Panik im easyjet Flugzeug
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Bin gerade auf einen Artikel vom 5.Juli gestoßen. Wo trotz Beschädigung am A319 gestartet wird und das Personal nicht auf die Warnungen der Passagiere hört.
Ist schon mal jemanden so etwas passiert? Bzw. habt hier von solchen Äußerungen der Fluggesellschaft schon mal gehört? Kann ich ja gar nicht glauben das die Crew so reagiert?!
HIER der Link -
Ich denke auch nicht, das für die Paxe irgendeine Gefahr bestand!
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Allerdings denke ich das es schon ein komisches Gefühl sein muß, wenn dir so etwas auffällt und die Crew so reagiert. Schließlich ist ja nicht jeder Fluggast Ingenieur und kann die Situation einschätzen. Klar bleibt da nur dem Pilot zu trauen und zu hoffen das du heile runterkommst. Wobei der sollte das ja auch wollen.

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Hallo,
also wieder einmal viel Rauch um absolut gar nichts. Nur mal so zur Info, was so alles noch fliegt:
http://i1.flugzeugbilder.de/24/77/1092830055.jpg
http://i1.flugzeugbilder.de/24/77/1092830008.jpgAlso völlige Panikmache, von Leuten, die keine Ahnung haben. Dazu ein bedenklicher Journalismus, der die Gefühe von Laien über die in ein paar Nachsätzen erwähnten Tatsachen stellt.
Außerdem gebe ich noch zu bedenken, daß die Easy Jet Flugzeuge in Großebritannien registriert sind und die dortigen Kontrollen um ein vielfaches strenger sind, als in Kontinentaleuropa.
Gruß
Berthold
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Ist halt Billigflieger - Freundlichkeit exklusive

Ne, ohne Witz ich denke die Crew hat einfach kein Problem gesehen und die Leute ham ja anscheinend nicht aufgehört und sind richtig ausgetickt...kein Wunder das die da dann so reagieren.
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ich finde deine Meinung sehr bedenklich , denn wenn ich als Passagier der oft fliegt etwas seltsames am Flugzeuge sehe ,dann noch am Flügel , dann liegt es wohl im Instinkt des Menschen bescheid zu sagen und wenn die Crew dann so ignorant reagiert ist es eine Frechheit .Man kann nicht durch übermässiges sparen (immer Flugzeiten , einhalten , nur nötige Wartungen usw), die Sicherheit der Passagiere gefährden .
Und zu den Großbritanien sage ich ja nur , in der Zeit wo die türkische Flugesellschaft Onur Flugverbot in Deutschland , FRankreich , Hollan und Österreich hatte durfte sie in England fliegen , komisch komisch .lg
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Hallo,
wenn ich als Laie etwas sehe und danach frage und der Fachmann sagt mir, daß das so in Ordnung ist, dann glaube ich das.
Wenn ich einen Riesenaufstand mache, weil ich keine Ahnung habe, dann ist das auch ziemlich dämlich.
Und zu Onur Air.
Bis heute gibt es Gerüchte, daß das Flugverbot auch gelenkt worden sein soll, weil die Gesellschaft anscheinend in Holland eine Marktbeherrschende Stellung inne hatte. Das kann ich weder bestätigen noch dementieren. Da aber in Großbritannien schon immer wesentlich schärfer kontrolliert wurde, kann ich mir auch vorstellen, daß in diese Richtung einfach die besseren Flugzeuge eingesetzt wurden.
Das Know How ist bei der Onur ja unzweifelhaft vorhenden. Nicht umsonst hatten diese vor recht langer Zeit zweimal in Folge (ich meine es war 92/93) die Auszeichnung als zuverlässigster Airbus Betreiber und waren auch eine Airbus Ausbildungsgesellschaft.
Des Weiteren hat Easy Jet eine der modernsten Flotten in Europa überhaupt. In der Regel nach 7 Jahren werden die Flieger dort ausgemustert. Folglich wären Strukturschäden ohnehin kaum zu erwarten. Die derzeit älteste Maschine in der Flotte stammt vom Oktober 2000.
