Fluglotsenstreik
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Achso Bibs ... alles ist Ansichtssache, wer suchet der findet zum Thema Mitarbeitermotivation LMAA
Quelle: www.medizin.uni-wuerzburg.de/.../�ber uns/Qualit�tsmanagement/content.html - 30k
Ein Beispiel für Leitlinien
Leitlinien der Eberhard Karls Universität Tübingen-
Freundlich grüßen
Grüßen Sie andere freundlich - am besten mit Namen -, unabhängig davon, ob Sie sie näher kennen oder nicht. -
Sich vorstellen
Melden Sie sich am Telefon mit Ihrem Namen und Ihrer Arbeitsstelle. Stellen Sie sich am Arbeitsplatz Ihrem Gegenüber freundlich mit Namen und Funktion vor. -
Tragen Sie ein gut lesbares Namensschild
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"Lächle Mehr Als Andere"
im direkten Kontakt und am Telefon. -
Blickkontakt halten - Wünsche erfragen
Zeigen Sie durch offenen Blickkontakt Ihre Kommunikationsbereitschaft. Geben Sie durch Nachfragen zu erkennen, daß Sie Interesse an der Frage eines Patienten, eines Angehörigen oder Kollegen haben. -
Aktiv zuhören - ausreden lassen
Hören Sie aktiv zu, und lassen Sie andere auch ausreden. Zeigen Sie Verständnis und Einfühlungsvermögen, und nehmen Sie Ihr Gegenüber ernst, indem Sie z.B. auch auf Ängste, Sorgen und Nöte eingehen.
usw
oder auch :
Quelle: http://www.huber-media.ch/achtung.htm
Punkt 3
Der erste Blick in die Kamera bleibt haften, er sollte deshalb ungezwungen und natürlich sein. Hier gilt der Grundsatz L.M.A.A. (Lächle mehr als andere). Warten Sie die letzten Sekunden vor der Aufzeichnung ab, schauen Sie erst dann, wenn das Signal zum Start oder das Indikativ (Erkennungsmerkmal der Sendung) kommt, freundlich lächelnd in das Objektiv.es kommt immer darauf an was man sehen will und was nicht Bibs.
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Erika1
sorry, ich kann Dich nicht ernst nehmen, selbst wenn ich mir noch so viel Mühe gebe. Hartnäckig.... tsetse....
Korrekt müßte es heißen: jemand vertritt seine Meinung.Du brauchst wohl unbedingt jemand auf den Du Dich einschießen kannst. Habe ja nur Deine Behauptungen angezweifelt, die so auch nicht stimmten. Übringens war ich da nicht die/der Einzige.
Und jetzt lass es doch mal gut sein. Ist ja schlimmer mit Dir als im Kindergarten. Und na ja von Mühe geben, kann bei Dir wirklich nicht gesprochen werden.
Ute
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Hallo,
die Entscheidung wird morgen bekanntgegeben.
Fluglotsen haben über Angebot entschieden
Frankfurt/Main (dpa) - Im Tarifstreit bei den Fluglotsen hat die Gewerkschaft der Flugsicherung entschieden, ob sie die Verhandlungen wieder aufnimmt oder auf einen Streik zusteuert. Die Entscheidung werde morgen Deutschen Flugsicherung und der Öffentlichkeit bekannt gegeben, sagte ein Sprecher. Theoretisch wären damit ab Samstag Arbeitskampfmaßnahmen möglich. Ein Arbeitskampf der Fluglotsen könnte Hunderttausende Passagiere in ganz Europa treffen.Grüße Ute
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Die DFS hatte für die geforderte Laufzeit von zwölf Monaten eine lineare Erhöhung der Vergütungen um drei Prozent sowie eine Einmalzahlung von 1750 Euro angeboten. Die Fluglotsen verlangen unter anderem vier Prozent mehr Lohn für die Zeit von 1. November 2006 bis zum 31. Oktober 2007.
Kluzniak zeigte sich in seiner ersten Stellungnahme «alles andere als begeistert darüber, dass wir in einer boomenden Branche und bei einem gut verdienenden Unternehmen bis an den Rand eines Streiks gehen müssen, um überhaupt ein Angebot zu bekommen». Er fügte hinzu, das Angebot selbst habe am Vormittag noch nicht vollständig vorgelegen, sondern nur die Zusage, dass es kommen werde, und Teile daraus. Darin gehe es aber noch nicht um die strittigsten Fragen, betonte der Gewerkschaftssprecher.
