Kulanz bei Neckermann?
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Eine Eidechse tut einem nichts, im Gegenteil sie frisst die Fliegen

Unter Naturschutz steht sie auch, jedenfalls in Deutschland.
Hier habe ich seit Jahrzehnten keine mehr gesehen.

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Ich füge hier mal die Reklamation von "tunesien2009" aus einem geschlossenen Thread ein. Der Thread, auf den man verwiesen hatte ist ebenfalls schon zu!
hallo,
hier ein auszug meines Briefes an neckermann reisen, welches meine erlebnisse mit denen darstellt:Bereits im Vorfeld der Reisesind schon einige Unannehmlichkeiten für uns entstanden.
So wurde kurzfristig der Flug umgebucht, und die Tickets wurden mir
dann auch per Post allerdings erst einen Tag vor Abflug zugestellt.Dadurch verfielen meine Bahntickets, ich musste mir zusätzlichen
ungeplanten Urlaub nehmen, was für meinen Arbeitgeber unangenehme Folgen
hatte, usw. usf.Leider hatten die Widrigkeiten da noch kein Ende....
Als ich im Internet einen Pre-Check-in durchführen wollte, stellte ich
fest, das der auf den Tickets angegebene Flug garnicht existierte.
Auf Nachfrage bei Ihrer Hotline wurde mir mitgeteilt, das die Tickets
offenbar falsch ausgestellt wurden.
Zu diesem Zeitpunkt erfuhr ich dann erstmalig, das aus meiner Reise ein
Stopp-over in Nürnberg geworden war. Schade! Gebucht und bezahlt hatte
ich einen Non-Stopp-Flug.
Die Tickets sollten dann am Flughafen hinterlegt werden.
An dem 24h-Schalter.
Der erst um 04:20 Uhr aufmachte.Eine 24h-Notfallnummer gab es ja laut Ihrer Hotline nicht. (Gibt es
wohl doch wie ich im Nachhinein erfuhr. Aber woher sollen das die Neckermann Mitarbeiter auch wissen ?)Die Tickets waren auch selbstverständlich nicht hinterlegt, sondern
mussten umständlich erst neu ausgestellt werden.
Die Mitarbeiterin am Schalter in Düsseldorf verhielt sich entsprechend
gereizt, ob unserer unverschämten Anfrage (und des leichten
Termindrucks, da der Flug ja schon fertig eingecheckt war...). Das ist
zwar menschlich, aber unprofessionell.Und auch danach, als wir uns dann endlich glücklicherweise in der Hand
professionellerer Reiseorganisatoren befanden, hatte das
Neckermann-Spass-Reisen kein Ende.
Sie glauben es nicht. Doch !Im Hotel kamen wir bereits am ersten Tag mit Urlaubern in Kontakt, die
ebenfalls bei Neckermann gebucht hatten. Wir traffen diese in der Lobby,
wo sie auf die Vor-Ort-Reiseleitung warteten.
Wie sie das jeden Tag taten, seit sie die Reise angetreten hatten.
Unglaublich ? Nein. Genauso war es.ob diese Urlauber die Reiseleitung nochmal irgendwann antrafen ist mir
nicht bekannt.Wir hattten das Glück die Reiseleitung am zweiten Tag zum
Willkommensgespräch zu treffen. Ist am zweiten Tag ja auch wirklich
sinnvoll... Andererseits waren wir durch den STopp-over in Nürnberg ja
auch erst sehr spät eingetroffen.... Um noch einmal darauf
zurückzukommen.Nun ja - um es kurz zu machen, das Gespräch hätte man sich auch sparen
können. Die Dame von Neckermann war einfach unglaublich !
Unmotiviert,
Unvorbereitet,
Unglaublich mies drauf
Wir waren fassungslos.Eigentlich wollten wir ein paar Touren unternehmen. Da uns jedoch
nichts empfohlen werden konnte und auch keine Unterlagen oder Bilder
vorlagen, haben wir uns entschieden, vor Ort beim hotel zu buchen und
uns so zumindest unangenehme Überraschungen seitens dieser Touren zu
ersparen.Die Dame traf danach auch nie wieder bei uns im Hotel ein, obwohl wir
zweimal in der Lobby warteten.Was dann auch dazu führte, das wir keine Ahnung hatten, wann der
Abflug, bzw. die Abholung vom Hotel stattfinden sollte.Eine anderer Gast erzählte uns, das er um 12:55 Uhr abgeholt werden
sollte. Diese Uhrzeit hielten wir also ebenfalls ein.
