Langzeiturlaub oder Auswandern nach Thailand?
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Hallo,
bin mir nicht sicher ob ich hier richtig bin.
Da wir schon ziemlich oft in Thailand waren und jetzt auch wieder gehen, weil es für uns einfach der perfekte Urlaub ist, haben wir uns schon oft die Frage gestellt, ob wir nicht im Rentenalter längerfristig in Thailand bleiben.
Ein normales Touristenvisum gilt so viel ich weiß nur 90 Tage. Wie macht man das dann wenn man z.B. von Oktober bis Mai drüben bleiben will ?
Wir haben auch schon mit dem Gedanken gespielt , vielleicht auch ganz auszuwandern, aber irgendwo bin ich da skeptisch was die medizinische Versorgung angeht, obwohl ich weiß, daß viele gute amerikanische, deutsche und auch englische Ärzte drüben sind.
So viel ich weiß kann man sich auch nur ein Arpartement in einer Anlage oder Condomium kaufen. Ein Haus kann man sich ja nur bauen, wenn ein Ehepartner Thai ist oder nicht?
Hat vielleicht schon irgendjemand diegleichen Gedanken gehabt oder schon ausgeführt?
Gruß Nicole
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@Käsemaus: Richtiger wärst Du im Thailand-Forum.

Wenn Du länger als 90 Tage drüben bleibst, musst Du zwischendurch mal ausreisen. Also sozusagen Urlaub vom Urlaub. Aber gibt's nicht auch sowas ähnliches wie ein "Rentnervisum", das länger gilt?!
Es gibt verschiedene rechtliche Konstrukte, über Strohmänner auch Häuser zu kaufen. Ich hab mich damit noch nicht näher beschäftigt, weil's für mich nicht relevant ist.
Ich würde mir eher ein Haus od. ein Appartement mieten. Besitz belastet, oder: "Alles was Du besitzt, besitzt in Wahrheit DICH!"

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Es gibt Regelungen für Thailand wonach Du kurz ausreisen und dann meine ich insgesamt 120 Tage beleiben kannst, danach musst Du dann aber mindestens 30 Tage Pause machen.....
Wenn Du ganz auswanderst, könnte es Probleme mit der Rente geben.....
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@ Thorben-Hendrik
Warum könnte es Probleme mit der Rente geben, bekomme ich die denn nicht ins Ausland überwiesen?
Ehrlich gesagt, habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht, ich muß ja eh noch ewig lang arbeiten, dank neuer Rentenreform.

Gruß Nicole
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Ein Geschäftskollege von mir macht das mit den 180 Tagen. Er reist mit seiner Frau für 90 Tage ein und fährt dann für einen Tag nach Kambodscha. Dann hat er wieder ein Visum für 90 Tage. Danach muss er für mindestens 90 Tage das Land verlassen.
Er hatte auch erzählt das man "ganz" in Thailand bleiben kann muss aber auf einem Bankkonto regelmäßig einen höheren Geldbetrag vorweisen (7000 Euro ?).
Auf jeden Fall sollte man darauf achten das die Auslandskrankenversicherung über die gesamte Aufenthaltsdauer gültig ist.
Rentenleistungen werden weltweit bezahlt.
MfG Rainer
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Nein Rentenleistungen werden nicht weltweit bezahlt....ich weiß, dass Du mindest einmal im Jahr nach D musst und die melden oder so etwas.........
Warum genau kann ich aber auch nicht sagen...im entfernten Bekanntenkreis haben wir ein paar bei denen das so ist, die haben so weit ich weiß auch deshalb immer noch hier eine Bankverbindung...denn Rente wird nicht außerhalb der EU überwiesen.....Kann es jemand genauer erläutern
warum? -
mmhhhmmm...
wie macht das dann jemand der dreissig Jahre in Deutschland arbeitet und dann nach Australien auswandert und dort noch fünfzehn Jahre arbeitet? Er erhält keine Ansprüche aus der deutschen Rentenversicherung?
Ich glaube das deine entfernten Bekannten sich gelegentlich in Deutschland sehen lassen um sich im "Gefahrenfall" in das deutsche Sozialnetz fallen zu lassen. Wenn man "richtig" auswandert hat man keine Ansprüche mehr auf Krankenversicherung und Hilfe zum Lebensunterhalt (Hartz 4 und Grundrente bspw.)
