Makro-Objektiv für Canon EOS 400D
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Hola,
erst einmal solltest Du mitteilen, wie viel das Makro-Objektiv kosten darf und für welche Zwecke Du es einsetzen möchtest.
Ich benutze das Canon EF 100mm f/2.8 USM. Es ist für meine Zwecke ausreichend und ich bin sehr zufrieden damit. Aber es gibt auch gute Makro-Objektive von Tamron oder Sigma.
Hast Du vor Motive (Insekten) zu fotografieren, welche eine größere Fluchtdistanz erfordern, dann solltest Du nach einem Makro im Brennweitenbereich zwischen 150mm und 180mm suchen. Dann ist aber ein Stativ fast schon Pflicht, um wirklich gute Aufnahmen hinzubekommen.
Brauchst Du eher einen größeren Abbildungmaßstab als 1:1, dann solltest Du Dich nach einem Lupenobjektiv umsehen. Auch hier wirst Du ohne Stativ nicht auskommen.
Für alles andere sollte ein Makro-Objektiv im Brennweitenbereich von 50mm bis 100mm ausreichen.
Wer sich kein Objektiv leisten möchte oder kann, der nutzt auch Nahlinsen oder Zwischenringe. Für Spezialisten gibt’s dann noch das Balgengerät. Ich wollte es nur mal erwähnt haben.
Schau Dich doch einmal auf den einschlägigen Foren
www.makro-forum.de
www.dslr-forum.de
www.dforum.deum.
Auf dieser Seite sind einige Testberichte www.traumflieger.de.
Saludos
Uwe -
Hallo,
ich habe das Zwischending (Sigma 150mm / 1:2,8 Macro) zu den von Winfried genannten Objektiven und bin damit auch sehr zufrieden, um deine Entscheidung nicht zu erleichtern. Uwe hat oben die verschiedenen Aspekte schon sehr schön beschrieben, die Kaufentscheidung muss du dann schließlich treffen.
Gruß
Frank -
.... Ich stimme den vorhergenden Beiträgen zu!
Jedoch etwas komliziert wird es dann, wenn ein externer Blitz eingesetzt werden muß, und das ist sehr oft der Fall bei z. B. Schmetterlingen, andere Insekten oder andere Objekte ganz nahe in einem großen Abbildungsmasstab. Da spielt nämlich die Belichtungsautomatik nicht mehr mit. Mal ganz abgesehen von dem Fehlwinkel.
Ein Stativ, auch bei Blende 2,8 und geringer, scheint mir zwingend notwendig zu sein. Und damit geht die Schärfentiefe ganz gewaltig in die Kniee!
Bei ganz nahen Objekten ist ein Ringblitz auf dem Objektiv empfehlenswert, aber das ist eine teure Angelegenheit.Gruß Dieter
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Mit Blende 2,8 kann man bei Makro schon nicht mehr von Tiefenschärfe sprechen

Gerade bei Brennweiten größer als 100mm kann man sehr gut einen externen Blitz einsetzen !!
Bei 50mm oder kleiner ist der Abstand zum Objekt sehr gering und es kommt mit Sicherheit zu Abschattungen durch das Objektiv.
Da kann oft auch kein Zangen oder Ring-Blitz mehr dazwischen eingesetzt werden.
Ich arbeite öfters beruflich in der Makrofotografie, setze da Balgengerät und auch Blitze oder Dauerlicht ein, da es hier nur auf die Objektdokumentation ankommt und ich Maßstäbe größer als 1:1 benötige.
Privat vermeide ich gerade da den Blitz da er sich doch meist störend auf dem Bild auswirkt ( Bildgestaltung).
Da ist ein kleiner Reflektor angesagt, der mir weiches Licht von der Seite zubringt.
Aus was für einem Grund sollte die Belichtungsautomatik nicht mehr mitspielen??
Ich nutze sie zwar nicht und mache meine Aufnahmen im M-Modus, wüsste es aber doch mal ganz gerne.
Stativ ist zwar nicht unbedingt schlecht, bei statischen Objekten auch immer ein Vorteil,vor allem für die Schärfentiefe, nur bei sich schnell bewegenden Insekten geht es meist in die Hosen.
Bis das Teil richtig steht und ausgerichtet ist, sind die Motive schon lange weiter.
Da hilft es am besten wenn man auch noch den ISO-Wert entsprechend hochschraubt.
Wie oben schon geschrieben, richtig gute Tipps kann man auf www.dslr-forum.de nachlesen.Grüße
Winfried -
Hallo zusammen
Vielen Dank schon mal für Eure zahlreichen Hinweise und Tipps!
In den einschlägigen Foren habe ich natürlich auch schon nachgeschaut. Aber da wird man meist extrem zubombardiert und das Verhalten ist meist etwas - ich sage mal - überheblich. Wenn man da nicht das beste vom beste kaufen will für mehrere Tausend Euro, wird man gleich auseinander genommen. Von daher wollte ich erstmal bei "Normalverbrauchern" fragen.
Ansonsten werde ich mir auch noch die Testberichte im Internet durchlesen und natürlich spielt auch der Preis eine wichtige Rolle.
