Condor-Flugzeug muss notlanden
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Normalerweise halte ich mich ja raus, wenn Passagiere sich streiten

Aber es ist wie an Bord, es kommt zu einer Meinungsverschiedenheit und keiner gibt nach...
Ich finde die Frage, ob man wegen der Condor-Landung in MBA einen neuen Thread eröffnen sollte oder nicht stellt sicht gar nicht! Und wenn, dann ist das der Job der Moderatoren hier. Eigentlich nein - aber so kurz nach dem Spanair-Desaster wo man leider(!) mit einem Flugzeugunfall mit Totalverlust konfrontiert wurde - vielleicht ja. Jedoch in Anbetracht der Tatsache, dass hier alle alle zwei Wochen ein neuer Thread zu Zigarettenpreisen an Bord, den ultimativen Sitzen in der Economy, Kopfhöreranschlüssen, Freigepäck eröffnet wird - UNBEDINGT!
Also seht es doch etwas lockerer und lasst jedem sein Interesse. Wenn ich mich in jeden der o. a. Threads einbringen würde, wär ich schon total ergraut!

Und zum Thema:
Wir definieren keinen Unterschied zwischen Sicherheits- und Notlandung. Letzendlich wird situativ entschieden wie verfahren wird und die o. a. Abgrenzungen können eine sehr große Schnittmenge haben. -
Warum muss man nun nach dem Absturz der Spanair wieder alle Zwischenfälle ausgraben? Allein heut in der Zeitschrift mit den vielen bunten BILDern...
Wenn man die Zeitung mit allen Auto Unfällen/Zwischenfällen vollschreiben würde dann wäre die Zeitung so Dick wie ein Roman!!! -
Hallo,
so etwas nennt sich bei der Zeitung mit den bunten Bildern aktualisieren.
Das Prinzip funktioniert etwa wie folgt:
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Tag
Ereignis - wird reißerisch darüber berichtet -
Tag
Neue Erkenntnisse und vor allem "organisierte" Bilder werden gedruckt. -
Tag
Für und wieder mit allen Erkenntnissen wird diskutiert. Die Meldung rutscht aber auf der Titelseite weiter nach unten.
ca. 7. Tag
War doch... daran Schuld? Neue Aufarbeitung, meist mit alten Fotosca. 1 bis 12 Monate später
Nochmals Titelseite, weil ein Gerichtsverfahren stattfindet.einen Tag später
erneuter Bericht über das verfahren, welches abgeschlossen ist.So läuft das bei der Bild.
In diesem Fall werden auch garantiert alle möglichen Flugzeugunglücke hervorgekramt, die absolut nichts mit dem aktuellen zu tun haben. Eine Liste mit den schwersten Flugzeugunglücken mit deutschen Opfern und passender Tabelle wäre auch ganz nett.
Übrigens konnte ich, als ich noch im Presseverkauf gearbeitet habe, die Schlagzeile der erwähnten Zeitung fast auf das exakteste vorhersagen. Bin ich jetz so gut, oder die Zeitung so schlecht?
Gruß
Berthold
p.s.: Sollte es zufällig stimmen: Ich habe noch keine einzige Bild seit dem Spanair Unglück gesehen, geschweige denn gelesen.
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Berthold, du hast einfach nur Recht. Es ist gar nicht mal so schwer das Titelthema der Bild vorherzusagen,... wenns keine Katastrophe war, nix mit Politik zu tun hat dann ist es eben eine Promi Geschichte.
Nur gut das sich das Blatt nicht mehr Zeitung nennen darf! -
Leute, ich saß in dem Flugzeug, kurz nach dem Start bemerkten wir, dass Kerosin aus dem Flügel austrat, und zwar nicht wenig und permanent!
Dass ein Flugzeug mit nur einem Triebwerk landen kann, das ist klar, aber wenn Kerosin dabei ausläuft erzeugt schon eine Todesangst!!
Nach der Landung verkündete der Pilot, dass er ein Triebwerk ausgeschalten hatte, weil dann uch noch Öl ausgelaufen war, und dass wir Glück hatten!!!
Ich wünsche das niemanden!!!!!!!!!!!
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.........scheinbar war für drgoebel das hier dargestellte Geschwurbel über den Unterschied von Sicherheits- oder Notlandung völlig irrelevant.............
Man hat einfach Angst. Das ist der Punkt.
Gruß Serramanna -
drgoebel wrote:
da wäre dann keiner mehr eingestiegen....Ihr seid doch dann quasi mit dem baugleichen Typ weiter geflogen - sogesehen ist es doch quasi das gleiche