Leider traf der Bus dann schon um 12:25 Uhr ein.
Er musste ja auch noch 2 Stunden durch Djerba fahren. Wär alles nicht
so schlimm. Wenn man es denn gewusst hätte.Ich denke ich habe noch Punkte vergessen. Aber egal. Ich denke das
reicht.Neckermann hat es fast geschafft uns den Urlaub wirklich zu vermasseln. Zum glück gab es das schöne Hotel Odysssee, Zarzis, Tunesien mit seinen netten und zuvorkommendne Mitarbeitern. Ich halte es für
unglaublich, das ein so grosses, weltweit operierendes Unternehmen so
unprofessionell in seinem Kerngeschäft operiert.
Sollte ich so eine Performance an meinem Arbeitsplatz abliefern, würde
ich einer Kündigung vorbehaltlos zustimmen.Und die bekommt von mir daher auch Neckermann Reisen.
Nie wieder Neckermann/Thomas Cook - Reisen.Neckermann zeigt ich auch bis jetzt uneinsichtig. Ok meine Punkte sind nicht bewertbar und ich bitte auch nicht um eine Entschädigung.
Aber - das Antwortschreiben von denen solltet ihr mal sehen.
hammer.
Nur Rechtfertigungen und keine einzige Entschuldigung. Einfach unglaublich.Bevor ich obszön werde. bildet euch eure eigene Meinung. Vor allem lasst euch nicht alles gefallen. Wir sind die Kunden und die sind von uns abhängig. Daher werde ich meine Erfahrung weitestmöglich verbreiten und jeder potentielle Kunde der nun abgeschreckt ist, ist ein weiterer Gewinn für uns und unsere Zufriedenheit im Urlaub und auch sonst.
Danke
nina
Dazu hier ein paar Dinge die ich anmerken möchte.
Unabhängig von dem Thema mit dem Ticketing, was sicher ärgerlich ist, behauptest Du, daß Du einen Nonstop Flug gebucht hattest. Dies ist definitiv falsch! Du buchst einen Direktflug und der kann eben eine Zwischenlandung enthalten.
Nirgends steht geschrieben, daß eine Reiseleitung jeden Tag und auch noch gerade am Ankunftstag erscheinen muß. Das ist schlicht und einfach organisatorisch nicht möglich.
Die Motivation der Reiseleiter vor Ort ist auch so eine Sache. Mal ist Sie top und mal schlecht, doch zieht sich das durch alle Veranstalter. Das ist nicht unbedingt ein Neckermann spezifisches Problem.
Zur Abholung im Hotel hängt ja normalerweise ein Schreiben an der Infotafel aus, oder wenn nur wenige Gäste im Hotel sind, dann auch schon mal an der Rezeption. Darüber finde ich gar nichts. Warum habt Ihr eigentlich nicht an der Rezeption gefragt? Das scheint mir vielleicht auch etwas nachlässig von Euch gewesen zu sein.
Alles in allem war das in meinen Augen eine normale Pauschalreise. Etwas hakelig in der An- und Abreise. Könnte es sein, daß die Umbuchung der Flüge vielleicht mit der Pleite der Futura zu tun hatte und eventuell nicht in der Verantwortung von Neckermann zu suchen ist? Nur so eine Idee.
Bezüglich der Tickets frage ich mich aber, wie lange das Ganze schon her ist. Denn heutzutage fliegt ja alles nur mit Etix. Daher fehlt hier wohl ein Datum. Denn neue Tickets ausstellen, so etwas gibt es eigentlich praktisch gar nicht mehr. Eine einfach Fluginformation reicht doch eigentlich.
Zugtickets, sofern extra hinzugekauft, muß Neckermann natürlich ersetzen. Zumindest sofern diese nicht mehr gültig waren. Wurden diese durch die Flugzeitenänderung (Abflug) nur nicht mehr für Euch nutzbar, muß der Veranstalter wiederum nichts ersetzen.
