Heute selbständig machen mit Reisebüro - hat das Zukunft ?
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Hallo Freunde,
ich gehe davon aus, dass eine grosse Anzahl von HC-Usern irgendwas mit der Reisebürobranche zu tun hat !
Wie bekannt, verdiene ich mein Geld auch im eigenen Büro, aber mit vollkommen anderen Dingen.Da ich jedoch manchmal Gast von Existenzgründerseminaren bin, höre ich öfters auch den Wunsch bzw. schon das feste Vorhaben, eine Selbständigkeit in Form eines eigenen RB zu beginnen.
Ich habe mich bisher noch nie mit dieser Form der Existenzgründung beschäftigt, weiss deshalb auch nicht, wie und was dabei "ablaufen" muss, kann also in dieser Richtung auch keinerlei Rat geben!
Trotzdem glaube ich, dass unter heutigen Bedingungen ein Start mit eigenen RB fast sehr oft scheitern wird !Was meint Ihr dazu - hat man damit noch eine Chance ??
Erwin
P.S. wenn Ihr mich überzeugt, dann wechsle ich auch nochmal!

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Ich würde die Selbständigkeit mit einem RB auch nicht wagen.....
Wenn ich mein eigenes Buchungsverhalten in den letzten Jahren verfolge so stelle ich fest, dass ich ein RB schon seit Jaheren nicht mehr betreten habe.... und ich glaube auch das, gerade jüngere - Leute immer mehr über das Internet buchne und nicht mehr über das klassische RB...
Einzig die Möglichkeit im RB-Franchising könnte unter Umständen noch eine Zukunft haben - hier ist auch das Risiko etwas geringer als wenn man soetwas alleine aufzieht....
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Ich sehe für eine Existenzgründung hier keinerlei Chance. Der Reisebüromarkt ist ein schrumpfender, in dem obendrein noch eine Konzentration im Gange ist. Das Internet nimmt den Reisebüros immer mehr Kunden weg. Langfristig überleben werden ein paar große Ketten, die den Reiseveranstaltern gehören und absolute Spezialanbieter.
Die einzige Möglichkeit Fuß zu fassen wäre die Übernahme eines alteingesessenen RB's mit großem Kundenstamm - aber dies bedeutet eine erhebliche Investition und ob sich diese jemals amortisiert ist sehr fraglich.
Gruß Tom
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Egal was man macht, man braucht kunden.
Egal ob RB oder Versicherungen oder sonst was.
Wen man ein Reisebüro machen möchte sollte man sein umfeld genau beobachten und schauen was die anderen RB so alles im Programm haben.
Evtl. kann man Anbieter rein nehmen die ein anderes RB nicht hat und sich dadurch spezialisieren.z. B. Hochzeit im Ausland
Ebenso sollte man herausbekommen wie gut oder schlecht der Service der eingesessenen RBs ist und seinen Servie entsprechend anpassen.
Es gibt ja verschiedenen Möglichkeiten ein Reisebüro zu betreiben.
- mobiles Reisebüro (geringere Kosten als ein stationäres)
- stationäres RB mit zusätzlicher mobiler Betreuung
Man muss sich halt von den anderen abheben. Dann hat man auch eine Chance. die Provisionen sind auf jeden Fall besser als im Versicherungsbereich.
LG
holzwurm -
Ich würde die hohen Anfangsinvestitionen zur Gründung eines konventionellen Reisebüros scheuen. Allein die Einrichtung eines solchen Reisebüros verschlingt, soll sie einigermaßen repräsentativ sein, zigtausende Euros. Dazu kommt die Mietbelastung. Die Kettenreisebüros werden noch eine ganze Zeit lang unter dem finanziellen Schutz der Konzerne existieren. Aber ein kleines, einzelnes, unabhängiges Reisebüro hat meines Erachtens keine Chance, es wird zwischen den großen zerrieben.
Um existieren zu können, braucht man Volumen, hat man das nicht, ist man auf dem Markt chancenlos, weil man gegenüber den Fluggesellschaften und Hoteliers nichts in die Waagschale zu werfen hat. Der Schwanz würde mit dem Hund wedeln, das Ende wäre absehbar.
