Land - Grenzübertritt in die USA
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Hallo....
war im letzten Jahrzehnt x-mal in den Staaten, letztmalig Jan 2003 und hab nach den einschneidenden Eingiffen in das "Persönlichkeitsrecht von Touristen"
(- so nenne ich jetzt mal gaaanz vorsichtig die Ankunftsprozedur in einem US-Gate)
weitere Besuche des - ganz klar : wunderschönen Landes (vor allem der Weststaaten und der Neuenglandstaaten im IndianSummer) einfach eingestellt.
Patriots-Act hin oder her..
Wenn ich als Tourist in ein anderes Land reisen möchte, dort mein sauer verdientes Geld lasse und auch noch nie irgendwie kriminell geworden bin, WARUM bitte sollte ich mich bei der Einreise behandeln lassen, wie ein Schwerverbrecher???Fingerabdrücke, Iris-Scan, am besten gleich noch ne DNS - Analyse und schon darf man evtl. rein...
Die Abfertigungskontrollen sind in Deutschland teilweise schon schikanös, können u.U. aber noch unter dem Aspekt "Vorsorge" gesehen werden, obwohl ich da schon Arges erlebt habe..Beispiel: an unserem Airports nehmen Sie einem alles Metall (und neuerdings ja auch Flüssigkeiten) ab, und in amerikanischen Airlines bekomme ich dann in der Business/First Messer und Gabeln aus Metall...
Naja... Seit der Bush-Regierung ist mir das Reisen in die USA vergangen.Allerdings bin ich heftig auf Entzug und ich frage mich, ob bei einer Einreise über die grünen Grenzen von Kananda aus ebenfalls diese ganze "Erkennungsmerkmal abspeichern-Prozedur" stattfindet, denn bei meinen früheren Reise konnte man lustig hin- und herhüpfen...
Wer hat Erfahrung mit der Einreise über kleinere Grenzposten von Kanada aus???
Ich könnte mir vorstellen, daß die jetzige geizige Regierung nicht genug Geld zur Verfügung stellt, daß jeder kleine Grenzposten diese hochelektronischen Geräte hat...Wäre wirklich super, wenn sich Leute melden würden, die in der aktuell letzten Zeit einen solchen Grenzübertritt hatten...
CU
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Kann es sein, dass Du etwas übertreibst

Also über die "grüne Grenze" einzureisen wäre doch absolut inkonsequente Heuchlerei

Und was ist, wenn Du als Ausländer ohne Visum und Einreisestempel an einer Straßensperre aufgegriffen wirst....na gute Nacht Marie

