Kurzfristige Buchung und Bezahlung per Rechnung sicher?
-
Hallo,
wenn man kurzfristig eine Reise (Abflug innerhalb von ca. 3 Tagen) bucht und als Zahlungsmöglichkeiten nur noch "per Rechnung" sowie "per Kreditkarte" zur Auswahl stehen, wie zuverlässig läuft das dann ab?
Angenommen wir buchen "per Rechnung" (weil keine Kreditkarte), dann erhalten wir die Bankverbindung vom Veranstalter und überweisen den Betrag (der aber sicher nicht mehr VOR Abflug ankommt) richtig?
Beim Flughafen sind dann die Unterlagen (für Hotel) hinterlegt und diese erhalten wir nur wenn wir den von der Bank abgestempelten Überweisungsbeleg vorlegen?
Die elektronischen (Flug-)Tickets erhalten wir aber auf jeden Fall per eMail oder?
Die Reise ist also auf jeden Fall verbindlich gebucht und man muss keine Angst haben das a) die Unterlagen nicht am Flughafen liegen und b) diese ev. nicht ausgehändigt werden weil noch kein Geld auf dem Konto des Veranstalters ist?
Die FAQ sind da auch etwas verwirrend, weil einmal is die Rede von einem Bareinzahlungsbeleg und dann wieder von einem Überweisungsträger. Muss das Geld nun überwiesen werden oder bei der Bank des Reiseveranstalters BAR eingezahlt werden (wäre ja bei Direktbanken schwer möglich)?
Wie erhalte ich bei besonders kurzfristigen Buchungen meine Reiseunterlagen?
Auch bei kurzfristigen Buchungen versuchen die Reiseveranstalter Ihnen die Reiseunterlagen nach Eingang des vollen Reisepreises wenn möglich per Post zuzusenden. Bei Expressversand kann Ihnen der Veranstalter noch ca. 8 EUR berechnen. Falls dies aus Zeitgründen nicht mehr möglich ist, werden Ihre Unterlagen am Flughafenschalter Ihres Reiseveranstalters hinterlegt. Teilweise berechnen Ihnen die Reiseveranstalter 10-15 EUR für die Tickethinterlegung. Je nach Veranstalter werden die Reiseunterlagen nur gegen Vorlage eines Bareinzahlungsbelegs ausgehändigt. Bitte bringen Sie zur Abholung Ihrer Reiseunterlagen Ihre Reisebestätigung und den abgestempelten Überweisungsträger Ihrer Bank mit.
-
NexaLotte wrote:
Schomal überlegt dir wie jeder Normalbürger ne Kreditkarte zuzulegen?Zu teuer!
Für solche Zwecke aber sicher ganz passend.holzwurm wrote:
Ich würde mit dem Veranstalter telefonieren ob ein Lastschrifteinzug vom Bankkonto möglich ist.Dann bist Du aus dem Schneider, falls der Veranstalter nicht rechtzeitig abbucht.
Naja frag mich eh warum die das nicht gleich anbieten... aber ob das zuverlässig abläuft wenn man "per Rechnung" bucht und dann telefonisch was mit "per Lastschrift" ausmacht?! Hm...
-
Falls dies aus Zeitgründen nicht mehr möglich ist, werden Ihre Unterlagen am Flughafenschalter Ihres Reiseveranstalters hinterlegt. Teilweise berechnen Ihnen die Reiseveranstalter 10-15 EUR für die Tickethinterlegung. Je nach Veranstalter werden die Reiseunterlagen nur gegen Vorlage eines Bareinzahlungsbelegs ausgehändigt.
Hi,
so wie die FAQ aussehen, willst du ja bei einem Vermittler, der mehrere Reiseveranstalter im Programm hat, buchen. Unterschiedliche Reiseveranstalter bedeuten unterschiedliche Bedingungen und auch eine unterschiedliche Art der Handhabung und damit ist hier leider eine pauschale Antwort nicht wirklich möglich. Also, ruf zuerst den Vermittler an und dann ggf. direkt den Reiseveranstalter.
Übrigens, die Mehrheit der RVs ist nicht bei Direktbanken - oft sind die aber bei Geschäftsbanken, die nicht unbedingt ein ausgedehntes Filialnetz haben.
Ach ja, und die billigste Kreditkarte kostet wirklich gar nix, auch sonst liegen die Jahrengebühren für "normale" (also jetzt nicht AmEx Gold oder so was) bei 25 bis 40 EUR.
-
Hallo,
vielleicht mal ein Wort dazu, warum die Veranstalter nicht immer eine Bankabbuchung anbieten. In diesem Fall wäre das für den Veranstalter mit einem hohen Risiko verbunden. Hat der Kunde nämlich kein Geld auf dem Konto so geht die Abbuchung ins Leere. Das erfährt der Veranstalter aber erst, wenn der Kunde schon lange unterwegs ist.
Ebenfalls ein Nachteil ist, daß der Kunde innerhalb von 6 Wochen nach Abbuchung sein Geld einfach zurückholen kann und es gibt tatsächlich Leute, die so etwas machen. Einfach nach dem Urlaub das Geld zurückbuchen. Ist zwar Betrug, aber den Ärger hat der Veranstalter. Eventuell auch kein Geld für die erbrachte Leistung.
