Select Holidays storniert Rundreise durch Vietnam
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Wir hatten über Lidl-Reisen eine Rundreise durch Vietnam bei Select Holidays gebucht (Buchung 300322). 16 Tage vor Abflug hat uns dann Select Holidays mitgeteilt, dass unsere Reise abgesagt wurde, weil es Probleme mit der Fluggesellschaft gibt.
Select Holidays hat uns anfangs keinen Ersatzflug angeboten, und erst auf Nachfrage meinerseits kam dann ein Angebot, wofür Select Holidays eine happige Aufzahlung verlangt hat. So geht das nicht! Die Auswahl der problematischen Fluggesellschaft erfolgte ja nicht durch uns, sondern durch Select Holidays. Darum ist es nicht gerecht, dass wir nun einen Aufpreis bezahlen sollen. Wenn Select Holidays nur zwei Tage später storniert hätte, wären sie sogar nach deutschem Reiserecht verpflichtet gewesen, uns einen Ersatzflug ohne Aufzahlung zu besorgen.
Eine Rundreise durch Vietnam ist ja kein Pappenstiel, wofür man auf die Schnelle einen passenden Ersatz findet. Von einem seriösen Reiseveranstalter hätte ich mir daher erwartet, dass er alles Menschenmögliche unternimmt, um die Reise dennoch durchführen zu können. Select Holidays hat das nicht getan! -
Vielen Dank, Haberling!
Das könnte man tatsächlich so verstehen, dass Select Holidays uns ein Vergleichsangebot unterbreiten hätte müssen. Da werde ich gleich mal nachhaken. -
Lidl-Reisen antwortet auf meinen Hinweis auf Punkt 7.2 der AGB folgendermaßen: "Die Buchung weist keinen Grund für ein Ersatzangebot auf." Ich hatte schon erwartet, dass da nichts zu holen sein wird. Das ganze Vorgehen wirft ein sehr schlechtes Licht auf Lidl-Reisen und auf Select Holidays.
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Ich verstehe Deine Verärgerung-- da freut man sich auf eine schöne Reise und dann wird die abgesagt.
Aber dennoch eine Gegenfrage: Was wolltest Du denn "holen"?
Lidl produziert seit langer zeit nicht mehr selbst, ist ein reiner Vermittler, wenn Du willst, ein Online Reisebüro-
Select Holidays schauen dass sie eine einigermaßen vernünftige Rendite aus solchen Reisen herausholen können-- und die liegt bei deutschen Veranstaltern eben- wenn es gut läuft bei 3 % - mehr hat keiner ,manche sogar nur 2 %. Auch eine TUI hat nicht mehr!Da bleibt kein finanzieller Spielraum für - was ich vermute--. eine knallige Erhöhung der Flugpreise durch die Airline.Dann sagt man eben die Reise ab und das war es. Klingt hart, aber das sind die nachvollziehbaren Fakten, so hart das auch klingen mag.
Vom Drauflegen kann keiner leben!
Select Holidays ist übrigens ein Klein- oder besser:- Nischenveranstalter.Ich hab mal was von 20 Mitarbeitern gelesen.
Nur zur Einordnung. -
Möglich, die standen oder stehen wohl vor dem finanziellen Kollaps.klick
Dann hat , so wie vermutet der Preis nicht mehr gepasst - das ist eine Billigairline---und daher dann auch die Absage.Sofern Bamboo die vorgesehen Airline für die Reise war.Schlimmer wäre es gewesen, wenn das während des Aufenthalts passiert wäre.
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Ja, stimmt, es war Bamboo Airways. Bei der Buchung wollte man uns trotz Nachfrage meinerseits nicht sagen, welche Airline die Flüge durchführt. Wir hatten keine Ahnung, auf was wir uns da einlassen, sondern haben darauf vertraut, dass die Reise seriös abgewickelt wird.