Ich weiß es nicht hundertprozentig und bin ja lernfähig, aber anders kann ich es mir nicht vorstellen.
MfG Rainer
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Hallo,
also bis jetzt bin ich eigentlich noch nicht viel schlauer geworden als vorher.

Naja vielleicht meldet sich ja noch jemand, der wirklich dasselbe vorhat oder eventuell schon gemacht hat.
Nicole
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Hallo Nicole,
das Thema "auswandern" nach Thailand ist sehr umfangreich, beginnend mit den (sich ständig ändernden) Einreise- und Aufenthaltsbedingungen bis in zum täglichen Leben, Haus, Miete, Essen, Freunde usw......es gibt sehr viele Thailand-Urlauber, die nach einige Reisen dorthin mit dem Auswanderer-Gedanken spielen, aber ein wichtiges Kriterium sollte man allen solchen Gedanken voranstellen: ist man tatsächlich bereit, sich auf das Land, die Kultur, die Menschen, die Gesellschaft und das Leben dort vollständig einzulassen? Ein ganz einfacher Selbsttest ist hier die Sprache: ist man bereit, diese in Wort und Schrift zu lernen?
Nachdem die grundsätzlichen Entscheidungen getroffen sind, ist die Umsetzung nicht mehr das grosse Problem. Ein Dauer-Aufenthaltsvisum (wie z.B. die green card in den USA) gibt es in Thailand nicht, man reist als Tourist (30 Tage) oder mit 90 Tage-Visum ein. Daneben gibt es das über einen thail. Arbeitgeber einzuholende Arbeitsvisum, ein "Rentnervisum" für Leute ab 50 oder das Visum für Ausländer mit thail. Ehepartner. Für alle diese Fälle gelten im Einzelfall wiederum besondere Vorschriften und Bedingungen, deren Ausführung hier zu weit ginge. In Thailand ist (fast) alles möglich, es kommt lediglich auf die Beziehungen und die Geldbörse an.
Das gleiche gilt im übrigen auch für den Erwerb von Grundbesitz, der normalerweise für Ausländer generell nicht möglich ist, mit Hilfe diverser Konstrukte aber dann wieder doch.
Nicht ganz so einfach ist es auch, Kontakte und Anschluss bei den Thais zu finden, soweit man diese nicht schon durch viele vorhergehende Aufenthalte hat, ist oft Neid und Mißgunst gegenüber den dann plötzlich dauerhaft lebenden Farangs an der Tagesordnung.
Einfach ist hingegen das täglich Leben, die Versorgung mit Essen und allem Lebensnotwendigen, selbst in der entlegensten Ecke findet man nach relativ kurzer Zeit seine Quellen für bestimte Dinge. Auch die gesundheitliche Versorgung ist (zumindest in Bangkok sowie in den grösseren Städten) absolut auf europäischem Niveau soweit man es selbst bezahlen kann oder ine entsprechende KV hat.
Rentner hingegen haben überhaupt kein Problem mit ihrer Rente: im Zweifel einfach weiterhin auf ein dt. Konto überweisen lassen und dann mit Dauerauftrag oder Online-Überweisung weiter nach Thailand. Es ist völliger Quatsch, dass Renten nicht mehr bezhalt werden, wenn man im Ausland lebt, obwohl mancher Politiker das sicher gern so hätte.
Auch wir spielen mit den Gedanken einer Auswanderung in den nächsten Jahren, haben allerdings schon seit vielen Jahren Erfahrungen im Land gesammelt, viele Freunde dort gefunden und Geld deponiert. Wenn es dann soweit ist, wollen wir uns nicht, wie viele Auswanderer, Sorgen ums tägliche Überleben machen müssen oder gar schlimmeren Lastern verfallen.

Grüsse
webfox
P.S. spezielle Fragen und Infos gerne per PN
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@ webfox
Besten Dank für deine näheren Erläuterungen. Ich glaube die Sprache zu erlernen ist nicht so ein großes Problem. Wir kennen einen Deutschen welcher schon vor 25 Jahren nach Pattaya ausgewandert ist, aber das Schreiben zu lernen hat er bald aufgegeben.
So wie ich das sehe, tun sich wohl alle Europäer mit dieser Schreibweise schwer.Gruß Nicole
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Hallo Nicole,
kann dir noch eine tolle private Webseite mit vielen tollen Infos zum Thema empfehlen: > Link lt. Forenregeln entfernt ! <Gruss
webfox
Da die private Website zuviele Links enthält die unseren Forenregeln widersprechen, habe ich den Link in Deinem Posting lt. Forenregeln wieder entfernt.