Gruß
Berthold
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zum eingefügten beitrag "tunesienreise".
mir ist unbegreiflich, wie uninfomeirt manche leute in die welt gelassen werden.
weiterhin ist mir unbegreiflich, wie man die eigenen unzulänglichkeiten - oder sagen wir mal doofheit - auf andere abwälzen kann und sich dann noch großspurig über einen veranstalter auslassen kann.
sorry, aber der beitrag stößt bei mir nur auf kopfschüttelndes unverständnis ob der naivität mancher reisender.
wie die wohl so im job klar kommen?
alles andere hat adegi schon beantwortet. -
Also ich habe den Beitrag auch gelesen und kann nur Berthold und Alexandra zustimmen.
Dazu kommt noch, dass der Brief sehr emotional geschrieben ist. Sachlichkeit ist hier aber deutlich besser angebracht. Der Beschwerdeführer führt auch für den Reiseveranstalter nahezu keine Fakten auf, Ortsangaben, Uhrzeiten und weitere konkrete Angaben fehlen.
Ein Brief - so abgefasst - rüttelt bei dem Veranstalter keinen wach, im Gegenteil. Nach jedem zweiten Satz fragt sich der Leser: "Was will der Verfasser nun wirklich ?"Der Brief endet dann mit haltlosen Pauschalierungen ("kündigen") und den Usern hier bei HC wird noch in Aussicht gestellt, das der User auch noch obszön ("bevor ich obszön werde") werden kann.
Fazit für mich:
Dieser Brief war für mich unterhaltsam, aber ein negatives Beispiel für ein Reklamationsschreiben oder ein Musterbrief unter der Headline:= Wenn Sie mit einem Reklamationsschreiben nichts erreichen wollen, nehmen sie diese Vorlage. =
Gruß
Hans
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Tja,
das Meiste haben meine Vorredner ja schon gesagt. Wenn ich als RV einen Brief, der in diesem Stil geschrieben ist, bekomme, dann schrillen in der Tat alle Alarmglocken. Und dann werden die haltlosen Vorwürfe ganz selbstverständlich widerlegt (was durch den Briefstil nicht all zu schwer ist).
Schliesslich wäre ich aber auch sehr, sehr vorsichtig mit den Äußerungen nina's im letzten Absatz. Die Veröffentlichung dieser Äußerungen hier in Zusammenhang mit den weitestgehend unzutreffenden - zumindest aber nicht belegbaren - Vorwürfen könnte man schon als üble Nachrede ansehen (und das hat übrigens gar nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, da diese schon im GG selbst wieder eingeschränkt wird, wenn sie die Rechte anderer beeinträchtigt).
Gruß,
soedergren
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Einerseits ist das Einfügen hier im Thread "Neckermann" sicherlich sinnvoll.
Wenn es schon nicht von den Admins hierhin verschoben wurde, so denn von einem Mituser. Hoffentlich schaut der Thread-Eröffner bei aller Kritik auch hier herein.Eine Frage noch [OT] an die Rechtsexperten:
Macht sich dann jemand, der einen geschlossenen Thread mit evtl.
"angreifbarem" Text hier wieder neu eröffnet, der "Beihilfe" schuldig?
Gruß privacy
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Ja ein Beleg für den Vorwurf unter Absatz 12 dürfte wohl kaum beschaffbar sein oder vorhanden sein. Ansonsten ist aber durchaus denkbar, dass mit viel Mühe, durchaus Belege für eine große Anzahl der Beschwerdepositionen zu (be)schaffen sind.
Die Qualität von Reiseleitern vor Ort ist vom Glück abhängig?
LG ginus
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Hallo,
nette Idee! Leider, oder zum Glück nicht. Es könnte durchaus rechtlich Folgen haben, wenn ich so etwas einfach übernehmen würde. Hier wurde aber eine klare Quellangabe gegeben und außerdem war der Text schon im Internet veröffentlicht und somit für jeden zugänglich. Einzig eine Weiterverbreitung könnte also untersagt werden. Diese habe ich allerdings nicht vor.
Sicher nicht, denn darum geht es hier auch nicht. Ich wollte hier nur das Thema noch einmal aufgreifen und auf verschiedene Dinge antworten, damit der Verfasser nachvollziehen kann, warum die Antwort des Veranstalters so ausfiel, wie sie eben ausgefallen ist. Es wurde ja auch auf einen anderen Thread verwiesen, doch der ist leider auch schon geschlossen gewesen.
Mich würden einfach etwas mehr Fakten interessieren, denn diese fehlen hier leider fast völlig. Wie schon geschrieben muß das alles ja schon eine Weile her sein. (Neckermann ist sicher nicht der Schnellste beim Antworten) Auch die Abläufe erschließen sich mir hier nicht wirklich. Ebenso wollte ich hier Niemanden noch einmal extra an den Pranger stellen, weil einfach zu viele Punkte gar nicht dargestellt wurden.
