USA Reise, Grundlagenhile plz
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Hallo!
Ich habe vor Mitte März bis Anfang April für rund 3 Wochen in den Westen zu fahren. Ich war vorher noch nie in den USA und hab daher bisher nur Preise vom internet durchstöbern gefunden.
Da komm ich auf Flug: 700€ (ich seh nirgends, ob da Essen und getränke inkludiert sind?!) mit Delta Airlines ab Wien.
Mietwagen mittlerer 4türer ~600€ für 3 Wochen (bin 22, daher etwas teurer als normalerweise :))
Nur Motels find ich keine billigen? immer mind. 30€/Person und Nacht. Gibts da vielleicht gute Seten? Will nämlich nicht runterfahrn und dann erst unten alles vor Ort suchen, bin da eher der Planer

Btw.: was kostet Benzin ungefähr? wieviel muss ich für ~4000km einplanen? (4000km sind ja ca. die San F. - LA - Las Vegas - Canyon-Tour oder?)
Wieviel brauch ich für diverse Eintritte etc. durchschnittlich? Bin aber eher der Naturfan als Stadtgeher.
Für alle weiteren Tipps und Links wär ich super dankbar

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Hallo Suebi,
viele Fragen, aber Du wirst sicherlich hier auch viele Antworten bekommen.
Auf Langstreckenflügen sind die Mahlzeiten und "normale" Getränke im Preis enthalten. Nur wenn Du Sonderwünsche an Getränken hättest, müsstest Du evtl. dafür bezahlen. Normalerweise gibt es zwei Mahlzeiten auf den Flügen in die USA.
Mietwagen können normalerweise erst ab 25 Jahre in den USA gebucht werden, allerdings machen einige Mietwagenunternehmen gegen Aufpreis eine Ausnahme. Kostet aber richtig Geld, aber wenn Du schon einen Voucher hast und man kennt Dein Alter, dürfte ja alles klar sein. Hauptsache Ihr habt all Miles included und eine gute Vollkaskoversicherung. Meist bieten deutsche Reiseveranstalter eine bessere VK als man drüben bekommt.
Sprit kostet derzeit zwischen $2.69 und $2.89 per Gallone. Eine Gallone hat ca. 3.8 Liter.
Hier ist ein guter Link zum Errechnen der Spritkosten mit täglicher Aktualisierung des Spritpreise:
http://www.fuelcostcalculator.com/TripGasprice.aspxWenn Du preiswert Übernachten willst, suche Dir die preiswerten Ketten, wie z.B. Motel6, DaysInn, Motel 7 etc. Es gibt drüben in allen Foodshops Gutschein-Kataloge mit Gutscheinen für preiswerte Übernachtungen. Man muss nicht unbedingt vorbuchen, man kann auch drüben vor Ort buchen - allerdings in Abhängigkeit vom Zielort. Es gibt Orte, da muss man unbedingt vorbuchen, sonst alles belegt. Normalerweise werden Zimmerpreise berechnet, nicht nach Anzahl der Personen ! Aber gut hinsehen, manchmal ist es auch anders und es geht nach Personenzahl.
Du musst schon sagen, in welche Parks Du möchtest.
Sag doch mal, wo Ihr überhaupt hin wollt, wie Eure Route ist.Gruß, hardy
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Hallo!
Danke erstmals für Deine Antwort (und auch an Astrid :))
Also gebucht habe ich noch nichts (hier darf man glaub ich keine Links mit Angeboten posten oder?!) aber über Alamo habe ich spezielle unter-25 Angebote gefunden, mir Preisen um die ~200€/Woche mit Vollkasko ohne Selbstbehalt, der Zusatzgebühr für unter25-Jahre Fahrer sowie einer Gratistankladung.
Ist das ein seriöses Unternehmen? Hab in Europa noch keine schlechten Erfahrungen mit diversen "Billigsdorfer"-Autoverleihservices gemacht, weiß nicht, wies da in den Staaten aussieht.
