Castro in kritischem Zustand
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Ich war jetzt im Jan. zum ersten mal in der DomRep.
Bin viel rumgelaufen und habe auch schlimme slums gesehen.
Sogar nahe der Touristen Orte, wo es ansich boomt.War auch in ein paar "Ställen" drin. 3x4 Meter, verschlossen mit einem Tor und Vorhängeschloss,kein Fenster, Miete 1000 Pesos, sind 25 EUR. Das bei einem Lohn von 3-4000 Peso/mon.
Auch die Gesundheitsfürsorge ist katastrophal.
Schwangere Frauen werden wie die Hühner aufgeschnitten! das nennt sich Kaiserschnitt? Ist kostenlos. Richtiger Kaiserschnitt ( in der Schamzone)wird in der Klinik nur gegen Geld gemacht.Und mir ist zum ersten mal was gestohlen, richtiger geraubt worden, das am hellichten Tag in der Stadt.
Besser?
Es wird anders, Kleingewerbe wird zugelassen, guck mal in der DomRep.
Händler über Händler. Strassenhändler die alles möglich verkaufen.
In Kuba verboten! -
Ich kann nicht in die Zukunft schauen !
Qué será, será .... Denke aber das esDANACHeinigen besser geht, wenigen dann absolut hervorragend , und die Masse ............. darf ausreisen aber woher haben sie Geld dafür?Übermorgen frage ich Raúl!
Bringe seiner Enkelin Nutella mit . Seit Hefes Besuch ist sie süchtig 
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[quote="alessandro"]
"Belinda" wrote:
ausserdem, meinst du "varadero" od. vielleicht "guardalavaca" mit autentisch????? naja...es wird überall mit wasser gekocht...Also entweder du bist neu im Cuba-Forum hier oder du bist nicht oft hier, sonst hättest du gewusst, dass ich zu den "anderen" Cuba-Fans gehöre....;) Ich meine das richtige Cuba, das ich auch schon 1991 erleben durfte. Vor deiner Zeit?
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Tja, liebe Genossen, ich bin auch der Ansicht, dass viele glauben, Cuba zu kennen, obwohl die meisten nur aus den ach so tollen Medien wissen "wollen" - wie - ach - arm die Leute dort doch sind!! Aber wie mein socio juanito schon so schön geschrieben hat, die Dom. Rep. ist ärmer als Cuba ! Cuba ist einfach ein Kult-Thema, nicht darüber zu schimpfen ist out. Jeder schimpft über Castro, aber was kommt nach ihm? Ich bin einfach der Meinung, dass es danach nicht besser wird. Klar, einige werden besser dastehen, doch der Grossteil der Bevölkerung wird genausowenig haben wie bisher. Oder aber sie haben materiell mehr, aber rein von der Seele her wird es ihnen dann genauso ergehen wie den Miami-Exil-Cubanern. Wieviele von Ihnen sehnen sich nach der Heimat, würden aber nie öffentlich über diese Liebe zum Heimatland sprechen. Denn ach wie gut geht es ihnen doch im Bush-Land!
In diesem Sinne also - VIVA FIDEL! -
"Belinda" wrote:
Jeder schimpft über Castro, aber was kommt nach ihm? Ich bin einfach der Meinung, dass es danach nicht besser wird. Klar, einige werden besser dastehen, doch der Grossteil der Bevölkerung wird genausowenig haben wie bisher. Oder aber sie haben materiell mehr, aber rein von der Seele her wird es ihnen dann genauso ergehen wie den Miami-Exil-Cubanern. Wieviele von Ihnen sehnen sich nach der Heimat, würden aber nie öffentlich über diese Liebe zum Heimatland sprechen. Denn ach wie gut geht es ihnen doch im Bush-Land!
In diesem Sinne also - VIVA FIDEL!So sehe ich es auch ! So nun aber endgültig ab in die Heia ! Morgen wird ein harter Tag

