Erfahrungen mit Eneloop?
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Hallo,
hat jemand hier schonmal Erfahrungen mit Eneloop gesammelt? Ich überleg, sie mir für eine Safari zuzulegen... damit meine Digi auch immer schön brav Saft hat
Danke schonmal, falls jemand dazu was zu sagen hat!
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...so super finde ich die nicht und das Preis-/Leistungsverhältnis ist nicht so gut. Die Selbstentladung neuerer NiMH-Accus ist auch schon sehr gering, die bieten aber ein höhere Leistung. Gerade beim Einsatz in Digicams ist dieses von Vorteil.
Ich selber benutze NiMH-Accus mit 3200mAh, die Eneloop-Leistung liegt derzeit bei 2000mAh und das bei einem doppelten Anschaffungspreis. -
Was ich weiß ist: Dass Ni-MH-Akkus kurzzeitig viel Strom abgeben können, bei nahezu konstanter Spannung, und genau die ist wichtig für die Elektronik moderner Kameras. Bricht die Spannung wegen hohem Stromentzug zusammen, macht die Kamera dicht, wenn der Akku unter ein Spannungs-Limit kommt. Deswegen werden überwiegend die zwar teuren aber Sannungs-konstanteren Li-ion Akkus verwendet. Außerdem haben Ni-MH-Akkus noch einen geringen Memory-Effekt, der bei Li-ion verschwindend klein sein sollte.
Akkupflege ist erstes Gebot! Denkt mal an die alten Ni-Cd-Akkus zurück! - Halb leer, aufgeladen, und schon war gut ein Drittel der Kapazität weg! Heutige Kraftgeräte, wie Bohrschrauber etc. benutzen sie noch wegen der kurzzeitig hohen Stromabgabe.
Meine Akkus für diverse Anwendungen haben und halten immer sehr lange. Bis auf die eine Li-ion-Charge von Sony. Aber das haben die bei den Laptops ja auch zugegeben, dass da der Wurm drin war!Gruß Dieter
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Noki, Du weißt schon, daß Eneloop NiMH-Accus (wenn auch der neuesten Generation) sind, oder?
Hier mal kurz eine weitere Darstellung zur Verdeutlichung meiner o.g. Erfahrung:
"Andreas R." wrote:
Den ersten Test habe ich einen Monat nach Lagerzeit durchgeführt. Dabei blieben die Eneloop-Akkus etwas hinter meinen Erwartungen zurück: Sie haben rund sechs Prozent ihrer Ladung verloren, aus ihnen war (bei einem Entladestrom von 250 mA) also noch ca. 1880 mAh herauszuholen. Eine Überraschung in die andere Richtung habe ich mit den gewöhnlichen Sanyo-NiMh-Akkus erlebt: Sie haben innerhalb desselben Zeitraums 17% ihrer Ladung verloren; das ist deutlich weniger, also ich erwartet habe. Von der ursprünglichen Ladung von 2500 mAh sind also etwa 2075 mAh übrig geblieben – also mehr als aus den Eneloop-Akkus. Mit den 2700-er-Akkus dürfte der Unterschied noch größer sein. Der Gleichstand dürfte demnach nach schätzungsweise sechs Wochen erreicht werden. -
Coriosus,
ja ich hatte mich darüber mal informiert. Allerdings bei Sanyo, der sie auf den Markt gebracht hat. Jedoch bin ich der Meinung, dass NiMH eben die gleichen Eigenschaften hat, wie dieser Akku-Battrie-Typ. Allerdings passen sie in keine meiner Kameras; und wie deutlich zu erkennen, sind sie doch wohl nicht ganz so toll, wie Sanyo es gerne darstellt. Dabei wird auch immer vergessen etwas über die Spannungskonstanz bei Belastung zu schreiben! Und sauteuer sind sie für die Energiedichte auch noch!
Um die Selbstentladung habe ich mich bisher noch nie so recht kümmern müssen. -
...eben, nicht so überragend in der Leistung, sondern nur im Preis. Deshalb benutze ich weiter meine anderen Accus, die wesentlich mehr "Power" und auch keine allzu starke Selbstentladung haben.
Bei meiner kleinen Digi passen die AA's, deshalb hatte ich sie mir damals auch gekauft - ich mag nämlich keine teuren Spezial-Accus.
Schönen Abend noch...
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.. leider bleibt einem ja gar nichts anderes übrig als die Original-Akkus zu kaufen und sie gut zu pflegen. Die Hersteller sorgen schon dafür, dass es keine Kompatibilität untereinander gibt.
In letzter Zeit habe ich allerdings bei den DSLR-Kameras, speziell bei den Objektivanschlüssen, eine gewisse Annäherung zwischen den Marken bemerkt. Sollten die vielleicht doch wach geworden sein, oder ist die Konkurrenz zu groß geworden?Grüße
Dieter
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"curiosus" wrote:
Bei meiner kleinen Digi passen die AA's, deshalb hatte ich sie mir damals auch gekauft - ich mag nämlich keine teuren Spezial-Accus.Das ist auch für mich eines der wesentlichen Kaufkriterien bei einer Digi
Im Urlaub hab ich immer 10 AAs dabei. Da geht mir auch bei einigen Tagen ohne Ladegerät nie der Saft aus.Gruß
coral741Ach ja, was noch wichtig ist - denke ich - erst entladen, dann laden. Sollte das Ladegerät auf jeden Fall können.
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@ coral741,
"Ach ja, was noch wichtig ist - denke ich - erst entladen, dann laden. Sollte das Ladegerät auf jeden Fall können."
Das ist meiner Ansicht nach sehr wichtig, - nämlich das kontrollierte Entladen durch das Ladegerätes. Leider versprechen viele Anbieter Vieles, aber sie halten es nicht! Was sie halten ist lediglich eine Überladungs- und Ladungserhaltungskontrolle. Ladegeräte, die das bringen, sind leider sehr teuer und sehr kritisch zu beurteilen.
Diesen Zwitter von dem hier die Rede war, der darf nicht entladen werden, denn er ist ja schon aufgeladen und einsatzbereit!Bevor ich auf die "Pirsch" gehe prüfe ich immer den Zustand meiner Akkus! Leider passen in meine Digis keine Batterien rein, wie oben schon geschrieben.
Dieter
P.S. Wenn Du aber von AA Batterien sprichst, dann ist eine Entladung endgültig, natürlich außer bei Akkus, wenn Du die meinst. Diese Zwitter zwischen Batterie und Akku, wovon vorhin die Rede war. AA bezeichnet ja nur die Geometrie und die Polung der/des Akkus/Batterie.
Ich mache nochmal die Anegung hier für solche techn. Fragen ein separates Forum einzurichten. Manches kann man einfach nicht mit zwei Sätzen diskutieren oder erklären!
Was haltet ihr davon? -
"coral741" wrote:
"noki" wrote:
Übrigens Batterien sind gar nicht so schlecht; sie haben doch recht viele Vorteile.Welche besonders von "recht vielen", gerade im Bezug auf Digi-Cams?
Gruß
coral741Z. B. sind sie sofort einsetzbar und betriebsbereit. Sie haben eine hohe Energiedichte pro Volumen, sie sind leicht überall wiederbeschaffbar, sie haben eine geringe Selbstentladung und dadurch über längere Zeit lagerbar, sie haben eine geringere Temperaturabhängigkeit bei kalten Temperaturen.
Die Typen, die für elektronische Geräte speziell geeignet sind, weisen eine hohe Spannungskonstanz bei Belastung (Objektiv rein und raus) auf.Gruß Dieter
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Du belastest die Umwelt nicht, wenn die Batterien entsprechend und vorschriftsmäßig entsorgt werden! Jeder Supermarkt hat schließlich dafür geeignete Behälter bereit.
Und die Lebensdauer ist durchaus akzeptabel gegenüber einer Ladung der teuren Akkus. - Wenn man diese letzteren braucht, sind sie oftmals auf dem letzten Rest!
Zu teuer sind sie auch nicht, wenn man sich vorher schon eindeckt.
Ich habe immer eine 4-er-Packung für den externen Blitz in der Tasche. Ansonsten sorge ich vorher dafür, dass meine Akkus wirklich voll und eisatzbereit sind.
Das ist einfach nur Planung.Grüße
Dieter -
"noki" wrote:
Du belastest die Umwelt nicht, wenn die Batterien entsprechend und vorschriftsmäßig entsorgt werden! Jeder Supermarkt hat schließlich dafür geeignete Behälter bereit.Dieter, die Umweltbelastung ist bei Einweg-Energiezellen (Batterien) durchaus größer als bei Accus, da helfen auch keine Sammelbehälter. Nach einmaliger Benutzung derselben, müssen die darin enthaltenen Schadstoffe energieintensiv aufbereitet bzw. entsorgt werden. :?
"noki" wrote:
Zu teuer sind sie auch nicht, wenn man sich vorher schon eindeckt.Wie alles im Leben, ist auch dieses relativ. Ein 4er-Paket leistungsstarker Alkali-Batterien kostet etwa 6 Euro, ein vergleichbares Accu-4er-Paket 15 Euro. Also haben sich bereits nach 4maligem Aufladen die Accus amortisiert.

