Afrika (mit Safari) für Anfänger ;)
-
Hallo liebes Forum,
seit Jahren möchten wir gerne eine Safari machen, Wildtiere sehen, gerne die Big 5. Nun haben wir das für nächstes Jahr geplant.
Allerdings macht mich das viele Lesen schon ganz wirr und ich bin mir nicht sicher, welches Land am ehesten das bietet, was wir uns wünschen. Vielleicht könnt ihr mir Entscheidungshilfe geben. Ich schreibe mal, welche Eckdaten es gibt.Wir können entweder im Juni reisen oder alternativ im November.
Wir haben es gerne warm und regenarm.Am liebsten machen wir eigentlich Urlaub für uns, also ohne Gruppe, sondern selbst organisiert und fahren auch selbst.
Eine Woche Strandurlaub an die Safari anhängend wäre super.
Viele Inlandflüge mag ich gar nicht ... also möglichst so wenig Flüge wie möglich.Ganz am Anfang hatte ich Südafrika im Kopf. Da finde ich aber inzwischen so viel so toll, dass mir das alles zu viel erscheint, so dass ich SA lieber mal separat bereisen würde. Oder wir würden dann doch im November fliegen und die Garden-Route fahren und z.B. die Garden Route Game Lodge (ich weiß, dass das für viele kein richtiger Park ist ... aber vielleicht so für den Anfang doch ausreichend?)
Dann kam Tansania mit Sansibar, grundsätzlich hat mir alles sehr gut gefallen, was ich gesehen habe. Allerdings suche ich mir immer gerne selber Unterkünfte / Lodges und das ist, glaube ich, auf den Safaris eher nicht möglich? Außerdem wäre dann ein weiterer Inlandflug nach Sansibar wohl unumgänglich. Tendenziell ist das aber immer noch nicht raus. Gibt es denn hier Empfehlungen für Safaris? Die Angebote, die ich bisher haben, beinhalten die "übliche" Route (Tarangire, Ngorongoro, Serengeti) - wie viele Tage sollte so eine Safari eurer Meinung nach umfassen? Nach Tansania würden wir dann im Juni fliegen.
Als letztes kam dann Namibia. Da würde mir gefallen, dass wir mit dem eigenen Auto fahren können und ich dementsprechend die Unterkünfte und die Route alleine planen würde. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie das im Etosha vergleichbar mit anderen Parks ist? "Langt" das, wenn man Wildtiere in freier Wildbahn sehen möchte?
Viele viele Fragen und Unbekannte.
Ach so, wir haben auch insgesamt nur rd. 2 Wochen Zeit.Erzählt ihr mal, was euch am besten gefallen hat?
Vielen Dank schon mal für euren Input! -
Also, grundsätzlich ist die wichtigste Frage: Wie viel Geld seid Ihr bereit auszugeben.
Pro Person:
1.500 - 2000 = Minimum - Kenia mit 2 bis 3 Nächten Tasvos
2.000 - 2500 = Kenia Tsavo + Amboseli
3.000 - 4000 = Kenia mit Masai Mara
3.500 - 5000 = Tansania mit Serengeti / Südafrika oder NamibiaDie Preise sind "ab-Preise" für eine organisierte Tour/Safari ... man kann aber auch das Doppelte ausgeben, da sind keine Grenzen gesetzt.
Südafrika / Namibia ... Juni und November sind auf der Südhalbkugel Wintermonate. Es ist kalt, es regnet in Namibia ist der Atlantik selbst im Januar eiskalt, bei Durban kann man in Südafrika "gerade so" in den Indischen Ozean.
Kenia / Tansania ist immer Sommer, die Regenzeiten aber gerade so an den Rändern noch mit drinnen - nicht so schlimm, im Gegenteil, alles ist grün und nicht so verbrannt wie von Januar bis April)
In Kenia und Tansania Selbstfahrer eher die Ausnahme. Eine Privatsafari mit Jeep + Fahrer ist natürlich möglich, auch könnt ihr vorab festlegen, welche Lodges ihr wollt.
Afrika mit Safari - für den Einstieg ist Kenia am einfachsten zu bereisen und man hat mit dem Diani Beach einen der schönsten Strände der Welt. Wenn man sich den Inlandsflug von der Masai Mara/Nairobi an die Küste sparen will, weil man ungerne fliegt (kostet unter 100 €), kann man auch den Zug nach Mombasa nehmen - SGR, Ausstattung besser als ICE, ca. 4 Stunden und man sieht noch was von der Landschaft.