Die Zukunft gehört nach meiner Einschätzung langfristig den Baustein-Reisebüros, und das in erster Linie den Internetanbietern. Die großen Ketten-Bausteinanbieter hegen und pflegen ihre Internetauftritte, weil sie wissen, daß mit zunehmer Verbreitung des Internets immer mehr Kunden sich diesem Medium zuwenden. Und hier sehe ich auch viel eher die Chancen für Leute, die zukünftig ihr Geld mit der Vermittlung von Reisen verdienen wollen.
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Hallo,
also ich habe es kürzlich gewagt. Allerdings nicht als stationäres, sondern als mobiles Reisebüro. Der Vorteil sind die geringen Investitionen und vor allem die minimalen Fixkosten. Allerdings habe ich das zuvor auch schon fast 10 Jahre nebenberuflich betrieben und ob es wirklich klappt steht auch noch nicht fest.
Aber: No Risk - No Fun
Grundsätzlich stimme ich dem zu, daß man einfach mit neuen Ideen sich von der Konkurrenz abheben muß. Außer dem Vorteil der Mobilität lebe ich zu einem Teil auch von der Unabhängigkeit. Diese gibt mir die Möglichkeit wirklich fast alle Veranstalter anzubieten ohne mich in Provisionszwänge zu begeben.
Außerdem lebe ich auch oft von der schlampigen Beratung meiner Kollegen. Was man hier teilweise zu hören bekommt schlägt manchmal dem Fass den Boden aus. Kleines Beispiel gefällig:
Eine Kundin von mir kommt gerade an einem Reisebüro vorbei (ist ca. 2 Jahre her) und fragt nach Katalogen für Burma. Antwort: Da fliegt doch keiner hin!
Klar, daß Sie weiterhin meine Kundin ist.
Auch will ich nicht generalisieren, aber als ich noch nicht in Reisevertrieb tätig war und mir die Kataloge selbst holen musste, war es oft der Fall, daß ich nicht einmal die passenden Kataloge bekam, sondern welche in denen mein gewünschtes Reiseziel gar nicht enthalten war! Das fand ich dann immer ein extrem schlechtes Bild, denn Kataloge sind für ein Reisebüro doch reine Warenkunde. Da muß ich einfch wissen, was drin ist!
Also: Ob es funktioniert mit der Selbständigkeit kann ich eventuell in einem Jahr berichten. Chancenlos ist dieser Schritt aber nicht.
Gruß
Berthold
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Was schlampige Beratung betrifft, könnte ich so einiges von den alteingesessenen stationären Büros erzählen.
z. B. den:
Kundin geht ins RB und macht ihre Vorgaben 800 Euro für 2 Wochen Kreta mit HP.
Angeboten bekommt sie 1 Woche Kreta für 1000 Euro.
Entweder war das RB zu faul im System zu schauen oder sie mußte unbedingt Umsatz bei einem bestimmten Veranstalter machen.
LG
holzwurm -
Wenn es überhaupt Sinn machen soll, dann ist es immer das
Beschreiten neuer Wege und die Nutzung zusätzlicher
Möglichkeiten. Darum Hut ab vor Allen, die in der
schwierigen wirtschaftlichen Lage in diese
Richtung gehen.Allemale besser als zuhause zwangsläufig "Däumchen-Drehen".
Es gibt aber keine Garantie für Erfolg. Da steckt zumindest
harte Arbeit und der eiserne Wille zu Veränderungen dahinter.Dann kann es vielleicht klappen, wobei das klassische
"Reisebüro an der Ecke" da häufig ein wenig Nostalgie,
ähnlich wie der "Tante-Emma-Laden" hervorruft.Aber selbst der scheint ja wieder im Kommen zu sein:
Über Beratung, Service und persönliches Engagement.
Jedenfalls kein Zuckerschlecken. -
Ganz klare Antwort: Ja!
Aber wie in allen Bereichen des Lebens ist es von Vorteil einzigartig zu sein. Wenn ich der beste Archäologe für Bronzezeitsiedlungen in Südfrankreich bin, dann werde ich immer Arbeit haben. Ein schlechter Kollege mit der gleichen Spezialisierung dürfte da finanziell nicht immer was zu lachen haben. So ähnlich läuft´s halt auch mit Reisebüros.
