Epilepsie (oder auch Fieberkrämpfe)
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Hallo an alle!
Ich habe ein grosses Problem, es geht um meinen Sohn (6 Jahre). Erleider unter Krämpfe (Fieberkrämpfe, Affect-Krämpfe). Ich brauche jetzt eure Hilfe: hat jemand Erfahrung damit gemacht oder weiß zufällig etwas darüber? Habe mich heute tierisch mit dem Arzt deswegen angelegt.
Bin nicht kooperativ und zeige nicht genug initiative, renne nur schon seit mehr als drei Jahren deswegen zum Arzt und keiner gibt mir grünes Licht das da nichts ist. Kann nicht mehr, könnt nur noch heulen!!!!

Weiß nicht weiter,
Eure ****
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hallo feuerhexe. lach mich jetzt nicht aus. aber sofort heisse wadenwickel machen. ich kenn das von unserem sohn.
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Jetzt im Moment hat er keine, aber hat halt schon oft welche gehabt. Wadenwickel mache ich dann auch, nur vor ca. 2 Jahren wäre er mir fast hops dran gegangen und der hatte echt Müh ihn wieder zu kriegen, deswegen sagt auch jetzt der arzt von der Uni, was er schon an Krämpfe hatte und wie, neigt schon zur Epilepsie. Die EEG`s sind "angeblich" normal, aber grünes Licht bekomme ich nicht!
Was tun???

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Hallo Feuerhexe,
ich würde zu weiteren Ärzten gehen und deren Rat einholen, wenn dir der bisherige Arzt nicht wirklich eine Auskunft gibt, die dir weiterhilft.
Wünsche dir und deinem Sohn alles Gute

Lieben Gruß
Mausebaer -
habe kürzlich einen Erste Hilfe Auffrischungskurs besucht und dort war eine Mutter, die von den Fieberkrämpfen ihrer Tochter berichtet hat.
Das war ein großes Thema beim Kurs und die Kursleiterin hat berichtet, dass manche Kinder einfach zu Fieberkrämpfen neigen.
Wichtig:
Nicht in Panik ausbrechen, denn das Kind hat durch das Verkrampfen selbst schon genug mit sich zu tun.
Das sagt sich als Nicht Betroffenenr so leicht, ich weiß!Ich hab noch in Erinnerung, dass die Mutter ein Medikament im Kindergarten hat, dass bei einem Krampfanfall gegeben wird.
Auch solltest gerade den Kindergarten, die Schule, Großeltern usw. davon berichten und wie Sie sich zu verhalten haben, wenn bei deinem Kind ein Krampfanfall auftritt.Einige Eltern wissen gar nicht, dass ihr Kind evtl. mal einen Fieberkrampf hatte und wundern sich, wenn es morgens schweißgebadet im Bett liegt.
Such dir einen guten Kinderarzt, mit dem du in aller Ruhe besprechen kannst.
LG
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Ich würde ein oder zwei weitere Ärzte mit hinzuziehen. Vielleicht solltest du auch mal zum Neurologen, vielleicht sind das schon sogenannten epileptische Anfälle. Will um gotteswillen keine Angst machen, aber häufig auftretende Anfälle müßen meist eine Ursache haben
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Man muß aber auch zwischen Fieberkrampf und Epilepsie unterscheiden. Und man schiebt auch nicht während eines Krampfes ein Medikament rektal ein.
Falls Du die Seite noch nicht kennst.
http://www.onmeda.de/krankheiten/fieberkraempfe.html
Gruß Marco
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deshalb wäre es doch ratsam ein Neurologen hinzuzufügen. Dort werden einige tests gemacht, und man kann dann eine epilepsie ausschließen oder nicht. Normalerweise bekommen kinder in diesen Alter nicht so oft Fieberkrämpfe. Medikamente als Laie würde ich nur in Absprache mit den behand. Kinderarzt geben.
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Marco L. wrote:
Man muß aber auch zwischen Fieberkrampf und Epilepsie unterscheiden. Und man schiebt auch nicht während eines Krampfes ein Medikament rektal ein.Falls Du die Seite noch nicht kennst.
http://www.onmeda.de/krankheiten/fieberkraempfe.html
Gruß Marco
Wie kommst du darauf während eines Fieberkrampfes kein Medikament zu verabreichen?Die praxis sieht anders aus, ebenso ist es in der einschlägigen Literatur beschrieben
Link -
Da kann ich aus der Praxis folgendes berichten:
In der Regel werden bei uns Krampfanfälle, welche sich auf eine bekannte oder vermutete Epilepsie zurückführen lassen erst unterbrochen, wenn sie länger als eine Minute dauern.
Schlau wie wir sind, haben die Patienten dann bereits einen intravenösen Zugang, über den dann eines der folgenden Medikamebte verabreicht wird:
- Temesta oder
- Stesolid (Valium)
Falls die betroffene Person noch keinen Zugang hat, behelfen wir uns ebenfalls mit der Rectaltube.
Kommt ein Patient das erste Mal nach einem Krampfanfall zu uns und ist keien Epilpsie bekannt, werden vom neurologischen Dienst auch keine verschrieben, da die Nebenwirkungen auch nicht zu verachten sind.
Was man zu Hause machen sollte.
So blöd es klingt - aber wenn man einen Anfall von Anfang an beobachten kann, ist es für uns wichtig zu wissen, wie lange der Anfall exakt gedauert hat. Bitte unbedingt auf die Uhr schauen! Denn die gefühlte Zeit ist meistens mehr las drei Mal so lang, als der Anfall tatsächlich gedauert hat. Beobachten Sie genau, was die betroffene Person in welcher Reihenfolge macht. Oft ist der Ablauf bei einer Person immer gleich oder sehr ähnlich.
Das sind natürlich Dinge, die man unter dem Stress, dem man in diesen Augenblicken ausgesetzt ist, nur schwer leisten kann. Aber gebt einfach euer Bestes!Fieberkrömpfe unterbricht man meines Wissens nur in absoluten Ausnahmefällen. Und dann darf man auch die Rectaltube während dem Anfall einführen - wenn man das hinbekommt

