Hat Bulgarien ein unlösbares Serviceproblem?
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Wieder und wieder lese ich, dass sich Urlauber über „Aushilfspersonal“ beschweren. Nun geht ja in den Seebädern in Bulgarien die Saison bekanntlich von Juni bis September, also insgesamt nur vier Monate. Ja, einige sind auch schon im Mai oder erst im Oktober da. Aber die meisten Gäste halten sich dort in dem genannten Zeitraum auf. Und in diesem wird eigentlich auch nur viel Personal benötigt.
Welche Fachkraft wünscht aber eine Anstellung für nur vier Monate? Es muss schließlich der Lebensunterhalt für ein ganzes Jahr bestritten werden. Deswegen, so scheint mir, werden viele Aushilfskräfte (Schüler, Studenten) eingestellt.
Wie seht ihr das?
Viele Grüße
Manfred
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sehr viel aushilfspersonal sind studenten die bis zum 15.sept. ferien haben.
das fachpersonal wechselt zum saisonschluss in den bulg. wintersportorten oder ins ausland zb. oestereich.
durch das arbeiten zb. in bansko und sonnestrand kommt man ueber 7 monate arbeit und bekommt dadurch arbeitslosengeld (ca 100 lev/mon.) -
An den Verkaufsständen für Eis, Klamotten, CD's oder solchen Sachen werden mit Vorliebe Schüler eingesetzt. Finde nichts verwerfliches daran, daß sich die "Kinder" in den Ferien was dazuverdienen. Rezeptionspersonal wird auch vielfach aus Studentinnen rekrutiert, was auch keine schlechte Lösung ist. Auch Lehrerinnen habe ich schon als Rezeptionistinnen angetroffen. Während der Sommerferien wollen die auch was dazuverdienen. Bei der Vielzahl der Urlaubsgäste an der Schwarzmeerküste kann eben nicht nur "Fachpersonal" eingesetzt werden. Ein Serviceproblem sehe ich so eigentlich nicht, im Gegenteil. Das die Geschäfte während der Saison 24 Stunden nonstop offen haben, ist doch sehr urlauberfreundlich, oder nicht?

Ansonsten wird es wohl so sein daß die Fachkräfte im Sommer am Meer und im Winter im Gebirge arbeiten. -
Ist das wirklich so, dass alle, oder jedenfalls die meisten Fachkräfte in den Wintersportorten auch Arbeit finden? Es gibt doch in Bulgarien viele Städte und Orte, in denen ebenfalls gelernte Kräfte benötigt und ganzjährig beschäftigt werden. Gibt so eine Fachkraft wirklich den Ganzjahresjob für vier Monate z.B. Goldstrand auf?
Ich sehe auch keinen Servicemangel, aber viele Urlauber scheinen das so zu empfinden.
Viele Grüße
Manfred
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Servicemangel? Das Problem besteht im deutschen Urlauber. Ihm kann man es nun mal nicht recht machen.

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Zu wenige Fachkräfte für den Tourismus
hier gucken:
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chmie wrote:
Zu wenige Fachkräfte für den Tourismushier gucken:
Danke für den Link! Bessere Bezahlung bedeutet natürlich auch höhere Preise. Aber es sei ihnen gegönnt!
Viele Grüße
nfred
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Hallo und moment mal, wo geht die Frage hin?
Zum Personal, was ungeschult Billigjobs macht (Schüler?)
oder geschultes Personal was gute Jobs macht, aber unterbezahlt?
Oder zum ungeschulten gut Bezahlten, weil willigen?
Oder gar zum Guten, aber wieder schlechtbezahltem, weil zu alt?
:?Hier darf jeder Smilie zur Wirkung kommen!
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Mensch Manfred und Jügen,
merkt Ihr nicht, wie sich alles verändert hat?
Es ist nicht mehr "das BG" wie "Früher"!
Es ist - und nimmt noch zu - ein Abzocker und Verarscher-Gebiet geworden!Lest doch das hier im Forum mal alles durch!
Ist ja noch schlimmer, wie wir es voriges Jahr kennengelernt haben (mit Staunen) -
Alle waren nur unfreundlich und voll auf ******* raus.
Wie ne neu errungene Gier. So Kenn und kannte ich BG nicht!Solch große Scheuklappen gibt es net, um das nich zu erkennen!
Jürgen hat mehr Erfahrung als ich - am GS.
Er wird mit Sicherheit bemerkt haben,
wie der Umgang mit Touris trotz Trinkgeld abläuft.
Nur warum?
Wenn Ihr mal etwas im Thread Atrium "Neu" gelesen habt - ja hallo!
Wer bucht denn 4,5* und wird angemotzt, weil es durch die Decke pisst!
Das kann doch net angehn, das dann da nur ein Bengel von 18-20 Jahren steht und der Masse unverschämte Antworten gibt, weil unfähig usw.Ich mein: Wenn ich mir das Pliska oder im SB das Balaton aussuch, halt ich die Fress und genieß die Sonne

