Cuba Reisebericht 2007
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Cuba 2007
Nach langem und verspätetem Flug (O-Ton Pilot: „unsere Mechaniker mussten noch an der Maschine herumschrauben“) landeten wir mit über einer Stunde Verspätung auf dem Flughafen Juan G. Gomez in Varadero. Der anschließende Transfer nach Havanna war Problemlos und nach 2 weiteren Stunden konnten wir um 20:00 Uhr im „Hostal del Tejadillo“ einchecken. Ein sehr schönes, kleines und sauberes Hotel am Rande der Altstadt. Müde und no Bock auf eine erste Erkundungstour aßen wir im Hotel zu Abend. Hähnchen mit Reis, bzw. Fisch mit Reis für mich, plus je zwei Getränke wurden gleich mal 36,- Peso fällig. (30,25 Eu = teuer!) Aber das waren ja Hotelpreise. Nach einem Bummel zur Hafenpromenade (ca. 300m entfernt) und zwei weiteren Bucaneros Fuerte (pilsartiges Bier) war die richtige Zeit (22:30 Ortszeit) und Müdigkeit erreicht, um evtl die Zeitumstellung hinzubekommen.
Am nächsten Morgen dann das erste Frühstück. Amerikanisches Buffet. Naja, daß die Amis Pasta mit Schinken und Käse frühstücken habe ich noch nie gehört. Aber es gab ja auch noch Weißbrot, Marmelade und Eier. Der Kaffee erstaunlicherweise wirklich gut für Hotelverhältnisse.
Dann die erste Exkursion: Hostal Conde del Villanueva in der Calle Mercaderes. Dort ist einer der besten Cigarrendreher Cubas beheimatet: Reynaldo. Unterwegs ein Besuch des Waffenmuseums, es lag auf dem Weg. Auch traf ich den ersten meiner Freunde: „My frengg, you wanna buy cigarrs?“ Wer hier kauft bekommt 100% "echte" Fälschungen.
Beim betreten der Casa del Habano im Conde del Villanueva fühlte ich mich sofort pudelwohl. Cigarren und deren Geruch beherrschten das Raumklima. Der freundliche, ältere Herr hinter dem Tresen stellte sich mir als Antonio und Companiero von Reynaldo vor. Aha, und der Meister, wo war den der? Heute Morgen wäre er nicht da, aber am Nachmittag. Kein Problem, da kann man ja später nochmals vorbeischauen. Aber.......eine seiner in Alemania und Austria berühmten und begehrten Puros würde man(n) schon gerne smoken. No Problem Senior und schon wurde man in das Raucherzimmer mit den vielen Humidorschubladen an der Wand geführt. In einem der großen und sehr bequemen Polstersessel, mit einer feinen Cigarre, einem Glas Havana Club 7 Anos und einem Kaffe war um 10:30 Uhr die Welt in Havanna für mich Ok. Die Puro bestach durch ihr unvergleichliches Aroma nach Erde, Holz und etwas Röstaromen. Lecker, lecker, lecker!Nach diesem großartigen Smoke ging es zu Fuß durch die Altstadt (dabei trafen wir weitere „my frengg´s“) zum Kriegsmuseum. Schließlich muss man als Cheguevara-Fan die Zeugen der Revolution sehen. Es war sehr interessant Originale aus der Geschichte Cubas zu sehen. Danach weiter Richtung Capitolio. Da es Mittagszeit war und der Magen sich meldete, schauten wir uns nach einem geeigneten Plätzchen um. Dieses fanden wir im italienischen Restaurant des Plaza Hotels schräg gegenüber des Capitolios. Sehr leckere Pizza und Pasta wurden von uns vertilgt. Mit zwei Getränken für 13,80 CUC. (ca. 11,60 Eu) Na bitte, es geht ja auch anders. Das Capitolio wurde geentert und besichtigt.
Nach einem weiteren Fußmarsch fanden wir uns wieder in der Casa des Conde Villanueva ein und wurden vom „Meister“ persönlich empfangen. Aha, von Alemania ist man und käme extra wegen seiner Cigarren. Das freute ihn sehr und schon war man(n) eingeladen auf eine Puro meiner Wahl. Diese fiel auf eine Rodolfo und mit einem Glas Rum und einem Café schmeckte auch diese Puro vorzüglich.
Den Abend verbrachten wir in der Altstadt, d.h. wir nahmen das Abendessen im „Los Nardos“ gegenüber dem Capitolio ein. Dorthin fuhren wir mit einem Cocotaxi. Ein lustiges Gefährt mit einem drei Rädern und einem Mopedmotor. 3 Peso vom Hotel zum Capitolio, kein schlechter Preis. im Los Nardos wurden sehr gut bewirtet.