In südlichen Gefilden kann man, um sehr umweltfreundlich und unabhängig zu sein, die Accus auch mit einem Solarladegerät aufladen.

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sind die Entsorgungskosten nicht schon im Kaufpreis enthalten?
Bei Deinen genannten Preisen kaufst Du bei den Batterien meiner Meinung nach zu teuer, und bei den Akkus sehr günstig ein.
Von einem Ladegerät auf Solarbasis habe ich noch nie gehört. Aber das wäre schon eine tolle Sache, wenn's dann gut funktioniert.
Ich kann mich erinnern, dass vor einiger Zeit Ladegeräte für normale Alkalibatterien angepriesen wurden. Das sollte tatsächlich funktionieren! Ich weiß aber nicht wie. In den USA gibt es die immer noch zu kaufen. Soviel weiß ich nur, dass das ganze nach dem Impulsbetrieb arbeitet.
Hier bei uns sind solche Ladegeräte (Patente) sofort vom Markt verschwunden und in den Tressoren der Batteriehersteller gelandet.Gruß Dieter
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Dieter, mir ging es nicht um Entsorgungskosten, sondern um den energetischen Aufwand zur Aufbereitung/Entsorgung der Batterien.
Das Solarladegerät, welches ich benutze, ist höchst effizient. Ist etwas größer als eine Visitenkarte, allerdings mit gut 2,5 cm "etwas" dicker.

Der Vorteil ist aber, daß man bis zu 4 AA's einfach und unabhängig innerhalb von 3(1AA)-14(4AA) Std. damit aufladen kann, mehr leisten die Zellen halt nicht.