Gruß
Berthold
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ADEgi wrote:
Des Weiteren hat Easy Jet eine der modernsten Flotten in Europa überhaupt. In der Regel nach 7 Jahren werden die Flieger dort ausgemustert. Folglich wären Strukturschäden ohnehin kaum zu erwarten. Die derzeit älteste Maschine in der Flotte stammt vom Oktober 2000.Gruß
Berthold
Was bitte,ist das denn??? Geht ein Auto,eine Waschmaschine, ein Fernseher nicht auch mal kaputt,obwohl noch neu und Garantie darauf ist? Das Alter (oder in dem Fall eher "die Jugend") eines Flugzeuges kann doch nicht der Grund sein, Hinweise auf mögliche Schwachstellen oder Mängel zu ignorieren. Wohin eine derartige Arroganz führen kann,zeigt wieder mal der neueste ICE-Unfall ganz deutlich...
Wo wäre denn im konkreten Fall das Problem gewesen,das z.B. der Co-Pilot mal nach hinten gegangen wäre,um nach optischer Begutachtung mit fachlichem Wissen die Gäste sofort beruhigen zu können.
Aber,warum sollte man bei einem Billigflieger wie Easyjet sowas wie Achtung vor den Kunden haben , noch sind die Flugzeuge ja gut gebucht. Aber, auch das wird sich für EZY im Zuge der Öl-Preisspirale noch ändern ! -
In zeiten des Terrorismus ist es nicht mehr so einfach während eines Fluges einfach die Cockpit-Tür zu öffnen und als Pilot fröhlich in der Cabin rumzuspazieren.
Fest steht, das für die Passagiere in keiner Sekunde eine Gefahr bestand!
Über das Verhalten der Crew bzw. der FA´s lässt sich streiten.
Im Gegenzug scheinen die Paxe auch nicht zimperlich gewesen zu sein, umsonst hat keiner von denen Flugverbot gekriegt! -
Hallo Waldschrat,
Du hast offensichtlich den Artikel nicht gelesen, denn sonst könntest Du so etwas nciht behaupten. Die Passagiere haben sich schon vor dem Start gemeldet. Klar auch, daß dann auf Klingeln keiner reagiert.
Klar auch, daß sich die Besatzung das Flugzeug immer, und zwar ohne Ausnahme, vor dem Start anschaut. So etwas nennt man Sichtkontrolle und ist nach meinem Wissensstand zwingend vorgeschrieben. Auch gab es Durchsagen und Informationen. Zwar nicht unbedingt vorbildlich, aber immerhin war auch das gegeben.
Waldschrat wrote:
Wo wäre denn im konkreten Fall das Problem gewesen,das z.B. der Co-Pilot mal nach hinten gegangen wäre,um nach optischer Begutachtung mit fachlichem Wissen die Gäste sofort beruhigen zu können.Außerdem werden in Zeiten, in denen schon mal Flugzeuge als Waffen mißbraucht werden die Piloten sicher nicht so ohne weiteres Ihren Platz verlassen. Wenn die nämlich genau wissen, daß das nicht sein kann, dann kann es sich auch um ein Fake handeln.
Und Schwachstellen des Flugzeugs wurden ja nicht ignoriert. Es bestnd halt einfach kein Handlungsbedarf. Das ist hier einfach Fakt. Ich denke auch die Passagiere können hier froh sein, wenn nicht noch mehr auf Sie zukommt, als daß Sie sich einen anderen Rückflug suchen müssen.
Das war nämlich ein gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr und wenn das verfolgt würde, dann sähe es sicher ziemlich duster aus. Also ich kann im Interesse der Flugsicherheit die Fluggesellschaft nur unterstützen.
Wo kämen wir den hin, wenn jedesmal, wenn ein Passagier etwas komisches sieht, die Maschine eine Notlandung machen muß?