Mal im ernst - das ist natürlich immer mit einem mulmigen Gefühl verbunden.
Ich hatte ungefähr genau die gleiche Situation vor c.a. 8-10 Jahren mit DE auf dem Heimflug von Male.
Die Maschine kam dort schon mit einem leichten Defekt an. Man ging in der Annahme, dass er auf dem Male-Airport behoben worden wäre.
Nach einiger Flugzeit hatte man aber festgestellt, dass das Problem wieder aufgetreten ist und das Öl aus dem Triebwerk läuft. Wurde auch Vorsichtshalber abgeschaltet und wir haben auch eine Sicherheitslandung in Sharjah gemacht.Dort wurde uns mitgeteilt, dass versucht wird, der Schaden zu reparieren oder man ins Hotel gebracht wird und am nächsten Tag wird eine Ersatzmaschine kommen.
Man hatte es repariert und nach c.a. 4 Stunden Delay ging es weiter - wenn ich mich recht erinner, ist jeder wieder eingestiegen und zwischenzeitilch hatte man sich vom Gate amüsiert, wie die Techniker teilweise auf Kamelen zur Maschine geritten kamen...
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Wünschen tue ich das keinem trotzdem finde ich das echt sch*** wenn man nun wieder jeden Zwischenfall in den Medien brei trampelt. Hute kamen auch wieder 2 Nachrichten rein, Swiss und was in Kasachstan oder so...
Vor Jahren waren wir in Toronto, waren schon im Flieger Richtung Frankfurt nach fast einer Stunde in der wir uns wiunderten warum es denn nicht los ginge hatte man uns darüber informiert das man einen Schaden am Triebwerk bemerkt hatte. Man wollte es versuchen zu reparieren oder eine Ersatzmaschine bereitstellen. Wir bekamen auf unser Flugicket einen VErzehrgutschein und nach 5 oder 6 Stunden ging es mit der reparierten Maschine dann los. Es gab auch einige Menschen die echt Panik hatten. Die wurden dann umgebucht. Auch ich als Kind hatte wahnsinnige Angst aber meine Mutti meinte immer nur, sei froh das man das am Boden bemerkt hatte. Hat sie ja recht gehabt und ich war auch heil in FRA angekommen...
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Ja bei dem von dir vickymausi erwähnten Flug der Swiss handelt es sich um den Flug Zürich-Malaga heute mittag... der wegen einer Bombendrohung in Genf eine Notlandung (oder Sicherheitslandung?) vollzog... allerdings wurde (glücklicherweise) nichts gefunden und alle Passagiere wahren unversehrt...
aber es häuft sich jetzt alles und es ist eine reine fütterung für die medien... naja.. traurig eigentlich.. aber man kann nichts tun...
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War auch auf dem Condorflug DE3315 der notlanden musste. Ein Lob an die Piloten, war eine tolle Landung trotz nur eines Triebwerks. Situation war aber durch die Vibrationen und andere Vorkommnisse äußerst unangenehm, aber sie schien nie unsicher.
Das richtige Chaos hat dann erst am Flughafen begonnen:
- Stundenlang keine Info was passiert
- Lange Zeit keine Verpflegung
- Pass wurde einem bei der Einreise nach Kenia abgenommen, auf die Frage was damit passiert oder wann man ihn wieder bekommt kam nur: "your passport is safe and you are safe, next one please ..."
- aufgegebenes Gepäck wurde ausgeladen um notwendige Sachen in das Handgepäck umzuräumen --> kleines Chaos in der Gepäckhalle
- ~260 Leute wurden von 2 Reiseleitern in Buse verladen und man wusste nicht wirklich wohin es ging
- Keine Infos bezüglich Mosquitoschutz obwohl der Kampf mit den Biestern schon im Bus begann wo sie unter lauter verschwitzten Passagieren sich wohlfühlend herumschwirrten (nicht lange, den Kampf haben sie verloren)
Fazit: was ist los mit Condor??? Der Zwischenfall im Flieger hat nur einen Bruchteil von dem ausgemacht als die Strapazen nach der Landung
Im Endeffekt war ich froh als ich in Frankfurt angekommen bin und ich meinen reibungslosen Weiterflug mit Lufthansa antreten konnten der mehr als pünktlich von statten ging

