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Medizinische Versorgung

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  • VerleorauV Offline
    VerleorauV Offline
    Verleorau
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Hallo liebes Forum,

    ich fahre im Oktober nach Tunesien, Oase Zarzis. Laut Holidaycheck nur
    gute Kritiken.
    Aber..... ich bin "steinreich", d.h. meine Gallenblase ist voller Steine.
    Habe gerade wieder eine Kolik hinter mir und die Krankenhauseinweisung
    liegt schon parat. Mein Arzt meint aber, dass es ein längerer Aufenthalt
    werden könnte. Kann die Reise nicht mehr umbuchen- habe dies aus
    gesundheitlichen Gründen bereits schon 2 x getan.
    Frage: Wer weiß, ob in der Nähe des Hotels ZITA BEACH ein Arzt oder
    Krankenhaus zu finden ist und wie überhaupt die med. Versorgung in
    Tunesien - Djerba ist? ❓ ❓

    Wer kann mir Auskunft geben??

    Liebe Grüße

    Verleo

    Verleorau

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    • JulieL.J Offline
      JulieL.J Offline
      JulieL.
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Info des Auswärtigen Amtes:

      Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht ganz zu vergleichen und ist auf dem Land evtl. technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Gelegentlich fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte in der Peripherie. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind jedenfalls dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette?). Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.

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      • carstenW.C Offline
        carstenW.C Offline
        carstenW.
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        kann mich JulieL nur anschließen u. finde es sehr gewagt.
        Aber das mit der Galle ist ja dann kein Problem, was Du erst seit kurzem hast. Ich würde es nicht riskieren.
        LG

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • jingleJ Offline
          jingleJ Offline
          jingle
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Au Backe, fahr' überall hin, nur nicht nach Tunesien.

          Wir hatten mal eine Patientin, die ist in Tunesien gestürzt, und hat sich das Sprunggelenk gebrochen.
          Folglich ist sie in Tunesien operiert worden, und dann zurück nach Deutschland.
          Der Fuß war dermaßen entzündet und vereitert, das die Nachbehandlung in unserem Krankenhaus Wochen gedauert hat.
          Um ein Haar hätte der armen Frau der Unterschenkel amputiert werden müssen.

          Das Horrorszenario schlechthin.
          Die schlechte medizinische Versorgung sollte für Dich auf jeden Fall ein Grund sein, nicht dorthin zu reisen.
          Ich mag mir gar nicht vorstellen, was mit Dir passiert, falls Du operiert werden müsstest.

          Grüße und weiterhin gute Gesundheit
          Jingle

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          • carstenW.C Offline
            carstenW.C Offline
            carstenW.
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            Wie Jingle schrieb, nicht nur die medizinische Versorgung im Wissen, sondern auch die sterilen Gegebenheiten sind sehr wichtig u. dort nicht so gut wie bei uns.
            Auch die OP-Vatiante wird mit Sicherheit dank der Technik an ihre Grenzen stoßen. In Deutschland, Amerika u. anderen Ländern wird die konventionelle minialinvasive Chirurgie auf Grund der Technik durchgeführt (laparoskopische Cholezystektomie), was ich mir da bei weitem nicht vorstellen kann. Dort wohl eher die konservative OP-Technik mit großem herkömmlichen Schnitt.
            LG

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            • Bifi44B Offline
              Bifi44B Offline
              Bifi44
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Hallo Verleo,

              Von der Oase Zarzis ist es etwa eine Autostunde nach Djerba, über den Römerdamm, von dort noch etwa eine Stunde zum Flughafen. Ob es dort, auf Djerba, Kliniken mit westlichem Standard gibt dahingestellt, aber über den Flughafen Melitta gehen täglich dutzende Flüge nach Europa und Deutschland.

              Das heißt man ist im Extremfall wohl innerhalb von 12 Stunden wieder in Good Old Germany.

              Wie schnell bei Gallensteinen ein OP angezeigt ist, und, oder die Belastungen sind ist eine andere Frage.

              Auf jeden Fall ist ein ausreichender Versicherungsschutz unabdingbar. Alleine würde ich hier nicht fliegen, mit einem Partner welcher mir in einem Notfall zur Seite steht, würde ich mir Gedanken machen ob das Risiko vertretbar ist.