Auch wenn ich das Verhalten sicher in kaum nachvollziehen kann, so benötigt man einfach mehr Input, um den Schreiber wirklich beurteilen zu können. Ich möchte einfach gerne mehr wissen und darum habe ich diesen Text noch einmal ausgegraben.
Gruß
Berthold
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Da haben wir also einen verärgerten Neckermann-Urlauber.
Sein Schreiben ist diffus, seine Beschwerden nicht konkret dargelegt. Er ist einfach nur sauer. Seine Schilderung ist in manchen Dingen nicht plausibel, seine Verärgerung nicht in jedem Fall nachvollziehbar. Vermutlich hat sich der Beschwerdeführer über seine Destination auch nicht allzu gut vorbereitet.
Kein Grund, über ihn herzufallen.
Ein Urlauber, der nicht sehr oft Urlaub macht, der den Versprechungen geglaubt hat "Wir kümmern uns" und "Die besten Wochen des Jahres" und "Sie haben es sich verdient".
Er war nicht informiert, dass Flugzeiten sich ändern können.
Er wollte eine Art Führung durch einen "Reiseleiter".
Er wollte Ausflugs-Vorschläge durch eben diese Reiseleitung usw., usw.Er hat sich aus Nicht-Wissen beschwert.
Vielleicht hat er seit Jahren keinen Pauschalurlaub mehr gebucht.Wie auch immer:
ein serviceorientiertes Unternehmen würde nachfragen, um Konkretisierung bitten. Das ist hier nicht geschehen. Der Kunde wurde auf Grund seines .. Unwissens abgebügelt.
Vielleicht hat er online beim Veranstalter gebucht, v i e l l e i c h t hätte ein Reisebüro, bei dem er persönlich vorstellig geworden wäre, Reise-Wunsch und Kunden klar einordnen können und ihn im Vorfeld über einige Phantasien über die Art einer Pauschalreise aufklären können.
Wie auch immer:
ein enttäuschter Kunde kommt nicht wieder. -
Ich verstehe das so, hier hat jemand pauschal gebucht weil er sich um die Organsiation eben nicht selber kümmern wollte. Ich setze den Fall dass das, was geschildert, wurde den Tatsachen entspricht. Dann würde ich mich doch als RV eher fragen, ob nicht z.B. das Verhalten von Mitarbeitern oder Beauftragten vor Ort nicht (ggf.regelmäßig) Gewinneinbußen mit sich bringt. Es wird hier die fehlende Eloquenz und das unprofessionelle Handling des Urlaubers moniert. Kann man denn die Auftragsabwicklung als professionell bezeichnen? Wenn das mein Unternehmen wäre, könnte ich es noch nicht mal als gewinnorientiert einstufen.
LG ginus
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Eh man sich auf eigentlich berechtigte Erwartungen zu 100% verpflichtet fühlt, ist es doch viel einfacher, Agb`s zu machen, die ganz gut passen!

Dies ist keine allgemeine Verurteilung der Reisebranche, selbst habe ich als bekennender Pauschalurlauber wenig schlechte Erfahrung gemacht:
ABER sollte etwas schief gehen, ist bei einigen RB- Mitarbeitern der Horizont sehr eingeschränkt! bei Buchungsfehlern verweisen sie gerne auf ihre Kompetenz,
Bei berechtigten Reklamationen waren sie leider nur der Vermittler ohne Rechtskompetenz. ICH glaube, das es immer noch sehr viele uninformierte/ gutgläubige Urlauber gibt, die einfach den Versprechungen glauben! Viele finden vielleicht erst nach einer Enttäuschung ins Forum!! Meine Voraussage: Ihr werdet Euch mal umschauen, wenn Kulanz mal irgendwann wieder zum Geschäftsgebahren gehört! -
Vor allem, wäre es in diesem Fall für den RV ein leichtes gewesen, mit vielen netten Worten die Wogen zu glätten um vielleicht doch einen potentiellen Kunden zu behalten:
ich bitte auch nicht um eine Entschädigung.
