Mietwohnung oder Eigentumswohnung?
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Vielleicht könnt ihr mir Tipps geben?
Wohne zur Zeit in einem kleinen 1 Zimmer Appartment,möchte aber irgendwann mal eine 2-Zimmer-Wohnung.
Jetzt habe ich von einigen gehört,das es evl besser wäre,sich eine Eigentumswohnung anzuschaffen.Das Geld was man für die Miete zahlt,wäre praktisch "weg",bei der Eigentumswohung investiert man in die Zukunft.
Zur Eigentumswohnung hätte ich schon noch ein paar Fragen:
1: Wenn mal was kaputt geht im Haus,müssen dann ALLE Bewohner die Reperatur bezahlen?
2: Wenn in der Wohnung selber was kaputt geht (z.B Heizung,usw),dann auch alles aus eigener Tasche?
3: Was bedeutet in einigen Anzeigen "Hausgeld XXX Euro"?
Wird das jeden Monat eingezahlt und ist das bei allen Eigentumswohnungen so (weil in einigen Anzeigen steht nichts davon)?
4: Was wäre,wenn man noch nicht alles abgezahlt hat,man arbeitslos wird? Wieviel tut das Arbeitsamt dann dazu,volle Bezahlung oder nur einen Anteil? In den heutigen Zeiten weiss man ja nie...Vielleicht hat ja jemand von euch eine Eigentumswohnung und kann mir helfen?
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Wir haben auch mal überlegt unsere damalige Mietwohnung zu kaufen, haben uns dann aber für den Hausbau entschieden.
Warum?
Wenn du eine Eigentumswohnung hast und dich z.B. nicht mit den Nachbarn im Haus verstehst bist du gebunden und musst trotzdem dort wohnen bleiben.
Das "Hausgeld", monatlich (!) xxx Euro, ist genau für die von dir genannten Gründe da, Renovierung von Balkonen, Erneuerung von Heizungsanlagen , Dach neu decken lassen etc.
Wenn dir ein Heizkörper kaputt geht musst du selber zahlen, wenn die Heizungsanlage kaputt geht wird das vom angesprochenen Hausgeld bezahlt.
Es gibt auch Zuschüsse für Eigenheimbesitzer vom Sozialamt wenn man arbeitslos wird. Die Sätze sind aber von Bundesland zu Bundesland verschieden. Kann hier also keine exakte Auskunft geben.
Gruß
Stephan[/quote]
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@woodstöckchen
hugo hat schön die entsprechenden Gründe, welche ich auch vertrete, genannt.
Dazu zu sagen ist noch:
Es kommt auch immer auf die Atraktivität einer Wohnung an, d. h. wie ist die Lage u. das Umfeld. Wie groß ist das Haus mit den Wohnungen und was kostet diese. Beim Hausbau bzw. Hauskauf zu empfehlen ist eine separate Einliegerwohnung welche man vermieten kann u. den Abtrag für die Kredittilgung nutzt.
LG -
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Erst mal vielen Dank für eure Tipps...
Also,Haus soll es nicht sein,ist für mich alleine viel zu groß.
An den Nachteil mit evl "schlechten" Nachbarn,wenn man Pech hat,hab ich auch schon gedacht,dann "hängt" man fest in der Wohnung.Und alles selber bezahlen,kann auch einiges zusammenkommen.In meiner jetzigen Miet-Wohnung z.B. waren schon die komplette Heizung kaputt (mußte ausgetauscht werden),der Boiler(kaputt,kein Warmes Wasser mehr) ebenfalls ausgetauscht,
und Wasserhähne undicht (auch erneuert,inkl Abfuß).Wenn ich das hätte alles selber zahlen müssen...oweh.Kann ja genausogut in der Eigentumswohunung passieren.Dazu noch monatlich das "Hausgeld" und die monatliche Rate die man eh abbezahlen muß...Ich hab da auch etwas von Notarkosten und Grundstückgebühr(oder so ähnlich) gehört,wieviel ist das denn ungefähr?
@ frische luft
Viel Geld auf der "hohen Kante" hab ich auch nicht,dachte halt nur,das man anstatt der Miete halt den Betrag monatlich abzahlt.
