Urlaub mit Video-Kamera - ist dass für Euch Stress ?
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Hallo Freunde,
erstmals, seitdem wir eine Videokamera (oder Camcorder genannt
) unser Eigen nennen (die Erste 1991 angeschafft), haben wir sie bei unserem diesjährigen Kreta-Urlaub zu Hause gelassen.
Und gerade dort hätte es unzählig schöne Motive und Momente gegeben!Aber ich sage ganz ehrlich - es war schön ohne !!
Ich habe mich viel stärker auf`s Fotografieren konzentriert (was ich sonst immer meiner Frau überlassen hatte
).
Wunderbare Aufnahmen sind entstanden.Mit Camcorder war das sonst immer so, dass ich an jedem möglichen Motiv halt gemacht habe und es festgehalten habe.
Manchmal war es so, dass ich die meiste Zeit in den Sucher geschaut habe, also meinen Urlaubsort nur noch per Sucher wahrgenommen habe - natürlich extrem formuliert jetzt
.Könnte mir vorstellen, dass ich zukünftig immer auf den Camcorder verzichten werde!
Klar, früher wo`s Kind dabei war, war das ein anderes Thema - alles drehte sich da um ihn, man sah ihn auf unseren vielen Videos richtig "wachsen".
Aber heute, wo wir nur noch zu zweit fahren ??Was sind Eure Erfahrungen zu diesem Thema?
mit Gruss
Erwin -
Als wir uns eine Kamera vor 12 Jahren angeschafft haben war das der große Trend alles mußte gefilmt werden. Das letzte mal hatten wir die Kamera im Urlaub auf unserer Hochzeitsreise vor 7 Jahren in Sri Lanka dabei .Zwei Jahre später kam unsere Tochter zur Welt da haben wir das erste Babyjahr gefilmt und seitdem leigt sie im Schrank und verstaubt.
Ich nehm auf lieber die Kamera mit und mach Bilder die ist handlicher und man braucht einfach nicht soviel rumschleppen!
Wenn wir eine weitere Reise machen würden und es sich lohnt dann kommt sie vielleicht mal wieder aus dem Schrank!

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Holzmichel wrote:
Hallo Freunde,erstmals, seitdem wir eine Videokamera (oder Camcorder genannt
) unser Eigen nennen (die Erste 1991 angeschafft), haben wir sie bei unserem diesjährigen Kreta-Urlaub zu Hause gelassen.
Und gerade dort hätte es unzählig schöne Motive und Momente gegeben!hi holzmichel,

deine erfahrungen sind auch exakt meine, nach über 9 Jahren und 3 camcorder, tat es auch mir mal gut, die "urlaubswelt"! mal live und in farbe zu betrachten. zuerst svhs dann hi8 und dann dv
+~~~~~Aber ich sage ganz ehrlich - es war schön ohne !!
Ich habe mich viel stärker auf`s Fotografieren konzentriert (was ich sonst immer meiner Frau überlassen hatte
).
Wunderbare Aufnahmen sind entstanden.bei uns war es exakt umgekehrt, mein mann fotografierte , ich filmte. inzwischen hat sich bei uns mehr als genug filmmaterial angesammelt, als man ansehen möchte...im nachhinein......:-) mein mann saß nach unseren urlauben oft wochenlang am pc und schnitt und schnitt, musik raussuchen...trailer machen...es war eine "heidenarbeit"! bis man zum schluss aber wirklich nichts mehr sehen mochte und konnte. es hat sich gelohnt, es sind tolle sachen dabei entstanden. als erinnerung unbezahlbar, vor allem , wenn man ziele hatte, die nach ein paar jahren so nicht mehr gefilmt werden können und dürfen, z.b. viele grabausstattungen in ägypten im tal der könige und- innen, der beamten usw. wir hatten damals gute fürsprecher, die uns "machen" liessen, oder sogar mit hilfe einer leuchte oder der grabwächter hielt uns seine alu-bespannte pappe in die sonne, damit wir ein wenig licht hatten..unvergessene szenen, es machte einfach spaß. heute darf man in diese areale nicht mehr die fototasche betreten. Mit Camcorder war das sonst immer so, dass ich an jedem möglichen Motiv halt gemacht habe und es festgehalten habe. Manchmal war es so, dass ich die meiste Zeit in den Sucher geschaut habe, also meinen Urlaubsort nur noch per Sucher wahrgenommen habe - natürlich extrem formuliert jetzt ;) .
