Reisepass - Aussehen hat sich geändert...
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Hallo..!
ich hab im Dezember 2007 einen Reisepass bekommen, da ich im Februar eine Dienstreise nach China angetreten habe. Im Augusut bin ich wieder für mehrere Wochen dort, d.h. ich brauche meinen Reisepass erneut. Ich möchte mir jetzt aber meine Haare länger wachsen lassen - z.Z. sind sie etwa 5-6 cm, ich möchte auf jeden Fall mal bis August wachsen lassen.
Gibt es da evtl. Probleme bei der Ein, bzw. Ausreise, da ich gegenüber dem Bild auf dem Reisepass etwas verändert aussehe?
Viele Dank für Hilfe

Gruß
Björn -
Aber sind dehalb die Daten nicht achtung: "biometrisch"? Um zu verhindern, dass dich jemand durch äußerliche Veränderungen leichter Zutritt zu anderen Ländern verschaffen kann?
Das Bild sollte doch jetzt eigentlich nur noch Mittel zum Zweck sein.
Dann hoffe ich nicht, dass ich aufgrund äußerlicher Veränderungen alle 2 Jahre 59 Euro für einen neuen Pass hinblättern muss.
Daumen drücken!!
Euer André -
Hallo ,
ich bin auch schon mit nem Reisepass geflogen, in dem ich lange dunkle Haare hatte, lt. Bild. Zu dem Zeitpunkt hatte ich kurze dunkle Haare.
In meinem jetzigen Pass hab ich dunkle kurze Haare und trage z. Zt. kurze, helle Haare. Hatte auch schon rote.
Ich bin bis jetzt mit allen Haarfarben und Längen durch gelasen worden.Ich denke, da brauchst du dir keine Sorgen machen.
LG Conny
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Bei dem biometrischen Pass geht es mehr um das Gesicht und proportionalen Verhältnisse des Kopfes. Die Frisur ist hierbei zweitrangig.
Ich glaube kaum, daß ein normal Sterblicher dort dann Änderungen vornimmt, wenn man nicht unbedingt müsste.
LG
holzwurm -
Hallo
In grauer Vorzeit wurde ein Bart, eine Brille oder irgendwelche Tätowierungen
als besondere Kennzeichen angeführt.
Das gibt es heutzutage nicht mehr. Ein Brillenträger kann Kontaktlinsen tragen,
der Bart kann abrasiert und ein Tattoo kann über"schrieben" werden.
Diesen Merkmalen hat man früher viel mehr Bedeutung zugemessen.
Heute wird nach ganz anderen Gesichtspunkten kontrolliert.
Mein Reisepaß gilt noch bis 2014 und ist wirklich nicht auf dem neuesten Stand.
Er hat keinen Chip und ich darf auf dem Foto auch noch lächeln.
Bevor der abläuft, werde ich mir aber ganz bestimmt keinen neuen besorgen.
Wer das von mir verlangen sollte, der müßte ihn mir auch bezahlen.Liebe Grüße
Waltraud -
Paßgesetz
§ 11 Ungültigkeit
Ein Paß oder Paßersatz ist ungültig, wenn- er eine einwandfreie Feststellung der Identität des Paßinhabers nicht zuläßt oder verändert worden ist;
- Eintragungen nach diesem Gesetz fehlen oder - mit Ausnahme der Angaben über den Wohnort - unzutreffend sind;
- die Gültigkeitsdauer abgelaufen ist.
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So, wie es meine "Freundin" gestern um 10:26 schrieb ,sehe ich es auch.
Als es noch die DDR gab, war mein Paßbild mit Bart. War nur ein kleiner (Schnurrbart und Kinnbart). Ich hatte diesen aber unterdessen abgemäht.
Hörte, daß die einen damit nicht rein lassen.
Also hin zum Ortsamt, mit neuem Paßbild. Wollte einen neuen Paß beantragen. Der nette Beamte, oder Beamtin sagte:" Ich klebe Ihnen das Bild auf einer leeren Seite rein, mit Bestätigung, daß ich es bin". Dann können Sie mit, oder ohne Bart Reisen. Bei der Paßkontrolle in der DDR, sagte da ein netter Beamter: "Wegen mir hätten Sie das nicht benötigt".