Motel 6 wurde mir auch shcon empfohlen und in nem anderen Thread habe ich links mit diesen Hotelgutscheinen gefunden
Vorbuchen werde ich aber (außer es gibt ein Argument, das dagegen spricht) schon, weil ich wie gesagt eigentlich der "Durch-und Durchplaner" bin. Mag stressfreie Urlaube in denen nichts mehr zu organisieren ist und ich wie auf einer Schiene alles abspule.Also unsere Wunschroute (da weiß ich eben nur noch nicht, ob das nicht zu viel ist, wir fahrn 22-25 tage inkl. Flug) wäre ungefähr:
San Francisco - Yosemite - Las Vegas - Zion NP - Bryce Canyon - Lake Powell - Grand Canyon - Palm Springs - L.A. - San Francisco.
Wobei ich L.A. nicht unbedingt besuchen muss, ich jedoch auf jeden Fall Küste in der Tour inkludiert haben will
wenn da jemand ne Idee hat wie man das besser machen könnte wäre ich sehr dankbar. Wie gesagt: Hauptaugenmekr auf Natur (Canyons, Nationalparks, Küsten)Btw.: woher wüsste ich, wo ich vorbuchen muss und wo nicht, sollte ich mich doch für diese Variante entscheiden?
Ist Internetbuchen teurer als Vorort?Danke nochmals
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Hallo Suebi,
sorry, aber war ich gemeint mit: Danke für die Antwort ?
Wenn ja - wer zum Henker ist Astrid ?? Habe ich da in meinem Leben jemanden verpasst ?Zu Alamo gibt es hie bei HC eine Menge Kommentare. Es ist ein durchaus gängiges Unternehmen. Alamo versucht immer, vor Ort noch viele zusätzlichen Versicherungen und andere Leistunen aufzuschwatzen, da ist etwas Vorsicht geboten. Die Autos sind ok. Mein Sohn hat jetzt bei Alamo gebucht und hatte keine Probleme.
Bist Du Dir absolut sicher, dass der Aufpreis für den Fahrer unter 25 Jahre im Preis wirklich enthalten ist ??Eure Route ist toll !! Allerdings wollt Ihr im März/April fahren. Wie wollt Ihr vom Yosemite NP nach Las Vegas kommen ? Die direkte und herrliche Route wäre über den Tioga Pass und durch das Death Valley. Der Tioga Pass beginnt im Yosemite NP - allerdings dürfte der Tioga Pass im März/April noch geschlossen sein (Wintersperre). So bliebe euch nur der (ebenfalls schöne) Umweg nördlich vom Yosemite oder südlich herum. Das solltet ihr Euch auf der Karte unbedingt ansehen, sind nämlich etliche KM mehr- auch wenn es sehr schön dort ist.
Was ist mit dem Monument Valley ? War für mich immer ein "muss", oder mit dem Arches NP ? Ist alles nicht so weit von Eurer Route.Vorbuchen MUSS man in den Parks, wenn man nah am / im Park wohnen will. So z.B. Grand Canyon, Bryce Canyon, und evtl. auch in Page/Lake Powel. In den Städten würde ich auch immer vorbuchen.
Internetbuchung ist nicht teurer als vor Ort, jedenfalls habe ich damit bislang keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Gruß, Hardy
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Hallo!
Ja Du warst gemeint mit "Danke", aber auch "attishopping"-Astrid, die mir eine PM geschickt hat. hoffe jetzt sind alle Klarheiten beseitigt!

Also Jungfahrergebührt sollte inklusive sein:
"Inkludierte Leistungen: Unbegrenzte Meilen, CDW*, Steuern, Flug- hafennutzungs- kosten, Personenschutz- u. Gepäck- versicherung**,
Aufpreis für zusätzliche Fahrer über 25 Jahre (max. 9 Pers.), 1 freie Tankfüllung, Aufpreis für alle Jungfahrer zwischen 21 und 24 Jahren."Wobei ich:
"*Kaskoversicherung mit Ausschluss der Selbstbeteiligung im Schadensfall, jedoch nur bei Schäden am eigenen Fahrzeug. Ausnahme New York: Selbstbeteiligung 100,- USD pro Schadensfall."
nicht ganz verstehe. Im Normalfall sind doch in ner Haftpflichtversicherung GERADE EBEN die Schäden an anderen Fahrzeugen und Personen inkludiert und die Vollkasko ergänzt das Paket ums eigene Auto?!
zur Tour: ja da bin ich mir eben noch nicht ganz im klaren. Death Valley wäre ich schon gern gefahren, aber wenn diese Route noch gesperrt ist, wäre das natürlich blöd
Wie schauts denn wettermäßig März/April in California aus? Ist es da wirklich teilweise noch so kalt?aja, Arches und Monument Valley sind natürlich auch fix eingeplant, hab nur mal die Eckdaten der Tour aufgeführt.
