Shopping New York und Zoll auf dem Rückflug
-
Hallo
Noch gar nie wurde ich beim Zoll kontrolliert. Dass der Zoll nur gekauften Jeans oder Turnschuher nachrennt ist wohl eher die Ausnahme. Mit dem geübten Auge nehmen die eher allfällige Drogenkuriere oder sonstige auffällige Personen ins Visier. Bei gleichzeitiger Ankunft von 3 oder 5 Flugzeugen mit über 1000 Passagieren wäre es ja schlicht und einfach gar nicht möglich nur schon 10% der Passagiere zu kontrollieren. Eine in den USA gekaufte Jeans, welche aber schon getragen worden ist, sieht auch nicht andes aus, als eine hier gekaufte.Soll mir niemand sagen, er hätte noch nie zuviel im Ausland eingekauft!

Gruss Markus
-
Hallo,
natürlich lohnt Ehrlichkeit.
Solltest Du Deine Käufer nicht verzollen, wenn sie die 175 EURO übersteigen, und wirst erwischt, so erhälst Du garantiert eine Anzeige wegen Betrugs und evtl. auch Steuerhinterziehung. Es ist schlichtweg nicht legal, da finde ich Deine Aussage, ob sich Ehrlichkeit noch lohnen würde, schon ziemlich dämlich. -
-
Hallo Allerseits!
Es ist schon so, dass verstärkt auf den Flughäfen darauf geachtet wird, zumal die Flieger aus Übersee bestimmte Anlunftszeiten haben, die der Zoll natürlich genau kennt!!!
Gerade bei dem derzeitigen Dollarkurs, oder aber bei allseits beliebten Weihnachtsshopping sind die Beamten besonders alarmiert. Die haben mittlerweile einen sehr geschulten Blick für Artikel, die in den USA/Asien gekauft wurden, dass fängt schon bei den einfachen Strickcodes an, anhand derer man erkennen kann, woher die Produkte kommen.
Weiter geht es über kleine Merkmale, die amerikanische Ware von der europäischen unterscheidet (darin erhalten die Damen und Herren vom Zoll immer Schulungen :-))!Die sind sogar in der Lage, die aktuellen Preise in den USA für bestimmte Artikel zu ermitteln, falls keine Belege mehr vorhanden sein sollten, so dass hier der ermittelte Preis unterstellt wird! Sollte man dennoch weiterhin behaupten, dass der Artikel bereits bei einem der letzten Aufenthalte erworben wurde, fordern die tatsächlich nachträglich noch Belege an!
Ich glaube, wer wirklich im großen Stil diese Bestimmungen zu umgehen sucht, geht einfach ein Risiko ein! Wir haben schon viele Passagiere aus USA und auch Asien am Zoll schwitzen sehen! Bei unseren letzten Flügen war es immer so, dass jeder 2. Passagier, der die Zollkontrollen passieren wollte, seine Koffer öffnen musste!
Wobei ich nicht glaube, dass die Zöllner ein generelles Interesse daran haben, jeden Touristen ausfindig zu machen, der die Grenze von € 175,00 eventuell um 20 € überzogen hat!!
Aber wie schon gesagt, jeder ist für sich selber verantwortlich und muss wissen, ob er die bestehenden gesetzlichen Regelungen als relevant oder nicht relevant erachtet!

Gruß
Tanja -
Orchidee wrote:
Hallo Allerseits!Die sind sogar in der Lage, die aktuellen Preise in den USA für bestimmte Artikel zu ermitteln, falls keine Belege mehr vorhanden sein sollten, so dass hier der ermittelte Preis unterstellt wird! Sollte man dennoch weiterhin behaupten, dass der Artikel bereits bei einem der letzten Aufenthalte erworben wurde, fordern die tatsächlich nachträglich noch Belege an!
Gruß
TanjaAber mal ganz ehrlich, ich bewahre doch nicht jeden Beleg auf, wenn ich mir eine Jeans gekauft habe. war schön öfter in de USA, aber ich hebe mir die Belege nie auf.
Oder fordern die es von wem anders an, was ich mir kaum vorstellen kann. -
und was ist, wenn ich die Klamotten drüben schon getragen habe und sie offensichtlich schmutzig sind?
Muss ich sie dann auch noch verzollen? -
Hallo!

Ich rede unter anderem von Elektroartikeln. Eine Bekannte hat eine Kamera gekauft und den Beleg verschwinden lassen. Am Zoll ist sie aufgeflogen und hat behauptet, sie hätte diese bereits bei einem früheren Besuch gekauft. Da es jedoch ein aktuelles Modell ist, hat der Zoll ihr unterstellt, Sie hätte diese Kamera bei diesem Besuch in den USA erworben und sie musste nachverzollen. Ihr wurde aber die Option anheim gestellt, mittels Beleg, nachzuweisen, dass die Kamera schon früher erworben wurde, was sie natürlich nicht konnte (außerdem war sie auch teurer als € 175,00)!!
Aber auch der Trick mit bereits getragenen Bekleidungsstücken sind den Beamte bereits bekannt
(wir kennen "Beamte"
) !