-
Hallo liebes Forum,
seit Jahren möchten wir gerne eine Safari machen, Wildtiere sehen, gerne die Big 5. Nun haben wir das für nächstes Jahr geplant.
Allerdings macht mich das viele Lesen schon ganz wirr und ich bin mir nicht sicher, welches Land am ehesten das bietet, was wir uns wünschen. Vielleicht könnt ihr mir Entscheidungshilfe geben. Ich schreibe mal, welche Eckdaten es gibt.Wir können entweder im Juni reisen oder alternativ im November.
Wir haben es gerne warm und regenarm.Am liebsten machen wir eigentlich Urlaub für uns, also ohne Gruppe, sondern selbst organisiert und fahren auch selbst.
Eine Woche Strandurlaub an die Safari anhängend wäre super.
Viele Inlandflüge mag ich gar nicht ... also möglichst so wenig Flüge wie möglich.Ganz am Anfang hatte ich Südafrika im Kopf. Da finde ich aber inzwischen so viel so toll, dass mir das alles zu viel erscheint, so dass ich SA lieber mal separat bereisen würde. Oder wir würden dann doch im November fliegen und die Garden-Route fahren und z.B. die Garden Route Game Lodge (ich weiß, dass das für viele kein richtiger Park ist ... aber vielleicht so für den Anfang doch ausreichend?)
Dann kam Tansania mit Sansibar, grundsätzlich hat mir alles sehr gut gefallen, was ich gesehen habe. Allerdings suche ich mir immer gerne selber Unterkünfte / Lodges und das ist, glaube ich, auf den Safaris eher nicht möglich? Außerdem wäre dann ein weiterer Inlandflug nach Sansibar wohl unumgänglich. Tendenziell ist das aber immer noch nicht raus. Gibt es denn hier Empfehlungen für Safaris? Die Angebote, die ich bisher haben, beinhalten die "übliche" Route (Tarangire, Ngorongoro, Serengeti) - wie viele Tage sollte so eine Safari eurer Meinung nach umfassen? Nach Tansania würden wir dann im Juni fliegen.
Als letztes kam dann Namibia. Da würde mir gefallen, dass wir mit dem eigenen Auto fahren können und ich dementsprechend die Unterkünfte und die Route alleine planen würde. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie das im Etosha vergleichbar mit anderen Parks ist? "Langt" das, wenn man Wildtiere in freier Wildbahn sehen möchte?
Viele viele Fragen und Unbekannte.
Ach so, wir haben auch insgesamt nur rd. 2 Wochen Zeit.Erzählt ihr mal, was euch am besten gefallen hat?
Vielen Dank schon mal für euren Input!@Mallorca95
Hallo. Wenn Kenia in Frage kommen sollte, so gibt es einen Thread im Kenia Forum zum Thema Safari, wo es gute Tipps von Dubhe2 gibt - hier klicken -
Vielen Dank.
Kenia hatte ich bisher tatsächlich noch so gar nicht "auf dem Schirm" (ich weiß gar nicht wieso), müsste ich mich mal mehr mit befassen. Seit gestern Abend hatte ich tatsächlich wieder zur Variante 1 (Gardenroute) tendiert. Ich denke, November wäre dafür doch auch ein guter Monat.
Die Frage ist wirklich, ob wir das nicht so machen, Südafrika und zum Schnuppern dann erstmal eine private Game Lodge. Ich hatte gestern Abend außer der Garden-Route-Game-Lodge noch die Gondwana gefunden.
Für eine richtige Safari muss ich mich dann doch nochmal mehr einlesen, ich denke auch fast, dass das zeitlich bis Juni n.J. vielleicht zu knapp wird (dann die gewünschten Lodges noch zu bekommen etc.?).
Danke für den Link, da lese ich mich auf jeden Fall mal durch.
-
Hallo,
bzgl. Winter auf der Südhalbkugel geht oben einiges durcheinander. Juni ist Winter in Südafrika und Namibia = richtig! Je nach Region bedeutet das bis zu 25°C tagsüber, nachts bei nicht isolierten Unterkünften gerne mal Minusgrade.