An jene was nun meinen was das in diesem Thread zu tun hat; nachdem schon so viel unterschiedliches geschrieben worden ist dacht ich mir es mit diser kleinen Geschichte noch abzurunden ...
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Hallo,
nur mal so grundsätzlich: Der Flug und die Landung mit nur einem Triebwerk ist Standard und wird von den Piloten X-mal am Simulator geübt und auch in der Praxis kommt so etwas rcht häufig vor.
Bezüglich der Landung in Kenia ist klar, daß dort natürlich nicht sehr viel Organisiert war, oder daß dies so lange dauerte. Denn auch wenn Mombasa eine Station ist, an der die Condor vertreten ist, so dauert es meist etwas länger bis so viele unplanmäßige Kunden versorgt werden.
Ich habe auch noch nie etwas gelesen, egal von welcher Airline, bei dem solch ein Zwischenfall völlig problemlos vonstatten ging. Somit ist das sicher noch im Rahmen des üblichen. Schließlich war es Afrika und da dauern halt schon manche Sachen etwas länger.
Gruß
Berthold
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Naja aber wenn selbst der Pilot nach der Landung gesagt hat das sie Glück gehabt haben!! Langsam werd ich auch bissel Nervös, habe in 2 Wochen auch einen 11 Std Flug vor mir auf die Malediven, eben mit so einer 767 Condor Maschine. Das auslaufende Kerosin hätte sich ja auch entzünden können!!
MFG Dennis
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Jetzt mach dich nicht unnötig verrückt Dennis, was alles HÄTTE passieren können oder nicht.
Genau so gut hätte dich auf dem Weg zum Flughafen jemand über den Haufen fahren können
Kerosin ist übrigends nicht so leicht entzündlich wie viele denken. Wenn du beispielsweise ein Streichholz in Kerosin wirfst, passiert nichts - außer das das Streichholz ausgeht.
Freu dich auf einen traumhaften Urlaub auf den Malediven

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Denlux wrote:
Naja aber wenn selbst der Pilot nach der Landung gesagt hat das sie Glück gehabt haben!! Langsam werd ich auch bissel Nervös, habe in 2 Wochen auch einen 11 Std Flug vor mir auf die Malediven, eben mit so einer 767 Condor Maschine. Das auslaufende Kerosin hätte sich ja auch entzünden können!!MFG Dennis
Hi Dennis,
ich kann mir nicht vorstellen was der Pilot mit Glück gemeint hätte, außer daß es freie Zimmer in MBA gibt. Landungen mit einem Triebwerk werden regelmäßig geübt und lassen keinen Platz für Glück.
Das gehört zum Handwerk und wird beherrscht wie man sieht.Wenn DAS mit Treibstoff gemeint war muß ich euch entäuschen... es ist nur Luftfeuchte und zeigt wie/warum ein Flügel Auftrieb erzeugt.
Das unangenehmste an einer einmotorigen Landung ist, daß man für längere Zeit an dem Ausweichflughafen festhängen wird. In zivilisierten Gegenden kein Thema, doch ich hab´ gehört daß vor einiger Zeit im Winter ein Triebwerkswechsel in Novosibirsk nötig wurde. Das was sicher für alle Beteiligten eine abenteuerliche Story.