Geht sich das alles mit ~21 Tagen aus?
danke und lg
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Hallo suebi,
Deine Fragen ja schon so gut wie alle beantwortet.Bei diesem Satz "jedoch nur bei Schäden am eigenen Fahrzeug" vermute ich eine Anspielung auf unversicherte (oder unterversicherte) Unfallgegner. Ich weiß nicht, ob sich in den letzten Jahren hier etwas an der Gesetzeslage geändert hat, aber Mitte der 90er konnte man z.B. in Kalifornien ein Auto anmelden, ohne eine Haftpflichtversicherung nachweisen zu müssen. Viele Autofahrer sind also nach wie vor vermutlich unversichert, manche Versicherungen zahlen auch die Schäden der unversicherten Unfallgegner.
Alamo ist schon in Ordnung, allerdings müßt Ihr Euch u.U. auf nicht so freundliche Mitarbeiter einstellen. Außerdem hat Alamo nicht sehr viele Vermietstationen, was natürlich bei einer Panne bzw. einem notwendigen Fahrzeugwechsel nicht sehr praktisch ist.
Diesen Sommer lagen die Benzinpreise im Westen bis zu knapp 4$ pro Gallone, bedenken muß man, daß die amerikanischen Autos meistens recht viel verbrauchen, ganz grob würde ich sagen, rechne je nach gebuchter Kategorie mit Benzinkosten bis zu 10$ pro 100km (für ein Auto mit höherem Verbrauch, bei einem kleineren entsprechend weniger).
Die Motelkosten für ein durchschnittliches Best Western-Motel liegen im Westen inklusive Steuern bei etwa 80 bis 100$ pro Zimmer, aber wie Hardy schon geschrieben hat, gibt es auch noch günstigere. Allerdings müßt Ihr gerade bei den Nationalparks auch wiederum mit höheren Zimmerpreisen rechnen. Am besten ist es, wenn man die überall ausliegenden Couponhefte nutzt, aber wenn Du alles vorbuchen möchtest, ist das ja keine Alternative für euch.
Der Nationalparkpaß kostet inzwischen 80$, eventuell kommt Ihr günstiger weg, wenn Ihr die Eintritte separat zahlt, die großen Parks kosten meist 20$ Eintritt. Die aktuellen Preise könnt Ihr auf der Seite der Nationalparkbehörde nachschauen: www.nps.gov -
Hallo!
Inzwischen sind Auto Haftpflichversicherungen in den USA gesetzlich vorgeschrieben. Allerdings sind diese sehr niederig z.B Ohio 15000$ und Florida waren es 20000$ an Deckungssumme. Die meisten Autofahrer haben nur diese minimum Deckungssumme um überhaupt legal zufahren. Man kann natürlich auch höher versichern, aber das ist ganz schön teuer. Besser ist es wie Hardy geschrieben hat ein Auto über Deutschland zu buchen , da diese meisten eine Deckungssumme von 1 bis 2 Millionen haben.
LG aus dem Buckeye State
Claudia -
danke nochmal an alle.
sind die motels mit den gutscheinen wirklich soviel billiger?
und geht da nicht viel zeit mit "motel-suchen" verloren?
ich will nämlich z.b. direkt im yosemite park wohnen, damit ich nicht so viel zeit mit täglichem hin und zurückfahren verschwende. würde z.b. gerne 2 ganze tage dort verbringen. (ist aber wirklich nicht billig, 140-180$ für 2 personen/nacht...)
also ich find diese nationalpark-karte nicht teuer. 80$ =~60€... wir fahren möglicherweise zu 4., sind 15€/person. über solche sachen zerbrech ich mir nicht den kopf

mir gehts vor allem um:
flug
auto
unterkunft (vor allem das is wahrscheinlich das aufwändigste)ich werd jetzt in den nächsten tagen mal die genaue reiseroute zusammenstellen und dann anfangen im inet den einzelnen unterkünften zu suchen.