Wer etwas "kann", wer einzigartige und spezielle Leistungen bietet, der wird auch heutzutage noch alle Chancen in dieser Branche haben.Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte, dass die Marktbereinigung von unterdurchschnittlichen Reisebüros weiter anhalten wird, den überdurchschnittlichen Reisebüros auf der anderen Seite eine wahre Renaissance bevorsteht. In meiner täglichen Arbeit merke ein wieder steigendes Bewußtsein für individuellen Service und kompetente Beratung.
Auch das TUI und Thomas Cook mittlerweile als englische Firmen börsennotiert sind, wird sich für die Reisebüros noch auszahlen. Angelsächsische Investoren sind noch viel mehr auf ordentliche Rendite bedacht als ihre deutschen "Kollegen". Und beide Unternehmen haben nicht wirklich viel Rendite, da könnte man sein Geld auch gleich auf dem Sparbuch lassen.
Kurzes Beispiel hierzu: Jahrelang war es in der Veranstalterbranche schick seinen Firmennamen mit .com oder .de Endung überall hinzudrucken wo es nur ging ( Kataloge, Reisebestätigungen etc. ) und zu hoffen, dass der Kunde direkt bucht und man seinen Ertrag steigert. Während man in den Neunzigern nie um den Zusatz "Buchbar in Ihrem Reisebüro" herumkam, wollte man es zu Anfang des Jahrzehnts wissen und es war nur noch von "buchbar auf veranstalter.de" die Rede. Das höchste der Gefühle für Reisebüros war noch "Buchbar unter Veranstalter.de, 0800/xxx oder in Ihrem Reisebüro". Man wurde also gar nicht, oder aber ganz zum Schluss genannt.
Heutzutage ist es anders. Viele Veranstalter haben bereits, bzw. erkennen zunehmend, wieder den Wert der Reisebüros für den Verkauf Ihres Produktes. Guckt Euch mal Alltours ( als ein Beispiel von vielen ) an, da heißt es jetzt immer "Buchbar im Reisebüro oder alltours.de". Man hat den Spruch also ganz bewußt wieder rumgedreht. Getreu dem Motto: Wenn Ihr über Alltours.de bucht, ok ... aber lieber wäre uns, wenn Ihr das über das Reisebüro macht.
Klingt paradox, oder?
Ist es aber gar nicht!
Der Vertriebsweg Reisebüro hat sich für den Reiseveranstalter als Produzenten einer Ware in den letzten Jahren nachweislich als der deutlich günstigere erwiesen! Zu diesem Thema habe ich ein kürzlich ein "internes" Dokument der TUI aus dem letzten Jahr zu lesen bekommen, welches sich genau mit dieser Frage beschäftigt hat. Schlussfolgerung dieser Studie: Es ist für die TUI bei weitem günstiger über das Reisebüro zu verkaufen als über jeden anderen aktuellen Vertriebsweg. ( Das wurde mit den entsprechenden Zahlen deutlichst veranschaulicht und auch die Argumente dafür wahren nachvollziehbar, z.B. niedrigere Marketingaufwendungen, vielfach geringere Reklamtionsquoten etc. )
Unter dem Strich verdient man - zumindest bei der TUI - deutlich mehr Geld mit dem Verkauf einer Reise im Reisebüro als online. ( Bei den anderen nennenswerten Veranstaltern dürfte der Fall nicht anders liegen ).
Und da schließt sich der Kreis wieder zum kapitalgetriebenen Unternehmen, welches von seinen Anlegern an der kurzen Leine geführt wird. Die ersten Quartalszahlen nach der Börsennotierung in London waren so "mies", dass direkt mal ein paar Maßnahmen ergriffen worden sind, um die Rendite zu steigern. Und eine dieser Maßnahmen ist die Aktivitäten im Netz zugunsten der Reisebüros zurückzufahren.