genauso habe ich auch immer gesagt, der ganze urlaub war durch den sucher, eins fiel mir aber dann zu hause dann auf, ich wusste dann viel genauer wann wir wo waren.Könnte mir vorstellen, dass ich zukünftig immer auf den Camcorder verzichten werde!...es geht mir auch so, abgesehen davon, meiner ist eigentlich hinüber, zum schluß machte er an wann er wollte oder nicht mehr aus und man sah dann die füße, minutenlang....lol
ich habe im moment auch nicht mehr vor, mir einen neuen camcorder zu kaufen, unsere ziele haben sich mehr oder weniger auch eingependelt, wir fliegen öfter an den gleichen ort /land...inzwischen wird aber um so mehr fotografiert, auch eine schöne sache, vor allem für mich.
ich muß mich nun nicht mehr darum kümmern, ob die accu´s geladen sind/waren, filmkassetten genügend vorhanden sind. die gemachten zig-hundert fotos schaue ich mir dann gerne, wenn bearbeitet, nach dem urlaub auf dem pc an, da liegt dann musik drunter und das ganze ist kurzweilig anzuschauen.
bin gespannt ob nich wer zu diesem thema gedanken hat.
auf unserer Hp sind ja einige sachen zu sehen, natürlich vor allem bilder aus den verschiedenen ländern, die letzten urlaube sind noch nicht einmal fertig bzw. auf die Hp gespielt....gg
Was sind Eure Erfahrungen zu diesem Thema?
mit Gruss
Erwinlieber gruß
renate < balimoon> -
Ich finde Camcorder eine schöne Sache,nur das rumschleppen,das nervt...

Kann mir da eigentlich jemand einen Tip geben,wie man möglichst wenig wackele?Mit dem Ellebogen in der Luft,wird der Arm lahm.Stütze ich den Arm am Körper ab,gehts mit der Atmung auch hoch und runter .. :?
Und Stativ ist auch blöd,wenn man was interessantes sieht und das aufgebaut hat,ist das "interessante" längst weg.Ganz geschweige vom rumtragen des Statives... -
Ich besitze keinen Camcorder, und ich werde mir auch keinen anschaffen. Ich bin eine leidenschaftliche Liebhaberin der klassischen Fotos.
Diese filmerei finde ich irgendwie blöd und langweilig.
Ab und zu mache ich mit meiner Digitalkamera ein paar kleine kurze Filmchen.
Die schaue ich mir nach dem Urlaub einmal kurz an, und dannach verstauben sie bei mir auf der Festplatte.
So'n Ding lohnt sich also für mich überhaupt nicht.LG Jingle
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Hallo,
wir haben uns letztes Jahr einen Camcorder angeschafft, aber wir haben ihn bisdher auf unseren Kurztrips nie mit gehabt. Bzw. einmal hatten wir ihn sogar mit, haben ihn ndann aber im Safe ganz vergessen...
:?
Nach Mallorca im Oktober werde ich den Camcorder auf jeden Fall mitnehmen. Aber ich denke auch nur auf Ausflüge wo man mit dem Auto unterwegs ist. Am Strand wäre mir das eine zu heikle Angelegenheit und by walk irgendwie auch. Ist zwar total klein, leicht und supi, aber immer noch eine andere Kategorie als die Digicam...
Ich bin gespannt wie der erste Urlaub mit dem Camcorder wird.Schwiegereltern filmen immer wie wild auf Reisen und wir müssen uns dann stundenlang das Laienhafte Filmmaterial gut verwackelt und stundenlang aus dem Bus raus das selbe gefilmt anschauen... Hinzu muss ich sagen, dass bei ihnen ein Urlaubsvideo schon mal zwei Stunden lang sein kann, bei mir reicht meist ein kurzer View und eine 180°C Drehung...
LG
Soluna -
Der Titel dieses Threads läßt mich schmunzeln, macht mich aber auch nachdenklich.
