Mobbing
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Hallo Kowo,
es ist natürlich schwer so aus der Distanz Tipps zu geben, die auf Deine individuelle Situation passen.
Deine Frage nach der Krankschreibung würde ich eher verneinen, es sei denn Du bist unkündbar im Staatsdienst. Aber selbst da kann es auf Dauer Probleme geben. Fakt ist jedoch, dass Mobbingopfer häufig wirklich (teilweise schwer) erkranken - bis hin zur Erwerbsunfähigkeit.
Wichtig ist, sich nicht zu Hause zurückzuziehen, sondern sich positive Erlebnisse zu schaffen. Sport baut Stresshormone ab! Lege Dir ein Mobbingtagebuch an. Dokumentiere die Vorfälle (Datum, Zeit, Art des Vorfalls) und auch Zeugen. Je nach Situation ist dieses für den Vorgesetzen und/oder Personalrat wichtig. Spreche über Dein Problem: Selbsthilfegruppe, Psychotherapie.
Mobbingtäter sind Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl. Sie ziehen ihre Macht aus der Verzweiflung und dem "Sichkleinfühlen" der anderen. Interessanterweise werden häufig Mobbingopfer später zu Mobbingtätern.Ist schon länger her, dass ich dieses Thema bearbeitet habe. Deshalb fällt mir jetzt nicht mehr ein. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich durch Google recht viele Informationen gefunden. Irgendwo habe ich eine Zusammenfassung gespeichert, leider finde ich sie gerade nicht. Sie ist wohl auf dem anderen Rechner.
Alles Gute!
hip -
Hallo Kowo,
leider ist es ja meistens so das sich als Mobbingopfer Personen ausgesucht werden die eher " ruhig " sind, von denen also nicht unbedingt große Gegenwehr erwartet wird.Dem muss man als erstes entgegenwirken, man muss Stärke zeigen und vor allem klar machen das man sich das nicht gefallen lässt.Als nächstes sollte man das Thema zur Sprache bringen und zwar öffentlich.Entweder bei einer Person Deines Vertrauens, der Person die dich mobbt, Deinem Chef oder aber vor versammelter Mannschaft.Gibt es einen Betriebsrat kann auch der hilfreich sein.
Wie hip schon schreibt ist es schwierig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen wenn man keine Details weiss.Es gibt so unterschiedliche Lösungswege für den einzelnen Fall das man keinen Tip pauschalisieren kann.
Der erste Schritt ist aber in soweit getan das Du darüber schreibst auch wenn es hier in einer recht anonymen Form ist.
Wichtig wäre auch noch zu wissen ob es vom Mobbingtäter einen Grund gibt.Ist Er/Sie evtl. auf Deine Stellung aus, ist es einfach Antisymphatie etc.Wenn Du magst schreibe Dir einfach alles von der Seele und halte immer schön das Köpfchen HOCH!!!!!!!
LG
Sandra
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@Kowo, ich weiß nicht genau, ob das was ich Dir erzähle unter Mobbing fällt.
Eine Arbeitskollegin schwärzte nonstop eine andere Arbeitskollegin beim Chef an. Zugleich war sie aber besonders nett zu ihr. Aber nicht nur zu ihr, sondern auch zu mir und zu allen anderen.
Keine Unterhaltung dauerte länger als 3 Minuten, dann wurde schon gelästert. Lieblingsthema: Der Chef und die Firma. :gähn: Unser Chef ist aber eigentlich ganz nett, also wird einem dieses lästern irgendwann lästig und man geht dem Lästerer aus dem Weg. Zumal man den Lästerer verdächtigt, daß er, in diesem Fall eine Sie die Lästergeschichten dem Chef zuträgt.
Ich frage mich da immer, wie erzählt jemand mit über 50 dem Chef solch einen Blödsinn, denn er resp SIE angeleiert hat?
Jedenfalls ..... irgendwann merkte sie, dass ihre angeleierten Lästergeschichten die Runde machten. Da beschwerte sie sich scheinbar beim Chef über Mobbing am Arbeitsplatz. Meine ruhige unscheinbare sehr nette Arbeitskollegin ist die Übeltäterin. Jetzt wird die Geschichte ekelhaft.