Ich glaube auch nicht, dass die Reaktion typisch für NEC ist, sondern zeigt wiedermal die gänzlich andere Denkweise der Anbieterseite und deren "Gehilfen" (ein besseres Wort fällt mir gerade nicht ein, aber das von der "...frakt.." ist ja nicht mehr erwünscht). Als erstes wird der Schreiber niedergemacht und ihm seine Fehler und Versäumnisse um´s Ohr gehaut und da werden Dinge behauptet, die man auch nicht 100%ig weiß (Vielleicht hatte er ja tatsächlich die Zusage für einen Non-Stopp-Flug). Aber darum geht es garnicht, sondern wie gastwirt schon schrieb, es ist durchaus möglich, dass auch die "Reiseverkäufer" in naher Zukunft, nämlich dann, wenn die Zuwachsraten nicht mehr den gesteckten Zielen entsprechen, umdenken werden müssen. -
Hi Erika, da hast du natürlich prinzipiell recht, aber wie so oft im Leben macht der Ton die Musik.
Wenn nina ihre Schilderungen sachlicher erbracht hätte, hätte sie möglicherweise sowohl beim RV als auch hier im Forum eine andere Reaktion hervorgerufen. Durch ihr, wie du selbst sagst, diffuses Schreiben mit unkonkreten Schilderungen und unbelegten Behauptungen macht sie sich sehr, sehr leicht angreifbar.
Ich kann auch nicht feststellen, dass in dem Sinne über sie hergefallen wurde. Die offenkundigen Mängel in ihren Darstellungen müssen doch erläutert werden dürfen.
Und ginus, ganz klar, wenn ein solches Handling seitens des RV vorläge, dann wäre dies natürlich nicht professionell. Wer Fehler macht, soll auch dazu stehen.
Aber kann man, wie du es tust, die Schilderungen wirklich einfach als Tatsachen ansehen? Ich finde, dazu sind einfach zu viele Kinken in ninas Schilderungen, als dass man diese sog. Fehler dem RV einfach so unterschieben kann. Ohne weitere Detail-Informationen kann man hier nicht all zu viel zu sagen, aber ich finde, man kann bei den vorliegenden Informationen den schwarzen Peter auch nicht einseitig dem RV in die Schuhe schieben.
Nimmt man die wenigen Informationen, die vorliegen, als Grundlage, dann hat der RV wenig bis keine Fehler gemacht und insofern auch nicht unprofessionell gehandelt:
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die Flugzeit wurde verschoben. Dies ist, wie hier im Forum bekannt sein dürfte, sofern sich der Abflugtag als solcher nicht ändert normal, ob es einem gefällt oder nicht. Die daraus resultierenden Unannehmlichkeiten bzgl. zusätzlichem Urlaubstag und Zugverbindung haben nichts, aber auch gar nichts mit dem RV zu tun.
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die Reiseleitung war nicht jeden Tag vor Ort im Hotel. Mal ganz ehrlich, in welchem Hotel ist die Reiseleitung öfter als einmal pro Woche?
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der Flug war kein Non-Stop- sondern ein Direktflug; ich habe bei normalen Pauschalreisen noch so gut wie nie Non-Stop-Angebote gesehen. Da kannte jemand den Unterschied zwischen Non-Stop und Direktflug nicht, was aber kein Fehler des RV ist.
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die Informationen bezüglich Abholzeiten, Ausflügen etc. hängen normalerweise aus. In keinem Hotel ist die Reiseleitung täglich da, um einem eventuelle Fragen bzgl. der Ausflüge zu beantworten
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der Flughafenbus kam eine halbe Stunde zu früh - nach dem, was ein anderer Gast erzählt (!) hatte.
Es mag sein, dass der RV tatsächlich (andere) grobe Fehler gemacht hat, aber diese ergeben sich zumindest nicht aus den Schilderungen.
Ich selbst bin absolut kein Neckermann-Fan, aber ich kann hier zumindest aus dem Geschilderten dennoch keine groben Fehler des RV erkennen. Einzig eine nettere Behandlung der Beschwerde im Nachhinein wäre sicherlich angebracht gewesen, vorausgesetzt, die Schilderugnen diesbezüglich sind korrekt. Keiner von uns kennt den Inhalt des Schreibens von Neckermann. Sorry.
Und noch mal: bei entsprechender sachlicher Schilderung ohne (versteckte) Drohungen wäre möglicherweise auch eine andere Reaktion gekommen (Marcel, wem bringst du lieber ein neues Gericht? Dem Gast, der dir zuruft, "ey, f***, das schmeckt beschissen, bring mir sofort ein neues, sonst mach ich Anti-Werbung für deine Kneipe" oder dem, der sagt, "Entschuldigung, irgendwie sagt mir das Gericht nicht zu, könnten sie bitte..."?)