Stress (engl.: Druck, Anspannung; lat.: stringere: anspannen) bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physiologische Reaktionen bei Tieren und Menschen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung. (Wikipedia).Wenn das Mitnehmen einer Camera oder eines Camcorders Stress erzeugt, dann ist er aber sehr hausgemacht. Heißt das für manche Urlauber: ich habe das Ding gekauft, ich habe es dabei, jetzt muß es sich aber amortisieren? das klingt mal wieder so wunderschön deutsch
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Ich nehme immer meine Kamera und den Camcorder mit in den Urlaub. Wenn ich Lust habe, schnappe ich mir eines von den Teilen oder beide und gehe auf Tour, hobbymäßig. Genauso, wie ich an den Strand gehe oder mit dem leihwagen herumkutschiere: auch das tue ich nur dann, wenn mir danach ist. Es kommt auch vor, daß ich zwei Stunden mit der Kamera spazieren gehe und gar nichts aufnehme, weil mir kein Motiv über den Weg gelaufen ist.
Ich denke, man fährt in den Urlaub, um den Stress zu Hause zu lassen. Wer Kameras als Stress empfindet, sollte das mit den Teilen ebenso tun.@Woodstöckchen: Es gibt kleine Taschenstative, die kann man auch an der Kamera lassen, man spreizt nur die Stativbeine und schon ist man im Geschäft. Es gibt auch Kameras mit Bildstabilisator.
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Hallo,
ich habe von je her in allen Urlauben eine Cam mitgeschleppt. Früher war es eine Hi8, seit einigen Jahren ist eine Digi-Cam. Mir macht das Herumschleppen der Cam nichts aus, wobei ich allerdings auch schon mal auf das Filmen verzichte.
Wir waren z.B. in diesem Jahr 2 Wochen in Florida und anschließend eine Woche in Washington DC. In Florida waren wir schon einige Male, so dass ich in diesem Jahr dort nicht gefilmt habe, weil wir schon einige Filme aus Florida haben.
In Washington waren wir zum ersten Mal, also habe ich die Cam ausgepackt und fleißig gefilmt.Meine besten Filme entstehen, wenn ich alleine unterwegs bin. Dann nehme ich mir die Ruhe und die Zeit, genau zu überlegen, was ich von welcher Stelle aus filme. Wenn ich mit meiner Frau unterwegs bin, sind die Filme leider nicht so gut, weil meine Frau mich "zieht".
Tja, scheint so, als müsste ich mal überlegen, was ich künftig mitnehme: Frau oder Cam .... (smile)Gruß, hardy
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..., auf unseren Reisen hatte mein Sohn die Camcorder und ich den Fotoapparat. In Zukunft werde ich wohl meist allein unterwegs sein - aber nur mit Fotoapparat-. Ich liebe nämlich das gute, alte Fotoalbum

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Woodstöckchen wrote:
Kann mir da eigentlich jemand einen Tip geben,wie man möglichst wenig wackele?Mit dem Ellebogen in der Luft,wird der Arm lahm.Stütze ich den Arm am Körper ab,gehts mit der Atmung auch hoch und runter .. :?Ja, gleich zwei Tipps.
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"size matters". Je größer und schwerer der Camcorder, desto weniger wackelt man.
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Aus der "Leibesmitte" heraus filmen. Hab grad nach einer besseren Formulierung gesucht, leider erfolglos.
Camcorder in beiden Händen vor dem Körper halten, Arme locker nach unten hängen lassen. Mit dem Klappmonitor hat man trotzdem eine gute Übersicht, über den Bildausschnitt.
@Hardy: Du schriebst: "Die besten Filme entstehen, wenn ich alleine unterwegs bin!" Das ist bei mir genauso. Gilt auch für's fotografieren. Bin vor 2 Jahren alleine mitten in der Nacht 1 Stunde im Regen am Piccadilly Circus in London gestanden und hab Langzeitbelichtungen gemacht. Welche Partnerin würde da mitmachen? Und ich würde mich immer gehetzt fühlen. Ist ihr langweilig? Kalt? Mach schnell, chriwi!
@Holzmichel: Geht mir genau so. Wenn ich die Kamera dabei hab, dann leidet die Qualität der Fotos. Ordentlich filmen, also so, dass man dann genug "Material" für einen vernünftigen Film hat, braucht einfach sehr viel Zeit. Gutes Fotografieren aber auch. Um meine eigenen Qualitätsansprüche zu erfüllen, kann ich einfach nicht beides machen.