Tomic bestätigte diese Darstellung in der Sache, entgegnete aber, die noch fehlenden Teile sollten vor Verhandlungsbeginn vorgelegt werden. «Die Gewerkschaft müsste sich erstmal äußern», verlangte die DFS-Sprecherin. «Wir haben ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch gelegt», fügte Tomic hinzu.
Käme es zu einem Ausstand, müssten sich Passagiere auf Ausfälle und lange Warteschlangen gefasst machen. Bundesweit könnten täglich bis zu 6000 von insgesamt 8000 Starts, Landungen und Überflügen betroffen sein. Die restlichen 25 Prozent der regulären Flüge sowie alle Rettungs-, Regierungs- und Militärflüge müssen laut einer Notdienst-Vereinbarung auch während eines Streiks gewährleistet sein. Auswirkungen wären vermutlich in ganz Europa zu spüren.
Einen Fluglotsen-Bummelstreik gab es in Deutschland zuletzt 1972/73. Dadurch fielen im Sommer 1973 an Deutschlands Flughäfen rund 40 000 Flüge aus. Die GdF verrät über ihren Zeitplan für einen möglichen Ausstand lediglich, dass sie die Aktionen 24 Stunden vorher ankündigen würde.
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Eine wohltuende Versachlichung der Diskussion durch diesen letzten Beitrag von meinungsfreiheit!!!
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Hallo,
hier die neueste Meldung zum evtl. Streik:
Der für die nächsten Tage drohende Streik der Fluglotsen ist voraussichtlich vom Tisch.
Die Deutsche Flugsicherung werde höchstwahrscheinlich die Schlichtung anrufen, wenn die Gewerkschaft nicht an den Verhandlungstisch zurückkehre, hieß es am Freitag aus Verhandlungskreisen. Als Schlichterin sei die frühere Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) vorgesehen. In diesem Fall würde für 14 Tage eine Friedenspflicht gelten. Nach Ablauf der Frist wären Streiks aber wieder möglich.
Grüße
Ute -
Ups, da fehlte noch was:
Die Gewerkschaft der Flugsicherung hatte angekündigt, am Freitagmittag (12 Uhr) zu entscheiden, ob sie auf das Angebot der Arbeitgeber eingeht. Bei einer Ablehnung wäre ein Streik schon an diesem Samstag möglich. Streiks der Fluglotsen könnten Hunderttausende Passagiere in ganz Europa treffen.
Also, um 12.00 Uhr weiss man dann mehr.
Grüße Ute
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"krabel" wrote:
In diesem Fall würde für 14 Tage eine Friedenspflicht gelten. Nach Ablauf der Frist wären Streiks aber wieder möglich.Grüße
UteDas ist gut. Ich komme weg, und ob ich dann zurück komme?... das ist ja dann höhere Gewalt *ggg
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also wenn ich morgen früh um kurz nach 8 am flughafen paderborn stehe und es heißt dann "april april es gibt nix" dann ist apokalypse deluxe. in diesem sinne: daumen drücken

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Die neusten Meldungen
Fluglotsen lehnen Tarifangebot ab
Obwohl sich Gewerkschaft und Deutsche Flugsicherung nicht einigen
konnten, müssen Reisende wohl nicht um ihren Abflug bangen.Die Gewerkschaft der Flugsicherung lehnt das Verhandlungsangebot der Arbeitgeber im Tarifstreit ab. Ein unmittelbar bevorstehender Streik gilt trotzdem als unwahrscheinlich.
Nach Angaben aus Verhandlungskreisen wird jetzt damit gerechnet, dass die Deutsche Flugsicherung die Schlichtung einleitet. Damit würde eine 14-tägige Friedenspflicht gelten, an die sich die Gewerkschaft auch halten will. "Wir spielen fair", sagte ein Sprecher in Frankfurt.
Innerhalb von 14 Tagen müsste die Schlichtungskommission dann einen Vorschlag unterbreiten. Wenn er von beiden Seiten akzeptiert wird, ist der Tarifkonflikt beendet.
Andernfalls wären dann Streiks möglich. Hauptstreitpunkt ist gegenwärtig eine neue Gehaltsstruktur, bei der Lohnforderung liegen beide Seiten nicht weit auseinander.