Gruß
Tanja -
Das stimmt und Bekannte von mir hatten Pech: ein Koffer kam nicht direkt mit, musste später abgeholt werden, der Zoll hatte seine Nase drin und die durften Euro 1.800 nachzahlen...also Vorsicht !!
Derzeit verführt der Wahnsinnskurs vom Dollar uns geradezu in einen Kaufrausch zu verfallen, ist ja auch klar, wenn ich z.B. wie letzten Herbst mir eine Hilfiger-Jeans für USD 20,00 mitbringe... -
Orchidee wrote:
Ich glaube, wer wirklich im großen Stil diese Bestimmungen zu umgehen sucht, geht einfach ein Risiko ein! Wir haben schon viele Passagiere aus USA und auch Asien am Zoll schwitzen sehen! Bei unseren letzten Flügen war es immer so, dass jeder 2. Passagier, der die Zollkontrollen passieren wollte, seine Koffer öffnen musste!Wobei ich nicht glaube, dass die Zöllner ein generelles Interesse daran haben, jeden Touristen ausfindig zu machen, der die Grenze von € 175,00 eventuell um 20 € überzogen hat!!
Aber wie schon gesagt, jeder ist für sich selber verantwortlich und muss wissen, ob er die bestehenden gesetzlichen Regelungen als relevant oder nicht relevant erachtet!

Gruß
TanjaHallo
Ich denke auch, dass jeder für sich selber verantwortlich sein soll und sich danach auch nicht beklagen darf, wenn der Zoll doch mal in den Koffern stöbert. Dass aber jeder 2. Passagier kontrolliert wird, kann ich kaum glauben. Die Passagiere aus den USA vermischen sich ja schon in den Gängen zur Passkontrolle mit allen anderen aus verschiedenen Ländern. Zudem wären es bei jedem "zweiten" alleine in Zürich rund 10 Mio Passagieren verteilt auf 2 Terminals = 12 Passagiere pro Minute müssten in jedem Zollbereich kontrolliert werden. Auch wenn 6 Zöllner da sind - das wäre ja der volle Stress.Steuerhinterziehung und Betrug wird es wohl kaum sein, wenn da 2 Speedo-Badehosen über die 170 Euro Marken lappen. Bei uns gäbe es - sofern wirklich mal kontrolliert wird - eine Rechnung für die Mehrwertsteuer und einen Zuschlag für die Nichtanmeldung der Güter. Also keine Scharfrichter und keinen Staatsanwalt - ausser man bringt die echt verbotenen Substanzen mit nach Hause.
Happy Shopping in NYC - aber nicht übertreiben
Markus -
Hallo,
als wir von NY kommend in Düsseldorf landeten, mussten wir erst unser Gepäck holen, und waren schon in Sichtweite des Zolls, und wir waren in dieser Halle die einzigsten ankommenden Passagiere. Erst also Zoll, und danach Passkontrolle. Meiner Meinung nach wurde ungefähr jeder Zweite vom Zoll kontrolliert.
LG
Reiselilly -
Ach ja, komisch dass ein Michael Ballack für die Nichtverzollung einer Handtasche für seine Lebensgefährting € 20.000,00 Strafe zahlen durfte!!
Die Tasche kostete übrigens 2.000,00!! Ich glaube sogar mich zu erinnern, dass es ein Strafverfahren gegeben hat! Spaß beiseite, bei größeren Summen, die nicht mehr als geringwertig anzusehen sind, ist eine strafrechtliche Relevanz durchaus gegeben
!Ach ja, in Frankfurt kommen die Linienfernflieger komischerweise fast alle zur gleichen Zeit an, sodass der gesamte Haufen durch die gleiche Schleuse muss. Da positionieren sich die Zöllner gerne. Je größer die Koffer, desto eher die Warscheinlichkeit der Kontrolle. Ach ja, da gibt es noch ganz schlaue, die ihre eben erst auf Bali erworbene gefakte LV Reisetasche gleich als Gepäckstück aufgegeben haben ; :D).
Wir haben es erlebt, dass jeder 2. der die Kontrollen passierte anhalten durfte!!
-
mal eine andere Frage :
wie sieht es mit z.b. mit nahrungsergänzungsmitteln aus , die es hier in deutschland nicht gibt ? darf man diese einführen oder muss man einen beleg von einem arzt vorweisen, der die einfuhr genehmigt ?
-
Orchidee wrote:
Nachtrag: Die Strafe betrug nicht 20.000,00, sondern 70.000,00 €. Bei Verzollung hätte er läppische € 300,00 zahlen müssen!
Ich glaube, dass regt zum Nachdenken an!
Kleine Frage: Arbeitest du beim Zoll?