Moslem als Freund ...
-
Hi

Wollte mal wissen, was ihr davon haltet:
Von meiner besten Freundin die Schwester (nennen wir sie Y) hat seit einpaar Wochen einen Freund, er ist Afghaner und ist also Moslem.
Y wollte es ihrer Mutter erzählen, jedoch ist sie dagegen,
dass ihre Tochter einen Moslem als Freund hat (egal ob Türke, Afghaner etc.)
Übrigens wird sie bald 14 und ihr Freund ist 16.
Wie würdet ihr das finden, wenn eure Tochter einen Moslem als Freund hätte?
Ihre Mutter ist deswegen dagegen, weil sie meint, dass Frauen in solchen Beziehungen nichts wert wären, sie sie verstecken usw.
Sie haben einfach eine ganz andere Einstellung von allem ...Was sagt ihr zu solchen Geschichten

Gruß, Sara
-
Ehrlich gesagt - es kommt auf den einzelfall an ... mir ist ein ausländer lieber, der meine tochter gut behandelt und mit dem sie glücklich ist lieber, als ein deutscher, der sie grün und blau prügelt ... oder natürlich umgekehrt ...

insofern - was zählt ist das "fitting" und die umgangsformen, nicht die staatsangehörigkeit im personalausweis ...
-
-
...ist Afghane und also Moslem (schreibt Sara). Ich bin Europäer und also Christ. Falsch. Ich bin aus der Kirche ausgetreten (nein, nicht um Steuer zu sparen, das "ersparte" Geld spende ich) und würde mich auch nicht als Christen, sondern allenfalls als Humanisten bezeichnen. Es gibt auch afghanische Christen (zugegeben, nicht viele) und Afghanen,die nicht der islamischen Orthodoxie angehören (viele). Ich würde mir jeden Schwiegersohn in spe, egal, ob weiß, gelb oder grün gepunktet, erst einmal ansehen, mit ihm ins Gespräch kommen. Der kann von mir aus einen arischen Stammbaum bis zu Karl dem Großen haben, wenn ich den Eindruck hätte, er sei nicht okay, dann würde ich versuchen, meine Tochter darauf hinzuweisen.
Leider ist das für mich nur Theorie, ich habe nur einen Sohn. Aber vielleicht macht mal jemand einen Thread "Moslemin als Freundin" auf
-
hm das Mädel wird doch erst 14 Jahre. Glaube es wird nicht ihr letzter Freund sein.
Wenn man sich darüber aufregt und es verbietet, machen sie es erst recht und heimlich.
Dann schon lieber den Jungen erst mal mit heimgenommen, begutachtet, bewirtet und ausgefragt. Als Mutter hat man da ja schon genug Erfahrung das in die richtige Richtung zu lenken .
Gedanken würde ich mir erst machen wenn die Tochter über 20 wäre.
-
ingridjohanna wrote:
hm das Mädel wird doch erst 14 Jahre.eigentlich in erster Linie schade so früh schon damit anzufangen ... wenn ich dran denke mit 14 ist man noch ein Kind ....
Sicher kann man den Lauf der Dinge nicht beeinflussen und alles passiert früher, aber trotzdem ist es erschreckend.ingridjohanna wrote:
Wenn man sich darüber aufregt und es verbietet, machen sie es erst recht und heimlich.das ist richtig und wesentlich schlimmer ......

ingridjohanna wrote:
Dann schon lieber den Jungen erst mal mit heimgenommen, begutachtet, bewirtet und ausgefragt. Als Mutter hat man da ja schon genug Erfahrung das in die richtige Richtung zu lenken .fällt aber nicht so leicht wie es sich liest ... meine Freundin ist gerade auch in so einer Situation ... und ich hoffe, dass es bei "uns" noch ein bißchen dauert

-
Oh, heute habe ich mal nicht genau hingeguckt. Da sie 14 ist, schließe ich mich Ingridjohannas Meinung an. Es ist ja für das Mädchen und auch für die Eltern eine Chance, ein bißchen mehr über die Kultur und Vergangenheit des Jungen sowie über die afghanische Realität zu erfahren. Es sind ja nicht alles schießwütiige und Geiseln nehmende Schurken, die da leben (zumindest bekommt man aus den Medienberichten manchmal diesen Eindruck). Ich denke, Eltern tun generell gut daran, das soziale Umfeld des Kindes im Auge zu behalten. Ich glaube zumindest, daß ich die Freunde / Freundinnen meines Sohnes ganz gut kenne. Mit zarten Bindungen fängt er allerdings erst an, da will ich den Mund mal lieber nicht zu voll nehmen.