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@ Webfox
Hab mir die Website grad angeschaut, war doch sehr informatív.
Nicole
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Käsemaus wrote:
Hallo,bin mir nicht sicher ob ich hier richtig bin.
Da wir schon ziemlich oft in Thailand waren und jetzt auch wieder gehen, weil es für uns einfach der perfekte Urlaub ist, haben wir uns schon oft die Frage gestellt, ob wir nicht im Rentenalter längerfristig in Thailand bleiben.
Ein normales Touristenvisum gilt so viel ich weiß nur 90 Tage. Wie macht man das dann wenn man z.B. von Oktober bis Mai drüben bleiben will ?
Wir haben auch schon mit dem Gedanken gespielt , vielleicht auch ganz auszuwandern, aber irgendwo bin ich da skeptisch was die medizinische Versorgung angeht, obwohl ich weiß, daß viele gute amerikanische, deutsche und auch englische Ärzte drüben sind.
So viel ich weiß kann man sich auch nur ein Arpartement in einer Anlage oder Condomium kaufen. Ein Haus kann man sich ja nur bauen, wenn ein Ehepartner Thai ist oder nicht?
Hat vielleicht schon irgendjemand diegleichen Gedanken gehabt oder schon ausgeführt?
Gruß Nicole
Hallo, Nicole
bin auch heute neu eingestiegen und mache mir über das selbe Thema Gedanken.
Bin schon das 7. Mal in Thailand und denke über Langzeiturlaub oder
auswandern nach.
Alle Kommentare haben etwas Wahrheit.
Aber die günstigste Variante ist, glaube ich, kleines Zimmer mieten und
Touristenvisum 2 x 90 Tage
Rente gibt es auch nach Thailand überwiesen.
Bei Auswanderung gibt es gewisse Abschläge, wie hoch weis ich nicht.
Es gibt für Rentner auch ein Jahresvisum, aber nur in Verbindung mit
Banksicherheit.
Gruß Rumeule -
Na, dann willl ich mal versuchen, ein wenig Licht in das hier entstandene Durcheinander aus Halbwissen und grundfalschen Behauptungen zu bringen.
Es gibt kein Touristenvisum fuer 90 Tage. Touristenvisa berechtigen lediglich zum Erhalt einer Aufenthaltsgenehmigung fuer 60 Tage. Es gibt Touristenvisa fuer eine, fuer zei oder auch fuer drei Einreisen (1 x 60 Tage, 2 x 60 Tage, 3 x 60 Tage). Aufgrund von Touristenvisa erhaltene Aufenthaltsgenehmigungen koennen in aller Regel aber vor Ort auf 90 Tage verlaengert werden.
Eine Aufenthaltsgenehmigung fuer 90 Tage gibt es hingegen mit einem sog. "Non Immigrant Visum". Hieran sind aber bestimmte Bedingungen geknuepft (abhaengig vom Aufenthaltsgrund). Personen, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, erhalten ein solches Visum in aller Regel voellig problemlos, oft wird jedoch ein Bonitaetsnachweis gefordert. Non Immigrant Visa gibt es fuer eine Einreise (1 x 90 Tage), 2 Einreisen (2 x 90 Tage) und fuer beliebig viele Einreisen innerhalb eines Jahres (jeweils 90 Tage). Die aufgrund eines Non Immigrant Visums erhaltene Aufenthaltsgenehmigung kann vor Ort auf ein ganzes Jahr und anschliessend jedes Jahr erneut um ein weiteres jahr verlaengert werden. Hierfuer sind aber bestimmte Voraussetzungen zu erfuellen (abhaengig vom Aufenthaltsgrund). Mit einer solchen "Jahresverlaengerung" braucht man das land dann auch nicht alle 60 oder 90 Tage kurz zu verlassen, man muss sich aber alle 90 Tage bei der fuer den jeweiligen Aufenthaltsort zustaendigen Immigration Dienststelle melden.