Die Verletzungsgefahr ist klein, da selbst der Teil der Tube, welcher eingeführt wird ein bischen elastisch ist. Vaseline und fast jede andere Creme wie zum Beispiel Sonnencreme oder irgendeine Bodylotion kann man als Gleitmittel benutzen. Einfach keine Sportsalben oder Omas Rheumasalbe nehmen. Auch keine Fenistilgel oder ein anderes Produkt, welches selbst ein Medikament enthält verwenden.Ansonsten würde ich an Deiner Stelle ebenfalls einen Neurologen aufsuchen, wenn Du Dir so unsicher bist. Er wird Dir zwar wohl kaum etwas anderes erzählen als Dein Kinderarzt aber meistens ist man doch beruhigter, wenn man es von einem Spezialisten gehört hat.
So und jetzt gehe ich wieder ein bisschen arbeiten. Heute NAcht ist es bei uns sehr ruhig

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Hallo an alle!

Vielen Dank für euer Einsatz hier. Wenn ihr wüsstet wo unwas ich schon durch hab mit dem klenen. Bin zur zeit in D
dorf in Behandlung, dieser wiederum sagte mir das der letzt Krampf von Cedric nicht normal war hat 5-6 Min. gekrampft. gott sei Dank war dies in der Praxis beim Kinderarzt der echt Probleme hatte den Klenen wieder zu kriegen. des wegen meinte der Doc von der Uni es sei schon eine Epilepsie. er hat schon 6-8 mal gekrampft hinzu kommen noch Affektkrämpfe die aber auch nicht so normal ablaufen wie sie sollten laufen im Prinzip genauso ab wie ein Fieberkrampf halt nur ohne Fieber! Die EEGs waren bisher bis auf eine Ausnahme alle "ohne" befund! Aber grünes Licht das da nichts ist bekomme ich nicht. Das macht mich echt kirre! Dieser doc von der Uni ist von der Kinder pädiatrie und auch Neurologe.Dazu muss ich sagen hab ich immer im Notfall Diazepham 5mg rectiole im Kühlschrank. Ohne dem geht es nicht und gehe ich auch nicht aus dem Haus.
Wir haben schon drei Kliniken innerhalb von 3 Jahren durch da ich damit schon drei jahre rum renne und von Arzt nach Arzt geschickt werde. Im Moment hab ich einfach keine Kraft mehr für die Ärzte, deswegen fragte ich hier nach.
Für jede weitere Antwort bin euch dankbar, solltet ihr mit mir Kontakt aufnehmen wollen schaut mal bei gysmo rein!!!!
Viele liebe Grüsse
eure ****