Zurück ging es zu Fuß durch die Gassen Havannas direkt zum Plaza Vieja. Von dort auf die Dachterrasse des „Ambos Mundos“, eines von vielen Hotels wo Senor Hemmingway zeitweise lebte. Der Mojito dort war nichts besonderes, der in unserem Hotel um Klassen besser. (wahrscheinlich der Beste in Havanna)Am dritten Tag wollten wir die Festung „La Cabana“ besichtigen. An der Hafenpromenade mieteten wir dafür ein Taxi an. Es handelte sich um einen Dodge von 1954. Ob wir noch mehr sehen wollten, fragte der Fahrer. Klar wollten wir das, Che´s Haus, H.Upmann (hatte doch Miguel Bazaga mich auf seiner Deutschlandtour aufgefordert ihn zu besuchen) und Chinatown. Wir einigten uns auf 20 Peso und somit hatten wir den ganzen Tag einen kundigen Führer. Die Festung sowie Che´s Haus waren sehenswert. Die alte Gemäuer, die Kanonenbatterie welche einst die Hafeneinfahrt schützte und der herrliche Blick auf Havanna waren ein tolles Erlebnis. Danach der Besuch bei Upmann. Eine sehr helle und freundliche Fabrik. Am verschlossenen Tor hieß es: „No Senor, no Touristguiding now.“ Ich fragte nach Miguel Bazaga, seines Zeichens Vizepräsident von Upmann. „Miguelito? You are a Friend of him? Please come in!” Na also, geht doch. Wir wurden in ein Büro geleitet und seine Sekretärin erklärte dass Miguelito auf ein Seminar in einer anderen Fabrik abhalte. Aber dies sei kein Problem, wir bekämen selbstverständlich eine Führung. Kostenlos. Ich übergab ihr ein Foto von „Miguelito“ und mir, versah es noch schnell mit einem Grußwort. Ein sehr netter junger Mann holte uns ab, ich erkannte ihn wieder und auch er schaute mich fragend an. Ob ich letztes Jahr schon einmal hier gewesen wäre und ob ich nicht der Senor aus Alemania mit dem großen Cheguevara Tattoo wäre, wollte er wissen. Ja der war ich, und herzlich erfolgte nochmals ein Handschlag. Auch dass dies ein Geburtstagsgeschenk meiner Frau war wusste er noch. Erstaunlich. Die Führung war super, ich durfte sogar die frischgerollten Puros anfassen und daran schnuppern, großartig. Dann zeigte er mir auch die schon gefertigten und in Kisten gepackten Cohiba Maduros welche im September wahrscheinlich auf den deutschen Markt kommen. Nur fotografieren durfte ich sie nicht. Mit Miguelito kein Problem, aber er bekäme dadurch vielleicht Probleme. Na das wollte ich ja auch nicht. Die Maduros kommen in einer Kiste welche die gleiche Machart wie die, der Edition Limitada 2006. Zum Abschied bekam ich ein paar Upmann Labels geschenkt. Hasta Luego und Grüße an „Miguelito“!
Unser Fahrer brachte uns dann nach Chinatown. Eine wirklich üble Gegend. Mehr Zerfall und Trümmer, gepaart mit Schmutz und Abfall, als sonst wo in Havanna. Er setzte uns vor einem Eingang mit zerlumpten Baldachin ab. Dahinein, da sei ein gutes und billiges Restaurant. Auch zeigte er uns den Weg zum Capitolio, etwa 500m zu Fuß. Wir verabschiedeten uns und bezahlten seine Dienste. Das Restaurant war super! Sauber und schick eingerichtet. Die Mädels welche dort bedienten trugen alle ihren Namen auf der Hose eingestickt. Quer über eine Pobacke. Ich studierte sorgfältig alle Namen. Schließlich muss man ja wissen mit wem man es zu tun hat! Das Essen war wunderbar, Shrimps mit Reis für mich, Ein Hähnchen Cordon Bleu mit Reis und Gemüse für meine Senora. Dazu zwei Drinks und 16,50 Peso auf den Tisch des Hauses. (ca. 13,80 Eu)
Zu Fuß ging es danach Richtung Capitolio und weiter zum Kunstmuseum. Sehr beeindruckend, obwohl ich kein großer Kunstfreund bin. Aber meine Senora. Zur „Entschädigung“ ging es dann zu Reynaldo für einen weiteren Smoke. Dieses mal war eine Corona Maduro das Opfer. Lecker!
Dann folgte noch der Einkauf, ich deckte mich mit über ca. 60 selbstgedrehten Cigarren von ihm ein. 46 für zu Hause, der Rest war "Urlaubsverpflegung.
Zum Abschied lud Reynaldo mich zu einem weiteren Smoke ein. Ich entschied mich für eine Sublimes aus seiner eigenen Herstellung. Die entsprechenden Begleitgetränke waren in dieser Einladung ebenso enthalten wie die meiner Senora. Ein sehr netter Plausch begleitete dieses unvergessliche Erlebnis und Reynaldo freute sich sehr darüber, dass seine Cigarren Freunde unter den Aficionados del Aleman hatten. Wir verabschiedeten uns und versprachen 2010 wieder zu kommen. Auf dem Weg zum Hotel traf ich ein paar weitere meiner Freunde: „my frengg, you wanna buy good and cheap cigars?“ Ich antwortete: „I´m not smoking“ und lief weiter. Abgenommen haben sie mir das wahrscheinlich nicht mit meiner Habanostüte in der Hand, aber sie ließen uns in Ruhe.Im Hotel angekommen machten wir uns frisch und fuhren mit einem Cocotaxi zu Restaurant „La Zaragoza“, gleich neben der Floridita Bar. Bei sehr guter Lifemusic konnten wir ein hervorragendes Abendessen (Lobsterspieß, Chicken, Fisch, Reis und Gemüse) für ca. 35,- CUC incl. diverser Getränke einnehmen. Mit einem Taxi ging es zum Plaza de Cadethral. Dort ließen wir uns nieder um eine Puro zu smoken und bei den Rhythmen einer Combo dem Mojito zu frönen. Daraus wurde aber nix, weil die faulen Herren Kellner sich lieber unterhielten als die Gäste zu bedienen. In einer Mischung aus spanisch und (unhöflichem) Englisch ließ ich sie wissen was ich von ihrem Verhalten hielt.
Das interessierte die zwar wahrscheinlich nicht, aber mir ging es danach besser. Wir zogen weiter in unsere Hotelbar (Sie hat den Touch einer Spelunke) und trafen dort auf Ian und seine cubanische „Begleiterin“. Ian war aus Scottland. Er rauchte auch Cigarren, die besten die es auf Cuba gibt! Er hatte drei Kisten R & J Churchills von den „My Frenggs“ für sagenhaft günstige 300,- Peso gekauft. Naja, ich sagte dazu nichts, wir tranken ein paar Mojito, ich smokte noch eine Robusto Maduro und ließen den sehr, sehr langen Tag schön ausklingen.
