Air Berlin & Gepäckprobleme
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Hatte schon jemand Probleme mit Übergepäck bei Air Berlin? Eine Arbeitskollegin ist mit ihrem Mann mit Air Berlin geflogen und hat nur einen Koffer am Schalter aufgegeben (2 Personen = 1 Koffer). Dieser hat 26 Kilo gewogen. Da pro Person 20 kg erlaubt sind wurde davon ausgegangen, daß auch ein Koffer mit weniger als 40kg gebührenfrei befördert wird. Dem war aber nicht so. Am Schalter wurde Ihr gesagt, daß sie für 6kg Übergepäck zahlen muß (nochmal: 2 Personen - 1 Koffer - 26kg, also bei weitem keine 40kg für 2 Personen). Es sei nur ein Gepäckstück mit max 20kg pro Person erlaubt- auch wenn man zu zweit fliegt -- Ist das auch schon jemenden passiert???
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Da gab´s bei mir noch nie Probleme, auch nicht bei Airberlin.
Wenn wir als Familie an den Checkin kamen, wurden alle Gepäckstücke gewogen und dann durch die Kopfzahl geteilt.
Allerdings sollte kein Koffer über 32 kg wiegen. Da ist dann Schluß mit lustig.!! -
Ich hatte das Problem mit 20kg pro Pers...auch noch nicht...Hätte es aber bald bekommen. Ich fliege nächste Woche nach Ägypten und habe mir letztes Jahr einen recht großen Koffer gekauft - eben für 1 Wochen Trips. Zu zweit ist das eine gute Sache ... ich trage den Koffer und der Rest mein Geld ;). Es kommt auch nicht auf 40 kg an. Wenn man aber zu zweit in den Urlaub fliegt, dann reicht bei einer Woche auch ein Koffer aus. Der wiegt dann halt etwas mehr als 20kg (evtl. 26-30kg) aber ich brauche keinen 2. Koffer. Letztes Jahr war das beim Thailand-Trip auch kein Problem. Auch hier wurden alle Koffer auf die Waage gelegt und dann durch die Kopfanzahl geteilt - aber nicht mit AirBerlin. Ob das bei anderen Airlines auch so ist wie bei AirBerlin?
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Ja, das setzt sich immer mehr durch, dass es nur 20-23KG pro Gepäckstück sind......Bestimmungen ändern sich eben....
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Hatte gleiches Problem bei Ryanair (Nur 15kg).
Ich glaube auch, daß dies besonders bei den sogenannten "Billigairlines" immer mehr sich durchsetzt.
Definitiv : je aufgegebenes Gepäckstück 15 bzw. 20 kg personenunabhängig. Man muß sich vorher sehr gut informieren, weil es wirklich teilweise sehr widersprüchlich ist. -
Widersprüchlich ist es wirklich sehr. Als mir meine Arbeitskollegin ihre Gepäckgeschichte erzählt hat, bin ich hellhörig geworden und habe vor 2 Wochen bei Air Berlin angerufen. Dort hat man mir bestätigt, daß es kein Problem ist für 2 Personen einen Koffer zu benutzen, der zwar mehr als 20kg hat aber weniger als 40. Ich habe auch nach dem Namen der der Mitarbeiterin gerfragt...leider (oder zum Glück) habe ich den vergessen. Deshalb habe ich heute noch einmal bei der Fluggesellschaft angerufen...und jetzt kam die Nachricht, daß das Gewicht personenunabhängig ist (es käme auf den Mitarbeiter beim Check in an)... hätte ich mich auf die erste Aussage verlassen wäre ich mit einem schweren Koffer am Flughafen angekommen...und der Urlaub wäre erst 'mal "hinüber" gewesen.
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"Tomro" wrote:
...hätte ich mich auf die erste Aussage verlassen wäre ich mit einem schweren Koffer am Flughafen angekommen...und der Urlaub wäre erst 'mal "hinüber" gewesen.Warum ist dann gleich der Urlaub hinüber? Kostet halt ein paar Euros, aber sonst passiert ja nix.
Wieviel hat den Air Berlin für das Übergewicht verlangt?!
