Schweizer Fluggesellschaft verweigert todkrankem Kind den Flug
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Erstmal an alle ein frohes Neues Jahr!
Und schon gleich wieder die erste meldung wo man sich an den Kopf fast!Schweizer Fluggesellschaft verweigert todkrankem Kind den Flug
Der kleine Anton (2), der an einer Fehlbildung des Kehlkopfes leidet, müsste schnellst möglich operiert werden. Seine Eltern, Aneta (32) und Marcin Zajac (30), haben hierfür Ärzte gefunden, die ihn operieren würden.
Doch diese sind in Boston, hierfür müsste das der Junge von Warschau nach Boston fliegen, doch die Fluggesellschaft Swiss verweigert den Jungen den Flug in einer ihrer Maschinen. Darum wird geprüft, ob dies rechtens ist. Falls nicht, könnte die Swiss eine Strafe erwarten.
Da dem Kind durch eine kleine Maschine regelmäßig Speichel aus der Lunge abgesaugt wird, könnte es die anderen Fluggäste stören, so ein Swiss-Arzt. Es gibt aber noch Fluggesellschaften, die den kleinen Anton fliegen würden, so die polnische Fluggesellschaft LOT oder British Airways.Mir fehlen die Worte!
Sollte man so eine Fluggesellschaft weiterhin Unterstüzen?

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Traurige Geschichte!
Aber kann mir schon vorstellen daß sich einige hier davor ekeln würden wenn man liest worüber die alle genervt seien können.
Trotzdem sollte so etwas nicht sein was die Fluglinie abzieht! Schließlich gehts hier um das Leben des Kindes! -
Bandit01 wrote:
Mir fehlen die Worte!
Sollte man so eine Fluggesellschaft weiterhin Unterstüzen?

Nur mal nebenbei, ist die Swiss nicht vollständig in Lufthansabesitz?
Soweit ich weiß, hält die Lufthansa 100% des Aktienkapitals an der Swiss.
Ist allerdings für den obigen Sachverhalt nicht relevant.
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@Bandit
die Argumentation bzgl. des Störens anderer Fluggäste von den vorweg genannten Gründen ist natürlich der Hammer. Verständlich wäre es, wenn es aus medizinischer Sicht mit einem normalen Flugzeug nicht möglich sei u. ein spezieller Transport erfolgen müsste.
Solche Dinge haben öffentliches Interesse. Wer es sich leisten kann als Fluggesellschaft ok, jedoch wie man sieht u. hört gibt es natürlich noch jede Menge andere Fluggesellschaften, welche dies für den Jugen machen (u. wenn es aus Werbezwecken sei).
LG -
Vielleicht sollte man bei dieser Meldung im Hinterkopf behalten, dass sie auf einer Meldung der Schweizer Zeitung "Blick" basiert (vergleichbar mit der deutschen Bild-Zeitung). Viele Themen werden da medienwirksam recht einseitig dargestellt.
Wer sich mal die Mühe macht, über Google zu suchen, wird zu diesem Thema auch andere Beiträge finden. Gemäß anderen Berichten hat Swiss als Gründe für die Nichtbeförderung in erster Linie medizinische Gründe genannt. Swiss-Flugzeuge seien für einen solchen Transport nicht ausreichend eingerichtet. Hierfür sei ein spezieller Ambulanzflug (Rettungsflugwacht, etc.) nötig. Dies haben Ärzte der Swiss bestätigt. Das Argument, es könnte andere Passagiere stören, wurde wohl erst in zweiter Linie genannt (was sicherlich mehr als unglücklich und ungeschickt war).
Natürlich verfüge auch ich nur über "Sekundärquellen" - was wirklich gesagt wurde, weiß niemand von uns.
Bevor man jedoch vorschnell urteilt, sollte man sich meiner Meinung nach zunächst umfassend informieren.
Meint Chris
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Hallo,
auch wenn ich dafür Prügel bekomme. Ich würde mich ekeln, wenn ich direkt daneben sitzen würde. Oder um es anders zu sagen, ich würde mich sicher Übergeben!