Gruß
Berthold
-
Wir haben bei ITS den Betrag überwiesen und dann den Beleg als Fax an die Buchungsstelle von ITS gesandt. Die haben daraufhin die Unterlagen direkt zugeschickt.
Wenn die Unterlagen nicht rechtzeitig gekommen wären, hätten sie uns die Unterlagen per Email oder Fax geschickt.Gruß
Anja
-
Hallo Reisefans,
bei aller Liebe zum Schnäppchen-Angebot und schnellem Bezahlen denkt immer an den Reisesicherungs-Schein!!!!!
Ich habe auch gerade meine Probleme damit, obwohl ich ganz normal gebucht und die Anzahlung geleistet habe.(siehe Rubrik "Reiserecht"-fehlender Sicherungsschein)
Es gibt mehr schwarze Schafe bei den RV, als man denkt.
Schönen Urlaub
Watnu -
ADEgi wrote:
Hallo,vielleicht mal ein Wort dazu, warum die Veranstalter nicht immer eine Bankabbuchung anbieten. In diesem Fall wäre das für den Veranstalter mit einem hohen Risiko verbunden. Hat der Kunde nämlich kein Geld auf dem Konto so geht die Abbuchung ins Leere. Das erfährt der Veranstalter aber erst, wenn der Kunde schon lange unterwegs ist.
Ebenfalls ein Nachteil ist, daß der Kunde innerhalb von 6 Wochen nach Abbuchung sein Geld einfach zurückholen kann und es gibt tatsächlich Leute, die so etwas machen. Einfach nach dem Urlaub das Geld zurückbuchen. Ist zwar Betrug, aber den Ärger hat der Veranstalter. Eventuell auch kein Geld für die erbrachte Leistung.
Wenn du schon die Abbuchung erwähnst, dann solltest du das schon richtig darstellen und auch das Verfahren nicht nur aus der Sicht des Veranstalters sehen.
Von Kundenseite her ist das Abbuchungsverfahren risikoreicher als für den Veranstalter.
Grundsätzlich unterscheidet man nämlich zwischen zwei Lastschriftverfahren:
der kundenfreundlichen Einzugsermächtigung
dem AbbuchungsauftragBeim ersteren kann man tatsächlich das Geld 6 Wochen -und manchmal noch länger- bei der Bank zurückfordern. Dieses Verfahren wenden vor allem staatliche und Versorgungsunternehmen an, aber keine Reiseunternehmen. Diese Reiseunternehmen hätten dann wirklich ein Problem, so wie du es beschrieben hast.
Aber sie haben keins, weil sie eine Abbuchung direkt vom Konto des Kunden vornehmen.
Diese Abbuchung ist vom Kunden nicht rückgängig zu machen
Einziges Risiko für den RV ist, dass das Konto nicht gedeckt, oder die Kontodaten falsch sind.
In dem Fall gibt der Veranstalter keine Unterlagen heraus. Solide Unternehmen belasten den Kunden zusätzlich nur mit den üblichen Kosten für eine fehlgeschlagene Lastschrift. Die sogenannten "schwarzen Schafe der Reisebranche" erheben aber maßlose "Bearbeitungsgebühren".
Und der Kunde?
Erst bei voller Bezahlung bekommt er meist seine vollständigen Unterlagen. ohne zu wissen, ob die versprochenen Leistungen auch tatsächlich erbracht werden.Wer hat nun bei Abbuchung das größere Risiko? RV oder Kunde?
Und Kreditkartenzahlung? Die lässt sich die Reisebranche aber - im Gegensatz zu anderen Geschäften- bezahlen , mit 6-8€, Richtig? -
Hallo Hema,
leider zwei Fehler.
Erstens geht es hier um kurzfristige Reisen und je nachdem wie kurzfristig diese sind erfährt der Veranstalter von einer fehlgeschlagenen Abbuchung erst nachdem der Kunde schon abgereist ist.
Zweitens ist mir kein Reiseveranstalter bekannt, der Gebühren für eine Kreditkartenzahlung erheben würde. Entweder man kann mit Karte zahlen, oder auch nicht.
Zusätzliceh Kreditkartengebühren erheben allenfalls verschiedenen Fluggesellschaften, jedoch nicht die Veranstlater.
Gruß
Berthold
-
Zunächst einmal ging es mir darum, Deine Erklärungen über "Abbuchung" richtig zu stellen.
Nun zu den zwei "Fehlern".
Auch bei kurzfristigen Buchungen wäre es für ein Unternehmen wirklich riskant, Kunden ohne Buchungsbestätigung Reisedokumente auszuhändigen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Veranstalter oder Fluggesellschaften mit solidem Risikomanagement das tun.Gebühren bei Kreditzahlung? Bei RV kann ich nicht sofort widersprechen.
Aber alle Carrier , ob AB, Lufthansa, Tuifly, Germanwings
(Nachweis. eigene Nachfrage bzw. Stern 29/2008 Seite 25)
nehmen Gebühren zwischen 4 bis 7,14€. -
Schon mal überlegt das nicht jeder Normalbürger eine bekommt.