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"Tomro" wrote:
......Deshalb habe ich heute noch einmal bei der Fluggesellschaft angerufen...und jetzt kam die Nachricht, daß das Gewicht personenunabhängig ist (es käme auf den Mitarbeiter beim Check in an)...hallo,
genau das schafft ärger.
da gibts seitenlange reisebedingungen und im endeffekt kommts auf den mitarbeiter beim checkin an. die selbe antwort habe ich auch erhalten, als ich anfragte, ob mein handgepäckstrolly 2 cm höher sein darf als bei flyniki angeführt ist.
bei einigen fluglinien ist passt nämlich das trollymaß bei anderen wieder nicht. in die kontrollrahmen am flughafen passt der trolly jedenfalls rein.
fazit war, dass die dame auch mir sagte: ich würd's probieren, es kommt auf den mitarbeiter am checkin an und die lassen ja auch mit sich reden. aber eine definitive zusage könne sie mir nicht geben
nur....was mach ich dann, wenn dieser mitarbeiter nein sagt?fg
robert -
Mir ist es im Prinzip egal, ob ich nun ein paar Euro für's Übergepäck nachzahlen muss.
Aber dass daran liegt, wie der Mitarbeiter am Check-in gerade drauf ist, ob man nachzahlen muss oder nicht, das kann's nun wirklich nicht sein! Vielleicht sollten die Airlines im Sinne der Kundenfreundlichkeit doch mal wieder dazu übergehen, klare Regeln aufzustellen. Und vor allem beim Personal wieder zu geschulten Mitarbeitern zu greifen, die sich auch auskennen, anstatt zu Aushilfen mit Hungerlöhnen.
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"gummiadler wrote:
...als ich anfragte, ob mein handgepäckstrolly 2 cm höher sein darf als bei flyniki angeführt ist.
bei einigen fluglinien ist passt nämlich das trollymaß bei anderen wieder nicht. in die kontrollrahmen am flughafen passt der trolly jedenfalls rein.Das ist extrem ärgerlich, vor allem wenn man dann in letzter Konsequenz den Trolley einchecken muss. Der Sinn eines Handgepäcks-Trolleys ist ja der, dass ich ALLE Wertgegenstände (Telefon, Kamera, Reiseunterlagen,...) immer bei mir habe und dass ich bei Kurzreisen nicht am Gepäckband stehe.
Ich wär aber noch nie auf die Idee gekommen, meinen Trolley in das Gitter zu stellen oder am Check-In zu fragen, ob ich den als Handgepäck verwenden darf. Unsere Trolleys sind am oberen Größenlimit (so um die 35 cm). Wer lange fragt......

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"struppi2209" wrote:
Vielleicht sollten die Airlines im Sinne der Kundenfreundlichkeit doch mal wieder dazu übergehen, klare Regeln aufzustellen. Und vor allem beim Personal wieder zu geschulten Mitarbeitern zu greifen, die sich auch auskennen, anstatt zu Aushilfen mit Hungerlöhnen.Leider sitzt am Check-In in der Regel kein Mitarbeiter der Airline, sondern Personal von den jeweiligen Flughäfen. Somit hat die Airline keinen großen Einfluß auf die Personalpolitik des Flughafens, sondern zahlt nur für die Erbringung der Leistung.
Aber Du hast recht. Entweder gilt die 20 kg-grenze oder sie gilt nicht. Es kann nicht sein, daß man beim Schalter A wegen 2 kg nachzahlen muß und am Schalter B kommt man trotz 5 kg mehr ungeschoren davon.
Gruß
holzwurm -
hallo chriwi,
geb dir vollkommen recht mit "wer lange fragt". es ist aber in meinen augen pervers, wenn ich am flughafen diese kontrollrahmen aufstelle, der trolly passt hinein, nur bei flyniki oder air berlin ist der trolly von den maßen her zu groß.
das selbe ist ja auch beim gewicht des handgepäcks. flyniki 6kg, aluda und aua 8 kg usw.sind die nicht fähig einheitliche regelungen einzuführen?
bis dahin gilt für aber auch für mich: "no risk, no fun"
fg
robert -
Die LTU lässt auch 8 kg als Handgepäck zu. Condor wiederum hat auch max. 6 kg.
