels der bereitliegenden Verlängerungsstrebe zu öffnen hatten wir leider die Fensteröse gelöst. Das Fenster blieb zu.
Totmüde sind wir ins Bett geplumpst und haben die Sprungfedern verärgert. Etwas blinkte an der Decke- Vermutung Rauchmelder, der war es aber nicht, sondern die Lampe der Deckenbeleuchtung, die noch von irgendwoher etwas Strom erhielt. Augen zu und durch. Die Staubfäden an der Decke haben wir nur am Rande zur Kenntnis genommen. Am morgen dann wach geworden weil jemand über den Flur lief. Die Bodendielen gaben arg nach, so das die durchgehenden Balken bei Belastung auf dem Flur das Bett anhoben :?
Als wir am morgen die Treppe zur Rezeption hinunterkamen stand dort ein dünner älterer asiatischer Mann im wadenlangen Bademantel mit einer Schrubbürste für den Rücken in der Hand. Die nackten Füße stecken in Gummibadelatschen. Gefrühstückt haben wir dort nicht. Nach zwei Tagen sind wir abgereist. Unser Flug ging am dritten Tag mittags. Die letzte Nacht haben wir nicht dort verbracht sondern sind mit dem Taxi zum Manchester Airport gefahren und haben uns dort ein buissenes Zimmer genommen. Oh war das schön. Weiße Bettwäsche und herrlich viel Licht.Gruß
euer Minusgrad -
vor 10 Jahren sind wir mit`m VW - Bus auf die Fähre über den Gambia- River , sollten eigentlich da drin sitzenbleiben . Aber 1. war die völlig überladen und 2. sah die so aus , als ob die nur noch von Rost und etwas Farbe zusammengehalten wird . Da habe ich mich oben an die Reeling gestellt und gedacht - wenn die jetzt abgluckert , kann ich wenigstens runterspringen und ersaufe nicht jämmerlich im Bus . Alles ging gut aber wir mussten ja auch wieder zurück . Das Vertrauen in diesen Schrotthaufen war bis dahin nicht wirklich gewachsen , und alle waren froh , als wir wieder in Banjul waren .
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Hallo,
es war nicht der Urlaub des Grauens, aber ich erinnere mich da einen einen Linienflug von New York - Berlin -Warschau der damaligen Delta, der für mich zum Grauen wurde - wenn auch durch was ganz Liebenswertes hervorgerufen.
Was war passiert:
Wir waren auf dem Heimflug nach Tegel, hatten schon 2 Inlandsflüge (Orlando-Atlanta/Atlanta-New York) hinter uns und zusätzlich durch Verspätung 4h Verlust. Die hingen wir in der Sicherheitszone herum, raus durften wir nicht !Dann endlich Einstieg in eine 767, auch recht gute Plätze gehabt.
Ich bemerkte dann, daß hinter uns eine hübsche, jüngere Frau mit einem kleinen Mädchen - vielleicht 5 Jahre alt - Platz nahm.
Und die Kleine war recht munter, ein liebes, süßes Mädchen.
Sie saß direkt hinter mir und begann natürlich sofort mit mir rumzunecken. Soweit sogut, ich bin sehr kinderlieb und habe natürlich mit der Kleinen mitgemacht - aber vielleicht war das mein Fehler.
Wir kamen dann auch mit Ihrer Mutti ins Gespräch, es war eine Polin, die in N.Y. lebt und zusammen mit ihrer Tochter auf Besuchsreise nach Warschau war.
Jedenfalls alles lieb und nett, das Vertrauen des Mädels zu mir war da und dann ging`s los.
Ob wohl vom hellen frühen Abend in die Nacht und dann gleich in den Tag geflogen sind, das Mädel wurde nicht müde - ich war´s jedoch total - denn seit frühen Morgen nach Auschecken aus dem Hotel in Orlando war ich auf den Beinen.
Und nun griff das Mädel mir die ganzen 8 Stunden Flug entweder von Hinten in die Haare, krabbelte fast über den Sitz, trat gegen meine Rücksitzlehne und, und, und ! Auf die Ermahnungen ihrer Mutti, den "Onkel auch mal in Ruhe zu lassen" scherte sie sich nicht. Die Mutter sagte dann garnix mehr, fast 8 Stunden war ich "Mode". Nicht bösartig, garnix, aber eben total nervend - zumal ich wirklich fertig war.
Und irgendwo auf andere Plätze wechseln war nicht, da alles belegt.Naja, wo wir dann gegen 7.30 Uhr in Tegel waren, war ich fertig - nur stand uns noch eine etwa 250km Heimfahrt bevor, zum Glück wurden wir abgeholt, ich selbst hätte sicher schon nach den ersten 500m einen Unfall gebaut.
Fazit: So hübsch die polnische Mutti und so lieb ihr Kind auch war, für mich war es ein Flug des Grauens - sorry !
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Schrecklich war für mich:
Zelten in Italien mit Bekannten
Mit dem Auto, vollgeladen bis oben hin und 4 Personen sind wir ersteinmal an den Gardasee gefahren, waren über 1000 km. Das Auto hatte keine Klimaanlage, wir haben geschwitzt wie sonst da was.
Nachts konnte ich im Zelt nur schlafen, wenn ich vorher Wein trank. Wir haben den Fehler gemacht, eine große 2 Mann Matratze zu benutzen, wenn einer sich bewegt hat, schaukelte der andere mit, war grausam.
Nach paar Tagen Gardasee sind wir noch weiter in die Toscana gefahren, dort hatten wir 3 Tage Regen, kommt gut beim Zelten.
In Florenz haben sie uns dann auch noch das Auto aufgebrochen...
Ich war froh als wir wieder Zuhause waren und zelten in Italien - 1x und NIE wieder!