November ist in Südafrika/Namibia Frühsommer!Garden Route im November ist durchaus ein toller Monat. Baden wird dort eher nichts, da müsste man statt Garden Route Krüger und dann Kwa Zulu Natal machen. Da kann es aber durchaus auch regnen (warmer Regen). Eine richtige Baderegion ist weder Namibia noch Südafrika. Entweder ist der Atlantik zu kalt oder der indische Ozean ohne Hainetze. Daher werden die Seychellen gerne als Badeanhang gemacht - natürlich nicht ganz billig und mit Flug.
Etosha ist ein toller Park, genügend Tiere gibt es zu sehen, ganz sicher aber keine Big 5 (Büffel gibt es nicht).
November und Garden Route passt sehr gut und ist hervorragend selbst geplant eigenständig zu bereisen. Gondwana ist ebenfalls kein Big 5 Gebiet. Dort werden andere Prioritäten gesetzt.
Selbst befahrbar wäre der Addo als Big 5 Gebiet, Leoparden wird man dort aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht sehen.
Shamwari wäre das Nonplusultra in der Region - preislich aber deutlich über den oben genannten Beträgen.Gruß,
karlkraus
-
@Karl Kraus
Bei diesen Eckdatate ..."Wir können entweder im Juni reisen oder alternativ im November.
Wir haben es gerne warm und regenarm"
14 Tage Reise
keine Inlandsflüge
Vordergrund steht eine Safari
Keine Angabge von Budget"... kommen weder Südafrika noch Namibia in Frage, und darauf bezieht sich meine Antwort. Daß die Gardenroute in November machbar ist, ja, durchaus richtig, wenn man diese im Frühjahr mag. Ich bevorzuge die Weinlese im Herbst für diese Tour, dann aber ohne Safari und Badeurlaub. Bei Südafrika kann man auch noch weiter spinnen ... Kombination mit Botsuana und/oder Simbabwe .... nur macht das halt bei 2 Wochen auch keinen Sinn.
Ich halte mich immer an die Frage und vermeide es, irgend was hinein zu interpretieren.
-
Hallo,
@since-1922 sagte:
Südafrika / Namibia ... Juni und November sind auf der Südhalbkugel Wintermonate.
Zitat Ende (Hervorhebung durch mich)
Das ist faktisch falsch und wird auch durch die Erklärung, dass Du Dich nach der Frage richtest, nicht richtig. Keine Diskussionsgrundlage!
Krüger wird im November sicherlich die 40°C Grenze mehrfach reißen, KZN ganz sicher auch. Der Regen wird in beiden Regionen aller Voraussicht nach noch eher gering sein. Durch Die beginnende Wurfzeit der Impalas sind viele Jungtiere zu sehen. Alles gute Möglichkeiten für Safaris.
Auch Addo und Karoo werden Temperaturen jenseits der 30 °C im November bringen. Mag sein, dass Du das als Winter bezeichnest, ich nicht.
Zusätzlich kann man im November mit ein wenig Glück noch Wale sehen, daher bleibe ich bei meiner Aussage, dass der November für die Garden Route ein toller Monat ist.
Btw.: Ich habe Dich gar nicht direkt angesprochen, Deine Sensibilität ist von daher schon merkwürdig.
Gruß,
karlkraus
-
Hier gibt's noch einen Thread zu "Garden Route" (+ Kapstadt ) - hier zu finden . Die Postings sind von 2019 -22.
Viel Spaß beim Baden im Indi bei 22C im November ....
"Eine Woche Strandurlaub an die Safari anhängend wäre super."
-
Also.
Wir sind ja noch ganz am Anfang der Planung bzw. habe ich so das Gefühl, dass sich bisher gar kein "Favorit" in meinem Kopf ergibt.Da uns sowohl im Juni als auch im November je gut zwei Wochen Urlaub "zur Verfügung" stehen, ist die Woche Strandurlaub an die Safari anhängend kein Muss, sondern, wie geschrieben "wäre super".
Wenn das aber nicht klappt, könnten wir auch einen Strandurlaub im Juni machen und würde im November Afrika bereisen. Wenn wir nur schon das erste Mal Afrika bereisen, würde ich da gerne ... wie soll ich das schreiben ... einen möglichst authentischen, natürlichen, schönen Park mit Tieren sehen. Es wäre auch kein Muss, die Big Five zu sichten.Ich habe mich gestern weiter befasst und bin jetzt zu dem Entschluss gekommen, dass sowohl die Garden Route als auch Namibia gut im November machbar sein sollten. Ist der Etosha "besser" (extra in Anführungszeichen, weil natürlich ist individuell, was besser ist) als eine private Game-Lodge in SA?