Ich hab den Camcorder bei den letzten Reisen zu Hause gelassen. Ich will ja nicht, dass es mir so geht:
"Wie war Dein Urlaub?"
"Weiß nicht! Ich hab den Film noch nicht gesehen!"
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Peterkengel wrote:
Der Titel dieses Threads läßt mich schmunzeln, macht mich aber auch nachdenklich.Hallo Peter,
vielleicht habe ich mich sogar im Thread-Titel falsch ausgedrückt.
Hätte besser schreiben sollen : " ........ - ist das eine Belastung für Euch"?Aber ich glaube, Ihr wisst, was sagen/fragen wollte.
Interessante Meinungen.
Übrigens werde ich dabei jetzt wieder dran erinnert, dass ich hinter mir im Schrank noch recht viele, volle und teils noch unbearbeitete VHS-Kassetten mit unseren ersten Aufnahmen habe (z.B. Fuerte 1992), diese jedoch immer noch nicht digitalisiert habe.
Und schon kommt wieder das leidige Thema "Zeit"Was kostet sowas eigentlich, wenn ich es "fremd" bearbeiten lasse ?
Denn ich wäre schon sehr traurig, wenn ich später mal unseren Enkel nicht mehr zeigen könnte, wie ihr Papa als 12-jähriger Junge am Tisch in der Bar Cofete sass!!

Erwin
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Soluna81 wrote:
Schwiegereltern filmen immer wie wild auf Reisen und wir müssen uns dann stundenlang das Laienhafte Filmmaterial gut verwackelt und stundenlang aus dem Bus raus das selbe gefilmt anschauen... Hinzu muss ich sagen, dass bei ihnen ein Urlaubsvideo schon mal zwei Stunden lang sein kann, bei mir reicht meist ein kurzer View und eine 180°C Drehung...LG
SolunaDas ist dann Stress für die Betrachter.
Viele besitzen Videokamera/Camcorder, weil mans eben hat, und verstehen nicht die Bohne vom Filmen. Das Wichtige mit der Kamera einfangen, Kommentare dazu sprechen (davor haben viele Hemmungen), überhaupt Ahnung vom Filmen zu haben, und Spaß daran haben, sich Mühe geben, den hinterher zu Film bearbeiten gehört zusammen. Sonst ist es für andere keine Freude, sondern eine Qual, den Film anzuschauen. -
Kommt es nicht letzendlich darauf hinaus, dass diejenigen, die sich dieses Filmprodukt nachher auschauen müssen - weil es doch dort sooooo schön war - dieses oftmals mit Grausen ertragen?
Ein Schwenk um 180 Grad in 5 - 10 Sekunden! Da wird einem schwindelig im Kopf.
Starkes zoomen innerhalb 1- 2 Sekunden! Da macht bei den meisten Betrachtern das Gefühl für das Gesehene nicht mehr mit.
Und dann die Wackelei! - Da setzt schon manchmal die Koordinatition Auge - Gehirn aus.
Viel zu kurze Szenen ohne Überblendung.
Das sind so in groben Zügen die häufigsten Fehler die gemacht werden.
Für denjenigen, der das alles gefilmt hat, sieht die Sache ganz ander aus. Denn er, bzw. sein Gehirn, hat ja noch die Eindrücke gespeichert als es aufgenommen wurde. Für einen außenstehenden Betrachter kann soetwas gräuslich sein, für den "Filmer" eben nicht!
Laßt euch doch viel mehr Zeit beim filmen!Allezeit beim filmen die Ruhe bewahren, dann bringt's auch bessere Ergebnisse.
Und wenn die Frau drängelt: Gebt ihr doch einfach die EC-Karte zum shoppen.
Gruß Dieter
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noki wrote:
Ein Schwenk um 180 Grad in 5 - 10 Sekunden! Da wird einem schwindelig im Kopf.Starkes zoomen innerhalb 1- 2 Sekunden! Da macht bei den meisten Betrachtern das Gefühl für das Gesehene nicht mehr mit.
Und dann die Wackelei! - Da setzt schon manchmal die Koordinatition Auge - Gehirn aus.
Viel zu kurze Szenen ohne Überblendung.
Das sind so in groben Zügen die häufigsten Fehler die gemacht werden.
Zum Thema Anfängerfehler: Ein Freund von mir (begeisterter und guter Fotograf) hat bei seinen ersten "Gehversuchen" mit der Videokamera ein paar Hochkant-Szenen eingebaut.

