Olympiaboykott?
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Ich wäre für einen Boykott, ob es jetzt was bringen würde weiß man zwar nicht und für die Sportler wäre es auf jeden Fall schade. Allerdings denke ich, dass man die chinesische Regierung schon damit treffen würde.
Ob sie ihre Vorgehensweise allerdings ändern wage ich zu bezweifeln.Begreife eh nicht, warum man die Olympischen Spiele nach China vergeben hat, ist ja nicht das 1. Mal, dass sowas passiert....
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gestrafft werden die falschen ,man kann es ja auch als Chance sehen und die Chinesen zum umdenken bewegen.Die Offiziellen hätten sich Gedanken
zu vor machen sollen.Die Tipeter sind auch nicht ganz frei von Vorwurf diese Aktion nun so kurz vor Begin der O. zu starten.Ich halte nichts davon.Aber ein bitteres Gefühl wird bleiben so oder so.
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nein weil.....
Boykott? Olympischer Gedanke? Na ja mal ganz ehrlich, es geht doch heute nicht mehr um den Olympischen Gedanken! Nach meiner Meinung ist das, wie so vieles heute, Geschäft pur. Werbeverträge mit Sendern und Atleten. Medienpräsenz. Es würden Fans und Sportler, die noch ehrlich zu den Spiele stehen, da durch noch bestraft. Die politische Lage vor Ort wird sich nicht durch einen Boykott um 180 grad drehen. Da müssen ganz andere Wege gegangen werden und die benötigen Zeit. Viel Zeit. Das ist eine Sache der Politiker . die Menschenrechte usw, dort etwas näher zu bringen.
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Aus der Sicht von Leistungssportlern kann ich sicher verstehen wenn sich gegen einen Boykott ausgesprochen wird. Schließlich haben sich manche Athleten ihr Leben lang auf dieses einen Moment vorbereitet.
Ich denke aber dass man speziell der Chinesischen Regierung nicht die Möglichkeit geben sollte sich während der Spiele selbst zu huldigen. Nichts anderes wird geschehen.
Ich kann mir nicht vorstellen dass wir in einem Land in dem die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, die Pressefreiheit deutlich eingeschränkt ist, fröhliche und schöne Spiele erleben werden.
Wie der Spiegel kürzlich berichtete, soll auf dem Platz des himmlischen Friedens ein komplettes Live-Sendeverbot herrschen. Alle Aufnahmen müssten erst durch die chinesische "Zensur". Es könnten ja Demonstrationen stattfinden.......Sicher hat man sich bei IOC eine Gedanken gemacht bevor man die Spiele nach China vergab. Möglicherweise dachte man das Land könnte sich durch die Ausrichtung der Spiele öffnen. Leider befürchte ich dass die chinesische Regierung darauf keine Wert legt.
Wenn ich über alle mir zur Verfügung stehenden Fakten nachdenke bin ich deutlich für einen Boykott.
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@mabysc
du warst Leistungssportler? In welcher Sportart!
Habe ebenfalls sehr lange Leistungssport betrieben, habe 16 Jahre Judo gemacht und davon 7 Jahre mit allem was dazugehört!
Würde mich sehr interessieren!MfG
AngeloPS: Sorry passt hier leider nicht so rein, aber ich denke es interessiert auch andere was man so in seinem Leben gemacht hat, soweit es Marcus erzählen möchte!!!
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Montag, 24. März 2008
"Werden Mannschaft entsenden"
DOSB gegen OlympiaboykottDer Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat auch nach den blutigen Unruhen in Chinas autonomer Region Tibet klar Position bezogen und sich deutlich gegen einen Boykott der Sommerspiele in Peking ausgesprochen.
wer den ganzen Bericht lesen möchte bitte k l i c k h i e r
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Tja, da können Demokratiebewegungen blutig niedergeknüpelt werden u. Panzer auf die Straßen geschickt werden, das Interessiert mal wieder keinen.
"Gut die paar Menschenrechtsverletzungen in China, was solls", aber der mündige Sportler kann ja seine Meinung sagen. Toll, traut sich nur keiner.
Wird schon ein schönes Fest werden dank staatlicher chinescher Pressefreiheit.Hätte mir auch nicht vorstellen können das der dt. Sport einen Boykott befürwortet ohne sich mit der Politik abzustimmen u. Fr. Merkel stimmt sich zuerst mit Hr. Bush ab.
Also wird das letzte Wort in den USA zum Thema Boykott fallen. Sind wir mal ehrlich, wer kennt dort Tibet, wenn nicht grad der Dalei Lama mit der Hollywood B-Promienenz ein Pressekonferenz hält.In diesem Sinne schöne Spiele u. Doping frei.