Mein ganzes Leben lang habe ich unsere Reisen individuell geplant (so auch heuer im Frühjahr eine Rucksackreise durch Sri Lanka). Es hat eigentlich immer alles gut geklappt. Und jetzt, da wir mal eine Pauschalreise gebucht haben, geht es schief. Bei individueller Buchung hätte ich nie und nimmer eine Fluglinie ausgewählt, deren Name ich bislang nicht einmal kannte. Ich hätte nie gedacht, dass Profis , wie es Reiseveranstalter sind oder sein sollten, das Risiko eingehen, für eine ganze Reisegruppe so eine Fluggesellschaft zu beauftragen, ohne sich dabei gegen eventuelle Ausfälle abzusichern. Den schwarzen Peter haben nun die Kunden, die sich auf die Professionalität der Mitarbeiter von Select Holidays verlassen haben. Diese Kunden können überhaupt nichts dafür, dass eine marode Fluggesellschaft genommen wurde, sind aber nun die Leidtragenden.
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Da bin ich etwas anderer Meinung:
Gerade Profis müssen auf den Preis achten-- das ist ja genau der Kniff bei solchen Nischenreisen.
Der Preis muss günstiger sein als der, den man bei einem normalen VA für eine ähnliche zahlt. Sonst bucht das keiner.
Bei individueller Buchung - die Du anführst--wäre die Reise sicher nicht zu dem Preis machbar gewesen.
Ganz ähnlich läuft das auch bei "normalen" Pauschalreisen:Bedeutet: Der VA zieht den günstigsten Preis - automatisch- aus einer Flugdatenbank in der alle verfügbaren Flüge aller Airlines drin sind .Der Hotelteil kommt aus der Bettenbank-- fertig
Dass Bamboo diese Flüge aus- vermutlich gerade wirtschaftliche Gründen- nicht mehr durchführt, dafür kann der VA nichts.
Und sie-Select Holidays - werden bei einer Umsatzrendite von - vermutlich 3 % - hatte ich ja oben geschildert - natürlich nicht die eigene Schatulle ausmachen um die Reise trotzdem durchzuführen.Das würde auch einer der großen VA niemals machen!
Natürlich ist das enttäuschend,wenn man sich auf den Urlaub gefreut hatte, keine Frage, aber irgendwie auch verständlich
Der Preis für die Reise mit allen beschriebenen Leistungen, p,P, wäre in dem Fall auch interessant.
Dann könnte man das alles besser einordnen.Magst uns das mal detailliert nachreichen? -
Auch wir sind von der Stornierung betroffen. Ich habe das bereits bezahlte Geld per Email und telefonisch zurück gefordert.
Aber die Emails werden nicht gelesen und am Telefon meinte die Dame, sie sei nicht die Buchhaltung.
Mir geht Grad der Hut ab. -
Du musst deine Forderungen an den Vermittler richten - z.B. Lidl Reisen.
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Du musst deine Forderungen an den Vermittler richten - z.B. Lidl Reisen.
@vonschmeling sagte:
Du musst deine Forderungen an den Vermittler richten - z.B. Lidl Reisen.
Lidl-Reisen antwortet überhaupt nicht, Select Holidays dagegen schon. Sie haben nach meiner Bankverbindung gefragt, um den Reisepreis zurückzahlen zu können. Das ist aber bereits eine Woche her, und das Geld ist noch nicht da.
Was mich auch noch wurmt: Hätten wir als Reiseteilnehmer die Reise storniert, müssten wir saftige Stornogebühren bezahlen. Der Reiseveranstalter kommt dagegen "ungeschoren" weg.
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Da bin ich etwas anderer Meinung:
Gerade Profis müssen auf den Preis achten-- das ist ja genau der Kniff bei solchen Nischenreisen.
Der Preis muss günstiger sein als der, den man bei einem normalen VA für eine ähnliche zahlt. Sonst bucht das keiner.
Bei individueller Buchung - die Du anführst--wäre die Reise sicher nicht zu dem Preis machbar gewesen.
Ganz ähnlich läuft das auch bei "normalen" Pauschalreisen:Bedeutet: Der VA zieht den günstigsten Preis - automatisch- aus einer Flugdatenbank in der alle verfügbaren Flüge aller Airlines drin sind .Der Hotelteil kommt aus der Bettenbank-- fertig
Dass Bamboo diese Flüge aus- vermutlich gerade wirtschaftliche Gründen- nicht mehr durchführt, dafür kann der VA nichts.