Am nächsten Morgen wurden wir dann abgeholt und fuhren mit einem komfortablen, klimatisierten Reisebus nach Varadero.Varadero
Pünktlich um 9:45 Uhr wurden wir in Havanna zum Transfer nach Varadero abgeholt. Nach 2:20 Stunden Fahrt und Stop an einem Rastplatz wo es wohl wirklich einen der besten Pina Coladas auf Cuba gibt, kamen wir in unserem Hotel, dem Los Tainos, an. Diese Hotel hatten wir schon letztes Jahr gebucht waren sehr zufrieden, deshalb dieses Mal wieder. Als wir eintraten und in Richtung Rezeption gingen lies das Girl hinter dem Tresen einen Schrei fahren: „Thomas!!!! Marion!!!! Und jumpte auf den Tresen und fiel mir und meiner Senora um den Hals. Bussi über Bussi, Umarmungen die nie enden wollten wechselten sich ab. Auf dieses Spektakel wurden auch andere Angestellte aufmerksam, erkannten uns ebenfalls wieder und kamen um uns zu begrüßen. Nachdem die Wiedersehens- Freudetränen getrocknet waren wurde uns ein sehr schönes Zimmer im obersten Stock zugeteilt und hatten somit einen herrlichen Meerblick. Nur nutzte das in diesem Moment nicht viel den der Himmel über der Halbinsel und einem großen Teil des Südatlantiks war von Wolken bedeckt. Nachmittags wurden wir dann auch von kräftigen Regenschauer und Sturmböen „begrüßt“. Na super......
Beim Abendessen fast das gleiche, viele Angestellte erkannten uns wieder und wurden sehr herzlich begrüßt. Ein richtiges „wir kommen nach Hause“ Gefühl machte sich in uns breit. Eine von den Angestellten spendierte Flasche Sekt rundete das nach Hause kommen ab. Es war uns schon ein wenig peinlich, denn die anderen Gäste bekamen das ja auch mit und beobachteten uns. In der Lobby war Schichtwechsel und mein Amigo Aturo vom letzten Jahr hatte nun Dienst. Das gleiche Spiel wieder Handschlag und Umarmung für mich („nice to see you again my frengg“!) und Bussi und Umarmung für Marion. Mit einem Ron Santiago de Cuba, Espresso, Mineralwasser und einer Rodolfo von Reynaldo leutete ich den Erholungsurlaub ein.Am nächsten Tag traf ich im Fahrstuhl einen Briten. Sein Name sei Jimmy und er habe gestern Abend beobachtet dass ich eine für ihn unbekannte Cigarre in Farbe und Format geraucht hätte. „I`am also a Aficionado like you“ outete er sich. Aha, sehr interessant, wollen wir gleich mal eine zusammen smoken? No Problem, in 10 Minutes at the Bar. So rauchte ich mit meinem neuen Cigarren- Freund um 10 Uhr in der Lobby eine Robusto Maduro von Reynaldo. Daß Rum um die Zeit auch schon geniesbar war, machte den Event noch schöner. Von nun an trafen wir Jimmy und Freundin Victoria jeden Abend in der Lobby zu einem gemütlichen Smoke. Dazu gesellte sich 3 Tage später ein weiterer Aficionado, Sebastian, ein in Dublin lebender Rumäne. So hatten wir Abend für Abend eine sehr schöne, internationale Smokerrunde!
Am dritten Tag in Varadero waren wir bei dem Barkeeper Aturo zu Hause eingeladen. Einer sehr lieben und herzlichen Begrüßung durch seine Frau Yumaris und der beiden Kinder, folgte ein sehr leckeres Mittagessen: Lobster mit Reis und Salatplatte. Zuvor waren Aturo und ich noch schnell ein „paar“ Flaschen Bucanero und Crystal besorgen (beides Biere, Pils- und exportartig) Wie erwähnt das essen war super-lecker, die Obstplatte als Nachspeise stand da nicht nach. So verbrachten wir den Nachmittag mit sehr schönen Gesprächen auf der Terrasse des sehr gepflegten Hauses.
Abends trafen wir dann erstmals unsere Freunde, die Band Genuine Musica Cubana. Die Wiedersehensfreude war riesengroß, Bussis für Marion, Umarmungen für mich. Schade dass die Sängerin Jamila z.Zt. in Ägypten mit zwei anderen Girls auf Tour ist. Sonst wäre der eine oder andere Bussi auch für mich abgefallen. Nach ihrem Auftritt erzählte ich dass ich für sie in Alemania tätig gewesen wäre und dass viele Alemans nun ihre Music kennen würden. Große ????. Ich erklärte ihnen was ich getan hatte und überreichte ihnen jeweils einen Umschlag mit ihrem Anteil der eingegangenen Spenden. Die sind fast umgefallen, muss man doch fast ein Jahr für diese Summe arbeiten.
O-Ton Bandleader Joaquin: “Thomas, please tell all the people wich helped us muchias Gracias!!!!!!!“
Als ich ihm die Gitarre übergab war es um seine Fassung geschehen, er war von soviel Hilfsbereitschaft aus deutschland überwältigt.
Donnerstags waren wir dann mit weiteren Freunden, Luis der Mann von Jamila (die Sängerin), Rebecca ihre Tochter und der Mama von Jamila verabredet. Jamila hatte ihrer Mutter ein Handy zukommen lassen.. Nun brauchte sie eine Prepaidkarte für das Teil. Die bekommt der Kubaner nur wenn ein Tourist für ihn mitunterschreibt (???!!!) Eine Frechheit wie ich finde............