@karlkraus, dank dir. Shamwari schaue ich mir gleich an.
-
Hallo,
ich hatte Dich auch so verstanden, dass Baden kein Muss ist. Juni Baden und November Afrika hört sich für mich vernünftig an.
Etosha ist nur bedingt "natürlich". Die meisten Tiere sieht man an den Wasserlöchern und die sind von Menschen gemacht aber irgendetwas ist immer.
Wenn Etosha, würde ich mich in Namibia bei nur 2 Wochen auf die Region nördlich und westlich von Windhoek beschränken. Nimmt man Sossusvlei mit hinein wird es sehr viel Fahrerei. Also in etwa so: Windhoek - Swakopmund (little 5! ) - Vingerklip - zwei Camps Etosha Region - Waterberge - Windhoek.Shamwari ist hochpreisig! Nicht erschrecken. Eine Alternative wäre Samara. Auch teuer aber ein wenig billiger als Shamwari.
Zum selber fahren ist der Krüger das Nonplusultra. Dort gibt es die beste Infrastruktur. Addo ist deutlich kleiner aber natürlich mit der Garden Route gut zu verbinden.
Trotz Deiner Aversion gegen Inlandsflüge würde ich die Garden Route in zwei Wochen nur Oneway fahren. Ist weniger Straße und entspannter. D.h. Gabelflug hin nach CPT und zurück ab PLZ. Je nachdem was als Highlight angesehen wird (Kapstadt oder Addo). Wir sind im Februar wieder für 3 Wochen + dort und machen auch einen Gabelflug.
Also in etwa: Kapstadt - De Kelders (Hermanus) - De Hoop - Tsitsikamma - Addo.Gruß,
karlkraus, der sich z.Zt. in Malaga befindet und bei 20°C Wassertemperatur jeden Tag im Meer schwimmt...
-
Oh, Malaga ist jetzt natürlich auch nett
. Dieses Jahr ist es ja im südlichen Europa sehr warm, habe ich das Gefühl. Viele Freunde sind gerade dort und posten unverschämterweise jeden Tag Fotos von Sonne
.Sossusvlei wollte ich, wenn Namibia, aber schon gerne sehen
. Rein von den Kilometern dachte ich, dass das passen müsste bei 14 Tagen?Ich bin wirklich so hin- und hergerissen. Oder halt doch Garden-Route? Ich muss mir das alles nochmal genau anschauen, auch wegen der Kilometer. Nur auf der Straße möchte ich auch nicht sein.
Wir haben schon Road-Trips gemacht (Westküste USA z.B.) und haben immer darauf geachtet, nicht nur von einem Highlight zum nächsten zu hetzen, sondern auch einfach mal zwei Tage irgendwo nur sitzen und schauen und genießen. Das soll in Afrika definitiv auch so sein. Vielleicht schaffen wir ja auch, etwas mehr als 2 Wochen Urlaub zu nehmen (das Problem ist da leider eher mein Mann
).Vielen Dank auf jeden Fall schon mal
und Grüße nach Spanien! -
Oh, Malaga ist jetzt natürlich auch nett
. Dieses Jahr ist es ja im südlichen Europa sehr warm, habe ich das Gefühl. Viele Freunde sind gerade dort und posten unverschämterweise jeden Tag Fotos von Sonne
.Sossusvlei wollte ich, wenn Namibia, aber schon gerne sehen
. Rein von den Kilometern dachte ich, dass das passen müsste bei 14 Tagen?Ich bin wirklich so hin- und hergerissen. Oder halt doch Garden-Route? Ich muss mir das alles nochmal genau anschauen, auch wegen der Kilometer. Nur auf der Straße möchte ich auch nicht sein.
Wir haben schon Road-Trips gemacht (Westküste USA z.B.) und haben immer darauf geachtet, nicht nur von einem Highlight zum nächsten zu hetzen, sondern auch einfach mal zwei Tage irgendwo nur sitzen und schauen und genießen. Das soll in Afrika definitiv auch so sein. Vielleicht schaffen wir ja auch, etwas mehr als 2 Wochen Urlaub zu nehmen (das Problem ist da leider eher mein Mann
).Vielen Dank auf jeden Fall schon mal
und Grüße nach Spanien!"... und würde im November Afrika bereisen. Wenn wir nur schon das erste Mal Afrika bereisen, würde ich da gerne ... wie soll ich das schreiben ... einen möglichst authentischen, natürlichen, schönen Park mit Tieren sehen."