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Noch was zu Eurer Reiseroute:
suebi wrote:
Also unsere Wunschroute (da weiß ich eben nur noch nicht, ob das nicht zu viel ist, wir fahrn 22-25 tage inkl. Flug) wäre ungefähr:San Francisco - Yosemite - Las Vegas - Zion NP - Bryce Canyon - Lake Powell - Grand Canyon - Palm Springs - L.A. - San Francisco.
Wobei ich L.A. nicht unbedingt besuchen muss, ich jedoch auf jeden Fall Küste in der Tour inkludiert haben will
wenn da jemand ne Idee hat wie man das besser machen könnte wäre ich sehr dankbar. Wie gesagt: Hauptaugenmekr auf Natur (Canyons, Nationalparks, Küsten)März/April ist, wie Hardy schon geschrieben hat, natürlich noch recht früh, da zu dieser Zeit in der Sierra Nevada noch Schnee liegt. Die ideale Reisezeit für diese Route ist meiner Meinung nach der Mai oder Anfang Juni, auch wenn der Tiogapaß dann u.U. immer noch gesperrt ist.
Würde Euch in etwa folgende Route vorschlagen:
San Francisco (1-3 Übernachtungen, je nachdem, ob Ihr sofort losfahren wollt und ob Ihr von dort auch wieder zurückfliegt)
Wenn Ihr sichergehen wollt mit den Wetterverhältnissen, würde ich den Yosemitepark und des Sequoiapark/Kings Canyon auf eine spätere Reise verschieben und stattdessen den Highway 1 Richtung LA fahren. Evtl. dann in Santa Monica bleiben und gar nicht weiter nach LA, sondern von dort aus gen Norden (z.B. über den Highway 14) zum Death Valley und weiter nach Las Vegas.
Bis dahin würde ich insgesamt mit mindestens einer Woche rechnen, lieber etwas mehr.
Ihr könntet evt. dann in Utah noch etwas mehr anschauen (z.B. noch über den Capitol Reef Nationalpark , Highway 261, Abstecher über Goosenecks, weiter durch das Monument Valley), was sich auf jeden Fall lohnt. Die Nationalparks und Landschaften in Utah sind meiner Meinung nach das schönste, was es in den USA zu sehen gibt.
Die Rückfahrt könnte dann über den Grand Canyon, den Yoshua Tree Nationalpark und Palm Springs nach Los Angeles erfolgen, von dort aus würde ich zurückfliegen. -
suebi wrote:
danke nochmal an alle.sind die motels mit den gutscheinen wirklich soviel billiger?
und geht da nicht viel zeit mit "motel-suchen" verloren?
ich will nämlich z.b. direkt im yosemite park wohnen, damit ich nicht so viel zeit mit täglichem hin und zurückfahren verschwende. würde z.b. gerne 2 ganze tage dort verbringen. (ist aber wirklich nicht billig, 140-180$ für 2 personen/nacht...)
Nochmal hallo,
vor einigen Tagen wurde in einem anderen Thread schon einmal über Übernachtungsmöglichkeiten im Yosemitepark gesprochen. Wenn man auch mal ohne Komfort auskommt und nicht so viel sparen möchte, aber trotzdem im Park übernachten möchte, ist das Curry Village vermutlich die beste Wahl. Ich bevorzuge auch immer Übernachtungsmöglichkeiten direkt in den Nationalparks, kann Dich also gut verstehen.
Mit den Couponheften kann man durchaus sparen, da die Motels v.a. in den kleinen Orten meistens alle hintereinander an den Ortsdurchgangsstraßen liegen, muß man meistens nicht so lange suchen, um sie zu finden.
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Susanne xyz wrote:
Noch was zu Eurer Reiseroute:suebi wrote:
Also unsere Wunschroute (da weiß ich eben nur noch nicht, ob das nicht zu viel ist, wir fahrn 22-25 tage inkl. Flug) wäre ungefähr:San Francisco - Yosemite - Las Vegas - Zion NP - Bryce Canyon - Lake Powell - Grand Canyon - Palm Springs - L.A. - San Francisco.