Naja, als dies erledigt war fuhren wir zu Luis nach Hause und dort bereitete er eine köstlich Mahlzeit für uns zu: Lobster in Knoblauch- Tomatensoße. Dazu Kartoffelsalat. Natürlich folgte die obligatorische Obstplatte.
Als Überraschung präsentierte er die im letzten Jahr von mir zurückgelassenen Flasche Ron Varadero Anejo. Ich hatte zu viele Flaschen (Geschenke von Kubanern!) und lies die Flasche in seiner Obhut zurück. Als Gag markierte ich ssie mit einem großen T. Und diese hauchte an diesem Donnerstag ihren Inhalt aus.Am nächsten Tag erfolgte dann die Planung für meine Geburtstagsfeier und es wurde beschlossen dass ein kompletter Hinterschinken eines Schweines auf den Grill käme. Rum, Wein und Aqua brachten wir mit. Auch unsere Urlaubsbekannte, welche wir auf dem Flughafen kennen gelernt haben, waren mit von der Partie.
Samstags, an meinem Geburtstag, ging es mit dem Taxi nach Matanzas (hin und zurück ca. 75 Km für 70,- Peso) und wurden dort von einer großen und illustren Gesellschaft begrüßt. Die Jungs hatten eine riesige Geburtstagstorte organisiert und spielten und sangen Happy Birthday auf spanisch für mich! Man, das war vielleicht ergreifend. Sogleich wurde die Torte angeschnitten und zum großen Teil verspeißt. Wegen der ernormen Größe passte sie nicht in den Kühlschrank und die Hitze würde ich ordentlich zusetzen. Das eigentliche Essen zog sich lange hin, es wurde ausgiebig geschlemmt. Danach Hausmusik vom feinsten, ich durfte mir alles wünschen was mir gefiel. So „mussten“ sie ihr Repertoire fast komplett runterspielen. Um 18:00 Uhr war das Taxi wieder da und ab ging es nach Varadero. Dort folgte eine weitere kleine Feier mit unseren Cigarrenfreunden im hiesigen Spezialitäten Restaurant „Rodizio“. Brasilianische Köstlichkeiten kamen da auf den Tisch. Zur Feier des Tages rauchte ich eine Cohiba Edition Limitada 2006. Schade, es war eine Enttäuschung pur. Hoffentlich schmecken die besser wen sie etwas länger abgelagert sind. Im übrigen kostet auf Cuba die 10er Kiste 164,- CUC (131,20 Eu).Sonntags wurde dann nur noch gefaulenzt am Strand, Montags war dann Abreisetag. Bei dem Einchecken zeigte die Waage für meinen Koffer 25 Kilo an, der meiner Frau 19,8. Ja das wären wohl 5 Kilo Übergewicht welche mit 50,- Peso zu Buche schlagen würde. Aber da ich ein sehr netter Mensch wäre würde er dieses mal Nachsicht üben und gegen ein kleines Trinkgeld wäre die Sache aus der Welt. So etwas von korrupt! Aber das „kleine Trinkgeld“ von 5 Peso sparte mir 45,- Peso.............
Und weil es so schön war erfuhren wir dass unsere Maschine ca. 2 Stunden Verspätung hatte! Na super! In der Wartehalle ertönte dann der Gong für die Aufmerksamkeit und die Stimme aus dem Lautsprecher bat einen Senor Thomas ......... zur Info. Dort wurde ich zum Zoll geschickt und musste den Koffer öffnen und dieser wurde gründlich untersucht. Aha, Tabac, wie viel? „One Box and 23 each „ ok, wo ist bitte die Rechnung für die Kiste? Hier bitte schön! Nach abstempeln und genauer Überprüfung wünschte man mir einen guten Heimflug. Den hatten wir auch, um 19:45 Uhr anstatt um 18:05 Uhr!Alles in allem ein schöner Urlaub, nur das Wetter war besch...en. Siehe hier.
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"Yeti2013" wrote:
Vielen Dank für den ausführlichen Reisebericht. Hast du auch eine Hotelbewertung geschrieben? Wir werden nach unserer Rundreise eine Woche im Los Tainos sein. Hoffe sehr, dass es eine gute Wahl war.
Gruß YetiHallo Yeti,
da mach Dir mal keine Sorgen ! Fliegen am 2.7. ins Tainos ( zum 3. Mal...) und es wird Dir sicher gefallen !!!
Corso -
"Yeti2013" wrote:
Vielen Dank für den ausführlichen Reisebericht. Hast du auch eine Hotelbewertung geschrieben? Wir werden nach unserer Rundreise eine Woche im Los Tainos sein. Hoffe sehr, dass es eine gute Wahl war.
Gruß YetiHallo Yeti!
Klar habe ich eine Hotelbewertung geschrieben, wir waren auch schon zweimal im Tainos. Super Hotel! -
"corso" wrote:
Fliegen am 2.7. ins Tainos ( zum 3. Mal...) und es wird Dir sicher gefallen !!!
CorsoNa dann grüße bitte mal Yamaris und Aturo recht herzlich von uns!

Freunde von uns fliegen auch am 2.7. ab FRA nach Cuba und sind im Tainos. Mit denen treffen wir uns auf dem Flughafen weil die in HH wohnen.Gruß Belicosos
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Danke für diesen Super-Bericht, Belicosos!
Ich war bisher zweimal in Havanna, aber einmal für knapp zwei Tage, einmal sogar nur ein Tag (auf der Durchfahrt bei einem Ausflug ins Valle de Vinales). Hatte daher schon überlegt, beim nächsten Cuba-Urlaub einige Tage auf eigene Faust in Havanna zu verbringen. Dein Bericht bestätigt diese Überlegung, auch wenn es bis dahin wohl noch ein Weilchen dauern wird. Aber Cuba steht bestimmt nochmal an, wenn auch erst in zwei Jahren oder so.