Ihre Arbeit wurde kritisiert, ihr Arbeitsverhalten anlaysiert und der Chef störte sich plötzlich am rauchen. Obwohl er immer wieder mal bei ihr schnurrte.
Ich erfuhr es als erste offiziel. Der Chef sprach durch die Blume von Veränderungen und erwähnte in diesem Zusammenhang meine Arbeitskollegin. Jetzt platze mir die Hutschnur und ich sagte ihm mal so richtig die Meinung. Das war er bis dato von mir nicht gewöhnt. Von mir gabs scheinbar wenig Lästergeschichten. Ich war ja auch bis dato leicht zu "händeln". Ich sprang ohne murren ein, wenn jemand krank wurde, zu bestimmten Zeiten Urlaub wollte oder ich veränderte auch mal meinen Urlaub zu Gunsten der ein- oder andern Kollegin.
Da diese Lästertante einen gewaltigen Vorsprung von etlichen Jahren hatte, war der Chef infiziert. Er glaubte der einen und kündigte der anderen.
Dann wollte die Lästertante sich bei mir auch noch darüber beschweren, dass ich ganz schön unfair reagiert hätte. Ein Wort führte zum anderen und ich sagte Dinge, die ich schon längst hätte sagen sollen. Jedenfalls haben wir jetzt ein sch*** Arbeitsklima. -
"Kowo" wrote:
@ hip, Sandra78,danke für eure Antworten.
Dieser Person ist einfach nicht bei zu kommen.
Sie stellt es sehr geschickt an. So dass keiner
was mit bekommt.Werde versuchen eure Ratschläge umzusetzen.
LGHallo Kowo,
was heisst geschickt? Macht die Person es " heimlich " so das nur Du was davon mitbekommst oder wie meinst Du das?
LG
Sandra
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Hallo Sandra,
geh zu einen Betriebsrat deines Vertauens der muß sich der Sache annehmen. Mobing ist eine Straftat und wird auch Strafrechtlich verfolgt. Gruß Bernd
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Es gibt auch kleine Betriebe in denen gemobbt wird. Da gibts keinen Betriebsrat.

Auf der einen Seite, steht der Chef, uns seine Informantin und auf der anderen Seite steht die oder der Gemobbte mit einem Arbeitskollegen der bei weitem nicht so mächtig ist wie ein Chef.Wer hat dann wohl den längeren Hebel?
Im Grunde genommen gibts in solchen Fällen nur eins,
kündigen und neue Stelle suchen.
Sollte man vor gericht gehen und sogar Recht bekommen, was hat man dann davon?
Gar nix. Früher oder später geht man eh freiwillig.

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Hallo Birgit,
ist klar das es nicht überall einen Betriebsrat gibt in dem Fall würde ich zu dem jenigen hingehen und ihn ins Gesicht sagen das er das zu lassen hat ansonsten werden Rechtsmittel eingeleitet. Ich denke wenn jemand auf dem Kopf zugesagt bekommt das man sich soetwas nicht mehr gefallen läst ist der jenige blosgestellt und man gibt ihn zu erkennen das mit einem nicht zu spaßen ist. -
"Kowo" wrote:
Dieser Person ist einfach nicht bei zu kommen.
Sie stellt es sehr geschickt an. So dass keiner
was mit bekommt.Werde versuchen eure Ratschläge umzusetzen.
LGDeshalb ist um so wichtiger alles zu dokumentieren!
@ all
Wir wissen nicht, welche Möglichkeiten die Person hat Kowo beim Vorgesetzten anzuschwärzen. Übrigens auch Vorgesetzte mobben! Wenn man Vorgesetzte oder den Betriebsrat einbezieht, ist es wichtig auf das Mobbingtagebuch zurückgreifen zu können. Diese Situation ist für die Betroffenen sehr belastend und in der Aufgregung vergisst man schnell etwas oder kann nicht angemessen reagieren. Da hilft die Dokumentation!Einige Täter stellen es wirklich sehr geschickt an und es gibt nie Zeugen. Das Problem ist, dass natürlich Aufnahmen ohne Einverständnis verboten sind. Allerdings kann es ja mal passieren, dass ein Diktiergerät (oder Handy mit so einer Funktion) aus Versehen mitlaufen! Wie man dann mit so einer Aufnahme umgeht, muss man sich sehr gut überlegen.