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Also, wir haben "alles" mit - ich den guten alten Foto mit dem dann auch schon mal der jüngste knipst. Ich glaube fast der ist unverwüstlich, sooft wie der schon im Sand lag und funktioniert immer noch
. Mein Mann für Ausflüge einen kleinen Camcorder. Der ist so richtig schön handlich. Und unserer Großen wurde zum Geburtstag ihr sehnlichster Wunsch erfüllt: ein super Minicamcorder, der aber genauso gut Bilder macht. Der ht allerdings relativ wenig Pixel - ihr und uns reichts. Und der ist so mini, das er sogar in die Hosentasche passt. Auf der Studienfahrt war er jetzt anscheinend immer dabei.Stress ist das nicht, außer ich bin auf den Bildern - das mag ich gar nicht leiden
. Ansonsten gilt das man sich Stress doch selber macht...Birgit
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Naja, das kann man sehen wie man will, wir haben seit 3 Jahren ein Camcorder, also das runmgeschleppe von dem Ding ist schon ganz nervig, weil man zusätzlich noch eine Handttasche trägt. Am meisten nervt mich das ein und ausgepacke und zusätzlich noch das Foto schiessen extra!!! Aber ich muss sagen, missen will ich dén Camcorder nicht, ich sehe mir gerne zur kalten Jahreszeit unsere Urlaubs DVDs an-da ist mir das gebammel im Urlaub alle mal wert. Fotos können auch nicht alles festhalten was man schnell mal mit der Kamera gefilmt hat!!! Und ich muss sagen eine 360 Grad Drehung mit dem Camcorder ist schon toll, wenn man es langsam genug macht und mir macht das kommentieren nebenbei auch Spass!!! Vielleicht hätte ich doch Moderator werden sollen!!!
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Woodstöckchen wrote:
Ich finde Camcorder eine schöne Sache,nur das rumschleppen,das nervt...
Kann mir da eigentlich jemand einen Tip geben,wie man möglichst wenig wackele?Mit dem Ellebogen in der Luft,wird der Arm lahm.Stütze ich den Arm am Körper ab,gehts mit der Atmung auch hoch und runter .. :?
Und Stativ ist auch blöd,wenn man was interessantes sieht und das aufgebaut hat,ist das "interessante" längst weg.Ganz geschweige vom rumtragen des Statives...Hallo,
ohne Stativ ist natürlich immer ein Problem. Ich halte allerdings die Cam auch nicht nur mit beiden Händen frei in der Luft fest, sondern ich fixiere sie an drei Punkten: mit beiden Händen und zusätzlich dadurch, dass ich die Cam an den Kopf lege, weil ich durch den Sucher schaue und nicht auf das Display. Dabei lege ich sogar eine Hand über meinen Augen auf die Cam und schließe damit auch die Lücke über meinen Augen, damit einfallende Sonne mich nicht blendet (die Hand liegt also an der Stirn an und liegt dabei auch auf der Cam).
Dadurch liegt die Cam so ruhig, dass mein Bruder mich immer fragt, ob ich ein Stativ benutzt habe.Mit dem Ellebogen in der Luft,wird der Arm lahm.
Und wie ! Zuletzt habe ich in Washington die komplette Wachablösung am Grab des unbekannten Soldaten gefilmt, dauert ja einige Minuten. Ich hatte dummerweise vergessen, vorher meinen Rucksack abzulegen ... Am Ende hätte ich die Cam bald in die Ecke geworfen, so lahm waren meine Arme.Hier gibt's ja einige, die wie ich, bessere Filmaufnahmen bewerkstelligen, wenn sie alleine reisen. Vielleicht sollte man sich mal zusammentun, und eine reine Filmtour nur mit Gleichgesinnten machen ... smile.
Gruß, hardy
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Also wir haben dieses Jahr auch zum ersten Mal wieder den Camcorder zuhause gelassen.
Die Digicam is da viel praktischer. Wenn man was festhalten will, zückt man einfach die Digicam und schießt ein Foto. Bei dem Camcorder müsste ja man dazu schon ein richtiger "Film" drehen. War bei uns auch so viel einfacher.

War übrigens der erste Urlaub ohne Camcorder seit 7 Jahren.