-
also, thema afghane ... also ein freund von mir kommt daher, er ist weder ein kiffendes, seine freundin verprügelndes männchen, sondern bwl´er mit extrem guten studium ... aber na ja, ehrlich gesagt - ich glaub, saras altersgruppe erreicht er nicht mehr ... von daherein *schulterzuck ...
-
Danke für die vielen Antworten!
Ich gebe euch recht, da die Mutter ihr den Umgang mit dem Afghanern verbietet, macht sie's heimlich.
Sie würde es ihr ja gerne erzählen, aber ihre Mutter rastet bei dem Thema völlig aus!
Daher wäre es auch schwierig, ihn mit nach Hause zu nehmen,
da die Mum von vorneherein sagen würde "Ne, so einer kommt mir nicht ins Haus"..
Schade sowas, aber nun gut. -
Persönlich finde ich es für ein Alter von 14 Jahren definitiv zu früh. Wäre ich als Elternteil schon sehr dagegen. Wobei man auch bedenken muß, daß es mit Sicherheit nicht der letzte Freund gewesen sein wird. Auch wie gesagt macht es bzgl. der Religion der Einzelfall aus, jedoch mit Vorsicht wäre ich bedacht, egal in welchem Alter.
LG -
Hallo
Mal davon abgesehen, dass 14 schon relativ jung ist, wäre ich als Mutter trotzdem besorgter, als bei einem Jungen, der westlich eingestellt ist.
Ich habe absolut nichts gegen Multikultibeziehungen. Die meisten Moslems haben aber trotzdem eine andere Einstellung zu Frauen, als Jungs / Männer aus der westlichen Welt.
Frauen haben oft nichts zu melden, werden auch geprügelt und teilweise zum konvertieren gezwungen.Vielleicht hat der ein oder andere schon mal die "1001 Geschichten" gelesen. Das Schema lief bei den dort erzählenden Mädchen und Frauen immer gleich ab.
Verbieten kann man solch eine Beziehung nicht, da sich die beiden dann heimlich treffen. Man sollte der Tochter aber ins Gewissen reden und ihr vielleicht mal die 1001 Geschichten lesen lassen.
Obs im Endeffekt was bringt, steht leider in den Sternen
LG
-
KaGu wrote:
Desweiteren kann man Heute auch fast garnichtmehr das Alter erkennen die meisten sehen wesentlich Älter aus.!!!Das stimmt!
Mit ihren 13 Jahren sieht sie wirklich wie mindestens 15 aus.
Inzwischen kenne ich sie gut genug,
aber alle anderen, die sie zum 1. Mal sehen, würden sie nie auf 13 Jahre schätzen.
Den Jungen kenne ich einbisschen, ich muss wirklich sagen,
dass er einen netten und vernünftigen Eindruck macht.
Er geht auf's Gymnasium und war mit seiner Ex (ehemalige Freundin)
2 Jahre lang zusammen.
Naja, dieser Schein kann aber auch trügen, ich weis ja nicht,
was er sonst so macht. Kenne ihn halt nur flüchtig.Hm, find's aber ein interessantes Thema.
Habe auch ein Buch über so eine Beziehung gelesen,
es heißt "Nicht ohne meine Tochter".Gruß, Sara
-
So, jetzt möchte ich mal allgemein was zu diesen ewigen Pauschalisierungen sagen:
Immer sind es angeblich die Moslems oder Südländer, die ihre Frauen misshandeln und alles verbieten.
Meine Erfahrung ist, dass alle türkischen, afghanischen, persischen, italienischen Männerbekanntschaften, die ich bis jetzt hatte, total harmlos waren. Also ganz normale süße Männer.Danach hatte ich einen Deutschen, der war krankhaft eifersüchtig, wollte mir alles verbieten, mich unterdrücken und war total respektlos.
In meinem Freundeskreis habe ich Ähnliches beobachten können: Es sind nicht immer die deutschen Männer, die lieb und nett sind und es sind nicht immer die Moslems, die ihre Frauen ganz böse behandeln.
-
fernweh_sara wrote:
Hm, find's aber ein interessantes Thema.