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Flugreisende können bei einer Streichung ihres Fluges wegen eines Fluglotsenstreiks nach Angaben der Verbraucherzentrale Berlin ihre Tickets zurückgeben und ihr Geld von der Fluggesellschaft zurückverlangen. «Ich brauche für nichts zu bezahlen, was ich nicht bekomme», sagte die Leiterin der Verbraucherzentrale, Gabriele Franke, der Nachrichtenagentur ddp. Die Kunden könnten sich auf ihr Kündigungsrecht wegen höherer Gewalt berufen.
Ganz so einfach ist die Kündigung dann aber doch nicht. Wer zum Beispiel seine Flüge von Berlin nach Paris sowie von Paris nach Los Angeles einzeln gebucht habe, könne zwar das Geld für den Flug von Deutschland nach Frankreich, nicht aber für den Interkontinentalflug zurückfordern, erläuterte Franke. Grundsätzlich rate sie dazu, sich mit der jeweiligen Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen, wenn gestreikt wird. Jeder Reisende müsse dabei für sich selbst entscheiden, ob er das Umbuchungsangebot einer Airline annehme. «Man kann, muss aber nicht», betonte Franke.
Anders schätzt die Leiterin der bundesweiten Schlichtungsstelle Mobilität in Berlin, Birgit Zandke-Schaffhäuser, die Situation ein. Das Kündigungsrecht wegen höherer Gewalt beziehe sich ausschließlich auf Pauschalreisen, sagte sie. Wer nur Flüge gebucht habe, für den gelte die EU-Verordnung 261 aus dem Jahr 2004. Dort stehe, dass eine Airline dann keine Ausgleichszahlungen leisten müsse, wenn die Annulierung des Flugs auf «außergewöhnliche Umstände» zurückgehe. Dennoch ist Zandke-Schaffhäuser der Ansicht, dass die Fluggesellschaften ihren Gästen bei einer Streichung der Flüge «irgendetwas anbieten müssen».
Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (Paragraf 651j) können sowohl Reisende als auch der Reiseveranstalter den Vertrag kündigen, wenn die Reise «infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt» wird. Unter höherer Gewalt versteht man Unwetter, Brände oder auch Streik. Wird der Vertrag gekündigt, verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Er kann jedoch für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch notwendigen Leistungen eine Entschädigung verlangen. Diese Bestimmungen gelten laut Schlichtungsstelle Mobilität jedoch nur für Pauschalreisen.
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So, dann werde ich mich mal wohl zu Wort melden.
Sorry, dass ich nicht schon früher hereingeschaut habe, aber ich lese hier nur recht unregelmäßig mit.....außerdem war ich noch im Urlaub.
Gestatten: Frank, Fluglotse, zur Zeit noch nicht ganz fertig, also noch in Ausbildung, denke aber bis in 3-4 Monaten hat sich das erledigt.
Ich will zu dieser späten Stunde nur kurz die wahren Ereignisse zusammenfassen, da die Fakten hier nicht nur total unvollständig, sondern auch falsch dargestellt wurden, was aber sogar an unserem Arbeitgeber liegt.
Den der, um mal damit zu starten, hat fast nichts ausgelassen um uns, die eigenen Mitarbeiter in der Öffentlichkeit schlecht zu machen bzw. ins Negative gerede zu bringen.
Und wenn ich mir u.a. diese Diskussion durchlese haben Sie genau das erreicht! Leider!Es begann damit, dass unsere Gewerkschaft ein Paket an Forderungen gestellt hat zu den Tarifverträgen, die zum 1.11. gekündigt wurden.
Von Arbeitgeberseite tat sich - NICHTS!
Noch nicht mal ein Angebot, rein gar nichts!Was geschah, war, dass die Geschäftführung in vielen Medien (großen zeitungen und Boulevardblätter) eine Pressemitteilung verbreitete, dass wir angeblich 50 bis 70% mehr Geld wollen und dass wir eh schon soundsoviel Geld verdienen (Summe viel zu hoch!) Diese Forderungen wäre ruinös für die Firma.