Vorgesetzte möchten keinen Unfrieden zwischen den Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen! Daher muss man sensibel damit umgehen, damit nicht die falsche Person auf der Strecke bleibt.
Krankschreibungen, weil man sich der Situation entziehen möchte, verärgern die Kollegen und den Vorgesetzten. Die müssen die Arbeiten übernehmen!
Wichtig ist, dass eigene Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu stärken!Gruß hip
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Hi,
war selbst mal Mobbing-Opfer. Allerding ging das vom Chef aus.
Konnte mich´also nicht wirklich wehren. Betriebsrat war auch zu feige, die Kollegen, welche Zeugen wurden, sowieso.Habe damals die Nerven verloren und einfach gekündigt.
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Hallo
Ich wurde vor langer Zeit auch mal von einer Mitarbeiterin gemobbt. Ich war damals eben die "Neue" und die andere war schon über 20 Jahre in dem Betrieb beschäftigt. Sie hat mich das aber vom 1. Tag an spüren lassen, dass sie "was besseres ist". Ständig rannte sie zu den anderen Mitarbeiterinnen um über mich zu lästern. Ich habe das Getuschel ja mitbekommen, da diese (damals schon relativ alte) Frau ja öffentlich über mich lästerte. Zum Glück kam diese Giftspritze aber bei den anderen Frauen mit dem Geläster nicht sehr weit.
Diese ältere Frau machte mir auf jeden Fall die ersten 6 Wochen die Arbeit zur Hölle. Ständig quatschte sie mir ua in meine Arbeit rein.
Du mußt das so machen, du mußt das da hin tun, du machst dies nicht richtig, usw.
Ich spielte schon mit dem Gedanken, krank zu machen oder zu kündigen.
Irgendwann nach ca 6 Wochen, nachdem ich alles in mich reingefressen hatte, platzte mir der Kragen. Ich habe diese Olle damals so dermaßen angebrüllt, dass ich selbst vor mir zusammen zuckte
Ich schrie sie an, dass sie sich gefälligst um ihre Arbeit kümmern solle und dass sie nichts besseres wäre, nur weil sie Jahre länger in dieser Fa. beschäftigt sei. Sie hätte auch mal eine Anfangszeit in der Fa. gehabt, sie sei schließlich nicht hier in der Fa geboren. Ich hab ihr auch noch andere verbale Dinge an den Kopf geworfen, die lasse ich aber lieber weg 
Ab da war dann ( fast) Schluss mit dem Mobbing. Ab und zu kam noch irgendein dummer Spruch, das störte mich aber weniger, da ich eben mit nem dummen Spruch reagierte.
Ich wusste ja, dass ich nur 6 Monate dort arbeiten musste, da ich dann in den elterlichen Betrieb wechseln konnte. Dazu benötigte ich eben nen Führerschein. Der dauert eben auch ein paar Tage. Diese Fa war quasi nur ein Übergangsjob.Tipps kann ich leider keine geben, da wie hier schon erwähnt, jeder anders ist und die Situationen auch verschieden sind.
Bei mir hat das Schreien was gebracht. Von Haus aus ruhigeren Menschen fällt das eben schwer.
Man könnte vielleicht aber auch direkt auf besagte Person zugehen um einfach ein Gespräch zu suchen. Warum, weshalb usw.
Man darf da eben nicht zurückhaltend oder schüchtern sein.
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Wie sagt man, gut gebrüllt Löwe, ich kann nicht brüllen.