Bei weiteren Reisen in westl. Ländern, haben die Grenzbeamten, auch am Flughafen HH, oft darüber gestaunt.
Hatte damals auch keine Extragebühr bezahlt. Den Paß habe ich mir als Andenken aufbewahrt.
Gruß
Siegi -
Das mit einem 2. Passbild auf einer leeren Seite habe ich noch nie gehört.
Den musst du wirklich aufheben.
War bestimmt etwas außerhalb der Legalität! Zitat Höcherl.Die DDR´ler waren eigentlich immer sehr streng und genau.
Aber sie haben in erster Linie auf die Form der Ohren geschaut. Ohren lassen sich nicht so schnell verändern, außer anlegen, wie ein bekannter Fernsehratemoderatorjournalist es machen ließ
Daher immer die Anweisung ein Ohr frei zu machen.
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Siegfried wrote:
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Als es noch die DDR gab, war mein Paßbild mit Bart. War nur ein kleiner (Schnurrbart und Kinnbart). Ich hatte diesen aber unterdessen abgemäht.
Hörte, daß die einen damit nicht rein lassen.
Also hin zum Ortsamt, mit neuem Paßbild. Wollte einen neuen Paß beantragen. Der nette Beamte, oder Beamtin sagte:" Ich klebe Ihnen das Bild auf einer leeren Seite rein, mit Bestätigung, daß iches bin".Der "nette" DDR'ler wollte wohl gleich mit raus, was? Oder warum klebt er ein Foto von sich in den Pass?

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Hier noch etwas zu Brillenträgern und anderes:
Gegen den ePass erwägen Bürgerrechtler eine Verfassungsklage, weil neue Überwachungsgefahren drohten. Das beim Passamt eingereichte Foto wird elektronisch darauf überprüft, ob das Gesicht so von vorn gezeigt wird, dass das Augenpaar in der Horizontalen und das Nasenbein in der Vertikalen liegt.
Der Mund hat geschlossen zu sein. Halbprofil ist out. Die Gesichtshöhe muss außerdem 70 bis 80 Prozent des Fotos einnehmen. Es muss in allen Bereichen scharf abgebildet und gleichmäßig ausgeleuchtet werden.
" Bei Schlagschatten, Haaren im Gesicht oder spiegelnden Brillen leuchtet auf dem Computer ein roter Bilderrahmen oder ein roter Punkt auf, wie eine Inaugenscheinnahme in der Bundesdruckerei ergab: Das Bild wird zurückgewiesen".
Ebenso:
"Neuer Pass wird an Grenzen für Ärger sorgen"
Die Innenexpertin geht davon aus, dass der biometrische Pass in seiner praktischen Anwendung an internationalen Grenzen für viel Ärger bei den Bürgern sorgen wird. "Wenn man bei der Kontrolle am Flughafen eine Fehlerquote von 20 Prozent hat, und viele Reisende in die Einzelkontrolle müssen, dann kann ich mir vorstellen, dass das nicht auf Begeisterung stößt", sagte sie. In den meisten Studien werde von einer Fehlerquote von 15 bis 25 Prozent bei Gesichts- wie Fingerabdruckerkennung ausgegangen. Ein Sicherheitsgewinn sei aber selbst bei reibungslosem Ablauf nicht belegt. Alle bekannten Attentäter der Anschläge von New York über Madrid bis London seien im Besitz völlig legaler Dokumente gewesen.Stokar kritisierte, es seien längst nicht alle datenschutzrechtlichen Fragen geklärt. "Die Inhalte des Chips können künftig bei allen Grenzübertrittsstationen nicht nur gelesen, sondern auch gespeichert werden", warnte sie. Während in Deutschland aus Gründen des Datenschutzes keine zentrale Datenbank mit diesen Informationen angelegt werden dürfe, gebe es im internationalen Raum keine Vereinbarung, was mit den ausgelesenen Daten geschehe. In den USA etwa gelte der Datenschutz ausdrücklich nur für US-Bürger. "Wenn mein Fingerabdruck dort gespeichert ist, wird er kontinuierlich mit der US-Fahndungsdatei abgeglichen", sagte Stokar. Gerade der Fingerabdruck ermögliche "unendliche Möglichkeiten" des Fahndungsabgleichs.