Fakt ist:
Dieser Forderungskatalog umfasste unter anderem:=> 4% mehr Lohn bei einer Laufzeit von 2 Jahren und eine Einmalzahlung (in verschiedenen Höhen)
=> Pauschalisierung von manchen Zeitzuschlägen und Einarbeitung dieses Pauschalbetrags in das Grundgehalt (kostet die Firma nichts)
=> Pauschalisierung der operativen Zulage (ein Gehaltsbestandteil) und Einarbeitung in das Grundgehalt (kostet die Firma nichts)
Nachdem wochen- und monatelang nichts passierte und man diese Taktik der GF schon kannte, bereitete die Gewerkschaft das einzige Mittel vor mit der Geschäftsführung überhaupt in Kontakt zu treten: den Streik!
Darauf reagierte die Firma mit diversen Briefen und Pressemitteilungen -zur Einschüchterung der eigenen Mitarbeiter- mit dem Inhalt, dass ein Streik illegal wäre.
Außerdem forderte Sie die Gewerkscjaft zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf!
Lachhaft hoch zehn, denn die Firma hatte selbst noch nichteinmal ein Angebot abgegeben, es gab also noch nie Verhandlungen!Gewisse Unzuölänglichkeiten auf beiden Seiten zogen das Spiel in die Länge...und vor ein paar Tagen schließlich (der Streik dorhte akut zu werden) gab die DFS ein Angebot ab:
3% und 1500 EUR. Auf alle anderen 4 Punkte der Forderungen ging sie mit keinem Wort ein!Die Gewerkschaft wies das Angebot zurück, daraufhin deutete die Firma an, die Schlichtung vorzubereiten, allerdigs noch nicht anzurufen!
Deswegen musste jetzt also die Gewerkschaft tatsächlich einen Streik in den nächsten 80 Stunden (es ist jetzt Sonntag morgen) ankündigen um die DFS dazu zu bringen, bei Streikankündigung die Schlichtung zu starten!
Kindergarten, ja, aber so ist es nunmal.
Ich habe versucht, eine große Menge an fakten zu liefern.
Ich bin selbst kein gewerkschaftsmitglied, also nicht befangen oder sonstwas, betrachte das alles sehr nüchtern.
Dennoch muß ich erwähnen, dass ich es arm für eine Firma (noch dazu sind wir bundeseigen!) finde, statt Weihnachtsgrüße an die mitarbeiter zu senden und sich für die Arbeit im vergangenen Jahr zu bedanken lieber Drohbriefe mit Schadensersatzklagendrohungenim Streikfalle (zumindest so ähnlich) zu schicken!Ich will auch nicht behaupten, dass wir schlecht verdienen, sollte uns das aber das Recht aberkennen, für unsere Rechte zu streiken?
Und: Ja, ein Streik trifft immer dritte!
Und: Der Vergleich mit Ärzten und vor allem Krankenschwestern fällt in jeder Diskussion in sämtlichen Internetforen zum Thema "Fluglotsenstreik", ich kann es nicht mehr hören!Ich war vor der Flugsicherung im Gesundheitssektor tätig und kenne die tätigkeit der Krankenschwester und der rzte sehr gut, vergleichen kann man das aber nicht! Punkt.
Ich persönlich halte die Entwicklungen für sehr schade, mit dem Hintergrund der Vergangenheit der letzten Jahre aber verständlich (die Gewerkschaft musste sich vor gericht mehrere Jahre lang erstmal den Gewerkschaftsstatus erstreieten, die Firma wollte diese nicht anerkennen!).
Streik ist das letzte Mittel, ich will es auch nicht.
Und: Auch ich habe im Januar noch 8 Flüge vor mir, und ich will fliegen!Vielleicht kann man jetzt mit Fakten und ohne Niedermachen weiterdiskutieren, ich würde mir es wünschen!
Gute Nacht!
Frank
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Hallo Frank,
danke, daß Du hier diesen sachlichen Aspekt hereingebracht hast.
Deine Beiträge/Dich kenne ich aus einem anderen Forum und mir ist durchaus bekannt, daß nicht jeder Fluglotse streikbereit ist.
Wenn Du Dir den ganzen Thread durchgelesen hast: ich habe lediglich ein "Problem" damit, daß ein Streik als höhere Gewalt angesehen werden kann.
Ansonsten: Streik ist ein verbrieftes Recht und in der Regel sind die Auswirkungen auf Unbeteiligte fatal.
Auf daß jeder seine gebuchten Flüge wie geplant durchführen kann!