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He, he, da ist er dann ganz gut aufgehoben...

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@soedergren
dein beitrag beschreibt das, was ich auch anprangere.
ich denke, man kann viele beispiele finden, in denen die kunden berechtigte kritik über den va (und auch alle anderen va) anrbingen.
in diesem fall resultiert die kritik aber aus eigener unwissenheit.@erika
da die beitragsverfasserin sich scheinbar vor ort schon mit mehrern urlaubern über den "schlimmen va" ausgelassen hat, kann ich mir vorstellen, dass sich die kundin auch nicht hätte beruhigen lassen.
auf mich macht alleine schon der beitrag den eindruck, dass man selbst dann unzufrieden gewesen wäre, wenn neckermann einen dreifachen flikflak für den kunden gemacht hätte.
manche kunden sind so. die wollen einfach moppern. egal, wie entgegenkommend man auch ist. da ist dann hopfen und malz verloren. -
Erika1 wrote:
i
Wie auch immer:
ein enttäuschter Kunde kommt nicht wieder.Hallo,
das würde man wohl so annehmen, doch wenn der Preis stimmt, dann bucht er beim nächsten Mal ebenfalls wieder diesen Veranstalter. Definitiv!
Ich mag mich an einen anderen Thread erinnern, bei dem auch über einen Veranstalter geschimpft wurde und daß man mit dem nun schon zu dritten Mal (!
!) Pech gehabt habe.Bei der ganzen Diskussion dürfen wir aber nicht vergessen, daß wir auch das Antwortschreiben von Neckermann gar nicht kennen. Es heißt nur:
Aber - das Antwortschreiben von denen solltet ihr mal sehen.
hammer.
Nur Rechtfertigungen und keine einzige Entschuldigung. Einfach unglaublich.Das könnten dann die gleichen Argumente sein, wie unsere. Beim nochmaligen Lesen bin ich erst drauf gekommen, daß es sich vermutlich ja gar nicht um eine tageweise Verschiebung des Fluges gehandelt hat, sondern wohl nur eum eine reine Abflugzeitverschiebung. Dann wären wir wieder beim bekannten Thread und auch dabei, daß das online Buchen halt nicht für Jedermann geeignet ist.
Es bleibt aber dabei, daß ich eigentlich gerne noch mehr Einzelheiten zu dieser Geschichte hätte.
Gruß
Berthold
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Erika1 wrote:
Wie auch immer: ein serviceorientiertes Unternehmen würde nachfragen, um Konkretisierung bitten. Das ist hier nicht geschehen. Der Kunde wurde auf Grund seines .. Unwissens abgebügelt.Genau deswegen, Berthold, finde ich das "das ist hier nicht geschehen" ein bisschen zu voreilig (sorry, Erika). Wir kennen nunmal die genauen Vorgänge nicht.
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ADEgi wrote:
...Bezüglich der Tickets frage ich mich aber, wie lange das Ganze schon her ist. Denn heutzutage fliegt ja alles nur mit Etix. Daher fehlt hier wohl ein Datum. Denn neue Tickets ausstellen, so etwas gibt es eigentlich praktisch gar nicht mehr. Eine einfach Fluginformation reicht doch eigentlich...Sie meinte bestimmt auch die "Fluginformation". Einen Voucher für die Flugleistung gibt es bei Pauschalreisen durchaus - Information über Flug- und Hotelleistung und nicht jeder fliegt mit E-Tix. Diese Voucher sind einmal "normal" und es gibt sie auch für "Etix".Dies sind aber bestimmt keine richtigen Flugtickets die da ausgestellt wurden, sondern der Voucher - das geht ganz schnell zur Not auch manuell.
Das kann manchmal aber schon für den Kunden nach hinten los gehen, wenn er nichts in der Hand hat und der Schalter vom Veranstalter (oder wo die Unterlagen hinterlegt sind wirklich nicht auf macht - normalerweise ja 2 Stunden vor Abflug) - gibt es durchaus die Mitarbeiter die den Check-In verweigern, wenn der Veranstalter bei der Fluggesellschaft angegeben hat, dass zum Check-In diese Fluginformation vorhanden sein muss beim Kunden.