Gruß, turtle
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Hola Belicosos Finos - schönr Bericht. Ja so geht es einem wnnn man Leute kennt. Fühlte mich an Februar ins Playa Costa Verde und ans Hospital pediatrico in Holguin zurückversetzt!
Saludos Rainer
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Hallo Rainer!
Ja so ist es wirklich, sobald du emotionale Bindungen hast ist der Urlaub doppelt so schön.
Ich freue mich schon jetzt darauf die Leute in 2 Jahren wieder zu sehen.Gruß Belicosos
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Wen es interessiert, hier ein paar Bilder von cuba 2007:
http://gallery.fly2mars.de/v/cuba_2007/ -
Das war ja eine umfangreiche Rundreise

Interessante Bilder. Hab noch nicht alle gesehen.
Vielleicht könntest du bei einigen hinschreiben um was es sich handelt??
Sonst denken noch manche es wäre Dein Klo!

Auf solchen 20er Jahre Klos habe ich auch schon in einfacheren Privathäusern gesessen
http://ernest-hemingway.navajo.cz/ernest-hemingway-10.jpgBei den bekanntesten Gebäuden ist es sicher nicht notwendig.
Wer sich dafür interessiert wird sicher auch den Weg finden.saludos
juanito -
ach wie gerne schaue ich hier rein, besonders bei so schönen Berichten, danke belicosos Finos
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Hola Belicosos Finos,
die Blumen der Vorredner hast du dir redlich verdient, denn es macht viel Freude deine schriftlich geschilderten Erlebnisse im Geiste bildlich nachzuvollziehen.

Gruß
Don Alfredo -
Hola Amigos!
Danke für das Lob!@datensurfer
Das war ja mal eine mega-geile Rundreise! Super Bilder, aber wie Juanito schrieb, bei manchen wäre ein Titel/Ort nicht schlecht. Selbst wir "Cubaner" waren noch nicht überall.;)Gruß Belicosos
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Hallo zusammen!
Um keinen weiteren „Reisebericht-Threat“ zu eröffnen, hänge ich mich einfach hier hinten an. Wie versprochen, nachfolgend mein Reisebericht für 14 Tage Urlaub im Paradies!Unser Trip nach Kuba begann am 25.07.2007 am Flughafen Düsseldorf mit 4kg Übergepäck wegen diverser zum Verbleib in Kuba bestimmter Dinge und einem amüsiert grinsenden Angestellten am LTU Check-In „…na dann wünsche ich einen angenehmen Flug und viel Spaß in Kuba!“
Bis zum Einsteigen ins Flugzeug alle Zeiten planmäßig, dann saßen wir angeblich wegen eines Problems bei der Zollkontrolle fast eine Stunde im Flugzeug rum und durften nicht starten. Abflug dann 12:30Uhr statt planmäßiger 11:40Uhr – Endlich ... Kuba ruft!Landung in Kuba, Flughafen J. G. Gomez, erfolgte problemlos gegen 16:45Uhr (Ortszeit).
Ankunft im Hotel Villa Tortuga erst gegen 18:30Uhr, weil jemand aus Deutschland mehrere DVD-Player im Gepäck hatte und vom Zoll aufgehalten wurde...
Der Check-In im Hotel verlief wunderbar, unser Wunsch nach einem Zimmer im Obergeschoss eines Bungalows wurde erfüllt und wir bekamen Zimmer 6101 im 3.Stock. (armer Kofferträger...)
Wir also rein ins Zimmer und direkt umgezogen für ein erstes Bad in kubanischen Gewässern. Ein kurzer Abstecher zur Rezeption um den Schlüssel für den Safe in unserem Zimmer zu bekommen, machte dieses Vorhaben zunichte: „Sorry, but the key for the safe in your room ist lost … do you want to change the room?“ – Yesssss, dann eben ein anderes Zimmer.
Unser neues Zimmer war Nr. 9209 im 2.Stock eines anderen Bungalows.
Der Kofferträger wurde für seine Schwerstarbeit mit meinem Koffer übrigens ausreichend entlohnt!
Mit schwimmen im Meer war dann nicht mehr viel, für die Füße hat´s noch gereicht. Nach dem Abendessen und 2 Cuba Libre übermannte uns bereits um 21:45Uhr der Jet-Lag und wir haben geschlafen wie Steine.Tag 2 und 3 – aufgewacht jeweils gegen 6:30Uhr. Klar, in Deutschland war´s bereits 12:30Uhr ... die Zeitumstellung ist gar nicht so einfach…!
Außer Essen und am Strand räkeln haben wir in diesen beiden Tagen nichts groß unternommen außer Postkarten geschrieben (was bei mir immer zu einer Tagesbeschäftigung ausartet grins).
Aufgrund der Feiertage in Kuba war an den Stränden von Varadero sehr viel Betrieb. Daraus ergaben sich viele nette und lustige Unterhaltungen mit Einheimischen aus ganz Kuba!28.07.2007 – Havanna!
Kurz vor 7:30Uhr haben wir an der Rezeption ein Taxi zur Viazul Bus-Station in Calle 36 bestellt, Abfahrt dort laut Plan 8Uhr. Unser Taxi kam dann 7:50Uhr zum Hotel …aber dann bitte ganz flott…! Viazul-Station rein, Ticket gekauft, ab in den Bus und los in Richtung Havanna - geschafft!
