LH Flug umgeleitet: erstattet Transportkosten nicht
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Hallo,
gestern ging mein Flug von Spanien zurück nach München - so zumindest der Plan.
Landung war für 19:05 geplant. Aber nach 1h verspätetem Abflug mussten wir mehrfach über den Flughafen München kreisen, weil der wegen angeblichem Schneechaos gesperrt war (es hat nicht geschneit, nehme an, dass halt die Rollbahn vereist war) und mussten dann in Stuttgart notlanden.Dort durften wir zunächst das Flugzeug nicht verlassen bis es dann nach ca. 1h hieß, wir können nicht mehr nach München fliegen und müssen jetzt in Stuttgart aussteigen.
Dort wurde uns dann am Schalter gesagt, dass wir alle Belege (Mietwagen, Hotel, Taxi, Bus usw.) sammeln und einreichen sollen, die Lufthansa käme dafür auf. Ich habe extra noch wegen Taxikosten-Erstattung nachgefragt und es hieß alles was im 100km Bereich läge, wird erstattet.
Die Lufthansa hat dann Busse bereit gestellt, die uns zum MUC Flughafen bringen sollten. Allerdings waren es zu viele Leute. Der erste Bus war schnell voll. Der nächste Bus kam erst 1h später. Wir standen alle ohne Verpflegung in der Kälte und mussten frieren. Es war grauenhaft.
Gegen 22:30(!) kam dann endlich ein weiterer Bus. Wir kamen gegen 1:25 Uhr endlich am Münchner Flughafen an. Damit war aber auch die letzte S-Bahn in die Stadt bereits abefahren und keine Möglichkeit mehr nach Hause zu kommen. Also entweder Übernachtung in einem flughafennahen Hotel oder Taxi. Ich habe mich für ein Taxi entschieden. Ca. 42km und 115€.
Jetzt weigert sich die Lufthansa das zu erstatten und beruft sich auf widrige Umstände (weil Wetter).
Habe das jetzt bei Flightright eingereicht, aber da geht es ja eher um Entschädigungszahlungen und ich will eigentlich einfach nur, dass meine zusätzlich angefallenen Kosten erstattet werden.
Wir brauchen nicht drüber reden, dass das total schlecht organisiert war. Wir waren von 15:30 bis 1:25 Uhr unterwegs und haben nur eine kleine Wasserflasche im Flugzeug erhalten, keine weitere Verpflegung. Dann noch über 1h lang draußen in der Kälte stehen und jetzt bekommt man nicht mal die Kosten erstattet.
Hat hier jemand Erfahrung mit und kann mir sagen, was ich noch tun kan, um meine Kosten erstattet zu bekommen?
Vielen herzlichen Dank!
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Bei schwierigen Witterungsverhältnissen müssen die Abstände der Starts und Landungen weit auseinandergezogen werden. Das führt zu erheblichen Staus und leider häufig schließlich zur Umleitung der Flüge.
Vermutlich wird diese Auskunft auch gegenüber den einschlägigen Inkassounternehmen erteilt, die aber eh solche Nebenkriegsschauplätze wie zusätzliche Kosten zur Rückkkehr nicht verfolgen (damit verdienen sie nämlich nichts).Nachdem du offensichtlich schon eine negative Auskunft von LH erhalten hast rate ich dir umgehend einen Fall bei der SÖP aufzumachen.
Trotz sehr starken Beschwerdeaufkommens dürfte deine Causa damit schnell erledigt sein. Dein Anspruch ist soweit geschildert unstreitig.Edit: Mich würde mal der Wortlaut der Ablehnung interessieren ... ?
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Du wurdest vertraglich von A nach B befördert. Aufgrund höherer Gewalt für die die Airline nicht herangezogen werden kann ging es nach STR. In vielen Fällen wird im Schnitt nach 1 Std dann -meist erfolgreich ein erneuter Versuch zum ursprünglichen Zielflughafen unternommen. Aufgrund genannter Umstände ging das leider nicht. Am Ende hast du 1,5 Std. auf den Bus gewartet, was wohl noch im Rahmen liegt. Es ist dann schlussendlich Lebensrisiko/ Pech wenn die letzte Bahn am Münchener Flughafen vorher abgefahren ist. Die Airline trifft hier wie gesagt keine Schuld. Sie hat dich dahin befördert, wo die Reise mit LH auch ursprünglich endete: zum Münchener Flughafen. Aufgrund genannter Umstände kommst sie für weitere Kosten nicht auf.