Und sie-Select Holidays - werden bei einer Umsatzrendite von - vermutlich 3 % - hatte ich ja oben geschildert - natürlich nicht die eigene Schatulle ausmachen um die Reise trotzdem durchzuführen.Das würde auch einer der großen VA niemals machen!
Natürlich ist das enttäuschend,wenn man sich auf den Urlaub gefreut hatte, keine Frage, aber irgendwie auch verständlich
Der Preis für die Reise mit allen beschriebenen Leistungen, p,P, wäre in dem Fall auch interessant.
Dann könnte man das alles besser einordnen.Magst uns das mal detailliert nachreichen?@guenter-holidaycheck sagte:
Der Preis für die Reise mit allen beschriebenen Leistungen, p,P, wäre in dem Fall auch interessant.
Dann könnte man das alles besser einordnen.Magst uns das mal detailliert nachreichen?Die Reise war tatsächlich preislich ausgesprochen interessant. Das Basispaket (ohne Ausflüge und Verpflegung), also Flug, Rundreise, Badeaufenthalt, Inlandsflug wurde für 999 Euro angeboten.
Interessant ist, dass mir gestern Select Holidays exakt dieselbe Reise wieder angeboten hat für diverse Reisezeiträume in 2024, dieses Mal ab immer noch sehr günstigen 1.199 Euro. Als Fluggesellschaft steht im neuen Angebot wieder Bamboo, obwohl die angeblich Deutschland nicht mehr anfliegen. -
Auch wir sind von der Stornierung betroffen. Ich habe das bereits bezahlte Geld per Email und telefonisch zurück gefordert.
Aber die Emails werden nicht gelesen und am Telefon meinte die Dame, sie sei nicht die Buchhaltung.
Mir geht Grad der Hut ab.@gabriele-f
XXX Sei so gut und drücke den Antworten Button, setze ein @ ...bitte keine unnötigen ZitateXX
Hallo Gabriele,
wie vorhin geschrieben, hat mir Select Holidays dieselbe Reise gestern wieder angeboten mit Abflügen im Jahr 2024. Der Preis liegt etwas höher als bei der stornierten Reise, ist aber immer noch günstig. Ich bin aber skeptisch, weil im neuen Reiseprogramm wieder Bamboo als Fluggesellschaft steht, obwohl die angeblich nicht mehr nach Deutschland fliegen. Irgendetwas ist da faul.
Viele Grüße
Ulrich
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Danke für die Zusatzinfos, den Preis und die Ausgestaltung betreffend.
Das klärt- wie vermutet-- wirklich den fehlenden Spielraum für andere, teurere Flüge komplett.Warum Du nun ein erneutes Angebot für eine Reise mit Bamboo -Flug bekommst-keine Ahnung.Marketingfehler?
Fakt ist, Bamboo fliegt ab D nicht mehr, vollkommen richtig.
Ich kenne den VA nur ganz am Rande, frag doch mal konkret nach, warum sie den Flug nach Faktenlage erneut anbieten.
Wäre sicher interessant, die Reaktion hier zu lesen. -
@rocky_mayskirt
Dessen unbeachtlich ist der Vermittler der Ansprechpartner, der Veranstalter bräuchte gar nicht zu antworten.
Um so besser wenn es wenigstens einer tut - da wollen wir nicht kleinlich sein.
Zur Information: Im Rahmen einer Pauschalreise buchst du einen Flug von A nach B an einem bestimmten Tag und zu ungefähr definierten Zeiten. Insofern ist die neuerliche Angabe von Bamboo Airlines zwar ungeschickt, aber es könnte da auch Albatros Airlines stehen ohne Verletzung irgendwelcher Rechte.