Ich merke schon, deine Tendenz geht nach Südafrika und Namibia. Beides Reiseziele, die wirklich beeindruckend sind und nicht nur für 14 Tage genügend Spots bieten, sondern für Monate. Es wird nicht Langweilig.
Wenn du von Afrika schreibst, dann sind das 54 Länder .... Südafrika und Israel haben dabei am wenigsten mit dem Kontinent zu tun, das Leben ist schon fast europäisch. Deshalb ist es easy, in SA mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs zu sein. Namibia ist 2,5 mal so groß wie Deutschland, hat aber mit einer Bevölkerung von ca. 3 Mio weniger Einwohner, als Berlin und diese sind im Vergleich zu anderen Ländern relativ reich - auch Namibia ist leicht mit dem eigenen Fahrzeug zu bereisen, wenn man immer die Entfernungen zur nächsten Tankstelle im Auge behält.
In Namibia und Südafrika wirst du "Afrika light" erleben, auch wenn es nicht mehr so richtig authentisch ist.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.
-
"... und würde im November Afrika bereisen. Wenn wir nur schon das erste Mal Afrika bereisen, würde ich da gerne ... wie soll ich das schreiben ... einen möglichst authentischen, natürlichen, schönen Park mit Tieren sehen."
Ich merke schon, deine Tendenz geht nach Südafrika und Namibia. Beides Reiseziele, die wirklich beeindruckend sind und nicht nur für 14 Tage genügend Spots bieten, sondern für Monate. Es wird nicht Langweilig.
Wenn du von Afrika schreibst, dann sind das 54 Länder .... Südafrika und Israel haben dabei am wenigsten mit dem Kontinent zu tun, das Leben ist schon fast europäisch. Deshalb ist es easy, in SA mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs zu sein. Namibia ist 2,5 mal so groß wie Deutschland, hat aber mit einer Bevölkerung von ca. 3 Mio weniger Einwohner, als Berlin und diese sind im Vergleich zu anderen Ländern relativ reich - auch Namibia ist leicht mit dem eigenen Fahrzeug zu bereisen, wenn man immer die Entfernungen zur nächsten Tankstelle im Auge behält.
In Namibia und Südafrika wirst du "Afrika light" erleben, auch wenn es nicht mehr so richtig authentisch ist.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.
Afrika Light finde ich für den Anfang vielleicht gar nicht schlecht.
Und trotzdem möchte ich die Reise gerne selber ausarbeiten und schauen, dass wir dort bleiben, wo ich denke, dass es uns gefällt. Ich arbeite mich momentan Stück für Stück vor
. Vielen Dank an alle.Nach jetzigem Stand wird es dann doch die Garden-Route, vermutlich aber ohne Inlandflug, sondern als Rundreise. Bei mir wären ein paar Tage Urlaub mehr (gerade im November) kein Problem, vielleicht passt das bei meinem Mann auch irgendwie und dann haben wir vielleicht etwas mehr als 14 Tage. Ich habe sicher nochmal Fragen und wenn noch jemand Tipps hat - ich schaue hier regelmäßig rein, dann gerne
. -
Wir waten dieses Jahr im Mai/Juni zum ersten Mal in Namibia für 2,5 Wochen und es war einfach nur unglaublich! Ich hatte im Vorfeld auch alles eigenständig gebucht und wir sind mit Allrad-Mietwagen insgesamt 4500 km gefahren, hier ist auch der Weg das Ziel. Namibia wird oft als Afrika für Anfänger beschrieben weil es einfach zu bereisen ist und relativ sicher, außerdem fand ich die Spuren der deutschen Geschichte dort sehr interessant. Obwohl wir nur 1-3 Nächte an den jeweiligen Orten waren, fand ich es auch nicht stressig. Wir waren im Süden bis zum Fishriver Canyon , im Norden bis Etosha, Namibia ohne Sossusvlei fände ich Blödsinn.
-
Hallo nochmal. So richtig weiter bin ich immer noch nicht in meiner Planung - allerdings wird es jetzt Südafrika werden.
Wir haben jetzt 3 Wochen, allerdings noch keine Flüge gebucht, da ich noch auf den Winterflugplan von Condor warte.Nun hatte ich gedanklich eine grobe Route für uns ausgearbeitet. Kapstadt - Hermanus - Wilderness - Plettenberg - Addo - Schotia - Oudshoorn - Stellenbosch / Franschhoek - Kapstadt. Wie lange wo hatte ich noch nicht genau überlegt, aber diese Route lässt sich doch in 3 Wochen gut machen?