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Diazepham 5 mg ist die richtige wahl, und kannst du auch deinen kleinen ruhig geben. machen wir auch. Ich denke mal auch es wird schon in Richtung epilepsie gehen, ich hoffe aber für dich nicht. Sollte das sich bestätigen, meist durch Belastbare EEGs nachgewiesen ( Schlafentzug, Lichtreize etc) laß den Kopf nicht hängen. Es gibt Medikamente die ein normales Leben ermöglichen. Aber wie gesagt, vielleicht ist es wirklich nur eine abnormale Form von Fieberkrämpfe. Ich drücke Dir die Daumen

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Bei Krampfanfällen ist der Sauerstoffverbrauch exorbitant hoch. Gleichzeitig atmen Menschen während Krampfanfällen nur unzureichend oder gar nicht.
Das sieht immer gleich höchst dramatisch aus, jedoch normalisiert sich die Atmung nach dem die Krämpfe aufhören sehr schnell wieder. Oft ist die Atmung am Anfang ein sehr lautes und schnelles Schnaufen, weil der Körper, der nun übersäuert ist möglichst schnell den Kohlendioxidgehalt auf normales Niveau bringen will und gleichzeitig das entstandene Sauerstoffdefizit ausgleichen muss.Nach einem Anfall schlafen viele Patienten extrem tief und sind fast nicht weckbar. Andere sind in einer Art Dämmerzustand und wehren alles, was man mit ihnen machen möchte ab. Zum Beispiel ziehen sich alle die Sauerstoffbrille aus oder fangen an, am Infusionsschlauch zu ziehen.
Oft kommt es während Anfällen zu unkontrolliertem Stuhl- und Urinabgang. Ganz bekannt sind auch Verletzungen der Mundhöhle. Besonders der Zungenbiss ist hier sehr häufig.
Man steckt übrigens NICHTS ziwschen die Zähne!Lange hat man uns in der Ausbildung erzählt, dass man wähend Krampfanfällen keinen Sauerstoff geben darf, weil dies die Anfälle verlängern würde. Heute machne wir genau das Gegenteil. Voll aufdrehen, da das Sauerstoffdefizit so schnell wie möglich ausgeglichen werden muss.
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Also wenn Cedric krampft schläft er danach tief und fest (natürlich ist dabei auch das Diazepham von Wirkung). zwischen den zähnen hab ich dabei noch nie was geatn, wäre ja fatal!
War letzt tage noch in der Uni, leider kein grünes Licht da die Affektkrämpfe keine Ruhe geben. Ich muss jetzt halt einfach warten bis er, so makaber wie es klingt, wieder einen Anfall bekommt. Erst dann hab ich eine Chance das dann evtl. die Ärzte weiter kommen.
Das mit dem Filmen hat der Arzt mir auch schon gesagt, aber ganz ehrlich in diesem Moment denkst weiß Gott an andere Sachen, als es per Foto oder Film fest zu halten. Das EEG war wieder mal das da was war, aber nichts stichfestes, wie immer bzw. wie so oft!
Jetzt heisst es abwarten und Tee trinken! Durch seine Hörgeräte die er jetzt bds. bekommen hat, haben die Ärzte Hoffnung das es vielleicht besser wird. Allein deswegen muss ich jetzt einnfach abwarten!
Okay liebe Grüsse analle die sich hier schon beteiligt haben!!!

Eure ****
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Hallo Birgit!
Ja so ganz verstehen kann ich das auch nicht, aber die Ärzte meinen das er aufgrund dessen das er schlechter hört die Krämpfe ausgelöst werden können. Wo ich mir die Affektkrämpfe vorstellen könnte, ABER der Rest bleibt weiterhin verschleiert. So ganz vertsehen kann ich das auch nicht. Ist alles eine verworrene Sache, aber ich denke sie mir leibhaftig nicht aus!!!
Ich würde gerne eine Gen Untersuchung machen lassen,was aber der Doc von der Uni D´dorf nicht gut heisst. Es wird alles auf die Hörgeschichte geschoben und ich bin mir sicher das da noch was anderes ist.
Beim letzten EEG war ja auch irgendein Nerv der von hinten kommt betroffen, aber auch da bekommt keine genaue Antwort....Ich weiß es nicht stehe genauso im dunkeln deswegen mein Aufruf hier
LG Stefanie
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Hallo Stefanie
ich frag noch mal genauer nach:
WARUM braucht dein Sohn Hörgeräte? Ich gehe aufgrund seines Alters davon aus, dass er einen angeborenen Hörfehler hat. WELCHEN?
Ich bin kein Mediziner, weis aber aus eigener Erfahrung innerhalb meiner Familie, dass angeborene Probleme im Innenohr zu Gleichgewichtsstörungen und Krampfanfällen führen können.
LG Brigit