"Nicht hinreichend diskutiert"
Über all diese Fragen sei in Deutschland nicht hinreichend diskutiert worden, kritisierte Stokar. "Der Bundesinnenminister ist sehr bewusst den Weg über eine europäische Verordnung gegangen, ohne das deutsche Parlament jemals zu beteiligen", sagte sie. "Ein Gesetz hat man sich nicht getraut". Außerdem habe Bundesinnenminister Otto Schily ohne Not Zeitdruck aufgebaut, obwohl die EU-Verordnung noch eine Frist von etlichen Monaten bis zur Einführung der biometrischen Pässe gewähre.Hinzu komme, dass die jüngsten Studien zur Technikfolgenabschätzung nicht veröffentlicht worden seien. Damit gebe es weder bei den technischen Risiken noch beim Datenschutz oder den Kosten ausreichende Transparenz. Ungeklärt sei auch, wer hafte, wenn der Pass nicht funktioniere. "Wenn jemand deshalb den Flug verpasst, gibt es dafür keine Haftungsregelung", sagte Stokar.
Qwelle : Stern
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Hallo katze2000!
Frage: Wer ist die von dir zitierte Innenexpertin???
Ich persönlich halte die die Vorgehensweise in Bezug auf die Ausstellung von Reisepässen seit dem 01.11.07 für falsch, naja, aber unsere Regierung schreit hier leider immer sofort jawoll wir sind dabei...
Aber die "Innenexpertin" liegt mit ihrer Aussage m.E. daneben. Aus eigener Erfahrung würde ich eine eventuelle Fehlerquote (und das liegt meines Erachtens am noch nicht ganz ausgereiften Programm der Bundesdruckerei und (!) an den Fotografen die es teilweise nicht ernst genug nehmen mit dem vorgeschriebenen Aufnahmeverfahren, d.h. die Behörden müssen die betroffenen Personen zurück zum Fotografen schicken mit dem Hinweis das neu "geknippst" werden muss) in den Passämtern auf maximal 3 % festlegen.
Dann kann aber immer noch nachkorrigiert werden und die tatsächliche Fehlerquote bewegt sich meiner Erfahrung nach gegen Null.
Mir wurde in den letzten fünf Monaten kein Fall (aus meiner Stadt!) bekannt, der nicht in die USA, Thailand, Neuseeland etc. nicht einreisen durfte.
Gruß
Stephan -
also ich habe mir erst neulich einen neuen Pass machen lassen und kann nur sagen auf dem Biometrischen Bild erkenne ich mich selber fast nicht,da mein Gesicht ja den Normen angepasst wurde.Das wäre ja der Hit wenn man mich nicht in alle Ländern damit einreisen lassen würde.
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Meine beiden Kids mußten auch einen Reisepass ausstellen lassen - mit diesem neuen tollen Bild - wegen Einreise in die USA.
Ich habe meinen Schwierigkeiten gehabt, meine Kinder auf Anhieb zu erkennen - Kommentar meiner Tochter zu ihrem Bild -
Ich sehe aus wie auf einem Fahndungsbild des FBIs - fehlt nur noch eine
ID-Nummer um den Hals - so dick ist mein Gesicht in natura doch gar nicht
jedoch hatte sie keine Schwierigkeiten bei der Einreise - sie ist erkannt worden

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Da kann ich accp und McMonnie nur zustimmen, die neuen Passbilder haben oft mit der eigentlichen Person nicht mehr viel gemeinsam. Der Kopf ist ja auch so riesig - wie gezoomt. Unser Sohn war auch nicht wirklich glücklich darüber, aber auch wir konnten ohne Probleme damit in die USA einreisen.
LG Bine