Ausgestiegen sind wir nach 2 ½ Stunden Fahrt an der ersten Haltestelle in Habana Vieja. Von dort aus ging es (nach Abwimmeln von zig „Zigarrenverkäufern“ und Leuten die Führungen angeboten haben) zu Fuß zur Plaza de la Catedral mit Besichtigung der umliegenden Häuser und einer ersten Verschnaufpause mit kubanischem Kaffee in der Restaurantbar El Patio (hat einen sehr schönen Innenhof aber die Kellner/innen ... ach herrje!). Von hier ging´s weiter zur Plaza de Armas, wiederum mit Besichtigung der umliegenden Häuser und erstem Foto mit 2 Straßenmusikern. Nachdem ich einem der beiden etwas Kleingeld gegeben hatte, fragte der andere meine Freundin ganz vorwurfsvoll „and for me?“ grins
Wieder zurück auf der Plaza de la Catedral wollten wir auf einen Cocktail in die Bodeguita del Medio. Dieses Vorhaben haben wir nach Erblicken der Menschenmassen auf der Straße -die allesamt warteten bis jemand raus kam um selbst hinein zu kommen- direkt wieder aufgegeben und haben uns zu Fuß mit Abstecher über das Museo de la Revolutión auf den Weg zum Capitolio gemacht. Vor Eintreffen am Capitolio hat es uns dann für längere Zeit in die Floridita-Bar zu Mojito, Sandwitch und Live-Musik verschlagen. Dort war echt ne super tolle Stimmung und wir hätten fast die Zeit vergessen…!
Von der Floridita haben wir es dann ohne weiteren Zwischenstopp bis zum Capitolio geschafft. Die Besichtigung war super interessant und für 1-2CUC Trinkgeld ließen uns die Angestellten auch in eigentlich abgesperrte Zimmer und den Salón de los Pasos Perdidos.
Wieder draußen haben wir uns dazu entschlossen, zum nächsten geplanten Punkt unserer Havanna-Tour –der Plaza de la Revolutión- mit dem Coco-Taxi zu fahren … was für eine Erfahrung!!!
Nach einer Vielzahl von Bildern des Ministerio del Interior und des Memorial José Martí wollten wir letzteres zum Abschluss unseres Ausfluges noch besichtigen und auf die oberste Plattform fahren um das Panorama von Havanna zu fotografieren. Diese Hoffnung wurde durch eine Angestellte am Eingang etwas schnippisch zunichte gemacht „…kommt am Montag wieder, hier kommt niemand mehr rein, wir schließen in einer halben Stunde!?!“ Auch auf beharrliches Nachfragen und Bitten (mit Trinkgeld) war leider nix zu machen. Meinem Panorama-Bild trauere ich wirklich nach – muss mich mal im Internet umsehen. Oder hat jemand von euch vielleicht…???
Wir haben uns dann auf den Weg zum Busbahnhof gemacht und bei der Post noch unsere Karten nach Deutschland eingeworfen (ein Großteil ist übrigens am 18.08.2007 –genau 3 Wochen später- bei den Empfängern in Deutschland eingetroffen!).
Abfahrt mit Viazul in Richtung Varadero war um 18:30Uhr statt planmäßig 18Uhr. Der Fahrer hat es allerdings trotzdem geschafft, noch 15min vor planmäßiger Ankunftszeit (21:05Uhr) in Varadero zu sein … ich hatte wohl Glück, dass ich auf der Fahrt geschlafen habe!Sonntag war dann nochmals ein Strandtag im Hotel mit einem ausführlichen Gespräch mit unserem Barkeeper an der Beachbar und einigen Tipps zu unserer für die nächsten 3 Tage geplanten Mietwagen-Tour. Er hat ein paar zusätzliche Straßen in unsere Karte eingezeichnet, einige wieder durchgestrichen und zum Abschluss mit einem Grinsen bis über beide Ohren gemeint „…ihr beiden schafft das schon“ !!! YESSSS!!!
30.07.2007 – Varadero-Soroa-Vinales
Nach Entgegennahme unseres Mietwagens in der Havanauto/Cubacar Station direkt an unserem Hotel begann unsere Tour gegen 10Uhr mit dem Ziel Soroa/Wasserfall.
Guter Dinge ging es auf der Küstenstraße mit viel Ausweichen (Löcher in der Straße), Hupen und Abbremsen (Tiere auf der Fahrbahn) in Richtung Havanna.
Ohne es zu bemerken, waren wir wohl falsch abgebogen (oder eben nicht abgebogen?) und standen urplötzlich am Rapido-Imbiss im ziemlich dreckigen Guanabacoa...verdammt! Gefragt nach der Autopista 4 in Richtung Pinar del Rio nahmen wir einen jungen Kubaner mit, der uns auch tatsächlich zur Autobahn führte, etwas Kleingeld (und auf Nachfrage noch ein Feuerzeug und einen Kugelschreiber) bekam und grinsend wieder ausstieg. Glücklich, keinen großen Zeitverlust gehabt zu haben, fuhren wir also -ohne durch Havanna zu müssen- in Richtung Soroa – FALSCH!!! Das nach einigen Kilometern auftauchende Schild mit der Zahl 1 (für Autopista 1) im Mittelstreifen der Autobahn ließ mich schlagartig erblassen ... wir waren auf der Autobahn in Richtung Santa Clara ... sch****! (Dankeschön du überaus netter Kubaner!) Also, nächstmögliche umgedreht, gleiche Strecke zurück, an Guanabacoa vorbei und plötzlich waren wir in Havanna ... Glück oder Unglück? Nach einigen verzweifelten Versuchen uns zu orientieren und mit der vorhandenen Karte selbst aus Havanna wieder herauszufinden, galt nur noch eines: Malecón! Dort angelangt, stießen wir direkt auf eine Cubacar-Station mit sehr hilfsbereitem Personal. Um eine Havanna-Straßenkarte mit vielen Pfeilen und Hinweisen reicher, ging unsere Fahrt von dort aus über den Malecón durch Miramar und schließlich zur richtigen Autopista 4 in Richtung Pinar del Rio. Endlich!!!