              MfG Rainer

              Non Je ne regrette rien (Edith Piaf)

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              • carstenW.C Offline
                carstenW.C Offline
                carstenW.
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Hallo Rainer,
                eine Versicherung sollte so oder so unabdingbar sein.
                Und gibt es erst mal Probleme, dann ist die Frage welche Fluggesellschaft Dich mitnimmt. Bei Gallenproblemen hast Du Schmerzen u. mußt ständig brechen. Die Entzündung bzw. Kolik muß erst antibiotisch behandelt werden u. kann dann erst operativ behoben werden. Und da sehe ich schon die großen Probleme drinnen.
                LG

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                • portvendresP Offline
                  portvendresP Offline
                  portvendres
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  Hallo Verleo! Ich bin mal ganz frech - warum lässt Du Dich nicht VOR dem Urlaub operieren?? Wenn Du zur Zeit beschwerdefrei bist, dann dürfte es bestenfalls 1-2 Tage präoperativen Aufenthalt zur Diagnostik und Therapie geben, anschließend laparoskopische OP und wenn alles gut geht - dann bist Du spätestens nach insgesamt 10 Tagen wieder fit, Zuhause und reisefähig. Zeitbombe entschärft!
                  Berate Dich mal mit dem OPERATEUR, er wird Dir bestimmt präzisere Auskünfte zum voraussichtlichen Verlauf geben können, als Dein Hausarzt. Viele Grüße von Jörn

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                  • anjaleinA Offline
                    anjaleinA Offline
                    anjalein
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    Hallo, ich kann mich portvendres nur anschließen. Mein Mann hats hinter sich und war nach 1 Woche wieder fit. Zu der Cholecystektomie haben sie noch eine Hernie mitoperiert, natürlich mit dem Laproskop. War kein Problem und bis Oktober hast du ja noch ein bisschen Zeit. Wenn du schon ne Einweisung hast, ab ins KH und danach einen schönen erholsamen Urlaub. Unsere Nachbarn sind Anfang Oktober im selben Hotel.

                    VG Anja

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                    • Bifi44B Offline
                      Bifi44B Offline
                      Bifi44
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      carsten wismar wrote:
                      Hallo Rainer,
                      eine Versicherung sollte so oder so unabdingbar sein.
                      Und gibt es erst mal Probleme, dann ist die Frage welche Fluggesellschaft Dich mitnimmt. Bei Gallenproblemen hast Du Schmerzen u. mußt ständig brechen. Die Entzündung bzw. Kolik muß erst antibiotisch behandelt werden u. kann dann erst operativ behoben werden. Und da sehe ich schon die großen Probleme drinnen.
                      LG

                      Richtig Carsten,

                      ich kenne die Probleme bei Gallensteinen explizit nicht, das habe ich auch so geschrieben.

                      Ich habe eigentlich nur über die Entfernung von Oase Zarzis nach Djerba und zu Melitta fabuliert. Das eine Fluggesellschaft die Mitnahme eines Patienten, nicht infektiös, verweigert habe ich noch nie gehört.

                      Das eine Auslandskrankenversicherung unabdingbar ist unterschreibe ich voll.

                      MfG Rainer

                      Non Je ne regrette rien (Edith Piaf)

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • carstenW.C Offline
                        carstenW.C Offline
                        carstenW.
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        Ja Rainer, da stimme ich Dir zu. Bei Mitnahme des Patienten meinte ich, dass viele Fluggesellschaften die Mitnahme verweigern, wenn sie sehen, daß es einem Passagier nicht gut geht. Zu groß wäre das Risiko, wenn in der Luft irgendwelche gesundheitlichen Zwischenfälle passieren.
                        LG

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                        • VerleorauV Offline
                          VerleorauV Offline
                          Verleorau
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          Hallo liebe Forumsmitglieder,

                          vielen Dank für die rege Anteilnahme und Ratschläge. Selbstverständlich
                          habe ich eine Auslandskrankenversicherung, die ich aber zum Glück noch
                          nie gebraucht habe.
                          Drückt mir die Daumen für einen ruhigen Urlaub - danach dürfen die
                          Messer gewetzt werden, den laparoskopisch kann die Gallenblase bei
                          mir leider nicht mehr entdernt werden.

                          Nochmals danke und bis dahin

                          Verleo

                          Verleorau

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