Viele Grüße
Manuela -
Blöde frage:
Ich würde gern wissen wofür bei dem Objektiv Canon EF 50mm 1:1,4 USM
das USM steht, Es gibt auch das Objektive Canon EF 50mm 1:1,4 nur ohne USM und ist gleich um einige hundert euro billiger...???
und noch eine frage:
Wenn ich richtig nah fotografieren will und auch formatausfüllend so ungefähr 1:1 oda 1:1,4 wie niedrig sollte da die brennweite des objektivs sein, denn ich würde mir gern ein makro-objektiv zulegen!!
thx im vorraus
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Hallo matze,
hier die Erklärung:
Canons Ultraschallmotor (USM) war der weltweit erste direkt in das Objektiv eingebaute Motor, der Ultraschallschwingungen nutzt. Elektronische Vibrationen, die von einem piezoelektrischen Element erzeugt werden, steuern die Objektivmechanik. Diese Technologie ermöglicht eine präzise, nahezu geräuschlose und unglaublich schnelle Scharfstellung – so schnell, dass sie bei manchen Objektiven vom menschlichen Auge kaum wahrzunehmen ist. Der USM startet sofort und schaltet sich ab, sobald das Motiv scharfgestellt ist. Weiterer Vorteil: Der USM arbeitet sehr effizient und benötigt nur geringe Energie – das schont die Akkukapazitätzu Deiner zweiten Frage:
Je größer die Blendenzahl ist, desto größer ist die Schärfentiefe (und desto kleiner ist die Blendenöffnung)
Je kleiner die Blendenzahl ist, desto kleiner ist die Schärfentiefe (und desto größer ist die Blendenöffnung)
Natürlich ist es dann noch eine Geldfrage.m.f.G
Horst -
Hallo Matze,
ich würde sagen , Ermessenssache und Geldfrage. Aber, willst Du z.B. "auf einen kleinen Stein" sitzen bleiben? Meine damit, wäre schade, wenn Du nur starre Motive ablichtest. Wie gesagt, ich würde einfach den Kosten/Nutzungsfaktor zu Grunde legen.m.f.G
Horst -
ja ich hab da mal eins bei AMAZON gefunden,
aber ich bin etwas irritiert von der NAHEINSTELLGRENZE sie liegt bei 0,85m!!
heist das innerhalb von 0-85cm ist es eher scharf, oder ist es bis 85cm scharf, was eher undenkbar wäre den schon mein 55-75er ist schon näher!!
würde auch noch gerne eure meinung zu dem oben genannten objektiv hören. Für mich ist das wieder eine große investition, bin ja noch 17 jahre und gehe zur schule, hab mit die EOS 400d ja von meinem Ferialjob gekauft, und hab jez noch 500€ übrig, für ein MAKRO objektiv eingeplant!!
mfg
matze
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Hallo Matze,
das von dir ausgesuchte Objektiv ist ein "Tele" mit Festbrennweite und kein Macro. Dein Zweifel ist schon angebracht, damit wirst du kaum ein wikliches Macro hinbekommen.
Die von Canon angebotenen Macros findest du hier in der Übersicht:
http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Cameras/EF_Lenses/Macro_Lenses/index.aspAber auch z.B. von Sigma werden recht gute Macros zu günstigeren Preisen angeboten.
Viele Grüße
Frank -
oh das war der falsche link, ich wollt den schreiben
http://www.amazon.de/Canon-EF-S-60mm-Macro-Objektiv/dp/B0008G2P72/ref=pd_sbs_ph_1
ach, des is ma voll peinlich,
ich weiß ich bin noch net so ein profi, aber ich will das unbedingt lernen, also entdschuldigt meine noch unerfahrenheit^^
bei diesem Objektiv, kann ich jez mit dem Begriff "KB-Äquivalentbrennweite ca. 96 mm" noch nichts anfangen, hoffe ihr könnt mir helfen!!
Ich hoffe ich nerv nicht, will ja nur was dazulerenn, naja aber dazu sind Foren ja da^^
mfg matze
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Hola,
ich versuche es mal kurz und einfach zu erklären und hoffe es gelingt mir.
Dieses 60mm Objektiv ist ein EF-S-Objektiv. Das bedeutet, daß es speziell für die Anwendung von Canon Kameras mit einem Crop von 1,6 entwickelt wurde. EF-S-Objektive können dem entsprechend auch nur an Kameras mit einem Crop-Faktor von 1,6 verwendet werden.
Der Crop-Faktor ist der Auschnittsfaktor, der aufgrund der Sensorgröße entsteht.
Ein Vollformat-Sensor hat eine größevon 24x36mm. Dies resultiert aus der analogen Kleinbildfotografie. Um genau zu sein vom Bildformat der Kleinbildfilme.
Jetzt ist bei einem Crop-Sensor, dieser um den entsprechenden Faktor kleiner. Anders ausgedrückt, hat eine Kamera einen Crop von 1,6 (z.B. Canon EOS 10D, 20D, 30D, 40D, 300D, 350D, 400D, 450D), dann ist der Sensor um diesen Faktor kleiner als der Vollformat-Sensor.
Objektive sind aber für die Fläche des Kleinbildformates konstruiert. Ergo hat ein 60mm Objektiv an einer Crop-Kamera mit einem Faktor 1,6 eine KB- Äquivalentbrennweite von 96mm. 60mm x 1,6 = 96mm KB- Äquivalentbrennweite.
Bitte jetzt nicht denken, daß aus einem 60mm Objektiv ein 96mm Objektiv wird. Das Objektiv bleibt ein 60mm Objektiv. Aufgrund des kleineren Sensors hat man den Blickwinkel eines 96mm Objektives.
Dies ist eine sehr einfach Darstellung des Crop-Faktores, deshalb hier der Link zu einer ausführlerichen Erläuterung im DSLR-Forum.
Saludos
Uwe