Nach unproblematischer Fahrt hielten wir kurz vor der Abfahrt Soroa an einer Tankstelle um Wasser zu kaufen, als ein junger Kubaner auftauchte und uns direkt auf Englisch ansprach. Er sei Touristenführer für eine große Tabakplantage und sein Auto sei kaputt, ob wir ihr bitte nach Soroa mitnehmen würden, er zeigt uns den Weg und kann dort nach einer Werkstatt suchen. Gesagt - getan, so haben wir Lazaro kennen gelernt. Bevor er in Soroa ausstieg, hat er uns die Adresse seiner Plantage in San Juan (meine ich mich zu erinnern) aufgeschrieben und uns wegen unserer Hilfe zu einer kostenlosen Führung mit Zigarre und Kaffee eingeladen.
Endlich am Wasserfall in Soroa angekommen (es war mittlerweile immerhin ca. 15:30Uhr!) waren wir von der Umgebung sofort fasziniert. Ein erfrischendes Bad und unzählige Bilder und Stufen zurück zum Auto später, fuhren wir mit Ziel Vinales weiter auf der Autobahn in Richtung Pinar del Rio.
Nach einigen Kilometern rannte urplötzlich wild winkend ein Mann auf die Autobahn, um uns anzuhalten – LAZARO! Er hatte keine Werkstatt gefunden, wurde von einem Lkw ein Stück mitgenommen und hatte nun an der Autobahn nach uns Ausschau gehalten, weil er wusste, dass wir nach Vinales unterwegs waren.
Da wir ihn wieder mitnahmen, bestand er nun auch darauf, dass wir die versprochene Führung auf seiner Plantage annehmen und auch am besten gleich hinfahren. So fanden wir uns kurz später auf Straßen wieder, die Löcher größer als unser Auto hatten ... was für eine Fahrt!
Am Haus angekommen, waren wir aufgrund der vorherrschenden Lebensumstände erst mal etwas beklemmt und kamen uns mit Mietwagen, Digitalkamera und sonstigem Klimbim ziemlich fehl am Platze vor. Was dort als Kleidung auf der Wäscheleine hing, trieb uns fast die Tränen in die Augen.
Von der herzlichen Frau des Besitzers bekamen wir dann erst mal einen starken kubanischen Kaffee und dann kam Lazaro aus der Tür und sagte, dass sein Chef (88Jahre alt) unter Schwindelanfällen leide und sich hingelegt habe, uns aber für unsere Hilfe danken wolle und wir doch bitte in sein Zimmer kommen sollen. Wir wurden also durch das Haus bis ins Schlafzimmer geführt, wo der Mann im Bett lag.
So etwas würde man in Deutschland nicht erleben und diese Erfahrung werde ich wirklich niemals vergessen!
Lazaro erklärte uns anschließend bei einer Cohiba-Zigarre in einer Mischung aus Spanisch und Englisch die Arbeitsabläufe einer Tabak-Plantage und zeigte uns Trockenlager, Felder und verschiedene Tabakblätter und erklärte die Herstellung und den Aufbau einer Zigarre. Die Frau des Besitzers hat uns zum Abschluss noch 2 Zigarren gerollt, die wir als Geschenk mit nach Hause nehmen durften. Wie gesagt: Ein unvergessliches Erlebnis!!!
Die Zeit war schnell vergangen und es wurde mittlerweile dunkel. Nachdem wir uns also herzlich verabschiedet und Lazaro in Pinar del Rio abgesetzt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Vinales zu unserer Casa. Dort fielen wir nach einer Dusche, einem kurzen Gespräch mit den Vermietern und einem Mojito direkt ins Bett und haben wunderbar geschlafen.31.07.2007 – Vinales-Schweinebucht-Cienfuegos
Nach einem ausgiebigen Frühstück bei Sonnenaufgang machten wir uns daran, das Vinales-Tal und die Mogotes zu besichtigen. Nach einem anschließenden unvermeidlichen Fotostop am Aussichtspunkt des Hotel Los Jazmines mit wirklich herrlichem Blick auf das Tal ging unsere Fahrt auf der Autopista 4 zurück nach Havanna um von dort aus auf der Autopista 1 nach Cienfuegos zu gelangen.
In Havanna angekommen drehten wir dann –wie sollte es anders sein- „Lost in Havanna – Teil 2“, allerdings fanden wir dieses Mal wesentlich schneller den richtigen Ausgang und hatten von Havanna bis zur Abfahrt Jagüey Grande eine super nette Mitfahrerin die uns in einem Mix aus Spanisch und Englisch einiges aus dem kubanischen Leben erzählt hat.
Angekommen in Playa Larga fuhren wir zwecks Schnorchel-Stop zur „Cueva de los Peces“ auf halber Strecke nach Playa Girón. Der Abstecher hierher hat sich wirklich gelohnt!
Nach entsprechender Erfrischung und Verschnaufpause ging es über Playa Girón, Yaguaramas, Rodas und Ariza nach Cienfuegos zu unserer nächsten Casa Particular.
Die Besitzer dort waren absolute Volltreffer was Gastfreundschaft und Herzlichkeit angeht und so haben wir unsere Stadtbesichtigung auf den nächsten Morgen verschoben und saßen bei viel Gelächter und kubanischem Rum zusammen bis 1:30Uhr nachts.01.08.2007 - Cienfuegos-Trinidad-Varadero
Nach einem gemütlichen Frühstück und herzlichem Abschied haben wir unsere Stadtbesichtigung nachgeholt und wiederum unzählige Fotos geschossen.