So wird z.B. in den neuen Sommerkatalogen für 2008 seitens der TUI aktiv eine Buchung im Reisebüro empfohlen und auch in der Endkundenansprache der Werbung wird das Reisebüro in den Vordergrund gerückt, während tui.com und Co. fast gar nicht mehr auftauchen.Keine Sorge, ich bin kein Träumer. Die TUI und die ganzen anderen Veranstalter machen das nicht weil sie gute Menschen sind und die Reisebüros ganz doll lieb haben. Aber sie haben erkannt, dass es ohne Reisebüros nicht geht, mehr noch, dass ohne den Vertrieb im Reisebüro viel weniger verdient werden kann.
Und somit nochmals als Antwort auf die Frage dieses Foreneintrags: Ganz klare Antwort, JA!
Viele Grüße!
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Danke, CaptainJarek !
Sehr interessante Darstellung, die vorallem wieder Mut in dieser Branche macht!
Ich für meinen Teil jedenfalls werde auch zukünftig die Beratungsqualität eines (Meines, denn ich werde nicht wechseln) ortsansässigen Reisebüros nutzen !
(Ich hoffe doch, dass HC mir dieses Verhalten verzeiht!
)Ich gebe aber zu, dass ich für unsere Kurz- und Wochenendtripps immer die direkte Variante wähle, d.h. Buchung direkt im Hotel.
Das trifft aber territorial nur auf Touren in Deutschland, teils Tschechien und meine geschäftlichen Aufenthalte in Holland zu.Ich weiss auch, dass z.B. ortsanssigen Grossunternehmen die Auslands-Dienstreiseplanungen für ihre Mitarbeiter auch von einem spezialisiertem RB in unserer Stadt bearbeiten lassen.
In welchem Unfang das läuft, weiss ich aber nicht.Erwin
ganz andere Frage noch, weiss aber nicht, ob´s das schon gibt :
Wir bewerten hier bei HC Hotels etc.. Wäre ein Portal, wo wir auch Reisebüro`s bewerten können, sinnvoll, fair oder machbar ?? -
Ich denke auch, daß man heute noch gutes Geld als Reisebüro verdienen kann.
Eins voraus: Wer gibt wohl das meißte Geld aus zum Verreisen ?- die älteren Leute
- die jungen unabhängigen kinderlosen Singles oder Paare
Ich würde mal so vermuten, daß die Mehrheit der älteren Leute im Reisebüro bucht (viele haben Angst vorm Internet oder gar kein Anschluß dafür zuhause), sie buchen dort, wo sie schon Jahre lang gut beraten werden. Und da sitzt das Geld, wenn man das erkannt hat und für diesen Kundenkreis flexibel und aufgeschlossen ist, wird man sicher noch gutes Geld verdienen.
Dagegen die jungen, unabhängigen, kinderlosen Singles oder Paare werden wohl mehrheitlich im Internet buchen. Aber eben auch nicht alle.
Das Internet ist sicher eine Bereicherung aber ersetzt eben keine persönliche Beratung, die sicher für viele noch sehr wichtig ist.
Grüsse
Dagmar -
Ein guter Beitrag von unserem Captain Jarek, Kompliment!
Meine persönliche Meinung ist auch die, dass gute Reisebüros auch in Zukunft trotz Online Boom eine hervorragende Basis zum Überleben haben.
Aber es werden immer weniger Reisebüros sein und zwar mir sehr schnell abnehmender Zahl! Um nicht zu sagen drastisch!
Ich zitiere dazu mal eben J.U.Parkitny , den Chef von Expedia, Geschäftsführer des größten Reisebüros in Deutschland(Online wie Offline):"Jedes Jahr schließen in Deutschland zwischen 800 und 1000 Reisebüros(!!)
Derzeit haben wir noch 12000 stationäre Vertriebsstellen...In sechs oder sieben Jahre werden es nur noch halb so viele sein..."(Zitatende)Harte Zahlen- aber das sind die klar absehbaren Fakten, Und zu diesem Thema gibt es von anderer Seite noch erheblich härtere Aussagen!
Mutig wäre es auf jeden Fall, den Schritt in die Selbständigkeit als Reisebüro jetzt noch zu erwägen. Aber betriebswirtschaftlich hätte ich allergrößte Bedenken !Viele Grüße
Günter/HolidayCheck -
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Genau dieser Beruf ist mein absoluter Traum!
