Erfahrung mit den Cops?
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Hattet ihr schon die Gelegenheit gehabt die Cops zu treffen, weil ihr vielleicht zu schnell gefahren seit oder so??
Wenn ja, wie waren die zu euch?? Ich achte immer sehr penibel darauf, dass mein Mann nicht zu schnell fährt. Ich habe richtig schi... davor den Cops zu begegnen.
1x habe ich einen nach den Weg gefragt, der war so naja. Nicht freundlich und nicht unfreundlich, war aber auch in Memphis. -
Hallo Lady Luck,
nach meiner Erfahrung kommt darauf an wo Du den Cop triffst,in einem Touristengebiet wie Florida,LA,San Francisco,Las Vegas,oder in der Pampa wie in Texas.Wichtig niemals widersprechen,schon gar nicht den Provinzfürsten,in den USA wird vom Streifenwagen oder vom Krad gelasert,und nur das Wort des Cops zählt,sie stehen gern auf den Randstreifen und unter Brücken.habe eigendlich wen man sich an die Gesetze hält nur gute Erfahrungen gemacht,wurde sogar von einem Cop in Orlando durch die halbe Stadt gelotst. Wichtig!!!!,wenn Du hinter Dir einen Streifenwagen mit Sirene und rotem Licht hast,anhalten,Nicht aussteigen,Hände unbedingt aufs Lenkrad das der Cop sie sieht,immer den Anweisungen folge leisten,dann gibt es wen du pech hast ein Ticket und die Sache ist erledigt.
Gruß Gabi
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Ich hatte wenige Kontakte zur Polizei, die allerdings von mir ausgingen. Ich bin dabei stets direkt von vorn auf die Cop's zugegangen, nie von hinten. Wenn die Cop's im Auto saßen, habe ich niemals an die Türscheibe geklopft, sondern bin im gewissen Abstand vom Auto stehen geblieben und habe erst zu sprechen begonnen, wenn die Cop's mich direkt angesehen haben. Dabei habe ich jedes Mal festgestellt, dass die Minen der Cop's zunächst sehr abweisend aussahen. Ich habe mir deshalb angewöhnt, als erstes zu sagen, dass ich ein deutscher Tourist bin. Jedes Mal konnte ich feststellen, dass die Minen der Cop's danach etwas freundlicher aussahen.
Ich habe dann meine Frage gestellt und bin bisher immer freundlich, allerdings auch reserviert, behandelt worden.Einmal hätte ich beinah Kontakt zu einem Cop auf einer Interstate gehabt. Ich war etwas eilig ... und -wie üblich- hinter einer Brücke stand das Polizeifahrzeug. Ich hatte irgendwas zwischen 85 und 90 Milen drauf und wusste, jetzt war es geschehen !
Mein Glück war, dass ausgerechnete in diesem Moment ein anderes Fahrzeug hinter mir zum Überholen ansetzte. Und den hat er sich dann geschnappt.
Ich glaube, das wäre für mich nicht gut ausgegangen. Den Rest der Strecke habe ich dann gemütlicher angehen lassen, man soll ja seinen Schutzengel nicht überstrapazieren, smile.
Das ist schon Jahre her und mittlerweile halte ich mich strikt an die vorgegebene Geschwindigkeit, nicht nur wegen der "Knete", sondern auch weil ich glaube, dass es besser ist, nicht unbedingt Kontakt zur der amerikanischen Polizei zu haben. Wie schon oben von Gabi angeführt, hat die amerikanische Polizei immer das Sagen und man hat absolut keine Chance. -
Vor 3 Jahren bin ich mit meinem Bruder- welcher selbst zu der "Gattung" gehört- in SF in eine filmreife Verfolgungsjagd geraten. Ein Auto raste am Embarcadero in eine Straßenbahn- hinter ihm unzählige Streifenwagen...und da er sich für das Ende der Verfolgungsjagd eher ein unpassendes Gebiet aussuchte, sprang der Typ aus dem Auto, blöd wie er war, ins Wasser- vielleicht wollte er ja nach Alcatraz (?)...Auf jeden Fall, waren wir ungewollter Weise mitten im Geschehen. Aber man sah, wie übertrieben , auch bei einem "kleinen Autodiebstahl" reagiert wurde, denn es waren mindestens 12-15 Streifen an der Verfolgung beteiligt, die Polizeiboote auf dem Wasser noch garnicht mitgezählt. Als er dann aus dem Wasser gefischt wurde, sah man auch, dass die "Herrschaften" nicht gerade zimperlich mit ihm umgegangen sind.Mein Bruder sprach dann auch mit einem Cop und da erfuhr er, dass es sich lediglich um einen "kleinen Autodieb" gehandelt hat- bei dem Polizeiaufgebot, konnte man glatt denken, das wäre ein "riesen Fisch" gewesen, welchen sie geangelt haben...