Anders, wenn es keine höhere Gewalt gibt und man z.B. 2 Std. später landet und z.B. den letzten Zug verpasst . Dann greift das Montrealer Übereinkommen (Art. 19): Aufgrund von Flugverspätungen entstandene Folgekosten wie z.B. Hotel und/ oder Transportkosten nach Hause müssen dann übernommen werden....(sofern dies eben die Airline zu verantworten hat).... -
Stichwort Betreuungsleistung:
Ab einer Wartezeit von 2 Stunden hat man das Recht auf Betreuung am Flughafen. Die Fluglinie muss, unabhängig vom Grund der Flugverspätung oder des Flugausfalls Essen und Getränke anbieten. Bei einer langen Wartezeit muss auch eine Hotelübernachtung bezahlt werden inkl. Taxikosten für Hin- und Rückfahrt.
@Japanworm
Eine pauschale Entschädigung wirst du vermutlich nicht erwarten dürfen, deine nachweislichen Kosten hingegen sollten anstandslos erstattet werden. -
Hallo,
gestern ging mein Flug von Spanien zurück nach München - so zumindest der Plan.
Landung war für 19:05 geplant. Aber nach 1h verspätetem Abflug mussten wir mehrfach über den Flughafen München kreisen, weil der wegen angeblichem Schneechaos gesperrt war (es hat nicht geschneit, nehme an, dass halt die Rollbahn vereist war) und mussten dann in Stuttgart notlanden.Dort durften wir zunächst das Flugzeug nicht verlassen bis es dann nach ca. 1h hieß, wir können nicht mehr nach München fliegen und müssen jetzt in Stuttgart aussteigen.
Dort wurde uns dann am Schalter gesagt, dass wir alle Belege (Mietwagen, Hotel, Taxi, Bus usw.) sammeln und einreichen sollen, die Lufthansa käme dafür auf. Ich habe extra noch wegen Taxikosten-Erstattung nachgefragt und es hieß alles was im 100km Bereich läge, wird erstattet.
Die Lufthansa hat dann Busse bereit gestellt, die uns zum MUC Flughafen bringen sollten. Allerdings waren es zu viele Leute. Der erste Bus war schnell voll. Der nächste Bus kam erst 1h später. Wir standen alle ohne Verpflegung in der Kälte und mussten frieren. Es war grauenhaft.
Gegen 22:30(!) kam dann endlich ein weiterer Bus. Wir kamen gegen 1:25 Uhr endlich am Münchner Flughafen an. Damit war aber auch die letzte S-Bahn in die Stadt bereits abefahren und keine Möglichkeit mehr nach Hause zu kommen. Also entweder Übernachtung in einem flughafennahen Hotel oder Taxi. Ich habe mich für ein Taxi entschieden. Ca. 42km und 115€.
Jetzt weigert sich die Lufthansa das zu erstatten und beruft sich auf widrige Umstände (weil Wetter).
Habe das jetzt bei Flightright eingereicht, aber da geht es ja eher um Entschädigungszahlungen und ich will eigentlich einfach nur, dass meine zusätzlich angefallenen Kosten erstattet werden.
Wir brauchen nicht drüber reden, dass das total schlecht organisiert war. Wir waren von 15:30 bis 1:25 Uhr unterwegs und haben nur eine kleine Wasserflasche im Flugzeug erhalten, keine weitere Verpflegung. Dann noch über 1h lang draußen in der Kälte stehen und jetzt bekommt man nicht mal die Kosten erstattet.
Hat hier jemand Erfahrung mit und kann mir sagen, was ich noch tun kan, um meine Kosten erstattet zu bekommen?
Vielen herzlichen Dank!
@japanworm sagte:
und mussten dann in Stuttgart notlanden.
Ihr seid selbstverständlich nicht "notgelandet" sondern nur an einen Ausweichflughafen verbracht worden. Das nur für´s Protokoll ...
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Die Frage ist doch: wurde wirklich expliziet auf Erstattung der Kosten von MUC ausgehend kommuniziert oder war zunächst nicht klar, dass Busse überhaupt bereit gestellt werden können und sich die Übernahme der Kosten dann ab STR bezogen....Da ist die Sache dann logischerweise klar geregelt!