Buch ich aber für richtig Totto ne 4-5* Bleibe, will ich zumindest abends mei Bett trocken habe und net da als Ersatz noch ne doofe Bemerkung vom Personal bekommen!Ist meine Meinung.
Solch ein Beschiss, der zur Zeit überall in BG läuft, ist Hammerhart!Da werden Leute bis zum Abflugtag beruhigt, das ihre Hotels fertig werden und bekommen Sekunden vor Abflug Bescheid, das die Hütte net fertig wird. Werden dann evtl. inne Pampa hingekarrt, wo rein gar nichts fertig ist und dazu noch "Oede" das Wort des Tages bildet!
Wenn dann noch das Restliche verbaut, sprich Murks ist ...
Stellt Euch vor, Ihr sitze auff'm Klo und es tropft von der Decke runter.
Da wird doch jedem anders!
Und es tropft weiter im Bad, im Zimmer, im Restaurant usw.
Das kann es doch net sein, oder? :?Summa Sumari:
Ich / Wir haben weder unfreundliche Leute im Hotel, noch da Draussen kennengelernt. Im Gegenteil!!!
Ich / Wir / Ihr wissen aber auch wo wir was buchen, was gut ist!Der große Teil weis des aber net.
Der wird beschissen, vom RV und Hotelier und Personal.Und nu zu deiner wirklichen Frage JA FREILICH!!!! Mach ich:
"Welche Fachkraft wünscht aber eine Anstellung für nur vier Monate?"
Welche Fachkraft
Wo, ist für was, da eine Fachkraft?
Kenn i net. Hab i no net wo gesehen! Was meinst du?Also reine "Fachkräfte" im Sinne unseres Verstehens, egal welcher Richtung? - Hab ich noch net gesehen! Echt - net nie!

Isvenete - "freundliches" Bodenpersonal" kenn ich unzählig -
Das hat aber nichts mit der absolut überallherrschenden Unfreundlichkeit (zumindest im Jahr 06) zu tun!
Was diese Jahr kommt??? Ich schmunzel schon jetzt!
Denn ich erfreue mich dessen auf Material - (for my HP)Ich gehöre nicht zu den "Besessenen", ich bin nur dem "Virus verfallen.
Dem Virus "Schönem Bulgarien" - und das können weder gute, noch schlechte Bewertungen radieren! -
Hallo!

Ich finde es trifft beides zu.
Früher war es nötig Deutsch sprechen zu können um z. B. am Sonnenstrand überhaupt arbeiten zu dürfen. In den Restaurants gab es einen Chef des Saales der für Ordnung sorgte, was die Sache für die Touristen einfacher machte. Aber das ist schon lange her und es sich viel geändert. Die Älteren finden am Sonnenstrand keinen Job mehr und werden z. B. Taxifahrer oder bleiben in den Städten. Also müssen die jüngeren her.
Dazu kommt die lange Arbeitszeit für einen wie ich finde Hungerlohn.
Wenn dann noch so ein stänkender Tourist kommt, der nur so mit seinen Lewa um sich fuchelt, kann ich schlechte Laune durchaus verstehen.
Ich finde mit einem Lächeln kann man sowieso viel klären und "Bitte" und Danke" versteht wohl auch jeder!
Das heisst aber nicht, dass ich für gut finde, wenn ich merke, dass sie auf Bulgarisch abfällig über jemanden sprechen oder ihn belächeln.
Auch finde ich die ******* in manchen Geschäften nicht in Ordnung.
Wenn ich irgendwo nicht gut behandelt werde, beschwere ich mich oder ich geh einfach nicht mehr hin. Es gibt genug Möglichkeiten am Sonnenstrand.
Das ist meine Meinung!LG