Gruß
Berthold
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Doch,ich habe den Artikel auch gelesen. Im neuesten Mallorca-Magazin (Ausgabe vom 10.-16.07),auf Seite 10.
Überschrift: "Angst im Flieger nach Schönefeld"
Und darin steht auch:...Die Besatzung sei auf die geäußerten Sorgen nicht eingegangen,sondern habe das Problem heruntergespielt... -
Sie hat das Problem heruntergespielt, weil es überhaupt keins gab!
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Und wie sinnvoll es ist, wenn Laien meinen das Richtige zu tun, von dem sie aber faktisch keinerlei Ahnung haben kann man hier nachlesen. Der Zeit Artikel stammt aus dem Jahr 1996!
http://www.zeit.de/1996/17/Urlauber_wollen_wissen_wer_fliegt?page=3
Also nochmals, Wenn ich mich irgendwo weigere Einzusteigen, oder andere Sorgen habe, dann sollte ich schon einen Ahnung haben, was ich mache. Das war auch hier offensichtlich nicht der Fall.
Gruß
Berthold
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Guten Morgen,

also ich habe den Artikel auch gelesen und bin immer wieder darüber erstaunt wie die Presse in einem scheinbar harmlosen Artikel versucht den
Leuten zu vermitteln das sich der Flieger X schon während des Fluges selber halb zerlegt hat und die Crew gar nichts davon wissen wollte, aber dem lieben Gott sei Dank, die Landung dann doch noch sicher verlaufen ist!!! Und nachdem zuerst natürlich die Crew versagt hat ist selbstverständlich auch noch das Low Cost Konzept Mitschuld. Das ist doch absoluter Bullshit. Was in diesem Artikel z.B. fehlt sind doch Info's darüber in wie weit die Piloten über den Zustand ihrer Maschine bescheid wissen müssen. Diesbezüglich gibt es zwei Routinen die jeder Linienpilot garantiert hält: Nummer eins ist der Visual Preflight Check oder in deutsch Vorabflugkontrolle. Einer der beiden Piloten geht um das Flugzeug herum und inspiziert die wichtigen Stellen seines Jet's wie z.B. Triebwerkeinlässe auf mögliche Fremdkörper, Fahrwerke, Höhen und Seitenruder, Flügel und Klappen, etc. (selbst Sportpiloten auf Cessna oder Piper o.ä. die was auf sich und ihre Gesundheit halten führen diesen Check durch). Doch im Linenverkehr wird dies ohne Ausnahme praktiziert. Des Weiteren ist auf jedem Airliner ein Wartungsbuch in dem Ausfälle, Fehlfunktionen, Störungen o.ä. gleich welcher Natur schriftlich durch die Piloten festgehalten wird und nach der Reparatur vom Mechaniker als abgestellt gegengezeichnet wird bzw. sollte der Fehler nicht so gravierend sein die
nachfolgenden Crews über diesen informiert sind bis die Maschine zum Check in den Hangar kommt. Das Fazit also ist doch das die Piloten der Maschine über ihr Klebebandproblem sicher bescheid wußten. Da stellt sich dann nur noch die Frage was gefährlicher war? Ein bißchen Metallband
was vom Flügel abgerissen ist oder die nicht lockerlassenden Stress produzierenden agressive werdenden Passagiere?! Meiner Meinung nach ist das seitens von Easyjet ausgesprochene Beförderungsverbot für die betreffenden Passagiere absolut gerechtfertig und ich würde unter den gegebenen Umständen ebenso verfahren. Doch das geht mir persönlich noch nicht weit genug. Es wäre zu überlegen ob solche Passagiere auf eine schwarze Liste gesetzt werden die durch alle Airlines weltweit einzusehen ist um dann zu prüfen ob dem betreffenden Passagier die Beförderung versagt wird oder nicht. Denn wenn wirklich mal ein Notfall eintritt dann sind solche Leute schädlich und können unter Umständen den Menschen die sich vollkommen korrekt verhalten bei Notfällen durch ihr falsches Verhalten das Leben kosten. Scharfe Aluminium Kanten können töten doch
Panik ebenso.Mfg.