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Ganz aktuell übrigens: Streikaufruf für am Dienstag in Köln - darauf hat die DFS die Schlichtung gefordert, also: Friedenspflicht!
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Die neusten Nachrichten
Die Lotsen-Gewerkschaft hielt am Wochenende an ihren Streikvorbereitungen fest und kündigte einen Beginn des Ausstandes "innerhalb von 100 Stunden" an.
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) erklärte dagegen, sie werde entsprechend ihres Beschlusses vom Freitag unmittelbar nach der offiziellen Ankündigung eines Arbeitskampfes die Schlichtung ausrufen. Damit wäre die Gewerkschaft auch nach eigener Aussage wieder zum Verhandeln gezwungen und müsste den für die kommenden Tage geplanten Ausstand ihrer Lotsen vorerst wieder abblasen.
"Wir wissen nicht, was die Flugsicherung tun wird. Wir sind deshalb auf alles vorbereitet und haben den Beginn der Streiks innerhalb der nächsten 100 Stunden also bis spätestens Mittwoch vorgesehen", sagte der Sprecher der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), Marek Kluzniak. Die Gewerkschaft werde aber jede Streikmaßnahme 24 Stunden vorher ankündigen. Dann werde man sehen, wie die Deutsche Flugsicherung reagiere.
Die bundeseigene DFS stellte allerdings am Samstag klar, dass sie einen Streik verhindern werde. "Wir haben ja gesagt, wir bereiten die Schlichtung vor. Nach einer Streikankündigung werden wir sofort die Schlichtung einleiten", sagte DFS-Sprecherin Anja Tomic. Damit werde es dann erst einmal keinen Streik geben, so lange das Verfahren laufe. "Die Gewerkschaft will mit der Streikdrohung offenbar weiterhin die Öffentlichkeit nutzen."
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Hallo happy30!
Das sind eben nicht die Neusten Nachrichten, sondern die, die ich eins weiter oben um 0:42 Uhr gepostet habe!
Dort wurde konkret heute der Streik für morgen in Köln angekündigt und fast zeitgleich kündigte die DFS danach die Schlichtung an.
Frank
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Hallo Leute,
als erstes: ich bin neu hier. Hier her gekommen durch meine Sorge, eventuell im Februar meine Urlaubsreise nicht antreten zu können, weil sich möglicherweise der Streik bis dahin zieht. Na ja, schaun wir mal.
Jetzt aber zum Thema: die Fluglotsen waren vor vielen Jahren mal Beamte. Dann haben sie durch einenDienst nach Vorschrift´ bewirkt, aus dem Beamtenstatus entlassen zu werden, um das Streikrecht zu erhalten (sie waren durch den Beamtenstatus total unterbezahlt im Hinblick auf ihre Arbeitsbelastung und ihre Verantwortung). Das haben sie damals erreicht. Dann wurde die Flugsicherung privatisiert, sprich: aus der BFS (Bundesanstalt für Flugsicherung) wurde die DFS (Deutsche Flugsicherung). Seit dem ist das eine Privatfirma und nicht mehr öffentlicher Dienst! Zu dem hier genannten Gehalt eines Fluglotsen: dieser Betrag stimmt so nicht. Das Gehalt differiert sehr stark entsprechend der Aufgabe und des Standortes. So bekommt dernormale´Fluglotse natürlich weniger, als der Wachleiter. Dann bekommt der Lotse in z.B. Saarbrücken nur einen Bruchteil dessen, was der Lotse in Frankfurt erhält (was von der Arbeitsbelastung her ja auch richtig ist). Ich kann nicht sagen, ob der Betrag überhaupt stimmt, aber wenn, kann den m.E. höchstens ein Wachleiter in Frankfurt haben. Aber egal, wieviel der einzelne Lotse bekommt, verdient hat er sein Geld allemal, denn das ist echt ein harter und verantwortungsvoller Job!!!! Und wenn man bedenkt, wie stark der Flugverkehr (und insbesondere der Ferienreiseverkehr) zunimmt, kann man sich vorstellen, wie auch die Belastung der Lotsen expandiert. Da aber natürlich auch die Einnahmen der DFS durch die Flugsicherungsgebühren, die recht gewaltig sind, zugenommen haben, ist es m.E. nur recht und billig, dass diejenigen, die die zusätzliche Belastung auffangen müssen, auch davon profitieren.Viele Grüße
Gerd "Helicop"