Wobei ich L.A. nicht unbedingt besuchen muss, ich jedoch auf jeden Fall Küste in der Tour inkludiert haben will
wenn da jemand ne Idee hat wie man das besser machen könnte wäre ich sehr dankbar. Wie gesagt: Hauptaugenmekr auf Natur (Canyons, Nationalparks, Küsten)März/April ist, wie Hardy schon geschrieben hat, natürlich noch recht früh, da zu dieser Zeit in der Sierra Nevada noch Schnee liegt. Die ideale Reisezeit für diese Route ist meiner Meinung nach der Mai oder Anfang Juni, auch wenn der Tiogapaß dann u.U. immer noch gesperrt ist.
Würde Euch in etwa folgende Route vorschlagen:
San Francisco (1-3 Übernachtungen, je nachdem, ob Ihr sofort losfahren wollt und ob Ihr von dort auch wieder zurückfliegt)
Wenn Ihr sichergehen wollt mit den Wetterverhältnissen, würde ich den Yosemitepark und des Sequoiapark/Kings Canyon auf eine spätere Reise verschieben und stattdessen den Highway 1 Richtung LA fahren. Evtl. dann in Santa Monica bleiben und gar nicht weiter nach LA, sondern von dort aus gen Norden (z.B. über den Highway 14) zum Death Valley und weiter nach Las Vegas.
Bis dahin würde ich insgesamt mit mindestens einer Woche rechnen, lieber etwas mehr.
Ihr könntet evt. dann in Utah noch etwas mehr anschauen (z.B. noch über den Capitol Reef Nationalpark , Highway 261, Abstecher über Goosenecks, weiter durch das Monument Valley), was sich auf jeden Fall lohnt. Die Nationalparks und Landschaften in Utah sind meiner Meinung nach das schönste, was es in den USA zu sehen gibt.
Die Rückfahrt könnte dann über den Grand Canyon, den Yoshua Tree Nationalpark und Palm Springs nach Los Angeles erfolgen, von dort aus würde ich zurückfliegen.danke auch mal
hmm, ne generelle frage: ist der yosemite np im winter generell nicht gut befahrbar? weil selbst wenn dort schnee liegt würde er mich intressieren und ich komm sicher nicht so schnell wieder dort hin, weil wenn ich dann in zig jahren meine nächste überseedestination anpeilen kann steht schon neuseeland ganz oben ^^ wär halt schade, wenn ich den auslassen würde.
goosenecks schaut aber toll aus und yoshua tree np würd mich auch intressieren...
hach, soo viele ziele, soo wenig zeit
würd den urlaub gern auf 6-7 wochen ausdehnen -
Ich denke, das Problem ist nicht unbedingt, daß der Tiogapaß noch gesperrt ist, sondern daß Du auch große Umwege in Kauf nehmen mußt, da vermutlich auch die anderen Paßstraßen der Sierra Nevada noch gesperrt sind. Diese Umwege, z.B. zwischen Fresno und Bakersfield, sind landschaftlich ziemlich eintönig und Du verlierst viel Zeit damit, die Berge zu umfahren.
Im März bin ich noch nicht im Yosemitepark gewesen, aber ich könnte mir vorstellen, daß man das Tal schon recht gut besuchen kann, aber die Niederschlagsmengen sind zu dieser Zeit noch recht hoch und womöglich habt Ihr nicht sehr viel von der Schönheit des Parks, weil Ihr die Aussichtspunkte gar nicht oder nur sehr eingeschränkt besuchen könnt. -
Hallo Suebi,
es kann sein, dass TEILE des Yosemite NP noch im April eine Wintersperre haben. Ich müsste mal googlen, welche Teile davon wirklich betroffen sind.
Im Yoshua Tree NP war ich auch schon, es sieht interessant dort aus, aber der Park kommt natürlich niemals gegen andere NP wie Bryce Canyon etc an. Wenn ich aus Zeitgründen auf einen Park verzichten müsste, dann wäre es der Yoshua Tree NP.
Die Route, die Susanne beschrieben hat, kenne ich sehr gut. Ich bin diese Route schon mehrfach gefahren, sie ist wunderschön.