Also, ich persönlich hatte und habe schon immer einen riesen Respekt vor den Cops- von dem Erlebnis mal abgesehen... -
Hi,
der Amerikaner vertraut seinem Officer, Sheriff, Deputy oder Policeman beinahe bedingungslos und, ganz wichtig, respektiert die Uniform und den Polizisten!

Das kennen wir hier überhaupt nicht (mehr). Das dürfte auch der größte Unterschied sein. Es ist einfach so, mal ohne Kommentar.

Sollte man aber unbedingt wissen!!!Da ich sehr häufig in den Staaten war und bin, gab es auch schon Kontakte mit einzelnen Cops.
Zwei Dinge sind ganz wichtig bei eigenen Verkehrssünden.
Erstens: zugeben
Zweitens: entschuldigen
NIE DISKUTIEREN!!!
Dann erwähne ich meine deutsche Herkunft und entschuldige mich erneut für mein schlechtes Englisch.

Somit habe ich gewonnen! Noch nie etwas bezahlt! Immer danach jegliche Hilfe bekommen und freundlichst verabschiedet worden.Ergo: ganz easy!
Aber völlig anders als in Europa.Gruß
Taiger -
Freundlich sein hilft immer. Der Hinweis auf Tourist oder Deutschland ist nicht mehr so der Renner, treffe mich privat in FL immer mit einem Cop, der mal vor Jahren im Nachbarappartment gewohnt hatte. Den Cops wird großen Respekt entgegengebracht, größer als bei uns, haben aber auch eine wesentlich größere Machtbefugnis und wenn die schiessen, haben sie immer Recht.
Auf den Highways ist es immer gut, sich dem Verkehrsfluss anzuschließen, der i.d.R. eh bis zu 20 Milen schneler ist, als die Schilder es erlauben. Wer das aber noch toppen will, der sollte einen guten Radarwarner haben, oder sich auf einen Tag Im ********* einstellen, da nützt auch nicht Tourist und Deutscher, höchsten Veteran aus Afganistan oder Irak
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Wir fahren höchstens 10mph schneller. Mehr erlaube ich nicht!!!

Ich habe einen riesen Respekt vor den amerikanischen Cops. Ich möchte jeden Kontakt mit denen meiden.
Ist euch sonst mal was negatives/blödes in den USA passiert?Ich war mal vor ´zig Jahren in Washington mit meinen damaligen Kollegen. Wir sind standby geflogen und wollten nur etwas shoppen und sight seeing machen. Gleich am 2 Tag waren wir shoppen. Mein Kollege hatte seine Kreditkarte in DE vergessen. Als wir unseren Wagen in Georgetown abgestellt haben, wurde er abgeschleppt!
Bei so vielen Schildern haben wir das Parkverbot einfach nicht gesehen. Wir mußten durch halb Washington zu so einer Stelle wo man das Abschleppen usw. zahlen muß. Die haben leider meine Kreditkarte ohne meinen Reisepass nicht akzeptiert. Ich hatte den Perso und den Führerschein dabei, der Rest war im Kofferraum. Da ging gar nichts mehr. Keine Reden, kein wütend sein, rein gar nichts!!