Ic h hasse Auseinandersetzungen. (kleines Sensibelchen)
Bin halt so erzogen worden.Ich war schon beim Chef, mit dieser Person (bin über mich
hinaus gewachsen) und,,,,, sie hat alles abgestritten.Endeffekt, Chef sagte, wenn es sich arbeitsmäßig bemerkbar
machen sollte, würde er was unternehmen (ha,ha, nichst kapiert)Toll, sie macht weiter.
Es ist zum k.....LG
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Hallo,
ja ja die lieben Kollegen können ganz schön gemein sein, da hilft nur ein dickes Fell.
Es gibt natürlich auch ernsthafte Anzeichen ob Du bei den Kollegen beliebt oder unbeliebt bist.
Es ist eher schlechter wenn:...Im Nebenzimmer hängt eine Dartscheibe mit Deinem Gesicht an der Wand
oder
An Sätzen wie: "Ach, nehmen Sie meinen Kaffee, er schmeckt Scheisse."
oder
Du hast das Zimmer ganz hinten im Gang. Das mit den lustigen Mann und Frau Zeichen an der Tür.
oder
Wenn Dein Bild auf dem Toilettenpapier der Firmentoilette abgebildet ist.
oder
Sie beschweren sich zum xten Mal, dass auf Ihren Visitenkarten Ihr Name falsch geschrieben wurde und unter Abteilung ein Fragezeichen gedruckt steht.Wenn das der Fall ist, dann wird es Zeit sich etwas auszudenken.
Wer sich wehren will, kann sich gerne an mich wenden. Im Gegen Mobbing bin ich Weltmeister.Besten Gruß von Franzi
Schick doch mal deinem gemeinen Chef(Abteilungsleiter) eine nette Karte aus dem Urlaub
Große Buschstaben verwenden! Damit es alle lesen könnenLiebster Dieter (Name einsetzen)
Danke für die letzte heiße Nacht, Du bist der BESTE.
Keiner kann so gut küssen wie Du
In Liebe Dein PETERDas wird der Brüller im Büro, versprochen, da selber schon ausprobiert.
Gruß Franzi -
"Kowo" wrote:
Wie sagt man, gut gebrüllt Löwe, ich kann nicht brüllen.
Ic h hasse Auseinandersetzungen. (kleines Sensibelchen)
Bin halt so erzogen worden.Ich war schon beim Chef, mit dieser Person (bin über mich
hinaus gewachsen) und,,,,, sie hat alles abgestritten.Endeffekt, Chef sagte, wenn es sich arbeitsmäßig bemerkbar
machen sollte, würde er was unternehmen (ha,ha, nichst kapiert)Toll, sie macht weiter.
Es ist zum k.....LG
OK, Du warst beim Chef aber wenn ich das richtig verstanden habe im Beisein der Kollegin???Klar das sie in diesem Moment alles abstreitet oder?
Versuch es nochmal alleine, lass einfach nicht locker!!!!!
Gibt es denn in Deiner Firma einen Betriebsrat?LG
Sandra
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Wir haben einen Betriebsrat (ich lach mich tot)
Der ist da, weil es das Gesetz vorschreibt
FARCE
Bei jeder Versammlung sind die Chefs mit dabei.
(Wir haben drei davon)
Es wird alles so geschehen, wie es die Oberen wollen.
Null Chance.
Hauptsache, die Arbeit leidet nicht. Wenn du dabei zu Grunde gehst,
ist es sch.eissegal. -
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Nein, ausser meinem Angetrauten.
Der Rest ist alles pro
Kein Wunder oder?
Alle konservativ, katholisch (heuchlerisch eingestellt)Sorry, wenn ich einen echten Katholiken angegriffen hab.
Diese Person macht alles, damit sie "unangreifbar ist"Keiner traut sich, irgendetwas zu sagen.
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Warum sind alle PRO??? Lässt sie sonst die nette und einsatzbereite Kollegin raushängen, hat Sie eine höhere Position so das viele " Angst " vor Ihr haben?
Unabhängig vom Glauben
mein Krkh. wurde vor ca. 3 Jahren von einem privaten Träger übernommen, Du glaubst gar nicht was seitdem geheuchelt wird und das auch von Ungläubigen.LG
Sandra