Ja genau, Betreuungsleistungen sind unabhängig vom Ereignis gültig-enden aber auch dort, wo die Reise endet. Hat die Airline es zu verantworten können darüber hinaus auch nach Ende der Beförderung Schadensersatzansprüche gegenüber der Airline geltend gemacht werden -das regelt u.a. auch MÜ, Art.19. -
Das Wort "Notlandung" hatte der Pilot selbst verwendet, fand ich auch etwas krass.......
Bzgl. Wortlaut der Ablehnung:
"Ihre verspätete Ankunft in München bedauern wir sehr und können Ihren Unmut darüber gut nachempfinden.
Selbstverständlich möchten wir Sie stets pünktlich an Ihr Ziel bringen. Ein reibungsloser Flugverkehr ist auch in unserem Interesse und wir arbeiten ständig daran, die Abläufe im Flugbetrieb zu optimieren. Anweisungen der Flugsicherung und des Flughafens hat Lufthansa jedoch strikt Folge zu leisten. Diese gehören zu dem Wetter, auf das wir keinen Einfluss haben – und das in Ihrem Fall leider zu der Verspätung geführt haben.
So sehr wir Ihren Wunsch verstehen, für das ärgerliche Erlebnis eine Entschädigung zu erhalten: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Lufthansa in diesem Fall nicht haftbar zu machen ist und wir Ihrer Forderung nach einer Kompensation nicht nachkommen." -
Nachtrag: Ich weiß nicht, ob das relevant ist (vermutlich nicht), aber es kam zunächst 1 Bus in den natürlich nicht alle Leute reingepasst haben, also haben sich einige recht aggressiv vorgedrängelt und auch die Koffer anderer Leute wieder aus dem Bus gezogen..... dieser Bus ist dann gefahren während wir anderen (der größere Anteil der Passagiere) nochmal eine weitere Stunde draußen in der Kälte auf einen weiteren Bus warten mussten.
Während der erste Bus vermutlich eine Stunde vor uns in München ankam und somit noch öffentliche Verkehrsmittel nutzbar waren, war das für uns nicht mehr möglich.....
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Danke erstmal für die Präzisierung @japanworm.
Nein, es spielt keine Rolle wie unorganisiert und chaotisch alles ablief, es geht um den Anspruch auf Versorgungsleistung.
Aus deiner Schilderung leite ich den Anspruch auf Erstattung der Taxikosten bis zuhause ab, du hättest ja weit mehr produzieren können.
Der Antwort von LH entnehme ich eine Absage auf pauschale Entschädigung gem. VO(EG)261/2004 - um die es bei deiner Beschwerde ja gar nicht ging. Da hat vermutlich keine Evaluierung deines Anliegens stattgefunden sondern jemand direkt den Abwatschbutton betätigt.Ich würde es nochmal mit einer individuellen Einrede im direkten Kontakt mit LH versuchen, ansonsten halt über die SÖP.
Offen gestanden kann ich mit dem Gefasel von "üblichem Lebensrisiko" bis "explizi(e)t auf Erstattung von MUC"(??) absolut gar nichts anfangen und bleibe daher bei meiner Argumentation.
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WIll heißen - wurde den Passagieren die Erstattung in Aussicht gestellt, um nach München mit andere Verkehrmitteln zu kommen oder eben später noch von MUC zum Wohnort - ganz einfach! Meine Vermutung: Es wurde (zunächst) pauschal die Erstattung von STR zum Wohnort angeboten (oder eben Hotel mit Reise am nächsten Tag... - alternativ kam dann irgendwann aber noch ein BUS zum MUC direkt. Aber du leitest es ja anders ab - wenn es denn so stimmt, könnte sich japanworm noch Hoffnung machen! Vielleicht gibt es ja noch nähere Details!
Lebensrisiko ist liebe VS wenn du z.B. mit dem Zug anreist und denkst, 1 Std. Puffer reichen aus und du verpasst wegen 2 Std. Zugverspätung den Flug...
Gute Nacht! -
@_aqua_sports_
Ich melde mich im Falle spezifischen Erklärungsbedarfs durch dich! Versprochen ...
Ansonsten nehme ich dieses allgemeine Lebensrisiko nicht von dir ins Bild gebracht worden zu sein gerne in Kauf ...
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@-aqua-sports- sagte:
Lebensrisiko ist liebe VS wenn du z.B. mit dem Zug anreist und denkst, 1 Std. Puffer reichen aus und du verpasst wegen 2 Std. Zugverspätung den Flug...