Aber die ganzen Zusatzkosten...da muß man doch noch genau überlegen. -
Hallo Woodstöckchen,
zu dem Thema arbeitslos und Eigentumswohnung kann ich etwas dazu sagen. Wir haben 2005 eine Wohnung gekauft, 2006 wurde ich wegen Firmeninsolvenz plötzlich arbeitslos. Das Arbeitsamt zahlt natürlich bei Arbeitslosengeld 1 (bekommt man 1 Jahr lang) die Wohnung nicht mit ab, auch nicht teilweise. Bei Hartz 4 weiß ich nicht, weil ich kein Hartz 4 bekomme. Aber ich habe mal gelesen, dass, wenn man die eigene Wohnung selbst bewohnt, anteilig bezahlt wird. Unsere Wohnung muss nun mein Mann allein abzahlen, es sei denn ich finde wieder eine Arbeit.
Gruß swinny
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Ich nochmal... wir haben ja gleichzeitig geschrieben...
Es kommt jedes Jahr noch die Grundsteuer hinzu, das richtet sich nach der Größe der Wohnung.
Dann beim Kauf die Notarkosten und die Kosten für den Eintrag ins Grundbuch. Und auch noch die Grunderwerbssteuer! Evtl. noch an den Makler die Vermittlungsgebühren..... Jaaa, da kommt schon einiges zusammen!
Man sollte, wenn man Eigentum kaufen möchte, zumindest 1/3 vom Kaufpreis gespart haben.
Und wegen der Nachbarn..... das ist wohl Glückssache. Wir hatten Glück, vielleicht auch, weil wir in einem Neubau gezogen sind. Da kennen sich alle Nachbarn noch gar nicht untereinander. Aber wir sind sehr zufrieden! Einmal im Jahr findet eine Eigentümerversammlung statt, da wird alles untereinander besprochen. ZB. Hausgeld, Anschaffungen, Reparaturen usw. Und dann wird abgestimmt.
Bei einem Neubau kommen erstmal keine Reparaturen, man hat da noch 5 Jahre Garantie. Aber es wird schon Geld angespart für Reparaturen etc.
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Hallo swinny.
Dann drücke ich dir mal die Daumen,das du wieder Arbeit findest.
Das ist ja auch so eine Sache.Wenn man wüßte,das man die Arbeit für sein Leben lang behält,bräuchte man ja keine Angst zu haben.Aber heutzutage.....Und wer weiß,evl verdient man im neuen Job weniger und schon wird es knapp mit dem Abbezahlen. -
Wir haben zwar selbst kein Eigentum, es ist aber schon so, dass noch einige Kosten, ausser dem Kaufspreis dazu kommen. Schon der Notar alleine bekommt ja auch noch ne nicht unbeachtliche Summe ( geht nach Kaufpreis ). Bei z. B. 100 000 € sind das schon so um die 10 000. Wie swinny auch schon erwähnte, sollte man m. M. nach auch Eigenkapital haben um die Finanzierung zu minimieren.
Da brennt mir auch ne Frage unter den Fingernägeln, die ich hier kurz stelle. Hat aber was mit der Miete zu tun.
Wir sind im Jahr 2000 hier eingezogen und ich fragte unseren Vermieter, ob es Staffelmiete ist, oder der Mietpreis gleich bleibt. Mir wurde mündlich versichert, dass die Miete gleichbleibt, im Mietvetrag selbst ist auch keine Staffelmiete eingetragen.
Vor ca 3 Monaten bekamen wir ein Schreiben vom Vermieter, dass wir gebeten werden, ab Juli 07, 20 % mehr Miete zu bezahlen.
Die Begründung ist, man hätte das ganze Haus ( 6 Parteien ) mit neuen Fenstern und Heizungen ausgestattet, was auch stimmt.
Ich muss aber dazu sagen, dass diese Maßnahmen dringend notwendig waren, da die Fenster marode waren und die Heizungen nicht mehr dem jetzigen Sicherheitsstandart entsprachen ( Gas ). Das Haus ist Bj 58 und seither wurde diesbezüglich nichts erneuert.
Unser Badezimmer ist z. B. immer noch von 58.
Wir selbst haben unsere Wohnung ( bis aufs Bad, dat kommt noch
) runderneuert, ua auch die Küche komplett gemacht. Dort waren die Wasserleitungen noch überputz und die alten Fliesen teilweise schon gesprungen. Schon alleine die Küche kostete uns ein kleines Vermögen, mal von den Möbeln abgesehen.
Deshalb sehen wir nicht unbedingt ein, mehr Miete zu bezahlen. Sollten wir jemals hier ausziehen, könnte der Vermieter automatisch durch unsere Eigenleistungen viel mehr Miete verlangen.
In dem Schreiben steht ja nicht drin, wir müssten mehr zahlen, sondern lediglich, wir werden gebeten, mehr zu zahlen. Dass wir sehr viel selbst machten, weiß unser Vermieter und er scheint dankbar darüber zu sein.