Wenn ich mich richtig erinnere hat man dir ja eine alternative Ausgestaltung mit neuen Flügen angeboten, allerdings zu einem nicht unerheblichen Aufpreis? Auch das ist eine Handhabe im Rahmen der rechtlichen Toleranz. Logischer Weise ist eine wirtschaftliche Schieflage des gebuchten LFU nicht der Sphäre des Veranstalters zuzuordnen. Deine Argumentation, du hättest diese Wahl ja nicht getroffen geht ins Leere (s.o. Spezifikation Pauschalbuchung).
Ist es dem Veranstalter nun nicht möglich die Reise mit einem anderen LFU an den Start zu bringen oder nur mit einem erheblichen Aufpreis so hat er das Recht vom Vertrag zurückzutreten und muss den gesamten Reisepreis erstatten.
Steht die Reise hingegen kurz bevor (max. 14 Tage) muss er kostenneutral eine anderweitige Beförderung Flug anbieten um nicht auf eine Entschädigung zusätzlich zur Kostenerstattung in Anspruch genommen zu werden.
Wie Günter schon schrieb - sehr verdrießlich das Ganze! - trotzdem erkenne ich soweit geschildert keine Angriffsmöglichkeiten über die Erstattung des Reisepreises hinaus.
Ich muss es einfach sagen: Der Reisepreis ist tatsächlich sehr günstig! Zwar liegt meine (selbst organisierte!) Vietnamreise etliche Lenze in der Vergangenheit, ich bin mir aber fast sicher, allein schon für die Flüge 2k€ berappt zu haben.
Das macht die Gesamtlage keineswegs "besser", trotzdem muss man bei einem preislich derart auf Naht geklöppelten Produkt schlichterdings höhere Risiken berücksichtigen.
@Günter
Sorry ... fresh up versemmelt ...
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@rocky_mayskirt
Dessen unbeachtlich ist der Vermittler der Ansprechpartner, der Veranstalter bräuchte gar nicht zu antworten.
Um so besser wenn es wenigstens einer tut - da wollen wir nicht kleinlich sein.
Zur Information: Im Rahmen einer Pauschalreise buchst du einen Flug von A nach B an einem bestimmten Tag und zu ungefähr definierten Zeiten. Insofern ist die neuerliche Angabe von Bamboo Airlines zwar ungeschickt, aber es könnte da auch Albatros Airlines stehen ohne Verletzung irgendwelcher Rechte.
Wenn ich mich richtig erinnere hat man dir ja eine alternative Ausgestaltung mit neuen Flügen angeboten, allerdings zu einem nicht unerheblichen Aufpreis? Auch das ist eine Handhabe im Rahmen der rechtlichen Toleranz. Logischer Weise ist eine wirtschaftliche Schieflage des gebuchten LFU nicht der Sphäre des Veranstalters zuzuordnen. Deine Argumentation, du hättest diese Wahl ja nicht getroffen geht ins Leere (s.o. Spezifikation Pauschalbuchung).
Ist es dem Veranstalter nun nicht möglich die Reise mit einem anderen LFU an den Start zu bringen oder nur mit einem erheblichen Aufpreis so hat er das Recht vom Vertrag zurückzutreten und muss den gesamten Reisepreis erstatten.
Steht die Reise hingegen kurz bevor (max. 14 Tage) muss er kostenneutral eine anderweitige Beförderung Flug anbieten um nicht auf eine Entschädigung zusätzlich zur Kostenerstattung in Anspruch genommen zu werden.
Wie Günter schon schrieb - sehr verdrießlich das Ganze! - trotzdem erkenne ich soweit geschildert keine Angriffsmöglichkeiten über die Erstattung des Reisepreises hinaus.
Ich muss es einfach sagen: Der Reisepreis ist tatsächlich sehr günstig! Zwar liegt meine (selbst organisierte!) Vietnamreise etliche Lenze in der Vergangenheit, ich bin mir aber fast sicher, allein schon für die Flüge 2k€ berappt zu haben.
Das macht die Gesamtlage keineswegs "besser", trotzdem muss man bei einem preislich derart auf Naht geklöppelten Produkt schlichterdings höhere Risiken berücksichtigen.
@Günter
Sorry ... fresh up versemmelt ...