Dank der detaillierten Wegbeschreibung unserer Casa-Vermieter nach Trinidad, kamen wir dort ohne Umweg an. Nach Besichtigung und Fotosession aller vorhandenen Sehenswürdigkeiten fuhren wir weiter zur ehemaligen Iznaga-Plantage von deren Turm wir eine atemberaubende Aussicht über das umliegende Valle de los Ingenios hatten.
Aufgrund des Abstechers zur Iznaga-Plantage mussten wir unseren geplanten Umweg über Santa Clara zum Che-Monument leider streichen und fuhren auf direktem Weg über Trinidad, Cienfuegos, Rodas, Calimete, Colón, Perico, Máximo und Cárdenas nach Varadero zurück. Ankunft im Hotel –zugegeben etwas erschöpft- war gegen 20Uhr.Wer in Kuba Urlaub macht, sollte sich wirklich die Zeit nehmen, um Land und Leute näher kennen zu lernen. Wir haben zu keiner Zeit schlechte Erfahrungen gemacht – im Gegenteil!
Diese 3-tägige Tour war zwar etwas anstrengend aber wunderschön, aufregend und so dermaßen eindrucksvoll, dass es fast unbeschreiblich ist! Wir haben das Leben in Kuba von zwei Seiten gesehen und das hat uns wirklich tief berührt!02.08.2007
Nach erholsamer Nacht und faulem Morgen am Strand hatten wir Japelin (schreibt man den Namen so?) vom Animations-Team beim Mittagessen versprochen, nachmittags am Salsa-Tanzkurs teilzunehmen ... nachdem wir uns mit Ron Collin an der Beachbar etwas Mut angetrunken hatten, war Japelin nicht aufzufinden (nicht dass wir ihn auch ernsthaft gesucht hätten...).
Abends nach der Show kam er dann ganz bedröppelt zu uns und gestand, dass er verschlafen habe ... Glück für uns!
Um 23Uhr ging´s dann mit dem Taxi zur Disco des Hotel International mit aktueller Musik aus den Charts und ausgelassenem Tanz bis 3Uhr nachts.04.08.2007 – Katamaranausflug
Für nähere Einzelheiten schaut euch bitte meinen ausführlichen Reisetipp an, sonst muss ich mich hier wiederholen.Die restlichen Tage unseres Kuba-Urlaubs verbrachten wir nach Besuch des Marktes in Varadero und einem Zigarrenhaus überwiegend am Hotelstrand.
Die letzte Nacht auf Kuba (07./08.08.2007) verbrachten wir in der Disco Meditarraneo in Varadero wo noch einmal so richtig was los war! Das war wirklich sehenswert und ein toller Abschluss eines unvergesslichen Urlaubs auf Kuba!!!In Richtung Flughafen J. G. Gomez ging es dann am 08.08.2007 überpünktlich um 13:40Uhr.
Am Check-In dann die böse Überraschung ... das Gewicht meines Koffers! Ich hatte es trotz verschenken eines Großteils meiner Kleidung sowie Cremes, Duschzeug etc. durch Souvenierkäufe geschafft, stolze 5kg Übergepäck zu produzieren!!!
Leider hatte der kubanische Angestellte kein amüsiertes Grinsen für mich übrig wie sein Kollege in Düsseldorf 2 Wochen zuvor ... er wollte Cash und zwar 10 CUC pro kg Übergepäck ... Hilfe!!! Nachdem es mit der Verständigung nicht so recht klappen wollte, rief ich unseren Reiseleiter hinzu (der glücklicherweise noch vor Ort war) und dieser vereinbarte mit dem Angestellten, dass ich die Hälfte –also 25 CUC- zu zahlen hätte. Auf Frage meinerseits, ob ich auch in EURO zahlen könne, da ich keine CUC mehr besaß, wirkte der Herr hinter dem Schalter dann doch leicht genervt, winkte ab und gab mir somit zu verstehen, dass ich dann eben ohne zu zahlen weitergehen soll ... na also, es geht doch!Unser Flug von Kuba nach Jamaika ging pünktlich, dort hatten wir dann allerdings wegen („...routinemäßiger Wartungsarbeiten die eben etwas länger gedauert haben...“) wieder eine Stunde Verspätung auf dem Weg in die Heimat.
Der Flughafen Düsseldorf empfing uns nach weiteren 9 Stunden und 15 Minuten Flugzeit am 09. August 2007, ca. 12:30Uhr, mit Nebel, strömendem Regen und gefühlten 15°C ... Willkommen in Deutschland!
Ich will sofort zurück nach Kuba!!!PS: Reisetipps zu verschiedenen Orten/Ausflügen mit Bildern und Videos findet ihr in meinem Profil!
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Hola Diana!
Sehr schöner Reisebericht. Das klingt nach einem super-schönen Urlaub! So muss es auch sein. Mit den Panoramabildern von Havanna kann ich dir helfen. Schicke mir mal ne PN mit deiner Emailadresse.
Gruß Belicosos -
wow... wenn ich das lese bekomm ich immer mehr lust auf kuba... nur noch 9 tage dann gehts los .... belicosos gibt es vielleicht ne anschrift von deinem cigarrenladen????? das wäre was für meinen schaz der mag cigarren auch so gerne...
lg julemaus
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Julemaus85 wrote:
wow... wenn ich das lese bekomm ich immer mehr lust auf kuba... nur noch 9 tage dann gehts los .... belicosos gibt es vielleicht ne anschrift von deinem cigarrenladen????? das wäre was für meinen schaz der mag cigarren auch so gerne...lg julemaus
Hola Julemaus!
Zu den nur noch Tagen: Neid!
Cigarrenladen, den in Havanna?

Hostal Conde del Villanueva in der Calle Mercaderes 202.
Durch das Tor, dann gleich rechts die grüne Holztreppe hoch. Nach Reynaldos Selbstgedrehten fragen!
Hier ein Bild vom Hotel.
Gruß Belicosos