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slanse wrote:
Hystimmt so nicht ganz, Servicekräfte die z.B. in Varna oder einer anderen Küstenstadt/Dorf wohnen dürfen nicht in Wintersportorten arbeite, nur die weiter weg wohnen, z. B: in Dobritsch oder so.
Gruß Slanse
das mag stimmen, aber die meisten die am goldstrand arbeiten kommen aus ganz bulgarien. im winter wohnen in varna ca. 350000 leute und im sommer sind es ca. 550000.
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Wo meine Frage hinzielt:
Die Saison in den Seebädern dauert doch nur vier Monate. Während dieser Zeit läuft aber der normale Betrieb im übrigen Land weiter, in den Gaststätten und Hotels und so. Personal, das dort beschäftigt ist, wird kaum für vier Monate einen Jahresjob aufgeben - so meine Vermutung. Also müssen sie in den Seebädern auf Aushilfskräfte zurückgreifen.
Ein weiterer Grund ist die miese Bezahlung, lies mal chmies Link, wirkliche Fachkräfte versuchen, in der EU mehr zu verdienen.
Schte se vidim skoro!
Viele Grüße
Manfred
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Nun – ich denke, dass die Minderheit, die irgendwo in diesem Metier einen Volljob hat, diesen nicht aufgibt, um für ein paar Stotinkis mehr, wenn überhaupt, diesen Stress an der Küste zu machen.
Das gibt aber den Leuten, die nun mal diesen Job machen, nicht das Recht,
ihre Gäste als Strafgefangene zu behandeln!Auf Aushilfskräfte müssten die nicht zurückgreifen,
wenn die Leute ordentlich bezahlt und auch ausgebildet würden.
Wenn man sich die Schlitten der Bosse anschaut, weiß man,
dass das Moos vorhanden ist. Nur halt ungerecht verteilt!Anders herum: Wenn nur 10% der Gäste soviel Trinkgeld gibt wie wir,
ist der Lohn dort Nebensache. Da möchte man aber auch dann als Gast behandelt werden.
Und genau das wird (neuerdings) nicht mehr dort praktiziert.Nachtrag:
Gerade weil wir die Gastfreundschaft und das eigentlich positive Verhalten der Bulgaren kennen
kommen wir ja seit 20 Jahren dahin. Seit ca. 3 Jahren gibt es aber diese Eigenschaft dort kaum noch.
Warum – entzieht sich meiner Kenntnis! :? -
Wir müssen uns langsam damit abfinden, daß es unser schönes BG, so wie wir es früher kannten, mit günstigen Nebenkosten etc. so nicht mehr gibt.
Ich war dieses Jahr für eine Woche in Palanga. ( Litauische Ostseeküste )Dort hat man sich in den Restaurants wieder was Neues einfallen lassen, um schnell ans große Geld zu kommen. Nicht nur, daß die Preise wieder gestiegen sind, hat man jetzt in manchen Restaurants 5% Bedienungsgeld eingeführt und außerdem pro Gast einen Musikaufschlag, falls da gerade irgend eine Zweimanncombo am Keyboard rumklimpert. Wer dann noch Trinkgeld gibt, der ist entweder besoffen oder dem ist nicht mehr zu helfen.
Ansonsten so ähnlich wie in BG. In den Ständen sitzen Schüler und die Geschäfte in Strandnähe haben nonstop offen. Und der Chef kommt im schicken Flitzer.
Nur das Wetter war Sch****.
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Schade, dass es hier nicht mehr Smilies gibt :?
Hätte dir gerne den "Daumen hoch" gezeigt usw.
Grins....
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@Freundin
Um welches Hotel handelt es sich denn? -
Ist auch mein Favorit.

Die Lage ist einfach der Hammer. -
hallöchen
also unseren diesjährigen Bulli Urlaub haben wir auch schon hinter uns. Ich finde es nicht schlimm wenn ungelerntes Personal (Saisonkräfte) mich bedienen. Wir haben nicht wirklich schlechte Erfahrung gemacht dieses Jahr. Klar es ändert sich alles auch in Bulli aber wir hatten dieses Jahr einen Rundum schönen Urlaub.
Viele der Saisonkräfte waren da die auch letztes Jahr da waren.
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Einen meiner Meinung nach sehr lesenswerten Artikel zum Thema Tourismus in Bulgarien findet ihr >hier<
Viele Grüße
Manfred