Um dieses Kind angemessen zu transportieren muß man eine Abtrennung in der Kabine vornehmen. Schließlich ist es ja auch für die Familie sicher alles andere als angenehm mit einem kranken Kind auf dem Präsentierteller zu sitzen. Daher kann ich eine entsprechende Entscheidung schon auch nachvollziehen.
Klar sollte es eine Transportmöglichkeit geben, aber es stellt sich ja auch die Frage, wie kurzfristig solch ein Transport nachgefragt wurde. Wenn nun nur noch wenige Plätze frei wären, wie würde jeder, der hier auf die Airline schimpft entscheiden?
Mehrere schon lange gebuchte Passagiere umbuchen? Ohne Abtrennung fliegen und außer Reklamationen anderer Passagiere auch riskieren, daß empfindliche Mägen für deutliche Mehrarbeit sorgen?
Ich könnte mir schon vorstellen, daß hier viele Überlegungen eine Rolle spielen und bevor wir hier jemanden verurteilen sollten wir hier vor allem mehr Fakten haben. Wichtig wäre auch zu wissen, wieso ausgerechnet die Swiss angefragt wurde. Die AUA (auch LH Konzern) fliegt Patienten unter bestimmten Umständen auch mal kostenlos!
Ich fürchte hier könnte einfach auch eine, seitens der Betroffenen, oder der Presse initiierte Kampagne dahinterstecken. Sorry, wenn ich so skeptisch bin. Aber als Pole frage ich doch als erstes bei meiner Airline nach!
Meine Meinung: Hier stimmt etwas nicht, was es auch immer sein möge!
Gruß
Berthold
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ADEgi wrote:
Die AUA (auch LH Konzern) fliegt Patienten unter bestimmten Umständen auch mal kostenlos! -
Ich hab das auch nur über eine Nachrichtenquelle gelesen!
Aber sollte es wirklich Technisch (Medezinisch) nicht möglich sein den Jungen zu fliegen, dan kann man das doch auch Erlich sagen!
Solche Aussagen, es könnte andere Passagiere Ekeln, finde ich gelinde gesagt Schei....!
Ich denke doch auch das man den Jungen sowieso eine eigene Ecke einrichtet, wo er betreut wird.
Was bitte sollte dan andere Gäste stören?
wenn da ein vorhang vor ist und ich mir meinen Kopfhörer aufsetze, dan stört mich das herzlich wenig was hinter dem Vorhang ist!
Natürlich kann ich Leute verstehn die sich vor sowas Ekeln, mich ekeln auch manche sachen!
Aber das ist doch noch lange kein Grund, einen Todkranken Jungen den Flug zu verweigern!
Und ich glaube auch nicht das man dafür Gäste umbuchen muss oder sonst was!
Einen Termin zur überführung kann man ja wohl mit der Airline ausmachen!
Und die Airline weis ja wohl wan was frei ist! -
Die werden schon wissen was sie machen....
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@ Bandit01
möchte dich hiermit bitten - die Quelle des Berichts anzugeben. WICHTIG!!!!!
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Bandit01 wrote:
gerne!
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=693135Langsam wird es langweilig und wir können das Thema hier schließen!
wie schon mehrfach weiter vorne im Forum geschrieben, handelt es sich um eine Meldung des Schweizer "BLICK's"; seriöse Zeitungen schreiben etwas völlig anderes- bitte mach dir die mühe und lese dir den beitrag von Chris737 durch!
Ausserdem weist SWISS (wie andere Airlines) ausdrücklich in den AGB's darauf hin:
7.1.2 Wir können uns auch weigern, Sie... wenn eine ...folgenden Voraussetzungen erfüllt sind oder nach unserem vernünftigen Ermessen erfüllt sein könnten:
-Ihr ... körperlicher Zustand, ... stellt eine Gefahr oder ein Risiko für Sie selbst, für Fluggäste, für die Besatzung ...
Wenn Swiss der Meinung ist, dass eine Lebensgefahr und damit eine Gafährdung (Tod) für den passagier besteht, darf und muss sie den Transport ablehnen.
@Bandit01: damit dürfte sich das Thema andgültig erledigt haben und die Admins. können hier schließen!