Achtet mir auf die ch. Schwimmerinnen, die sehn so männlich aus. :?
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Ja, weil wir auf der einen Seite Geschäfte mit China machen – aber auf der anderen Seite nicht genügend Druck wegen Menschenrechtsverletzungen gegenüber der chinesischen Regierung ausüben.
Ich bin für einen Boykott der Olympischen Spiele in China...
Ich werde die Spiele auch im privaten Umfeld boykottieren...
Ich werde nicht für Fernseheinschaltquoten sorgen! -
Hi Marcus,
ist ja echt Klasse, so klein ist die Welt. Der Nationaltrainer der Judo-Frauen tritt ja nach Olympia zurück.
Ich finde es immer Klasse mit Sportlern, ehemaligen etc. Kontakt zu halten, da diese immer was erleben.
Ja, Ja, du hast recht. Habe einige Zeit nur sehr wenig im Forum machen können, da ich Privat einiges zu klären hatte. Neuer Job etc. und das nimmt einige Zeit in Anspruch. Deshalb war ich immer sehr froh abends nur noch etwas vor dem Fernseher zu sitzen und etwas Zeit für mich zu haben, aber jetzt hat sich alles eingepeldet und siehe da, ich bin wieder täglich im Forum
FREULG
Angelo -
mabysc wrote:
... und die Sportler sollen für die Politiker herhalten
Die Sportler sollen nicht für die Politiker die Eisen aus dem Feuer holen, sonder sie sollten sich ihrer Verantwortung stellen, etwas zu bewegen und zu verändern. Denn jeder einzelne Olympionike dient im Sinne des Olympischen Gedankens der Völkerverständigung.
Pierre de Coubertin: "Die Olympischen Spiele dienen der Möglichkeit, Menschen aus vielen verschiedenen Ländern zusammenzubringen und Freundschaft zwischen den Völkern aufzubauen..."
China ist zurzeit nicht in der Lage, sich friedlich und freundlich zu geben.
P.S.:
Wer ist eigentlich Marco?
Das ist ja schon fast kleinkariertes "Spießerdenken". -
wenn ich deinen Boykott auch respektiere so muss ich Marcus recht geben,es darf doch nicht sein das die Sportler für die versagende Politik die Köpfe herhalten.
Zumal man weiss wieviel sie dafür gearbeitet haben,wenn Boykott dann richtig keine Ware mehr aus China tja aber wer will darauf verzichten

Die Sportler ja die sollen ,weil wir ja dann noch immer Klamotten und Spielwaren kaufen können ,ins Chinesen Restaurant gehn wir auch noch!!neee neee Dylan das ist nicht Konsequent.
gruss fred
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Ich habe für nein gestimmt, weil es soviel harte Arbeit und Training für die Athleten ist, sich für dieses Ereignis Olympia in Bestform zu bringen. Wieviele Teilnehmer können dies niemals wiederholen, weil sie in 4 Jahren
vielleicht zu alt sind - sie sind nunmal jetzt fit - nicht später.Wenn ich noch zurück an die boykottierten Spiele von Moskau denke, war es eigentlich keine richtige Olympiade, weil die "halbe Welt" fehlte und damit wurde ihr auch der sonst übliche hohe Stellenwert genommen.
Den einzigen Fehler sehe ich darin, die Spiele an China vergeben zu haben.
Paris oder Toronto wären m. M. nach besser geeignet gewesen.Gruß Reisemarie
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Ist die Zusage des dt. Sports nicht ein Freibrief für die ch. Politik einfach so weiterzumachen wie bisher. :?
Nach den Motto, wir können machen was wir wollen müssen bloß sehen das keine Bilder ins Ausland gelangen.
Also ich hab einen flauen Magen dabei wie schnell da gesagt wurde es gibt keinen Boykott. -
Ich schließe mich Erik an. Meiner Meinung nach wurde auch viel zu schnell gesagt, dass es keinen Boykott gibt.
Man hätte diese Androhung in der Hinterhand halten können. Ob sich dadurch etwas geändert hätte, sei mal dahingestellt aber vielleicht hätten irgendwelche Politiker doch mal angefangen, nach zu denken.Mit Gerede ist den Tibetern nicht geholfen, ein angedrohter Olympiaboykott könnte da schon eher was bewegen.
Deshalb stimme ich auch für einen Boykott auch wenn es für die Sportler nicht gerade schön wäre.Aber von diesen Menschen eine Medaille um den Hals gehängt zu bekommen und ihnen die Hände zu schütteln, ist noch weniger schön und irgendwie auch verlogen !
Zoni69