Nun habe ich aber weitergelesen und dann kam mir die Baluleni Lodge über den Weg gelaufen und die Bilder haben mir echt richtig gut gefallen. Also komme ich wieder ins Grübeln? Doch Krüger? Doch Inlandflug? Ich würde dann am liebsten einen Gabelflug buchen, FRA - JBN, von dort dann per Inlandflug nach ???, dann ebenfalls wieder per Inlandflug nach ??? und von dort per Mietwagen die Gardenroute bis Kapstadt?
Bitte sagt mal: Ist es für das erste Mal Safari in Ordnung, "nur" in den Addo und Schotia zu fahren? Hat man dort trotzdem ein wenig Safari-Feeling?
Ich bin soooo soooo hin- und hergerissen.
Danke schon mal an alle, die sich nochmal die Mühe machen, ihre Meinung zu schreiben.
Entscheiden müssen wir es sowieso selber, das ist klar. Aber ich brauche doch nochmal Meinungen
-
Hallo,
wird es November 2025? Dafür gibt es doch schon reichlich Flüge und Du könntest bei LH gucken.
Grobe Route wäre in der Tat in 3 Wochen machbar. Erst in der Nähe der Küste und dann durch die Karoo. Das passt schon.
Baluleni Lodge liegt nicht im Krüger, sondern im Grietje. Offene Grenzen zum Krüger gibt es. Selber in den Krüger fahren geht von dort nur aussenrum über das Phalaborwa (oder Orpen) Gate. Die Fahrten von der Lodge finden im Grietje statt und auch nur auf den Pisten, die Baluleni befahren darf. Nicht alle Eigentümer im Grietje erlauben Fahrten über ihren Anteil.
Für uns ist Muweti im Grietje der Anlaufspunkt.Wenn Du ins Grietje willst, ist Hoedspruit (HDS) der richtige Flughafen. Im Krüger gibt es noch den Flughafen Skukuza (SKZ) und ausserhalb im Süden den am häufigsten in der Region angeflogenen Flughafen bei Nelspruit (Mbombela) (MQP). MQP hat die größte Anzahl an Autovermietern.
Flüge zur Garden Route gehen dann in der Regel über Johannesburg (JNB) nach Port Elizabeth (Gqeberba) (PLZ), George (GRJ) oder Kapstadt (CPT).
Alles gut machbar und möglich.
Addo taugt für Anfänger (und nicht nur für diese) gut für die erste Safari. Schotia ist ein etwas größerer Zoo, das wäre nicht das, was ich unter Safari verstehe.
Wenn Inlandsflüge vermieden werden sollen, würde ich Addo als ausreichend ansehen und evtl. mit dem Mountain Zebra oder Karoo NP ergänzen.
Gruß,
karlkraus
-
Hallo, für viele ist die Safari das Wichtigste in einem Afrika-Urlaub. Ich selber kann das nicht nachvollziehen. Ich war 2 mal auf einer Safari, ein mal davon in SA. Mir bringt es nichts, früh morgens mit dem Jeep durch die Gegend zu heizen, um dann irgend wo in der Ferne oder Nähe ein paar Tiere zu sehen. Ich bevorzuge die Touren durch Afrika außerhalb der Parks, wo es auch genug zu sehen gibt, vor allem die Landschaften, Land und Leute sind mir wichtiger (mehr als 50 mal Subsahara, davon 40 mal in Kenia).
Lass dich also überraschen, vielleicht wirst du nach der Safari auch eine ganz andere Meinung dazu haben.
-
Hallo,
wird es November 2025? Dafür gibt es doch schon reichlich Flüge und Du könntest bei LH gucken.
Grobe Route wäre in der Tat in 3 Wochen machbar. Erst in der Nähe der Küste und dann durch die Karoo. Das passt schon.
Baluleni Lodge liegt nicht im Krüger, sondern im Grietje. Offene Grenzen zum Krüger gibt es. Selber in den Krüger fahren geht von dort nur aussenrum über das Phalaborwa (oder Orpen) Gate. Die Fahrten von der Lodge finden im Grietje statt und auch nur auf den Pisten, die Baluleni befahren darf. Nicht alle Eigentümer im Grietje erlauben Fahrten über ihren Anteil.