Die A1 sollte man in Richtung LA befahren, wie Susanne beschrieb.
Allerdings ist der Weg von Norden her in das Death Valley und dann weiter Richtung Las Vegas schöner, läßt sich aber zu Eurer Jahreszeit nur dann machen, wenn Ihr auf eine Fahrt über die sehr schöne A1 Richtung LA verzichtet und statt über den Tioga Pass (was ja nicht geht), über den Sonora Pass (die 108) nördlich vom Yosemite NP fahrt. Der Pass wird früher geöffnet (googlen!)und man kommt am eindrucksvollen Mono Lake vorbei und kann auch noch in Bodie, der alten Western-Ghosttown, halten.
Im Death Valley liegt im Norden der Ubehebe-Crater, man kommt an Stovepipe-Wells mit den großen Sanddünen vorbei und kann über Badwater, dem tiefsten Punkt der USA dann in Richtung Las Vegas weiterfahren. Allerdings ist die Strecke durch das gesamte Death Valley so lang, dass man unbedingt dort übernachten (Furnace Creek) muß.Das Monument Valley solltet ihr wirklich auf jeden Fall besuchen und komplett durchfahren, es ist wunderschön. Wie Susanne schon sagte - in Utah aber auch in AZ) sind die schönsten Landschaften.
Ihr könnt einem Leid tun, Ihr werdet von allen Seiten mit (guten) Vorschlägen bombardiert und Ihr müsst Euch entscheiden - das ist nicht einfach.
Am besten - einfach losfahren (smile), alles kann man sowieso nicht sehen. Man muss noch oft wiederkommen, um alles zu sehen.LG Hardy
Suebi, übrigens, hier im USA-Forum gibt es noch ein Thema mit dem Titel:
"Was oder wer war Auslöser für USA-Tripps ?" - was war denn Dein Auslöser für Deinen ersten USA-Trip ? -
danke nochmal an alle, ich bin echt erschlagen von den ganzen möglichkeiten
muss das setzen lassen und dann werd ich mir nochmal anschaunw as sich wie wo wann ausgeht. 
meine motivation? eigentlich NUR die landschaft. bin hobbyfotograf und bis jetzt leider noch nicht aus europa herausgekommen. eigentlich wollte ich noch nicht in die usa fahren, sondern in eine größere wohnung umziehen. das hat sich jetzt um ein jahr verschoben und um den frust loszuwerden haben wir geplant endlich einen überseetrip zu wagen. zur wahl standen neuseeland und USA, unsere top reisedestinationen auf grund der prächtigen landschaft. konnten uns nicht entscheiden, neuseeland war dann teurer und ist daher vorerst auf eis gelegt
ein weiterer grund war auch die reisedauer. mehr als 3 wochen war auf grund unseres studiums nicht drinnen, und für neuseeland sind 3 wochen zu wenig. die usa ist jedoch sooo groß, dass man da einfach einen teil raussucht ohne beim nächsten usa trip sofort das selbe zu sehn (was nicht heißt, dass ich dann nie wieder an die westküste fahren werde ^^). -
aja, mir ist noch ne frage eingefallen:
da ich ein wenig eine gifttierphobie habe, wollte ich wissen, wie groß die wahrscheinlichkeit ist, auf klapperschlangen, skorpione und anderes getier zu treffen bzw. wie man sich am besten verhält und obs da generelle sicherheitsratschläge gibt.
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Hallo Suebi, überall im Westen besteht die Möglichkeit, auf Tiere zu stoßen. Ich habe auf dem Weg zum Grand Canyon Schlangen getroffen und gefilmt, am Grand Canyon ist mir eine Vogelspinne beim Filmen zwischen den Füßen gelaufen, im Yoshua Tree NP hatte ich eine Begegnung mit einem Kojoten. In New Mexico habe ich in absolut einsamer Gegend einen frischen "Haufen" auf einem Trampelpfad gesehen, der nicht von einem Kleintier stammen konnte, ich hatte eher einen Puma in Verdacht.
Angst hatte ich nie (ausser bei der Sache mit dem vermuteten Puma, die hat mich stark beeindruckt), ich lass die Viecher zufrieden und sie haben mich auch immer zufrieden gelassen.