Bedingungen fuer eine Jahresverlaengerung auf Basis "Retired" (moeglich ab Vollendung des 50. Lebensjahres):
- Bonitaetsnachweis in Form eines Bankguthabens bei einer thailaendischen Bank in Hoehe von mindestens 800.000 Baht /gut 18.000 Euro (muss bei der ersten Antragstellung seit mindestens 2 Monaten vorhanden sein, bei Folgeantraegen mindestens 3 Monate).
oder
- Einkommensnachweis (Rentenbescheid, Steuerbescheid oder aehnliches) ueber mindestens 65.000Baht/Monat (ca. 1.500 Euro). Der Einkommensnachweis muss von der Botschaft des Heimatlandes bestaetigt werden.
oder
- eine Mischung aus Bankguthaben (thailaendische Bank) und nachgewiesenem Jahreseinkommen (insgesamt mindestens 800.000 Baht)
Bei auslaendischen Ehepaaren braucht offiziell nur einer der Ehepartner diese Nachweise zu erbringen. Hat dieser seine Jahresverlaengerung erhalten, kann der andere Ehepartner auf Basis "Dependent" ebenfalls einen Antrag auf Jahresverlaengerung stellen, fuer den offiziell kein eigener Bonitaetsnachweis mehr zu erbringen ist. In der Praxis wird ein solcher aber dennoch oft gefordert.
Am 4.12. gab es zahlreiche Aenderungen bei den aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen, die hier noch nicht beruecksichtigt werden konnten. Es kann also sein, dass sich auch bei den Jahresverlaengerungen auf Basis "Retired" und "Dependent" ein paar Details geaendert haben.
Es gibt - entgegen anderslautender Behauptungen - sehr wohl auch eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung. Diese ist allerdings recht teuer (je nach Fall zwischen 100.000 und 200.000 Baht) und kann erst beantragt werden, wenn man sich mindestens 3 Jahre ununterbrochen mit "Jahresverlaengerungen" im Land aufgehalten hat (nur "Non Immigrant" fuer beliebig viele Einreisen reicht nicht!). In der Praxis hat ein entsprechender Antrag aber wohl erst nach fruehestens 5 Jahren Aussicht auf Erfolg. Entschieden wird hier grundsaetzlich auf Einzelfallbasis, ein Rechtsanspruch besteht nicht. grosser Wert wird hierbei u.a. darauf gelegt, dass der Antragsteller Gruende vorbringen kann, die dafuer sprechen, dass sein Daueraufenthalt fuer Thailand von Nutzen ist (Fuersprache durch hoehere Regierungsbeamte und/oder Moenche ist hier sehr hilfreich). weiterhin gibt es hierfuer Quotierungen.
Theoretisch ist sogar eine Einbuergerung nach Thailand moeglich (die i.d.R. zum Verlust der deutschen Staatsangehoerigkeit fuehrt), in der Praxis sind Einbuergerungen in Thailand jedoch ausserordentlich selten.
Zum Thema Rente: Rentenempfaenger muessen sich keineswegs jaehrlich in Deutschland melden. Die deutsche Botschaft in Bangkok stellt sog. "Lebendbescheinigungen" hierfuer aus, die dann nach deutschland geschickt werden muessen.
Zum Thema Haus: Auslaender duerfen sehr wohl Haeuser kaufen, nicht aber Grundstuecke. Haeuser gelten in Thailand als "bewegliche Gueter". Auslaender duerfen auch Grundstuecke pachten, wobei Pachtvertraege bis zu 30 Jahren moeglich und auch ueblich sind. Weiterhin sind Pachtvertraege mit verlaengerungsoptionen moeglich. Man kann also als Auslaender ein Grundstueck langfristig pachten, darauf ein Haus bauen und darin wohnen.
Vor den von Webfox angesprochenen Konstrukten zur Umgehung des Grunderwerbverbots fuer Auslaender ist hingegen dringend abzuraten. Derartige Konstrukte bewegen sich grundsaetzlich auf sehr duennem rechtlichen Boden. Sie wurden in der vergangenheit zwar weitgehend toleriert, seit einiger Zeit geht man aber recht massiv dagegen vor. Finger weg von solchen Konstrukten!!!
Hier gibt es aber auch wieder 2 Ausnahmen. So gestattet das thailaendische Recht solchen Auslaendern, die mindestens 30 Millionen Baht (knapp 700.000 Euro) in Thailand investiert haben, unter bestimmten Voraussetzungen den Erwerb von maximal 1 Rai (1.600 qm) Land zu Wohnzwecken. Entsprechende Genehmigungen werden aber - obwohl sie vom Gesetz her moeglich sind - tatsaechlich nur hoechst selten erteilt.