bogusparts -
Ihr möget ja alle Recht haben,aber wenn sich die Besatzung anders Verhalten hätte, hätten wir einen ganz anders lautenden Zeitungsbericht,nämlich: "Randalierende Fluggäste für Easyjetflüge gesperrt". Da die Überschrift aber mit "Angst" beginnt,muß ja doch alles nicht so korrekt gelaufen sein.
Im Übrigen schadet sich damit Easyjet selbst am meisten, oder glaubt ihr,die vielen Mallorca-Urlauber,die jetzt am Strand das Mallorca-Magazin lesen,werden mit ruhigem Gefühl in eine EZY-Maschine zum Rückflug steigen? Da muß der Flug nur noch ein bischen unruhig werden,und schon sind neue Angst-Psychosen vorprogrammiert. -
Zitat aus dem Link:
............Eine Gruppe von sieben Passagieren, so Easyjet-Sprecher Aust weiter, habe sich mit den Erklärungen der Besatzung und der Durchsage des Kapitäns nicht zufrieden gegeben. Aust: „Diese Gruppe drohte den Flugbegleitern und dem Kapitän Gewalt an und widersetzte sich darüber hinaus nach der Landung den Anweisungen des Bodenpersonals. Easyjet kann derartige Verletzungen der Flugsicherheit unter keinen Umständen tolerieren und untersagt daher allen sieben Passagiere, zukünftig mit Easyjet zu fliegen.“................
hä???
Eine Umfrage von allen Passagieren wäre nach diesem Flug mehr als interessant, denn ich kann mir vorstellen, dass ....bis auf ein paar Todesmutige.....keiner mehr mit denen mitfliegen möchte.
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Hallo Waldschrat,
die Journalisten schreiben das, was Ihnen die meisten Umsätze einbringt. Nicht das was fachlich richtig wäre. Zumindest viele von Ihnen.
Nochmals: Es war nichts und es wird vermutlich auch bei Easy Jet kaum jemals so etwas geben. Und wenn ich Angst vor dem Fliegen habe, dann muß ich auch keinen solchen Schrott lesen. Dann brauche ich keine bild Zeitung, sondern dann nehme ich Fachzeitschriften zur Hand wie Aero Intenational, Flug Revue und ähnliches.
Jeder, der den hier verlinkten Artikel aufmerksam gelesen hat weiß ziemlich genau, was vorgefallen ist. Denn trotz des reißerischen Aufmachers wird eigentlich klar gesagt, daß es sich hierbei um viel Lärm um nichts handelt.
Ob der Artikel im Mallorca Magazin besser ausgefallen ist, mag ich auch kaum glauben. Trotzdem halte ich mich gerne an Fakten. Und diese stehen ganz deutlich auch im zitierten Artikel. Man muß halt nur in der Lage sein, diese auch zu lesen.
Gruß
Berthold
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Hallo Brigitte,
vergiss bitte nicht. Es handelte sich hier um ein paar Idioten (anders kann man es nicht nennen) die hier eine Panik verursacht haben. Einer sagt was, ein paar andere springen auf den Zug auf.
Nochmals: Es ist absolut nichts passiert!!!!!!!!
Wäre etwas Ernstahftes an der Maschine gewesen, dann wäre diese sicher nach einem, bei einem solchen Vorfall sicher anberaumten Ramp-Check, durchgefallen.Und jeder der in der Maschine saß und durch andere Angst bekommen hat, sollte sich selbst einmal fragen, wer den Unsinn denn angezettelt hat. Ich denke, daß auch genügend vernünftige Passagiere an Bord waren. Die unvernünftigen waren 7 Stück von vermutlich 156, so der Flug denn ausgebucht war!
Gruß
Berthold