Also haben wir unser ganzes Bargeld zusammen gekratzt und durften dann unseren Wagen am ANDEREN ENDE der Stadt abholen. Am nächsten Tag sind wir dann wieder nach DE geflogen. Mein Kollege hatte kein Bargeld und keine Kreditkarte mehr und ich kannte den PIN meiner Kreditkarte nicht. Damals ging das mit der EC Karte noch nicht.
Jetzt parken wir immer im Parkhaus, auch wenn es mal 20$ kostet!
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Bislang nur gute.
Einmal habe ich z.B. für die Polizei in Florida gedolmetscht, als Bekannten, die nur sehr wenig Englisch konnten, Reiseschecks aus dem Hotelsafe gestohlen worden waren. Das Aufgeben der Anzeige fand ich sehr interessant, die Bestohlenen konnten z.B. Einfluß darauf nehmen, wie schwer der Täter bestraft werden soll. Bei 3 Straftaten drohen in Florida - wohl ähnlich wie in Kalifornien - bereits ganz drastische Strafen (langjährige Haft), auch wenn die Einzelstraftat eher gering ist. Ob der Diebstahl also zu diesen 3 Straftaten hinzugerechnet werden soll oder nicht konnte von meinen Bekannten bestimmt werden.
In Utah sind wir mal in eine allgemeine Fahrzeug- bzw. Führerscheinkontrolle hineingekommen. Der Polizist war sehr nett, erkannte sofort den deutschen Führerschein und wünschte uns dann noch eine schöne Weiterreise. Den Grund der Kontrolle (alle Fahrzeuge wurden angehalten und kontrolliert) haben wir nicht erfahren.
In New York habe ich mal einen Polizisten kennengelernt, der gerade bei Starbucks seine Mittagspause machte. Er war sehr nett und bot sich dann sogar als Stadtführer an seinem freien Tag an - was leider nicht mehr möglich war, da ich vorher schon wieder abreiste.
Ebenfalls in Florida habe ich mal mehrere Stunden in einem Gericht als Zuschauer zugebracht, was ich Interessierten nur empfehlen kann. Soweit ich mich erinnere, waren sämtliche Prozesse öffentlich, es ist dann Zufall, welche man erlebt, bei meinem Besuch waren es durchweg nur Drogenprozesse, diese Delikte sind offenbar wirklich häufig.
Mitte der 90er Jahre habe ich erfahren, daß jeder Interessierte in Kalifornien auch nach Voranmeldung in einem Streifenwagen mitfahren kann (auch Nichtamerikaner). Etwas seltsam fand ich dies zwar, die Person, die das erzählte, war aber durchaus glaubwürdig, gemacht habe ich das allerdings nie. Keine Ahnung, ob das immer noch so ist oder vielleicht auch nur in einer speziellen Gegend in Kalifornien. -
Hey,
ich kann da zwei Stories zufügen...

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Mein Cousin hat mich zum Flughafen gefahren und er hatte damals einen Riss in der Frontscheibe und hinten kein Nummernschild (das hatte er mir geschenkt). Deswegen hat die Polizei uns angehalten. Hinzu kam, daß die an dem Tag bei jedem Auto das sie anhielten eine Drogenüberprüfung gemacht haben. Also wir raus aus dem Auto und Hund rein ins Auto. Mein Cousin und ich wir rauchen kein Haschisch, aber sein Kumpel hatte am Abend vorher in dem Auto einen Joint geraucht und ihr könnt euch ja sicherlich vorstellen wie gut das dem Hund gefallen hat.
Da hatten wir den Salat... Wir mußten dann hinten in den Polizeiwagen und warten, bis die alles durchsucht hatten. Ich hab dann zwischendurch mal erwähnt, daß mein Flug in ca. 3h geht und wir ja noch 1h zum Flughafen brauchen... Er war zwar sehr nett, aber unsere Rechte hat er uns dann trotzdem erstmal vorgelesen. Ich hab mich schon die Nacht im ********* gesehen, als der Cop dann mit einem Lächeln auf den Lippen sagte: "Ihr habt Glück gehabt. Wir haben nichts gefunden und einen guten Flug nach Deutschland dann."