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Hallo Petra,
habe gerade deinen Beitrag vom 08.02.07 gelesen:
"So war es in der ehemaligen DDR auch und was ist heute, in den neuen Bundesländern gibt es 25% Arbeitslose, nur einigen wenigen geht es besser."Dazu fällt mir nichts mehr ein, ist mir einfach nur peinlich!
Salu2
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"Belinda" wrote:
Tja, liebe Genossen, ich bin auch der Ansicht, dass viele glauben, Cuba zu kennen, ...ciao Belinda,
es stimmt ich bin neu hier im Cuba-Forum, aber ich kann Dir sagen dass Cuba fuer mich kein fremdes Land ist.
Ich habe dort laenger gelebt (in Habana Vieha, wo leute noch auf der Strasse sterben...nur nicht vor den Touristen...) und war jahrenlang mit einem Maedchen zusammen die als 14jaehrige sich prostituieren musste (genauso wie der Buder) um Geld zu sparen, ein TV fuer die Mutter zu kaufen und irgenwie weg von Cuba und Castro zu fliegen... Heute leben beide in Malaga, die "schlimme Zeit" ist vorbei, haben eine dolle Arbeit und sind mit dem neuen Leben sehr gluecklich.Als sie in Cuba waren war das ganz anderes (habe ich selber erlebt) ; es war ganz anders als wir europaeer es sehen und beurteilen koennen.
Wer pro Fidel ist, kann sowas sagen nur weil er "ein paar euro" verdient bzw. auf der Seite hat; kluecklich in D lebt und nur als tourist (auch wenn mal "anders" wie Belinda) nach Cuba fliegt.
Sonst wuerde ich so eine Aussage gar nicht verstehen.LG alessandro
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@alessandro
Tja, ich verstehe deine Einstellung ja. Aber ich hab nicht gesagt dass ich unbedingt in allen Belangen "pro-Fidel" bin. Ich sage nur dass es nach Fidel sicher nicht besser wird, nur anders. Und wohl auch nicht zum positiven für den Charme und die Mentalität der Cubaner. Und, glaub mir, ich hab auch schon in Hütten bei Cubanern gewohnt, ich weiss sehr wohl wovon du sprichst. -
"Belinda" wrote:
ich hab auch schon in Hütten bei Cubanern gewohnt..
mit rueckflugticket im koffer, mietwagen vor der tuer und cc in der hand."immer lustig und vergnuegt, bis der a.rsch im sarge liegt."
zum glueck entscheiden aber nicht zynische touris, was gut fuer die eingeborenen ist.
nur schade, dass der diktator wohl keinen prozess mehr bekommen wird. -
"juanito" wrote:
die als 14jaehrige sich prostituieren musste (genauso wie der Buder) um Geld zu sparen, ein TV fuer die Mutter zu kaufen

Das ist natürlich ein Grund
ciao juanito,
das ist natürlich KEIN Grund hast Du 100% Recht, aber ich kann Dir sagen dass echt viele Mädchen gibt, aber vor allem Jungs (die ich kenne) die sowas machen müßen. Nicht nur um TV zu kaufen, sondern auch für Klamotten, Kühlschrank, Putzmitteln...die kommen alle von den "Touristen".
Ist leider eine Routine geworden.
Ich glaube Du warst bestimmt Abends auf dem Malecon vor dem Htl Nacional od. vor allem vor dem Hotel Tryp, auf der anderen Seite der Strasse....so, das ist keine Schlange um ins Kino zu gehen....
Ein Paar Freunde von mir haben sich öfters dort mit Männer prostituiert, obwohl sie nicht gay oder so sind... es ist SEHR traurig, eigentlich eine unbequeme Wahrheit, aber so ist das Leben auf Cuba.
Genau deswegen leben sie jetzt nicht mehr dort.@ Belinda
ich habe schon dich verstanden und hast Recht... wir haben irgendwie die gleiche Meinung
nur pro Fidel, für was ich gesehen habe, bin ich überhaupt nicht... 
LG Alessandro
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Hallo!
Warum sollte es auf Cuba anders sein als in den anderen Dritte Welt Länder? Die Armut treibt Mädchen/junge Frauen und Jungs auf den Strich, zahlungskräftige Touristen aus aller Welt nutzen das gnadenlos aus und poppen sich 2,3 Wochen lang das Hirn aus dem Schädel! (da gibt es sogar ein Forum wo man Tips dafür und das Ganze organisiert bekommt!!!) So lange es solche Schweine gibt, welche die Armut der Leute so gnadenlos ausnutzen, wird sich an der Gesammtsituation nichts ändern. Das hat auch recht wenig mit Fidel zu tun. Klar ist das Regime das unter Fidel geführt wird nicht das, was die Revultionäre von Damals wollten. Nur sei mal klar gesagt, unter Batista war es noch schlimmer, oder? Was ist unter Fidel besser geworden? Zählt das doch mal auf. Ihr prangert (zu recht!) das Schlechte an, aber was besser geworden ist, darüber schweigt ihr euch aus. dass es Cuba so schlecht geht ist nicht alleine Fidels Schuld, das ist ja wohl auch klar. Der Ami mit seinem Sch.... Boykott, die doofen Europäer (Ausnahme Spanien) rennen dem Cowboy nach und und und. Und nach Fidel wird es nicht besser, wenn der Kapitalismus Einzug hält wird es für den Großteil bleiben wie es ist oder noch schlechter werden.Und bevor ihr mich nun in der Luft zereisst; Nein ich bin kein Altkommunist aus der ehemal. DDR, kein 68er, kein KBW Sympathisant.
Ich habe eben nur mal ein wenig in der Geschichte Cubas gestöbert und mich darüber belesen. -
@belicosos
ich entdecke immer mehr Gemeinsamkeiten

Klasse Beitrag!
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Ciao belicosos!
Du sprichst mir irgendwie aus der Seele.... guter Beitrag; eigentlich sollte aber Cuba kein Land der Dritten Welt sein, wenn man zu Fidel hört.Ich wollte nur sagen, zu den Leuten die denken (man kann es nicht wissen...) dass es auf Cuba nach Castro schlimm wird, das es jetzt den Cubaner gar nicht gut geht, auch mit ihm. Das ist eine Tatsache.
Und vielleicht (man kann es nicht wissen...) könnte es auch besser gehen....Ob es mit Fidel, Kapitalismus, Diktatur, Cowboys zu tun hat... ist Geschichte und aus der Geschichte kann man viel lernen

Alessandro
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mit dem Herrn Dasler hat er wohl sehr gute Wirtschaftsbeziehungen
