Infothread FTI Insolvenz
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Da wichtige Infos zur Zeit im anderen Thread untergehen, werden wir hier alle aktuellen News zur Insolvenz reinsetzen:
HolidayCheck aktuelle Hinweise FTI
FTI Informationen für unsere Kunden
Tipps für Gäste in den Zielgebieten
Reisende, die aktuell an Ihrem Urlaubsort sind und Unterstützung benötigen falls das Hotel erneute Bezahlung verlangt, können folgende Notfallnummer kontaktieren: +49 (0)89 710 45 14 98
oder über Facebook Deutscher Reisesicherungsfonds GmbH - DRSF
oder Mail per kontakt@drsf.reiseUrlauber berichten, das der Versicherer schon Kontakt mit den Hotels in den Zielgebieten hat und bis 80 Euro pro Nacht an Zusatzkosten übernimmt. An diesen müssen die Hotels sich bitte wenden
Info Touristik aktuellInfos und Hilfestellung vom Auswärtigem Amt und Deutschem Reiseverband für FTI Urlauber im Ausland
klick und lesen -
Update 19.00 Uhr auf der FTI Seite: klick FTI Kundeninfo
..."Sie haben eine Pauschalreise oder andere Reisedienstleistungen mit Abreisedatum bzw. Leistungsdatum von Mittwoch, 5. bis Montag, 10. Juni 2024 gebucht?
Sie haben eine Pauschalreise oder touristische Einzelleistungen (Flug, Hotel, Transfers, Exkursionen ...) über die Veranstalter FTI, 5vorFlug oder BigXtra mit Abreise vom 5. bis zum 10. Juni 2024 gebucht? Leider sind wir gezwungen, diese gebuchten Leistungen zu stornieren..."..."Sie haben eine Pauschalreise über die Veranstalter FTI, 5vorFlug oder BigXtra mit Abreise ab Dienstag, 11. Juni 2024, gebucht? Wir bemühen uns derzeit nach Kräften, Ihnen die Durchführung Ihrer Reise wie geplant zu ermöglichen. Sollte dies nicht gelingen, greift in Ihrem Fall der Absicherungsschutz durch den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF). Der DRSF sorgt dann im Rahmen seines gesetzlichen Auftrags dafür, dass geleistete Zahlungen erstattet werden...."
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Info HolidayCheck Update 19.05 klick
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- Für alle Urlauber, die bereits vor Ort sind: Hier können Sie sich eine Kostenübernahmeerklärung in 4 Sprachen herunterladen und im Hotel vorzeigen. Diese gilt für alle Pauschalreisen vor Ort (mit Rückreise bis 30.06.) und ohne Beschränkung auf einen Betrag:Kostenübernahmeerklärung Deutsch
- Kostenübernahmeerklärung Englisch
- Kostenübernahmeerklärung Spanisch
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Ebenfalls wichtig für die Urlauber aus Österreich und der Schweiz, die ja auch häufig bei Veranstaltern aus Deutschland buchen
Thema DRSV
Für diese Kunden gelten dieselben Regelungen. Solange die Kunden einen Sicherungsschein von FTI erhalten haben, ist ihre Reise über den DRSF abgesichert.
Ausschlaggebend ist die Buchung beim deutschen Pauschalreiseveranstalter, unabhängig von der Buchungsplattform und ein FTI Sicherungsschein
Ihr könnt also ebenfalls die oben und natürlich und auf der Startseite verlinkten Kostenübernahmeerklärungen verwenden -
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Die jetzt neu erfolgte Beauftragung der Reiseleitungen (Incoming) in den Zielgebieten, wichtig für alle die aktuell mit FTI in Urlaub sind
Dertour
Die Dertour Group ist vom Deutschen Reisesicherungsfonds beauftragt worden, FTI-Reisende in sieben Urlaubsdestinationen zu unterstützen. Dazu zählen wichtige Destinationen wie die Türkei und die Kanaren.
Neben der Türkei und den Kanarischen Inseln handelt es sich um Ägypten, das traditionell ebenfalls ein Urlaubsland mit vielen FTI-Reisenden ist, zudem um Thailand, Sri Lanka, die Vereinigten Arabischen Emiraten und Panama. Dertour-Teams seinen bereits im zentralen Krisenstab und vor Ort in den Zielgebieten im Einsatz, um den FTI-Gästen zu helfen, heißt es von Dertour.TUI:
Der Deutsche Reisesicherungsfonds hat neben Dertour auch TUI mit der Betreuung von FTI-Gästen in einigen Zielgebieten beauftragt. Unter den Destinationen sind etwa die Balearen und Griechenland.
Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat TUI beauftragt, die FTI-Kunden auf den Balearen, in Griechenland, auf den Malediven, in Mexiko, Kuba und in der Dominikanischen Republik zu betreuen. Das bestätigte TUI auf Anfrage von fvw|TravelTalk. Zuvor hatte bereits
Zunächst kontaktiere der Veranstalter die Kunden, sobald die Daten vorliegen, teilte ein Sprecher mit. Klar sei: die Flugverbindungen blieben bestehen, Hoteliers seien informiert, dass der DRSF alle Kosten übernehme. Von den insgesamt rund 65.000 FTI-Gästen betrage das Volumen in etwa ein Sechstel, heißt es.
Im Markt kursieren Berichte, wonach FTI-Zahlungen seit Monaten nicht erfolgt seien. In einigen Fällen reiche das bekannte Schreiben des DRSF mit der Zusicherung der Kostendeckung nicht aus, um die Hoteliers zu überzeugen, bestätigte der TUI-Sprecher. "Über das DRSF-Schreiben hinaus ist oft weitere Unterstützung vor Ort nötig, um den Hoteliers zu versichern, dass der DRSF einspringt und die Kosten übernimmt, damit die Gäste in den Hotels bleiben können."
Konkret bedeutet das: Die Dertour-Vertreter stehen den FTI-Gästen in den genannten Urlaubszielen als deutschsprachige Ansprechpartner zur Verfügung. Dabei greift der Veranstalter auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Dertour-Zielgebietsagenturen zurück.
Zudem finde eine deutschsprachige telefonische Betreuung vor Ort für FTI-Gäste statt, die derzeit in ihrem Urlaubsort Probleme mit Hotels oder Transfers erfahren. Darüber hinaus handelten die Dertour-Zielgebietsagenturen in den genannten Destinationen als Schnittstelle zwischen den FTI-Gästen und den Hotels, heißt es weiter.
Zusätzlich zur Betreuung über die Zielgebietsagenturen habe die Dertour Group insgesamt 65 Help-Team-Mitarbeitende im Einsatz, die die gesamten Ablaufkoordinationen unterstützen und Bindeglied zum Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) sind.
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Hinweis
Alle Berichte sind ausnahmsweise direkt der Branchenzeitung FVW entnommen worden und direkt hier eingefügt. -
Vergessen wir bitte nicht die immer noch rd 65 000 Gäste von FTI die in
den Zielgebieten Urlaub machen. Und für die gibt es eine weitere Info.
Für die gibt es jetzt weitere Unterstützung:
Update von heute: Betreuung und Hilfe für die immer noch rd 65000 FTI Urlauber in verschiedenen Zielgebieten.Ausriss:
"S_chauinsland-Reisen hat den Vertrieb informiert, neben Dertour und TUI ebenso FTI-Kunden vor Ort zu betreuen. Detlef Schroer, Vertriebschef von Schauinsland-Reisen, bestätigte, dass der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) Schauinsland mit der Betreuung von FTI-Gästen beauftragt habe._
Das sind die Destinationen, in denen Schauinsland die FTI-Gäste unterstützt: Spanien Festland, Bulgarien und Portugal Festland.
Damit sind die wichtigsten touristischen Ziele abgedeckt. Zuvor hatten Dertour und TUI bereits erklärte, Reisenden der insolventen FTI an ihren Urlaubsorten dabei zu helfen, die gebuchte Reise zu fortzusetzen und für einen sichere Heimkehr zu sorgen.
Die Betreung in den anderen Zielgebieten:
Dertour ist in sieben Destinationen im Einsatz: Türkei, Kanarische Inseln, Ägypten, Thailand, Sri Lanka, die Vereinigten Arabischen Emirate und Panama.