Puh, da viel uns wirklich ein Stein vom Herzen. Mein Cousin mußte sich dann nur noch eine Woche später bei der Polizei mit neuer Frontscheibe und neuem Nummernschild melden. (Ich durfte es nämlich trotzdem behalten). -
Als mein Mann, ein paar Freunde und ich zusammen in Wyoming waren, ist mein Mann auch angehalten worden wegen zu schnellem Fahren. Er hatte 80 mph drauf in einer 60 mph Zone. Alle saßen ganz steif im Auto und hatten Angst sich zu bewegen. Der Polizist war aber total nett. Als er ans Auto kam hab ich ihm erzählt, daß niemand anderes im Auto englisch könnte, ich also alles übersetzen würde. Nachdem er dann in den Papieren gesehen hatte, daß mein Mann Deutscher ist, hat er dann eine Verwarnung geschrieben und uns einen schönen Tag gewünscht. Wir mußten zum Glück keinen Cent bezahlen.
Fazit - aufregend und einschüchternd, aber nett und freundlich.
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na aber nur 1 nummernschild haben doch die meisten dort?!
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Ja, ja, das ist wohl wahr.
Aber hinten mußt Du es haben, vorne brauchste keins, ist keine Pflicht

Viele ehemalige GI`s haben dann vorn entweder S - EX 0815 oder
WI - X 4711 drauf...
Taiger
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aso.. ja wusste nicht mehr wo... nur noch dass die meisten 1 haben und nicht zwei
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Hallo,
wir hatten das Vergnügen im Mai 2X
Einmal 20 Meilen zu schnell, das andere Mal ohne blinken überholt und die weiße Linie überfahren.
Die waren beide Mal sehr freundlich und als sie hörten dass wir Touris sind haben sie es mit einer kostenfreien Verwahrnung gut sein lassen.lg Reisefan 07
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Bisher haben auch wir nur positive Erfahrungen mit den US-Cops gemacht.
Bestes Beispiel: In Arizona ca 20 mph zu schnell und aus einem entgegenkommenden Fahrzeug gelasert worden. Der Cop war aber sehr freundlich und nachdem unsere Herkunft geklärt war, beließ er es bei einer kostenfreien Verwarnung. Es folgte ein entspanntes Gespräch über deutsche Autobahnen und limitfreies Autofahren... Er gab uns sogar den Tip, das diese Verwarnung nur für Arizona gilt und man in anderen Staaten nicht als Wiederholungstäter gilt. -
Ich hatte nur eine Erfahrung und die war sehr positiv:
an einer großen Kreuzung in Sacramento, bog ich an einer Ampel links ab. Es handelte sich um eine vierspurige strasse. Durch die dunkelheit, ablenkung von meinem beifahrer und unbekannte umgebung, bog ich glatt in eine der zwei gegenverkehrspuren ab, als so zusagen zu früh nach links abgebogen. Eines der ersten fahrzeuge, die mir entgegen kamen war ein polizeiauto. Noch beim abbiegen habe ich bereits verstanden was ich falsch gemacht habe, deshalb bog sofort nochmals nach links und blieb an einem restaurante stehen. Parallel dazu schaltete der cop sein blaulicht an und forderte mich auf anzuhalten was ich ja auch sofort gemacht habe. Zu meinem unglück hatte ich überhaupt keine papiere mit. Der cop forderte mich natürlich auf ihn diese zu zeigen. Ich entschuldigte mich so gut ich konnte für mein englisch und mein fehlverhalten und erklärte ihm das ich ein touri aus deutschland bin und alle papiere bei meinen gastgebern vergessen hatte. Der cop bat mich wenigsten etwas zu zeigen das dies bestätigen konnte. Ich suchte das auto ab un fand lediglich ein schreiben von ADAC, über den ich das auto gemietet hatte, in dem stand wann und wo ich das auto abholen und abgeben soll. Der cop war damit zufrieden und ließ mich ohne irgendwelche strafe oder sonstiges davon fahren.