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Strände an der Nordküste

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Kenia
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  • WildebeestW Offline
    WildebeestW Offline
    Wildebeest
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Da ich nach 25 Jahren wieder mal in Kenia war und mich neu in dieses Land verliebt habe, liegt mir folgendes am Herzen:

    Ich bin sehr erschrocken wie stark die Strände ( Shanzu ) von der Errosion betroffen sind. Einen Grund dafür sehe ich darin, daß Scharen von Touristen bei Ebbe auf den Korallen rumlaufen nur um ein paar Krabben o. Fische in den von den Beachboys propagierten " natural aquariums " zu sehen. Ich konnte auch beobachten das Schnorchler auf die Korallenstöcke steigen um wieder in die Boote zu kommen. Den Beachboys kann man keinen Vorwurf machen, Umweltbewußtsein setzt Bildung vorraus, sie versuchen lediglich ein paar Schillingi vom großen Kuchen abzubekommen.
    Aber wir Touristen sind gebildet und haben Umweltbewußtsein. Also bitte " Betreten verboten "! Viele beschweren sich auch über das viele Seegras. Ist kein Wunder, da es von unzähligen Touristenfüssen ständig losgetreten wird. Verwurzeltes Seegras wird nicht an den Strand gespült.
    Wir haben eine Vollmomdphase erwischt mit sehr großer Tiede. Die Leute sind dann sogar bei Ebbe bis zum Riff gelaufen ( auf den noch!!! lebenden Korallen) und bei Flut kam das Wasser schon bis an die Mauer vom Serena- Hotel.

    Asanthe Sana Euer Wildebeest

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    • showgirl2204S Offline
      showgirl2204S Offline
      showgirl2204
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      hallo wildebeest,

      danke für dein post. ich finde es immer wieder bemerkenswert, daß hier in deutschland der schrei nach umweltschutz so laut ist und sobald viele touristen in kenia ankommen, das alles vergessen ist. nicht nur wird sich über "schmutzige" strände beschwert, weil so viel seegras angespült wird und das nicht weggemacht wird sondern auch ganz offen gefragt, wo man denn muscheln oder korallen als souvenirs kaufen kann, taucher zeigen ganz stolz ihre "beute" in form von seesternen etc..
      auch der umgang mit trinkwasser von einigen urlaubern ist mehr als fragwürdig: es gibt tatsächlich urlauberinnen, die sich ihre haare mit trinkwasser waschen, nur, damit sie abends schön weich sind und glänzen! vom zähneputzen mal ganz abgesehen...

      vielleicht baut sich ja hier eine disukssion über das thema auf. auch, wie man als tourist das umgehen mit dem eigenen land den einheimischen näher bringen kann. oder vielleicht sagt man besser, das denken der einheimischen wieder zum ursprung zu bringen? ich kann mir nicht vorstellen, daß einheimische interesse daran haben, sich korallen oder muscheln ins wohnzimmer zu stellen - oder - will man weitergehen - mülleimer aus elefantenfüssen...

      lg anette

      x

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      • WildebeestW Offline
        WildebeestW Offline
        Wildebeest
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Hallo Showgirl!

        Mir fällt dazu noch eine Geschichte ein die mir die Beachboys erzählt haben:
        Vor ca. 3 Monaten hat ein englischer Tourist die Boys gefragt ob sie ihm ein __Leopardenfell!!!___besorgen können. Natürlich Hakuna matata. Er hat dann 15000 Ksh angezahlt.
        Die Touristenpolizei sucht heute noch nach den Jungs die sich mit dem Geld aus dem Staub gemacht haben.
        Klasse!!

        LG Wildebeest

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        • Andreas 01A Offline
          Andreas 01A Offline
          Andreas 01
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Hallo Wildebeest,

          tja ich vermute eher mal das die Touristenpolizei mit den 3 Jungs zusammen in der Disco auf den -nennen wir Ihn- etwas gutgläubigen Kenyaunerfahrenen Engländer einen gehoben hat- 15000 ksh reichen auch für fünf. 😛
          Oder andere möglichkeit, die Jungs sind noch auf der Jagd und bis heute noch nicht zurückgekehrt. 😆
          gruss Andreas

          ps.man soll halt nicht alles glauben was einen die netten Beachboys so erzählen

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • Der_HarzbärD Offline
            Der_HarzbärD Offline
            Der_Harzbär
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            Hi,

            Andreas hat den Finger drauf, genauso läuft der Hase :-))

            @ Showgirl, deinen Idealismus in allen Ehren, aber das wird noch ewig dauern, wenn es überhaupt passiert bevor die ganze Sache scheitert;

            Speziell Ostafrika befindet sich gerade im wirtschaftlichen Aufbruch und da int. das kaum jemanden, war ja bei uns irgendwann auch mal so, kannst dir ja ausrechnen was kommt;

            Solange man in Slums noch in Erdlöcher sche...t und hinter die Hütte pinkelt, wird sich wohl niemand um Seesterne sorgen....

            Der Kopf ist rund, damit Gedanken die Richtung wechseln können.

            1 Antwort Letzte Antwort
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