Wart mal ab. Es wird eine einheitliche Regelung kommen.
Bei den Maßen des Handgepäcks sind sie ja schon dran. Es soll zukünftig dann nicht größer sein als 56 cm hoch, 45 cm breit und 25 cm tief. Wobei diese Maße meines Wissen ja eh schon den IATA-Maßen entsprechen.
Gruß
holzwurm -
"holzwurm" wrote:
Leider sitzt am Check-In in der Regel kein Mitarbeiter der Airline, sondern Personal von den jeweiligen Flughäfen. Somit hat die Airline keinen großen Einfluß auf die Personalpolitik des Flughafens, sondern zahlt nur für die Erbringung der Leistung.Das stimmt einerseits - das Personal gehört zu den verschiedenen Handlingsfirmen am Flughafen.
Andererseits: die Airlines sind dort Kunde! Und letztlich bestimmen diese über den Betrag, den sie bereit sind, für die Abfertigung zu bezahlen, auch über die Qualität des Handlings. Wenn die Fliggesellschaften die Preise stetig nach unten drücken, bleibt den Handlingsfirmen nichts anderes übrig, als beim Personal zu sparen - mit dem bekannten Ergebnis.
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"struppi2209" wrote:
Das stimmt einerseits - das Personal gehört zu den verschiedenen Handlingsfirmen am Flughafen.Andererseits: die Airlines sind dort Kunde! Und letztlich bestimmen diese über den Betrag, den sie bereit sind, für die Abfertigung zu bezahlen, auch über die Qualität des Handlings. Wenn die Fliggesellschaften die Preise stetig nach unten drücken, bleibt den Handlingsfirmen nichts anderes übrig, als beim Personal zu sparen - mit dem bekannten Ergebnis.
Aber anders herum gesehen:
Wer will denn immer billiger in den Urlaub fliegen. Das sind doch die Kunden der Airlines. Dadurch drücken auch die Airlines beim Ground Service der Flughäfen die Preise/Kosten.
Letztendlich beißt sich die Maus immer in den Schwanz.
Gruß
holzwurm -
"holzwurm" wrote:
Wer will denn immer billiger in den Urlaub fliegen. Das sind doch die Kunden der Airlines. Dadurch drücken auch die Airlines beim Ground Service der Flughäfen die Preise/Kosten.Letztendlich beißt sich die Maus immer in den Schwanz.
Klar! Jeder Passagier schreit laut "ach, wie ist das teuer" wenn er mehr als 30 Euro für ein Ticket zahlen soll. Ausbaden dürfen's dann die Mitarbeiter am Flughafen und bei den Airlines. Und die wenigen, die noch faire Gehälter zahlen, gehen den Bach runter oder werden geschluckt - siehe LTU.
Insofern dürfen sich die Passagiere dann allerdings auch nicht beklagen, wenn das dann am Ende - wie beim Freigepäck - im Chaos endet.
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"struppi2209" wrote:
Klar! Jeder Passagier schreit laut "ach, wie ist das teuer" wenn er mehr als 30 Euro für ein Ticket zahlen soll. Ausbaden dürfen's dann die Mitarbeiter am Flughafen und bei den Airlines. Und die wenigen, die noch faire Gehälter zahlen, gehen den Bach runter oder werden geschluckt - siehe LTU.Insofern dürfen sich die Passagiere dann allerdings auch nicht beklagen, wenn das dann am Ende - wie beim Freigepäck - im Chaos endet.
hallo struppi,
ich kann nachvollziehen was du meinst, aber das hat (zumindest mit meinen wortmeldungen) absolut nichts zu tun.
eine klare regelung für alle fluglinien und flughäfen, z.b. bei den trollyabmessungen, hätte für die airlines den vorteil, dass wahrscheinlich tausende anfragen weniger diesbezüglich beantwortet werden müssten, ebenso weit weniger diskussionen an den checkin schaltern zu führen wären usw.
da könnte man an vernünftiger stelle einsparen und dafür dem personal bessere gehälter zahlen.fg
robert