TUI hat der DRSF für sechs Reiseziele beauftragt: Balearen, Griechenland, Malediven, Mexiko, Kuba und Dominikanische Republik."Fakten und Text übernommen und ausnahmsweise direkt eingefügt: Veröffentlicht in der FVW
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Alle Pauschalreisen und Nur-Hotelbuchungen bis einschl. 5. Juli sind storniert klick HolidayCheck Hinweise FTI
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Aktueller Hinweis zu frei gewordenen FTI Kontingente:
(entnommen der FVW und ausnahmweise direkt eingefügt)
Zitat:
"Alltours übernimmt FTI Kontingente:
Wie der Reiseveranstalter Alltours mitteilt, übernimmt er über alle Reiseziele hinweg von den Hotel- und Fluggesellschaften Kontingente von FTI.
Damit baut der Veranstalter insbesondere für die Türkei und Ägypten sein Angebot an Flugpauschalreisen weiter aus, um FTI-Kunden und -Kundinnen, deren Urlaubsreise storniert wurde, eine große Auswahl an Alternativen anbieten zu können.Kurzfristig wurden Sonderkonditionen für alle Neubuchungen, um betroffenen FTI-Gästen die Buchung zu erleichtern. Derzeit können alle klassischen Pauschalreisen mit Abreise bis zum 15. Juli 2024 auf Option gebucht werden. Zudem können alle Neubuchungen für die komplette Sommersaison 2024 bis 28 Tage vor Abreise kostenlos umgebucht oder storniert werden – ohne Aufpreis und ohne Angabe von
Gründen"Zitatende
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Holidaycheck hat für von Storni betroffenen FTI Kunden zwei Sonderseiten eingebaut.
Darin findet ihr spezielle Angebote die vielleicht passen und helfen könnten kostengünstig erneut zu buchen
Hier die Links.
Aktuelle Dicount-Kampagnen: https://www.holidaycheck.de/deals
Alternativen für die FTI-Buchung: https://www.holidaycheck.de/urlaub/fti-alternative -
Einen ganz guten Überblick zu Buchungen die man relativ unkompliziert und kostenfrei/kostengünstig stornieren kann liefert unsere Sonderpage
Der Link der zu Details führt:
https://www.holidaycheck.de/deals/reiseveranstalter
Hier ein Überblick:


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Offensichtlich hat FTI den Komplex Mietwagen und Camper jetzt verdeutlicht:
"Sie haben über die Marken DriveFTI, Cars&Camper oder Meeting Point Rent-a-Car eine Mietwagen- oder Wohnmobilbuchung durchgeführt? Für den Zeitraum von 07. Juni bis einschließlich 05. Juli 2024 müssen wir diese Einzelleistung leider stornieren.
Einzelleistungen fallen leider nicht unter den gesetzlichen Absicherungsschutz für Pauschalreisen und sind somit nicht durch den Deutschen Reisesicherungsfonds abgesichert. Wir prüfen derzeit, ob Sie die gebuchten Leistungen ab dem 6. Juli 2024 in Anspruch nehmen können und werden uns in Kürze bei Ihnen melden."
Verlinkung zum Originaltext:
https://www.fti-group.com/de/insolvenz -
Chamäleon betreut FTI Gäste in 5 Destinationen
Der Erlebnisreiseveranstalter Chamäleon hat seit Freitag vergangener Woche die Betreuung der FTI-Kunden in Marokko, Oman, Vietnam, Nepal und Kenia übernommen.
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Auszug aus der aktualisierten FTI Seite klick
Die FTI Touristik GmbH und BigXtra Touristik GmbH haben beantragt, das Insolvenzverfahren über ihr Vermögen zu eröffnen. Das Amtsgericht München – Abteilung für Insolvenzsachen – hat daraufhin am 03.06.2024 und 06.06.2024 Herrn Rechtsanwalt Axel W. Bierbach von der Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen (München) zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Mit einer Entscheidung über die Verfahrenseröffnung ist frühstens im September 2024 zu rechnen.
Wann kann ich meine Forderung zur Insolvenztabelle anmelden?
Eine Anmeldung etwaiger Forderungen zur Insolvenztabelle ist erst mit Eröffnung des jeweiligen Insolvenzverfahrens möglich.
Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens erhalten Sie ein Gläubigeranschreiben. Bitte melden Sie Ihre Forderung erst nach Erhalt der Gläubigeranschreiben unter Verwendung der dort angegebenen PIN (persönliche Identifikationsnummer) an. Bitte warten Sie den Erhalt dieses Aufforderungsschreibens ab. Dieser PIN wird die Bearbeitung Ihrer Forderungsanmeldung erleichtern und beschleunigen. -
Pressemitteilung der FTI Group
Vorläufiges Insolvenzverfahren FTI Touristik GmbH: Alle FTI-Reisen ab 06. Juli 2024 werden abgesagt
Alle Reisen mit Abreisedatum ab Samstag, o6. Juli 2024, werden umgehend von FTI storniert +++ Bisher geleistete Zahlungen von Pauschalreise-Kunden sind über den DRSF abgesichert/Kunden müssen keine weiteren Zahlungen leisten +++ Trotz intensiver Verhandlungen mit Mitbewerbern wurde keine Lösung zur Übernahme der Pauschalreisen gefunden/Intensive Prüfung war im Interesse aller Kunden und Beteiligten notwendig +++ Zukunft der knapp 230 TVG-Reisebüros ist gesichert
München, 14. Juni 2024 – Trotz intensiver Bemühungen und Verhandlungen mit mehreren Marktteilnehmern des insolventen Reiseveranstalters FTI konnte keine zufriedenstellende Lösung zur Übernahme der übrigen, bereits gebuchten Pauschalreisen gefunden werden. Die FTI Touristik GmbH wird daher alle Reisen mit Abreisetermin ab Samstag, 06. Juli 2024, unverzüglich stornieren. Nach dem entsprechenden Beschluss des Gläubigerausschusses am Freitagnachmittag hat das Unternehmen damit begonnen, die betroffenen Kunden sowie die Leistungspartner von FTI wie Reisebüros oder Hoteliers über die Stornierungen zu informieren. Betroffen sind alle Pauschalreisen und bestimmte Einzelleistungen, die Kunden für Abreisen ab dem 06. Juli 2024 über die insolventen Gesellschaften FTI Touristik GmbH und BigXtra Touristik GmbH sowie über die Vertriebsmarke 5vorFlug gebucht haben.
„In enger Kooperation mit FTI und dem Deutschen Reisesicherungsfonds haben wir in den vergangenen zehn Tagen sehr hart darum gerungen, im Sinne der Kunden und Partner von FTI eine gute Lösung zu finden, um bereits gebuchte Pauschalreisen doch noch zu ermöglichen. Der DRSF wäre bereit gewesen, in Zusammenarbeit mit einem oder mehreren übernehmenden Mitbewerbern die Verrechnung bestehender Erstattungsansprüche zu regulieren. Damit hätten Urlauber mit kleinem Budget ihre Reisen antreten können, ohne zuvor auf die Erstattung warten zu müssen. Eine solche Lösung ist uns trotz großer Anstrengungen aller Beteiligten leider nicht gelungen“, so Bierbach am Freitag. „In intensiven Verhandlungen mit verschiedenen Wettbewerbern haben wir zunächst vielversprechende Lösungsansätze gesehen. In der Kürze der Zeit konnten wir jedoch kein überzeugendes Ergebnis für eine Übernahme der bei FTI und BigXtra gebuchten Pauschalreisen erzielen“, sagte er. Um den Kunden vor Beginn der Sommerferien endlich die nötige Planungssicherheit zu geben und ihnen eine sofortige Neubuchung ihrer Reise bei einem anderen Anbieter zu ermöglichen, musste daher jetzt die Entscheidung getroffen werden, alle verbliebenen Reisen zu stornieren. Mit der Absage sämtlicher Pauschalreisen erhalten nun auch die Reisebüro-Partner von FTI die Möglichkeit, ihren Kunden alternative Reisen anzubieten.
Bierbach bekräftigte, dass alle bereits geleisteten Anzahlungen und etwaige Vorleistungen von Pauschalreisenden vom Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) erstattet werden und kein Pauschalreisender fürchten muss, sein Geld nicht zurückzubekommen. Kunden, die Einzelleistungen wie Flüge, Hotels und Transfers über FTI gebucht haben, haben dagegen keinen Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen durch den DRSF.