Das ein "Lebensrisiko" ? Die Verspätungen der DB sind seit Jahrzehnten bekannt. Sollte man wissen und nicht auf die leichte Schulter nehmen. -
Der Begriff des "allgemeinen Lebensrisikos" taucht eher im Kontext von Schadenersatzansprüchen in Folge von Unfällen auf.
Typisches Beispiel ist die Kokosnuss, die einen in der Karibik nun einmal treffen kann, oder auch der Sachstand, dass ein Treppensturz auf nassen Badeschlappen nicht die Verkehrssicherungspflichten des Hoteliers berührt. Solche Forderungen werden dann mit dem entsprechenden Hinweis abgewehrt.
Was hingegen japanworm widerfahren ist hat wirklich nicht die Bohne mit "allgemeinem Lebensrisiko" zu tun, jedenfalls nicht im Hinblick auf die Erwartung, dass darstellbare Mehrkosten durch das chaotische Krisenmanagement auszugleichen sind. -
Der Begriff des "allgemeinen Lebensrisikos" taucht eher im Kontext von Schadenersatzansprüchen in Folge von Unfällen auf.
Typisches Beispiel ist die Kokosnuss, die einen in der Karibik nun einmal treffen kann, oder auch der Sachstand, dass ein Treppensturz auf nassen Badeschlappen nicht die Verkehrssicherungspflichten des Hoteliers berührt. Solche Forderungen werden dann mit dem entsprechenden Hinweis abgewehrt.
Was hingegen japanworm widerfahren ist hat wirklich nicht die Bohne mit "allgemeinem Lebensrisiko" zu tun, jedenfalls nicht im Hinblick auf die Erwartung, dass darstellbare Mehrkosten durch das chaotische Krisenmanagement auszugleichen sind.Ich finde es immer einfach zu behaupten, es handelt sich um ein chaotisches Krisenmanagement. Eine wirklich schwierige Situation und wir sprechen hier auch nicht von 4, 5 und mehr Std. die man irgendwo ausharren musste. Mal eben Busse für viele hundert Passagiere zu organisieren ist ein riesen Aufwand -am Ende sind alle noch zum Münchener Flughafen gekommen (wer denn wollte/ musste weil vielleicht der Wagen dort abgestellt war) mit Wartezeiten von 30min -1:30 bzw. wer keine Lust drauf hatte oder eh woanders hin wollte, durfte auch ohne Wartezeit sofort die Weitereise anderweitig antreten oder sich ins Airport-Hotel direkt einquartieren. Alternativen wurden direkt kommuniziert/angeboten! Da gibt es zig andere Fälle, da können Passagiere zusehen, wo sie bleiben.....
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Hallo,
gestern ging mein Flug von Spanien zurück nach München - so zumindest der Plan.
Landung war für 19:05 geplant. Aber nach 1h verspätetem Abflug mussten wir mehrfach über den Flughafen München kreisen, weil der wegen angeblichem Schneechaos gesperrt war (es hat nicht geschneit, nehme an, dass halt die Rollbahn vereist war) und mussten dann in Stuttgart notlanden.Dort durften wir zunächst das Flugzeug nicht verlassen bis es dann nach ca. 1h hieß, wir können nicht mehr nach München fliegen und müssen jetzt in Stuttgart aussteigen.
Dort wurde uns dann am Schalter gesagt, dass wir alle Belege (Mietwagen, Hotel, Taxi, Bus usw.) sammeln und einreichen sollen, die Lufthansa käme dafür auf. Ich habe extra noch wegen Taxikosten-Erstattung nachgefragt und es hieß alles was im 100km Bereich läge, wird erstattet.
Die Lufthansa hat dann Busse bereit gestellt, die uns zum MUC Flughafen bringen sollten. Allerdings waren es zu viele Leute. Der erste Bus war schnell voll. Der nächste Bus kam erst 1h später. Wir standen alle ohne Verpflegung in der Kälte und mussten frieren. Es war grauenhaft.
Gegen 22:30(!) kam dann endlich ein weiterer Bus. Wir kamen gegen 1:25 Uhr endlich am Münchner Flughafen an. Damit war aber auch die letzte S-Bahn in die Stadt bereits abefahren und keine Möglichkeit mehr nach Hause zu kommen. Also entweder Übernachtung in einem flughafennahen Hotel oder Taxi. Ich habe mich für ein Taxi entschieden. Ca. 42km und 115€.