Inzwischen verstehe ich die Hintergründe besser und mir ist nun auch klar, dass ich keine Handhabe habe. Was die Sache aber noch ärgerlicher macht, ist die 14-Tagesfrist, die du erwähnst und die ich auch schon im Reiserecht gelesen hatte, denn die Stornierung erfolgte 16 Tage vor Abreise, also für die Reisenden um zwei Tage zu früh

Ja, es stimmt, dass uns auf Drängen unsererseits Ersatzflüge zu einem anderen Termin zu einem Aufpreis von 450 Euro pro Person angeboten wurden, wovon Select Holidays 100 Euro übernommen hätte. Da hätte aber die ganze Reisegruppe zustimmen müssen, was ich für utopisch halte.
Bezüglich der neuen Angebote für 2024 hat Select Holidays geantwortet, dass diese Reise derzeit überarbeitet und von einer anderen Fluggesellschaft durchgeführt werden wird. Auch diese Reise wird zu sehr günstigen Preisen (ab 1.199 Euro) angeboten. Vielleicht klappt es ja dann im kommenden Jahr mit unserer Vietnamreise.
Vielen Dank für eure Informationen, die die Sache etwas erhellt haben, und viele Grüße!
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@rocky_mayskirt
Die Unterschreitung der Frist geschah sicherlich nicht mit Kalkül! -
Um das Thema dann irgendwie auch abzuschließen- noch der Versuch einer Nachkalkulation,der ursprünglich über Lidl als Reisebüro gebuchten Reise:
Also --rechnen wir mal kurz/ grob.. Von den ursprünglichen 999,-- Euro kriegt der Vermittler/Lidl-Reisen eine Provision, die bei 10 % liegen dürfte/also besser gesagt-- hätte Lidl-Reisen gekriegt.
Bleiben rd.900,-- für den (Bade- ?)Aufenthalt samt Hotel -und für die Inlandsflüge- sowie den Flug ab /bis Deutschland
Auch nicht korrekt, denn RL und Transfer und die obligatorische Versicherung fällt auch noch an, das wird es nicht unter 50,-- Euro geben. Unschwer zu erkennen--da bleibt nicht mehr viel für den Flug übrig.Das Hotel für den Teil des Aufenthalts der nicht in die Rundreise fällt--muss ja auch noch gebucht und bezahlt werden,das geht also vorher noch ab.
Den Verdienst des VA haben wir da noch nicht einmal im Blick.Wie gesagt, wenn die am Ende des Tages noch 3 % unter dem Strich haben, dann ist das ok.
Die Rundreise selbst , die ja wie rocky_mayskirt schrieb- nicht im Preis inkludiert war- spielt hier so oder so keine Rolle.
Das ist ein von einer Incoming in Vietnam hinzugekauftes Produkt ist, da gelten deren Festpreise.Das macht kein VA mehr selbst- ist auch kein Fehler- weil man das getrost den selbständigen Unternehmern, also der Incoming vor Ort - überlassen kann. Die kennen die Hotels und alle anderen Gegebenheiten.
Für LIdl und andere Vermarkter sind solche Reisen echte eye-catcher,denn der Eckpreis ist natürlich sensationell günstig.
Vietnamurlaub zum Kanaren -oder Mallorca -Preis.
Ich denke, wir können dann hier bald abschließen,oder? -
Ich finde das schon aus ökonomischen Gesichtspunkten heraus sehr interessant. Bei so Reisen verdient letztendlich niemand was, entsprechend gering dürfte die Bereitschaft sein hier im Falle des Leistungsausfalls irgendwas über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus zu tun.
Selbst wenn der Vermittler 10% bekommt - das ist brutto und vor Steuern, davon gehen noch die ganzen Vertriebskosten und was da sonst noch in der betriebswirtschaftlichen Kalkulation mit drin steckt ab. Alleine z.B. die Beschäftigung einer Person in der Hotline kostet wahrscheinlich einen guten Teil des potenziellen Ertrags. Wenn da mehr als 20 Euro netto im Durchführensfall hängen bleiben - wenn überhaupt - dürfte das viel sein.
Sind halt Lockvogelangebote die ökonomisch eigentlich nicht darstellbar sind.