In Stovepipe Wells im Death Valley habe ich etliche Spuren von Sidewalker (Schlangen) gesehen.
Am Bryce Canyon sind Rehe im Abstand von 10 m langsam an mir vorübergezogen.
Generell sollte man wissen, dass man überall dort der "Zugereiste" ist, d.h. die Tiere waren vor einem bereits da und betrachten die Gegend als ihre Heimat. Entsprechend vorsichtig sollte man sich bewegen, allerdings muss man nicht übertreiben. Viele Tiere sind tagesscheu und gehen Menschen grundsätzlich aus dem Weg. Vor allem, da wo viele Menschen sind, ist es auch entsprechend laut und die Tiere ziehen sich zurück.
Ich würde mich an Deiner Stelle nicht davon abhalten lassen, in diese tollen Gegenden zu fahren, die Chance, auf ein Tier zu treffen, ist nicht wirklich groß. Ausserdem kannst Du ja auch in der Nähe Deines Wagens bleiben, wenn es irgendwie möglich ist.
Wenn Ihr vorhabt, auch Wanderungen zu machen, was zu empfehlen ist, dann würde ich immer auch gutes Schuhwerk anziehen. Einmal kann man damit besser auf unebenem Grund laufen und zum anderen sind die Füße auch besser geschützt. Niemals mit Sandalen etc, wie man es immer wieder beobachten kann, durch die Wildnis laufen.Gruß, Hardy
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abhalten lasse ich mich auf keinen fall davon, es wird sich nur auf die anzahl der per pedes zurückgelegten kilometer auswirken
so nach dem motto "ne schlange, schnell ins auto" 
nein, ganz so schlimm ist es nicht, aber ich stehe der unberechenbarkeit von tieren (meistens ist es eher die unwissenheit der menschen) skeptisch gegenüber.
ich würde halt doch gerne recht viel zu fuß erkunden, deshalb auch lieber die städte größtenteils weglassen und ein paar zusätzliche tage für wanderungen einplanen anstatt alles einfach schnell-schnell mit dem auto abzufahren.
gibt es da eigentlich bei den einfahrten zu diversen nationalparks infos zu regionalen "gefahren"?
danke wiedermal

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suebi wrote:
abhalten lasse ich mich auf keinen fall davon, es wird sich nur auf die anzahl der per pedes zurückgelegten kilometer auswirken
Auf keinen Fall davon abhalten lassen, zu wandern !! Allein ist man sowieso in der Regel nicht (wenn man nicht ganz so bescheuert ist wie ich, der dann auch gern mal die Einsamkeit sucht).
suebi wrote:
gibt es da eigentlich bei den einfahrten zu diversen nationalparks infos zu regionalen "gefahren"?Ja, wenn es Gefahren gibt, dann gibt es auch entsprechende Infos. So stehen am Grand Canyon große Warntafeln mit dem Hinweis, dass man auf keinen Fall an einem Tag runter und wieder rauf soll - es sind bei dieser extremen Wanderung mit sehr hohen Temperaturunterschieden schon Menschen zu Tode gekommen. Aber die Parks sind im Allgemeinen nicht gefährlich. Bedenke, dass die Amis lieber auf der sicheren Seite sein und kein Risiko einer Schuld eingehen wollen.
Wer in Baustellenbereichen auf einspurigen Straßen Begleitfahrzeuge vorausfahren läßt (in Colorado mehrfach erlebt), der stellt an gefährlichen Stellen auch Warnhinweise auf.
Wenn Ihr in den Parks nicht die Wege verlasst, kann eigentlich nichts passieren. Es gibt herrliche Wanderungsmöglichkeiten im Bryce Canyon z.B., auf sehr gut ausgebauten Wegen. Ebenso im Zion NP. Das Monument Valley wird ohnehin nur mit dem PKW befahren, weil es so groß ist und dort ist das umherlaufen abseits der Straßen auch nicht gern gesehen.
Am Arches NP steht ein Hinweisschild, das man auf jeden Fall genügend Wasser mitnehmen soll, wenn man zu dem berühmten Arches wandern will.
Wie oft im Leben hilft auch bei den Besuchen der NP's der logische und vernünftige Menschenverstand eine Menge.LG Hardy