„Wir haben uns die Entscheidung, alle Reisen zu stornieren, nicht leicht gemacht. Wir wissen, dass die Ungewissheit derjenigen Kunden, die ihren Urlaub ab dem 06. Juli antreten wollten, in der vergangenen Woche sehr belastend war und bedanken uns ausdrücklich für ihre Geduld. Dennoch haben wir uns aus Gründen der Fürsorge, auch für die FTI-Mitarbeiter in Deutschland und in den Zieldestinationen, sehr bewusst dafür entschieden, nicht sofort nach dem Insolvenzantrag alle gebuchten Reisen von FTI stornieren zu lassen. Die große Menge an Buchungen ist auch für alle langjährigen Vertragspartner von FTI, vor allem für die Hotels und Transportunternehmen in den Reiseländern, ein erheblicher Wirtschaftsfaktor“, so der vorläufige Insolvenzverwalter. Im Interesse der Kunden, aber auch vieler anderer Beteiligter sei es unerlässlich gewesen, Lösungsalternativen sorgfältig zu prüfen.
„Auch im Interesse der Arbeitnehmer und Gläubiger von FTI mussten wir eine so weitreichende Entscheidung sehr sorgfältig abwägen, da es um erhebliche Vermögenswerte geht,“ erklärte Bierbach. Er bezifferte das Gesamtvolumen der bestehenden Reisebuchungen auf einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. Insgesamt wird FTI nun rund 175.000 gebuchte Pauschalreisen absagen. Der Gläubigerausschuss hat dem Vorschlag des vorläufigen Insolvenzverwalters in seiner Sitzung am Freitagnachmittag zugestimmt.
Bei der Entscheidung über die Absage aller noch gebuchten Reisen hat nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters auch die Verantwortung für die Mitarbeiter von FTI eine große Rolle gespielt. „Eines der primären Ziele im vorläufigen Insolvenzverfahren ist es, den Geschäftsbetrieb so weit wie möglich aufrechtzuerhalten, das Vermögen zu sichern und damit auch für die Mitarbeiter eine möglichst gute Fortführungsperspektive zu schaffen“, erklärte Bierbach.
Der vorläufige Insolvenzverwalter nannte mehrere Gründe dafür, dass letztlich keine Lösung für die Übernahme des Pauschalreisegeschäfts durch einen oder mehrere Wettbewerber gefunden werden konnte. Laut Bierbach standen zuletzt viele Leistungspartner in den Zieldestinationen nicht mehr zur Verfügung. „In den vergangenen Tagen ist eine Vielzahl lokaler FTI-Unternehmen, die sich in den Urlaubsgebieten um Hotels und Transfers kümmern, weggefallen, so dass eine Durchführung der Pauschalreisen in der ursprünglich geplanten Form nicht mehr möglich gewesen wäre“, so Bierbach. Konkret hätten sich viele Hotels aufgrund der Insolvenz nicht mehr an die Vereinbarungen mit dem Unternehmen gebunden gefühlt. Zudem hätten die hohe Dynamik des Reisemarktes und die aktuelle Wettbewerbssituation eine Lösung verhindert.
Im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens wägt Bierbach auch sorgfältig sämtliche Möglichkeiten für die Zukunft der Tochterunternehmen der FTI GROUP ab. Dabei gibt es erste Erfolge: So konnte für die Franchisepartner der Touristik Vertriebsgesellschaft mbH (TVG) bereits eine gute Lösung gefunden werden. Die Raiffeisen Vertriebs GmbH übernimmt den 50-Prozent-Anteil der FTI GROUP an der TVG und ist damit alleiniger Eigentümer. Damit ist die Zukunft der rund 230 TVG-Reisebüros gesichert. Der Gläubigerausschuss hat der Vereinbarung am Freitag zugestimmt. „Wir loten weiterhin alle Sanierungsoptionen innerhalb der FTI Group aus und sind aktuell in zahlreichen Gesprächen“, so Axel Bierbach.
Über Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen
Die Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen (www.mhbk.de) ist eine seit vielen Jahren auf Sanierung und Insolvenzverwaltung spezialisierte Sozietät von Rechtsanwälten mit Standorten in ganz Bayern. Insgesamt sechs Verwalter bearbeiten Insolvenzverfahren an zahlreichen Amtsgerichten in Bayern und Thüringen. Zu den besonderen Stärken der Kanzlei zählen neben der übertragenden Sanierung auch das Insolvenzplanverfahren, die Eigenverwaltung sowie Konzern- und Gruppeninsolvenzen.
Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Axel W. Bierbach ist spezialisiert auf Betriebsfortführungen und Sanierungen in einem breiten Branchenspektrum und verfügt dabei über langjährige Erfahrung. In der Touristikbranche hat er u.a. die Insolvenzen des Reiseveranstalters IPM Service & Reisen GmbH (Vertriebspartner u.a. von Tchibo-Reisen), der VIVA Sportreisen GmbH und des Tourismusverbands München- Oberbayern e.V. betreut. Bierbach ist Mitglied im Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands e.V. (www.vid.de) sowie im Gravenbrucher Kreis, dem Zusammenschluss der führenden, überregional tätigen Insolvenzverwalter und Sanierungsexperten Deutschlands, die gemäß dem exklusiven Standard InsO Excellence handeln (www.gravenbrucher-kreis.de). In den aktuellen Branchen-Rankings von JUVE, The Legal 500, Best Lawyers und WirtschaftsWoche wird Bierbach als Top-Anwalt empfohlen.
Über die FTI GROUP
Die FTI GROUP steht mit ihren zahlreichen Marken und Tochterunternehmen an dritter Stelle aller Reiseveranstalter europaweit. Zu ihr gehören unter anderem die FTI Touristik sowie der Kurzfristveranstalter 5vorFlug, der Mietwagenbroker Drive FTI, die Incoming-Agentur Meeting Point International und der Veranstalter für Aktionsware BigXtra Touristik. Unter MP Hotels bündelt das Unternehmen seine Hotelmarken. Der Consolidator FTI Ticketshop ist für den Verkauf von Linienflugtickets zuständig. Die TVG Touristik Vertriebsgesellschaft mbH fasst die Franchisesysteme mit den Marken sonnenklar.TV Reisebüro, 5vorFlug Reisebüro und Flugbörse zusammen. Wichtige Vertriebskanäle sind auch der TV-Reiseshoppingsender sonnenklar.TV sowie der Online-B2B-Anbieter für Unterkünfte, Youtravel. Die Gruppe mit Hauptsitz in München ist außerdem mit eigenen Veranstaltern und Marken in Österreich, der Schweiz, Frankreich und in Benelux aktiv. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen weltweit über 11.000 Mitarbeitende und erzielte im Geschäftsjahr 2022/23 einen konsolidierten Umsatz von rund 4,1 Milliarden Euro. Weitere Infos unter www.fti-group.com.
Ansprechpartner für Kunden:
Die Kunden-Hotline von FTI ist unter der Nummer +49 89 710 45 14 98 erreichbar. Zudem steht Kunden auf www.fti-group.com/de/insolvenz eine Support-Website zur Verfügung. Kunden können sich außerdem an die Mailadresse insolvenz@fti.de wenden.
Ansprechpartner für die Medien:
Für den vorläufigen Insolvenzverwalter
Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen
Nicole Huss
E-Mail: presse@mhbk.de
Für FTI Touristik GmbH
Angela Winter
E-Mail: presse@fti.de
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Hinweis:
Direkter Link zur obigen Pressemitteilung:
https://www.fti-group.com/de/presse/pressemitteilungen/detail/news/alle-fti-reisen-ab-06-juli-2024-werden-abgesagt?chash%5B_%5D=&tx_news_pi1%5B%40widget_0%5D%5BcurrentPage%5D=21&tx_news_pi1%5BcurrentPage%5D=1&cHash=70664a8c9e98f4b38050688aad581dca -

Bitte die Website von FTI immer wieder mal aufrufen, da sind nicht alle Punkte aktualisiert oder im Detail erläutert.
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A c h t u n g

Auf der Seite des DRSF klick wird darauf hingewiesen, das betrügerische Mails und SMS, zwecks Erhalt der Bankdaten unterwegs sind. Noch ist das Formular zur Eingabe der persönlichen Daten nicht freigeschaltet. Bitte dann erst die Bankdaten eingeben
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Nochmals der Hinweis von Günter aus dem anderen Thread:
Der VIR (Verband Internet Reisevertrieb) warnt aktuell:
VIR meldet erste Betrugsversuche
Der VIR warnt zugleich die Kunden vor Betrügereien. "Im Augenblick gibt es erste Betrugsversuche von Aufforderungen, ihre Bankverbindung für eine Schadensregulierung zuzusenden." Zum einen seien noch keine Einreichungen möglich beim DRSF und darüber hinaus sollte der Absender einer solchen genau überprüft werden. Nur E-Mails mit der Endung "@drsf.reise**" und die Website des DRSF selber** www.drsf.reise (für den Deutschen Reisesicherungsfonds) seien vertrauenswürdig, so der VIR.