Habe auch ein Buch über so eine Beziehung gelesen,
es heißt "Nicht ohne meine Tochter".
Gruß, Saradas Buch zeigt eigentlich genau das worum es letztendlich geht.
Man kann seine Erziehung/Wurzeln und die daraus resultierende Einstellung überspielen aber letztendlich nicht verleugnen. Sobald diese auseinanderdriften wie bei dem Paar in der Geschichte ist die Katastrophe vorprogrammiert.
Probleme kann es in jeder Beziehung geben, aber wenn beide aus so unterschiedlichen Kulturen kommen ... :?
Ich habe vor 20 Jahren selbst die Erfahrung gemacht. Es war bei weitem nicht so krass, aber es hat genügt um einzusehen, dass es aufgrund der unterschiedlichen Ansichten was ein gemeinsames Leben anbetrifft absolut keinen gemeinsamen Weg gibt ....... -
Mugla wrote:
Immer sind es angeblich die Moslems oder Südländer, die ihre Frauen misshandeln und alles verbieten.Da hast du schon Recht.
Ich denke, dass es einfach ein Vorurteil gegenüber den Südländern ist,
die sind für sowas einfach "bekannt", sag ich jetzt mal.
Meine Freundin arbeitet im Gericht,
sie meinte, sie kenne genug solcher Fälle, wo nach der Trennung
der Mann seine (Ex)Frau/Freundin bedrohte und all sowas.Wie schon gesagt kommt es auf den Einzelfall an.
Es gibt sicherlich auch Engländer, Russen, Chinesen und Japaner,
die ihre Frauen respektloser und unverschämter behandeln,
als die Türken etc. Wie Mugla schon sagte
-
fernweh_sara wrote:
Wie schon gesagt kommt es auf den Einzelfall an.
Es gibt sicherlich auch Engländer, Russen, Chinesen und Japaner,
die ihre Frauen respektloser und unverschämter behandeln,
als die Türken etc. Wie Mugla schon sagte
Jetzt mal sachte: vergessen wir hier nicht, adß es auch deutsche Männer gibt, die ihre Frauen verhauen, sie vergewaltigen und demütigen? Mußten nicht kürzlich auch hierzulande die Gesetze extra geändert werden, damit eine Frau ihren Ehemann wegen ihr zugefügter Straftaten überhaupt belangen konnten? Die Frauenhäuser platzen aus den Nähten!
Dennoch räume ich ein, daß interkulturelle Beziehungen oft problematisch sind, ich habbe das auch des öfteren vor Gericht erlebt. Verdammen bzw. vorverurteilen sollte man solche Beziehungen aber nicht. Wenn ich mal auf den Fall diese Themas zurückgreifen darf: hier handelt es sich doch um einen sehr jungen Mann, der sicher wesentlich anpassungsfähiger ist als ein 30-jähriger Asylant. Ich würde empfehlen, die Sache - allerdings mit einem wachsamen Auge - zu tolerieren. -
@Kagu
bei 14 jährigen hat man als Elternteil noch einen anderen Einfluß als bei einem 18 jährigen. Somit kann man sein Kind in jüngeren Jahren wohl schon etwas eher lenken.@mugla
vieleicht kommt es auch auf die Generation der südländischen Leute an. Meine damit, daß vieleicht in den älteren Generationen die Strenge bzgl. Religion u. Frau ganz anders gesehen wird. Wäre vieleicht möglich, oder?
LG -
ingridjohanna wrote:
hm das Mädel wird doch erst 14 Jahre. Glaube es wird nicht ihr letzter Freund sein.
Wenn man sich darüber aufregt und es verbietet, machen sie es erst recht und heimlich.
Dann schon lieber den Jungen erst mal mit heimgenommen, begutachtet, bewirtet und ausgefragt. Als Mutter hat man da ja schon genug Erfahrung das in die richtige Richtung zu lenken .
Gedanken würde ich mir erst machen wenn die Tochter über 20 wäre.
aber denke daran mit 14 ist man in der Religion über die hier diskutiert wird, schon im heiratsfähigen Alter