Jetzt weigert sich die Lufthansa das zu erstatten und beruft sich auf widrige Umstände (weil Wetter).
Habe das jetzt bei Flightright eingereicht, aber da geht es ja eher um Entschädigungszahlungen und ich will eigentlich einfach nur, dass meine zusätzlich angefallenen Kosten erstattet werden.
Wir brauchen nicht drüber reden, dass das total schlecht organisiert war. Wir waren von 15:30 bis 1:25 Uhr unterwegs und haben nur eine kleine Wasserflasche im Flugzeug erhalten, keine weitere Verpflegung. Dann noch über 1h lang draußen in der Kälte stehen und jetzt bekommt man nicht mal die Kosten erstattet.
Hat hier jemand Erfahrung mit und kann mir sagen, was ich noch tun kan, um meine Kosten erstattet zu bekommen?
Vielen herzlichen Dank!
@japanworm sagte:
Dort wurde uns dann am Schalter gesagt, dass wir alle Belege (Mietwagen, Hotel, Taxi, Bus usw.) sammeln und einreichen sollen, die Lufthansa käme dafür auf. Ich habe extra noch wegen Taxikosten-Erstattung nachgefragt und es hieß alles was im 100km Bereich läge, wird erstattet.
Die Lufthansa hat dann Busse bereit gestellt, die uns zum MUC Flughafen bringen sollten. Allerdings waren es zu viele Leute. Der erste Bus war schnell voll. Der nächste Bus kam erst 1h später... Gegen 22:30(!) kam dann endlich ein weiterer Bus.Ich lese das doch richtig, ja : Belege sollten zwecks Erstattung gesammelt werden (auch Taxibeleg) und es gab 3 Busse, also nicht gerade Busmengen. Von anderen dort gestrandeten Flügen lese ich nichts im Eingangsposting.
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@japanworm sagte:
Dort wurde uns dann am Schalter gesagt, dass wir alle Belege (Mietwagen, Hotel, Taxi, Bus usw.) sammeln und einreichen sollen, die Lufthansa käme dafür auf. Ich habe extra noch wegen Taxikosten-Erstattung nachgefragt und es hieß alles was im 100km Bereich läge, wird erstattet.
Die Lufthansa hat dann Busse bereit gestellt, die uns zum MUC Flughafen bringen sollten. Allerdings waren es zu viele Leute. Der erste Bus war schnell voll. Der nächste Bus kam erst 1h später... Gegen 22:30(!) kam dann endlich ein weiterer Bus.Ich lese das doch richtig, ja : Belege sollten zwecks Erstattung gesammelt werden (auch Taxibeleg) und es gab 3 Busse, also nicht gerade Busmengen. Von anderen dort gestrandeten Flügen lese ich nichts im Eingangsposting.
Ja, eine Alternative kann man auswählen und sich hinterher erstatten lassen -vielleicht haben einige die Aussage "alles einreichen" auf wirklich alles bezogen. Jedenfalls wurde mir das im Juni entsprechend so mitgeteilt bei einem ähnlichen Fall.
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Auch wenn solche Weiterverbringungsaktionen immer chaotisch sind sind sie eben das: Chaotisch!
Da braucht man auch keine Begrifflichkeiten zu diskutieren oder - noch absurder! - über allgemeines Lebensrisiko schwadronieren.Ich hatte kürzlich einen Fall, da sind reiselustige Herren mitten am Tag in ein Taxi gestiegen und haben sich komfortabel nachhause chauffieren lassen. Diese Kosten versuchten sie vergeblich geltend zu machen.
Im gegenständlichen Fall kam die Betroffene nach 1 Uhr und nach den letzten Bahnverbindungen am Flughafen an, und trotz Schadensminderungspflicht war das Taxi die einzige Alternative. Unter Berücksichtigung der geschilderten Umstände dürfte es keine Probleme geben den Anspruch durchzusetzen. -
Sehr anschaulich mit deinen reiselustigen Herren

Ich stütze mich auf MÜ19 bzw. BGB Paragraph 280 - da sieht's mau aus! Wäre es eine Pauschalreise, wäre ggf. noch etwas rauszuholen. Man kann gerichtlich vielleicht prüfen lassen, ob die Ersatzbeföderung zu lahm war und deswegen Ansprüche bestehen - viel Glück! Vielleicht erstattet aus Kulanz LH ja noch - einer der wenigen Airlines wo es vielleicht klappen könnte...