Weiterhin duerfen auch Firmen, an denen Auslaender beteiligt sind, Land erwerben. Das Land gehoert dann der Firma und nicht dem Auslaender (dem aber wieder ein Teil der Firma gehoert). Die Firma kann dem auslaendischen Teilhaber dieses Land auch zur Verfuefung stellen. Hierbei ist es aber wichtig, dass die Firma auch tatsaechlich existiert, aktiv ist und ihre geschaeftliche Aktivitaet mittels entsprechender Steuerzahlungen nachweist. Der Firmenanteil des Auslaenders darf nicht mehr als 49% betragen und es sind somit stets auch mehrere thailaendische Gesellschafter erforderlich. Die Mindestanzahl der thailaendischen Gesellschafter richtet sich nach der gewaehlten Gesellschaftsform.
Fazit: Gerade fuer Ruhestaendler nach Vollendung des 50. Lebensjahres ist es bei entsprechender Bonitaet eigentlich recht einfach, sich dauerhaft in Thailand niederzulassen, ohne zwischendurch immer wieder mal das Land verlassen zu muessen.
Gruss
Caveman -
@ Caveman,
danke für deine ausführliche Schilderung, dein erster Absatz war der beste.Bernd
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Noch ein paar Hinweise zum Thema Haus- / Grunderwerb.
Verlaengerungsoptionen sind fuer weitere 2 x 30 Jahre moeglich. Die ersten 30 Jahre sollten auf jeden Fall in das Grundbuch eingetragen werden. Partner oder Erben koennen ebenfalls eingetragen werden. Der Paechter bekommt ein Original dieser Landeigentumsurkunde (Charnod).
Neben der Verlaengerungsoption kann man auch eine Vorkaufsklausel in den Pachtvertrag aufnehmen. Diese sieht vor das man das Grundstueck erweben kann falls sich die Gesetzeslage entsprechend aendern sollte. Dabei sollte der Kaufpreis mit dem Pachtpreis abgegolten sein.
Am besten sollte eine gute lokale Anwaltskanzlei mit der Kaufabwicklung beauftragt werden. Es entstehen zwar Kosten, die sind aber, meiner Meinung nach, gut angelegt. Denn neben der gesamten Abwicklung stellt die Kanzlei, in der Regel, auch ein Treuhandkonto zur Verfuegung, auf dem der Kaufpreis solange gehalten wird bis alle Dokumente vorhanden sind.
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Käsemaus wrote:
Hallo,bin mir nicht sicher ob ich hier richtig bin.
Da wir schon ziemlich oft in Thailand waren und jetzt auch wieder gehen, weil es für uns einfach der perfekte Urlaub ist, haben wir uns schon oft die Frage gestellt, ob wir nicht im Rentenalter längerfristig in Thailand bleiben.
Ein normales Touristenvisum gilt so viel ich weiß nur 90 Tage. Wie macht man das dann wenn man z.B. von Oktober bis Mai drüben bleiben will ?
Wir haben auch schon mit dem Gedanken gespielt , vielleicht auch ganz auszuwandern, aber irgendwo bin ich da skeptisch was die medizinische Versorgung angeht, obwohl ich weiß, daß viele gute amerikanische, deutsche und auch englische Ärzte drüben sind.
So viel ich weiß kann man sich auch nur ein Arpartement in einer Anlage oder Condomium kaufen. Ein Haus kann man sich ja nur bauen, wenn ein Ehepartner Thai ist oder nicht?
Hat vielleicht schon irgendjemand diegleichen Gedanken gehabt oder schon ausgeführt?
Gruß Nicole
Ja ich, aber Haus bauen würd ich nicht, gesamt kommt es dir günstiger wenn du (was bei langfristig geht) mietest´, keine sorgen mit rep etc. außerdem würden dir nur 49% gehören da du einen thai co. haben mußt und bei eigenem haus hast nie die garantie das sie dir nicht eine karaokebar nebenan hinbauen, bei miete ziehst halt um und wer sagt das es dir immer am gleichen platz gefällt. ich habe zwar ein haus gebaut, aber zum glück nicht auf samui (meine ehmalige trauminsel).
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Danke Euch allen für die guten Infos, jetzt bin ich wirklich um einiges schlauer als voher.

Besten Dank.
Lg Nicole