Kennt sich diesbezüglich rechtlich jemand von euch aus ? Wir wollen eben auch keinen Streit, sehen die Erhöhung aber nicht unbedingt ein.
Wir sind ja mit renovieren / modernisieren noch nicht fertig.LG Silke
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Halli Hallo,
pauschal gesagt würde ich immer für Eigentum stimmen.Allerdings nicht wenn ich alleine wäre.Sich eine 1 oder 2 Zimmerwohnung zu kaufen halte ich für undurchdacht denn die Lebensumstände können sich so schnell ändern das man sich nachher ärgert diese " kleine Bude " an der Backe zu haben.
Im ersten Moment ist es sehr viel Geld,wenn man sich den eigentlichen Kaufpreis anguckt und sieht was dann noch alles zusammen kommt schlägt man erstmal die Hände über dem Kopf zusammen und fragt sich tatsächlich ob man das Richtige tut aber das müsste man sich bei jedem Monat den man Miete zahlt auch fragen oder?Bei den Anschaffungskosten bleibt es dann natürlich nicht, wie schon Vorschreiber gesagt haben alle 3 Monate kommt die Grundsteuer, bei uns sind es ca.72 Euro.Strom wird auch extra bezahlt und ist nicht in den Betriebskosten enthalten.
Wenn im Haus mal was kaputt geht oder etwas erneuert werden muss wird das auf alle Eigentümer umgelegt und man zahlt wieder.Bei uns wurden kürzlich die Frisch-und Abwasserrohre erneuert, die Maßnahme kostete insgesamt so viel das es nicht aus der Instandhaltungsrücklage bezahlt werden konnte und so mussten wir die letzten 2 Jahre zusätzlich noch 4000 Euro investieren.Als Eigentümer fällt das natürlich sofort ins Gewicht aber als Mieter kriegt man das auch irgendwie auf die Miete draufgeschlagen wenn was " Größeres " am ganzen Haus gemacht wird.Es hört eigentlich nie auf wenn man Eigentümer ist, egal ob Wohnung oder Haus aber die Vorteile überwiegen für uns einfach.Wir können in der Wohnung machen was wir wollen ohne das man es hinterher vielleicht wieder rückgängig machen muss, soll Im, AM oder Rund um das Haus was gemacht werden hat man Mitspracherecht und wir haben das Wissen das wir in unsere eigene Tasche bezahlen und auch etwas davon haben und nicht nur ein paar Jahre schön gewohnt haben.
Dazu kommt auch noch das ich eine Eigentumswhg. auch immer noch so ein bisschen als Altersvorsorge ansehe, da haste was im Alter
Ich muss meine Wohnung nicht nach meiner Rentenzahlung richten und dann evtl. in einem kleinen 1 Zimmerverschlag wohnen weil ich mir was anderes nicht leisten kann ( mal überspitzt gesagt )Jeder muss das für sich selber entscheiden, ich denke da kann man auch nicht wirklich raten, für einige kommt mieten nie in Frage und für andere nie eine Eigentumswhg.Jeder so wie er mag und glücklich damit ist.
LG und einen schönen Ostersonntag

Sandra
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Wir haben uns für ein großes Haus mit viel Grund entschieden, weil wir keinen event. Ärger mit den Nachbarn wollen.
Man darf beim Mieten ja auch nicht vergessen, dass die Mieten auch steigen, aber die Rückzahlung der Kredite so gelegt werden kann, dass die Raten für die nächsten 20 Jahre immer gleich sind. So denkt man heute noch, dass man viel zahlt, in 10 Jahren denkt man, dass man eigentlich soviel wie ein Mieter zahlt. Und in 20 Jahren zahlt man überhaupt nicht mehr, die Mieten haben sich aber verdoppelt. Da kann man dann auch dann und wann mal eine Reperatur übernehmen. Wir sind ja noch fit, aber wenn uns das Haus mal zu Groß wird, verkaufen wir dieses und ziehen in was kleineres. Von dem Geld das wir dann noch über haben, brauchen wir uns um kleine Renten nicht sorgen.
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Wie oben schon erwähnt, 10 % Notarkosten gibt es nicht.