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Hallo oddy,
leider kann ich Dir auf Deine Frage nicht antworten. Soweit ich weiß, müssen die Einreisekarten aber an allen Grenzübergängen ausgefüllt werden.
Ich möchte nur soviel sagen, daß die Kontrollen ja auch früher schon nicht ohne waren, sehr viel hat sich in den letzten Jahren nicht geändert. Die elektronische Abnahme der Fingerabdrücke und das digitale Foto dauern geschätzte 10 Sekunden...
Im vergangenen Jahr habe ich eine der kürzesten Einreiseprozeduren überhaupt erlebt bei einem äußerst freundlichen Beamten. Das ganze hat bestimmt nicht länger als 1-2 Minuten gedauert. Ich weiß, daß es manchmal auch anders ist, aber es ist nicht generell wesentlich schlimmer als früher. -
@ oddy
Warum so inkonsequent?Verzichtest Du in ein paar Jahren, wenn Dein "normaler Pass" (ich gehe mal davon aus, dass Du diesen noch hast) ganz auf´s Reisen, weil Du dann den biometrischen Pass nicht haben willst- weil Du ja Deine Fingerabdrücke usw. hergeben müsstest? Alle schreien nach Sicherheit, aber dass das für uns alle Einschränkungen bedeutet, ist dann eine Einschränkung der Persönlichkeitsrechte, oder wie? Solange ich nichts zu verbergen habe, sollen Sie doch mein Foto und meine Fingerabdrücke haben, was soll´s.
Über die Politik des Herrn Bush kann man natürlich diskutieren, aber davon mal abgesehen, auch die meissten Amerikaner halten davon in der Zwischenzeit nicht mehr allzuviel!
Also, ganz oder garnicht... und ich denke schon, dass Du als Ausländer beim Grenzübertritt von der kanadischen Seite, die gleiche Prozedur über Dich ergehen lassen wirst!Einreise ist Einreise, egal wo. -
"mocoberlin" wrote:
und ich denke schon, dass Du als Ausländer beim Grenzübertritt von der kanadischen Seite, die gleiche Prozedur über Dich ergehen lassen wirst!Einreise ist Einreise, egal wo.Hi!
Das sehe ich auch so. Amerika ist ja keine Bananenrepublik, sondern überwacht ganz sicher sämtliche Grenzen gleich gut, egal, ob es "grüne" sind oder sich um Flughäfen handelt.
@ oddy: ich kann Deine Ausführungen auch nicht so ganz verstehen. Gut, dass Du Sehnsucht nach Amerika hast, kann ich nachvollziehen - geht mir immer schon kurze Zeit nach dem Rückflug so
- aber Deine Beweggründe, warum Du nicht mehr hingeflogen bist, finde ich mehr als seltsam.Bist Du schonmal mit dem PKW oder Bus nach Osteuropa gefahren? Wir machen öfter Hilfstransporte dorthin und ich habe in den letzten 15 Jahren jedes Jahr viele Stunden an der deutsch/polnischen und polnisch/ukrainischen Grenze gestanden und war der Willkür der "Beamten" dort ausgesetzt. Glaube mir, da fliege ich lieber nach Amerika und lasse mich dort durchleuchten - wenigstens weiß ich vorher, was mich erwartet und bekomme nicht urplötzlich neue Schikanen zu spüren, von denen vorher noch nie jemand gehört hat.
Das nur am Rande, aber ich kann diese ganze Aufregung wegen der amerikanischen Grenzkontrollen langsam nicht mehr hören. Kein Land dieser Erde ist so grausamen Terrorakten ausgesetzt gewesen wie die USA am 11. September, und wie ich schonmal in einem anderen Thread geschrieben habe - ich möchte nicht wissen, was bei uns los wäre, wenn auf einen Schlag 5000 Menschen ums Leben kämen.
Sei also konsequent und bleibe weg aus Amerika - oder arrangiere Dich mit den Kontrollen, nimm Sie als kleines Abenteuer am Urlaubsanfang hin und wenn Du Dich entsprechend verhälst, wirst Du niemals Schwierigkeiten bei der Einreise haben (wie man in den Wald hineinruft....).
LG
Barbara
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Hallo Oddy,
ich will Dir mal emotionslos antworten.
Meines Wissens haben alle Grenzposten in den USA die neueste Technik und alle Nicht-Amerikaner/-Kanadier werden erkennungsdienstlich behandelt. So bei uns geschehen bei Landeinreise an den Niagara-Fällen und in Windsor/Detroit. Auch an der mexikanischen Grenze (Tijuana) und der Seeanreise an einem kleinen Hafen (Jacksonville/Florida) geschehen. Da gibt es absolut keine Unterschiede zur Fluganreise. -
Auch wer bei den Niagarafällen für ein paar Stunden die USA verlässt und nach Kanada "einreist" muss einige Fragen über sich ergehen lassen mit der Zielrichtung: "Du wirst hier doch wohl nicht rumballern oder Drogen einschleppen und dich doch hoffentlich bald wieder vom Acker machen."
Die gleichen oder ähnliche Fragen wird man bei der Wiedereinreise - nach wenigen Stunden - in die USA zu hören kriegen, je nach Persönlichkeitsstruktur des "officers": "Ich stelle Dir jetzt ein paar saudumme Fragen, die eigentlich der Reisepass schon beantwortet, aber Du wirst mir trotzdem höflich antworten, sonst werden wir zusammen Schlitten fahren." - Drum: Locker bleiben und denken: "Was kümmert es die stolze Eiche, wenn..."