Ich würde alles dafür geben, eine Ausbildung oder einen Job im Reisebüro zu kriegen.Selbstständig mit einem Reisebüro würde ich mich trotzdem nicht machen. Es ist leider wirklich so, dass immer mehr RB´s schließen werden.
Mache jetzt erstmal eine andere, sicherere, Ausbildung und irgendwann wird dass schon mal klappen?!Allen, die sich dass trauen: Respekt!
LG
Michi -
Hallo Erwin,
ich denke, als kleines mobiles Reisebüro hat man(n) durchaus eine Chance. Aber man muß einfach besser sein - sagen wir mal: viel besser - als die Konkurrenz. Und vorallem muß man sehr schnell und flexibel sein.
Ich buche seit gut einem Jahr nicht mehr im stationären Reisebüro, weil ich mich letztes Jahr fürchterlich geärgert habe. Wenn aber jemand daher käme, der mir blitzschnell ein tolles Angebot genau nach meinen Vorstellungen macht, würde ich ggf. bei dieser "Agentur" buchen.
So lange sich der/diejenige aber nicht findet, mache ich mir selbst die Mühe und kann mir Ende sicher sein, daß ich die perfekte Reise gefunden habe.
Und Michi: warum bewirbst Du Dich denn nicht bei HC? Hier laufen doch schon seit Tagen und Wochen die Stellenanzeigen.
Viele Grüße,
BlackCat70
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Ich denke, dass es so ähnlich ist wie auch bei den Versicherungsanstalten (zu mindest in Österreich).
Vor Jahren hat der Trend eingesetzt, dass man ganz viele Geschäftsstellen geschlossen hat, mit der Begründung: zu teuer, uninteressant für Kunden...
Die hauptberuflichen Aussendienstmitarbeiter hatten also nur noch die Möglichkeit, sich selbst irgendwo oder auch daheim ein Büro einzurichten (auf eigene Kosten selbstverständlich), Equipment anzuschaffen (wobei ein geringer Teil vom Unternehmen quasi gesponsert wurde) und dann eben ständig zu den Kunden zu gehen.
Klar, man setzt von einem "Versicherungsheini" schon voraus, dass er die Kunden besucht, aber was machen wir mit dem Service?
Da will viell. mal ein Kunde was abgeben, irgendwelche Unterlagen abholen etc.?
Macht sicherlich einen professionellen Eindruck, wenn er an der Wohnungstür läuten muß, und die Gattin im Bademantel mit Lockenwicklern macht die Tür auf!In letzter Zeit hat man erkannt, dass die "Basis" Goldes wert ist! Es wird jetzt wieder investiert, da eben die Kunden von heute doch auch mobil sind!
Ich bin in dieser Branche aufgewachsen (durch meinen Vater) und nun seit 7 Jahren selbst dabei! Nicht nur ältere Kunden schätzen den Service sondern zunehmend auch die Jungen!
Das hat nix mit Nostalgie zu tun, und wenn dann halt gering, sondern einfach, weil die Kunden wissen, da sitzt jemand aus Fleisch und Blut (den man eventuell auch noch persönlich kennt), da kann ich hingehen, mein Leid vortragen - und alles wird gut!Ist in der Bank ja das GLeiche: netbanking betreibe ich als Kunde auch, klar! Aber wenn's mal ein Problem gibt, dann regle ich das nicht über Internet, sonder spazier einfach in "meine" Filiale! Um Dinge persönlich zu regeln!
Die großen Urlaube buche ich eigentlich immer im RB, weil ich das einfach so lieber habe. Kurzurlaube werden schon übers Netz gebucht, aber oft aus dem Grund, weil ich da Hotels oder ähnliches gefunden habe, die mein RB nicht im Angebot haben.
CaptainJarek: mein Lob! Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!
Heute erkennen die großen Unternehmen, dass der komplette Umbruch der 90iger und Anfangs des Jahrtausends nicht das Beste war.Back to the roots...
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Hallo BlackCat70,
die suchen nur mit Ausbildung als Reiseverkehrskaufleute.
Dass kann ich leider nicht vorweisen...LG und schönes WE,
Michi