Für uns ist Muweti im Grietje der Anlaufspunkt.Wenn Du ins Grietje willst, ist Hoedspruit (HDS) der richtige Flughafen. Im Krüger gibt es noch den Flughafen Skukuza (SKZ) und ausserhalb im Süden den am häufigsten in der Region angeflogenen Flughafen bei Nelspruit (Mbombela) (MQP). MQP hat die größte Anzahl an Autovermietern.
Flüge zur Garden Route gehen dann in der Regel über Johannesburg (JNB) nach Port Elizabeth (Gqeberba) (PLZ), George (GRJ) oder Kapstadt (CPT).
Alles gut machbar und möglich.
Addo taugt für Anfänger (und nicht nur für diese) gut für die erste Safari. Schotia ist ein etwas größerer Zoo, das wäre nicht das, was ich unter Safari verstehe.
Wenn Inlandsflüge vermieden werden sollen, würde ich Addo als ausreichend ansehen und evtl. mit dem Mountain Zebra oder Karoo NP ergänzen.
Gruß,
karlkraus
@karlkraus sagte:
Hallo,
wird es November 2025? Dafür gibt es doch schon reichlich Flüge und Du könntest bei LH gucken.
Addo taugt für Anfänger (und nicht nur für diese) gut für die erste Safari. Schotia ist ein etwas größerer Zoo, das wäre nicht das, was ich unter Safari verstehe.
Wenn Inlandsflüge vermieden werden sollen, würde ich Addo als ausreichend ansehen und evtl. mit dem Mountain Zebra oder Karoo NP ergänzen.
Gruß,
karlkraus
Hallo Karlkraus, auf deine Antwort hatte ich gehofft
. Dankeschön.Ja, November 2025 und ja, Flüge gibt es schon, ich würde aber wirklich gerne Nonstopp fliegen und das geht ab Frankfurt halt nur mit LH oder Condor. LH haben wir in den letzten Jahren öfter schlechtere Erfahrungen gemacht (Streik etc.), so dass ich eigentlich gerne Condor fliegen würde. Die Preise bei LH liegen gerade bei 1.300 Euro und Condor hat den Winterflugplan noch nicht draußen :-/.
Also ich tendiere dann jetzt doch wieder ganz stark zur "Rundreise" ohne Inlandflüge und damit also "nur" mit Addo und einem privatem Game-Drive daran anschließend. Irgendwie ist es alles runder für mich. Wir könnten mit Kapstadt anfangen, dann ein bisschen die Garden-Route fahren, dann Safari und danach aber nochmal entspannen und dann ab Kapstadt wieder zurückfliegen.
Ich werde mich jetzt mal ganz aktiv um die Flüge kümmern und wenn ich die gebucht habe, kann ich drumherum planen. Danke!
-
Hallo, für viele ist die Safari das Wichtigste in einem Afrika-Urlaub. Ich selber kann das nicht nachvollziehen. Ich war 2 mal auf einer Safari, ein mal davon in SA. Mir bringt es nichts, früh morgens mit dem Jeep durch die Gegend zu heizen, um dann irgend wo in der Ferne oder Nähe ein paar Tiere zu sehen. Ich bevorzuge die Touren durch Afrika außerhalb der Parks, wo es auch genug zu sehen gibt, vor allem die Landschaften, Land und Leute sind mir wichtiger (mehr als 50 mal Subsahara, davon 40 mal in Kenia).
Lass dich also überraschen, vielleicht wirst du nach der Safari auch eine ganz andere Meinung dazu haben.
@since-1922 sagte:
Hallo, für viele ist die Safari das Wichtigste in einem Afrika-Urlaub. Ich selber kann das nicht nachvollziehen. Ich war 2 mal auf einer Safari, ein mal davon in SA. Mir bringt es nichts, früh morgens mit dem Jeep durch die Gegend zu heizen, um dann irgend wo in der Ferne oder Nähe ein paar Tiere zu sehen. Ich bevorzuge die Touren durch Afrika außerhalb der Parks, wo es auch genug zu sehen gibt, vor allem die Landschaften, Land und Leute sind mir wichtiger (mehr als 50 mal Subsahara, davon 40 mal in Kenia).
Lass dich also überraschen, vielleicht wirst du nach der Safari auch eine ganz andere Meinung dazu haben.
Oh, okay. Es ist halt wirklich immer so schwer einzuschätzen, wenn man irgendwo noch nicht war.
Dank dir!