Die Maklercourtage, wie frische luft schon erwähnte, ist in verschiedenen Gebieten auch unterschiedlich hoch. Kann 3 % betragen, aber auch 6 %. Das ist das was anteilmäßig des zu kaufenden Objektes vom Gesamtwert verlangt wird. Notarkosten bzw. Grunderwerbsteuer richtet sich ebenfalls nach dem Objekt. Zu überlegen ist, was man halt später hat oder nicht hat. Bezahlt man monatlich seine Miete über eine Zeit von 30 Jahren, hat man nach dieser Zeit nichts festes. Andersrum als wenn man das Geld für die Tilgung eines Kredites nutzt u. man nach dieser Zeit es sein Eigentum nennen kann. Ob man es verkauft oder dann dort weiterhin lebt ist ja jedem selbst überlassen. Aber bedenken sollte man auch, daß man auch noch so laufende Kosten hat. Interessant wird es jetzt nur mit dem Energiepaß. Weiß da jemand beischeid?
LG -
@ frische luft
Heißt das also, wir MÜSSEN ab Juli mehr zahlen ?
Die neue Heizung war Pflicht, da die Alte wie erwähnt, nicht mehr sicher war. Unser Vermieter wurde vom Schornsteinfeger drauf aufmerksam gemacht, dass sie bis zur nächsten Heizperiode erneuert werden muss. Das war vor 2 Jahren. Alle anderen 5 Parteien bekamen schon früher neue Heizanlagen. Unsere war praktisch die letzte. Heizkosten sparen wir dadurch aber nicht, das liegt aber an den ständig ansteigenden Kosten von Gas, Oel usw.
Die Fenster waren ebenso sehr marode und es pfiff wirklich zu jeder Ritze rein. Das Fenster im Kinderzimmer war sogar schon lebensgefährlich, da es bei der kleinsten Windboe komplett aus der Verankerung flog und nur noch an einem "Stab" und einem Scharnier gehalten hat.
Ebenso sagte ich ja auch schon, dass man unser Badezimmer im Jahr 1958 noch als modern ansah. Wir sagten unserem Vermieter auch, dass wir das Bad in den nächsten Monaten komplett renovieren möchten, was er als super Idee empfand.
Ich finde es deshalb eben auch etwas unverschämt, uns jetzt mehr Miete abknöpfen zu wollen.Der Mietspiegel hier im Ort ist in der Tat für die Größenordnung unserer Wohnung etwas höher.
Trotzdem stand die Wohnung bevor wir einzogen, fast 1 1/ 2 Jahre leer, weil keiner für diese Miete in " dieses Loch " ziehen wollte. Hier musste nicht nur tapeziert und gestrichen werden, sondern wirklich sehr viel Zeit und Geld investiert werden, um es einigermaßen wohnlich zu machen. Schon alleine die Türen samt Rahmen war eine Zumutung. Wie gesagt, wir machen gerade fast jährlich irgendwas, das zur Modernisierung beiträgt und jetzt sollen wir dafür auch noch mehr Miete zahlen
In 3 Jahren will er dann wieder 20 % mehr.
Dann können wir in 10 Jahren auch über ne Eigentumswohnung nachdenken :?Grüßchen
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@Rolf, was kochst du denn leckeres?
Wann ist das Essen fertig? Sage mir früh genug Bescheid.
Schöne Ostern.
ClaudiaIch glaube auch Rolf, dass die Leutchen "unten im Süden Deutschlands" von unseren Immobilienpreisen nur träumen können.
Bzw. Ich weiß es auch.Ciao
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Hallo
Wir haben beides, Haus und Eigentumswohnung (heute vermietet)
Mit den Nachbarn kann man im Haus auch Pech haben , ist also nicht wirklich ein negativ Kriterium gegen eine ETW.
Das mit dem Hausgeld sind Rücklagen , die jede Hausgemeinschaft haben muß ! Gesetzlich vorgeschrieben . Auf diese Rücklagen wird dann zurückgegriffen , wenn Allgemeineigentum(zB Dachreperatur) ersetzt oder repariert werden muß. Für Sondereigentum , sprich der hier genannte Boiler im Bad, muß der Eigentümer selber aufkommen !
Alles in allem ist man bei einer Eigentumswohnung nicht sein eigener Herr. Es gilt immer , die Hausordnung einzuhalten und sich an die Allgemeinen Regeln zu halten.
AUch Veränderungen, die ausserhalb der Wohnung,zB Wohnungseingangstüre oder Balkon liegen, müßen erst durch die Hausgemeinschaft abgesegnet und erlaubt werden.
Nebenkosten sind unterschiedlich, je nach Objekt Größe...Alles in allem ist die ETW eine sinnvolle Alternative zur Mietswohnung, wenn die Lage,Preis ,Alter und Ausstattung stimmt. Immer daran denken , dass man eventuell mal verkaufen oder vermieten möchte.