Deutsche Touristen in Ägypten verschleppt
-
UteEberhard wrote:
Dieser Fall hat nun wirklich mit dem Vorgang in Ägypten auch nicht ansatzweise Parallelen....nein? Hat er nicht? Ist schon immer wieder erstaunlich mit welcher Gier die Medien hier Unfälle , Anschläge etc. breittreten, aber eben nur sofern Ausländer die Opfer sind. Eigenartig, daß das etwas anderes sein soll.
Davon abgesehen poste ich hier als user, der seine Meinung äußert, gleichwohl Du dieses eben auch tust, UteEberhard. Ich greife hier schließlich nicht administrativ ein, oder?
Ich bewege mich in Ägypten mit guten Gefühl, auch nahe der sudanesischen Grenze, ich weiß um die Gefährdung und gehe diese ein...
-
Da hilft nur eins--bleibt am Besten zu Hause. Schließt die Tür zu und werft den Schlüssel weg. Könnte aber ein Erdbeben kommen und das Haus stürzt ein.
Wer sich in unzugänglichen Gebieten bewegt wie an der Grenze zum Sudan, sorry der spielt doch mit seiner Sicherheit. Im Prinzip bin ich sogar beim täglichen Einkauf gefährdet, könnte ja auch ein Irrer kommen und den Lebensmittelmarkt in die Luft sprengen??? Oder bei der Arbeit, meiner Kollegin wurde auch schon eien Pistole an den Kopf gehalten und dazu gezwungen den Safe zu öffnen.
Warum fahrt ihr Motorrad oder springt aus einem Flugzeug mit einem Fallschirm?
Jeder sollte das tun was er meint, nur bewußt in Gefahr begeben würde ich mich nicht, den Kick brauche ich nicht.
LG Tina -
Wollte eigentlich damit ausdrücken, ich fliege dennoch nach Ägypten, weil ich mich dort genauso sicher fühle wie in Deutschland oder sonstwo.
Und ich beneide mein Kind, dass es in 2 Wochen wieder in dieses schöne Land fliegt und dort für längere Zeit bleibt. Leider kann ich sie dort erst im Januar besuchen.
LG Tina -
Hallo
In den Newstickern läuft die Meldung: Die Geiseln sind angeblich frei und auf dem Weg nach Assuan. Die Behörden haben dies aber "noch nicht bestätigt!"
Es gab widersprüchliche Aussagen über Lösgeldforderungen von 783.000 Euro (6 Mill. LE) bis 15 Millionen USD.Sabine
-
-
-
In welcher Funktion Du Deine Beiträge schreibst, ist für mich nicht erkennbar. Bei mir ist aufgeführt: curiosus + Administrator.
-
Bisher habe ich noch nicht gesehen, dass die Medien diesen Vorfall breitgetreten haben. Aber ich kann natürlich nicht alle Medien verfolgen.
Übermittel doch bitte die Medienbeiträge, die den aktuellen Vorfall aus Ägypten "mit Gier breittreten".
Sollte es keine geben, wo ist dann die Parallele zu Ägypten ? -
Bei Deinem Vergleich zum Kidnapping in Gladbeck/Bremen wurden seinerzeit stundenlang, via Liveschaltung, die Täter verfolgt. Die oder der Täter haben auch Live-Interviews gegeben !
Wo ist denn die Parallele zu Ägypten ? -
Nach vorliegenden Informationen soll Lösegeld gefordert worden sein.
Im Fall "Gladbeck/Bremen" gab es keine Lösegeldforderung für entführte Personen !
Wo liegt die Parallele zu Ägypten ? -
Im Fall Gladbeck/Bremen wurde zunächst eine Geisel erschossen. Später, bei dem Polizeieinsatz wurde eine weitere Geisel erschossen und eine verletzt. Also 2 Tote!
Wo liegt die Parallele zu Ägypten ?
Bisher (und wir hoffen dass es so bleibt) liegen keine Infos über Personenschäden vor. Im Fall Gladbeck/Bremen gab es Tote und Verletzte.
Und damit stellst Du Vergleiche an !!Jeder User kann sich selbst ein Urteil bilden.
-
-
UteEberhard wrote:
- In welcher Funktion Du Deine Beiträge schreibst, ist für mich nicht erkennbar. Bei mir ist aufgeführt: curiosus + Administrator.
...das sollte offensichtlich sein, schließlich habe ich weder gebeten auf das Thema zurückzukommen, noch habe ich auf auf anderes verwiesen.

Ich bin genauso user hier wie Du und erlaube mir meine Meinung ebenso hier kundzutun.Zum Thema:
Ob Lösegeld oder freies "Geleit" ist letztlich ein unbedeutender Unterschied was gefordert wird. Das es bislang glücklicherweise wohl keine Toten gegeben hat, sagt aber nichts aus, schließlich kam es damals auch erst wesentlich später zu den tragischen Tötungen der beiden Geiseln.
Natürlich sind keine Live-Schaltungen (und das zum Glück) möglich, denn das damalige Drama hat eben im nachhinein auch die beteiligten Journalisten zutiefst irritiert, davon unbesehen hätten sie auch gar keine Möglichkeit in der ägyptischen Wüste so zu berichten.
Hier aber mal ein paar Eindrücke von der Art der "Berichterstattung":"Insgesamt haben die Kidnapper den Angaben zufolge 19 Menschen in ihrer Gewalt, neben den fünf Deutschen auch fünf Italiener, einen Rumänen und acht Ägypter. Die Italiener - drei Frauen und zwei Männer - stammen aus Turin. Bei den Ägyptern handelt es sich laut Polizei um die Fahrer der vier Geländewagen, mit denen die Reisegruppe unterwegs war, sowie zwei Reiseführer, den Besitzer des ägyptischen Safari-Reiseveranstalters sowie einen Offizier der Armee, der den Touristen als Begleiter zugewiesen worden war. Die ägyptischen Behörden sollen erst von der Entführung erfahren haben, nachdem sich der Besitzer des kleinen Reiseunternehmens telefonisch bei seiner Frau gemeldet hatte.
AnzeigeDie bewaffneten Männer, die Gesichtsmasken trugen, griffen die Touristen bereits am Freitag im Karkur Talh (auch Akaziental) nahe der sudanesischen Grenze an, wie die Polizei mitteilte. Offiziell nicht bestätigt wurden Berichte arabischer Medien, wonach die Entführer ihre Opfer schon über die Grenze in den Sudan verschleppt haben sollen."
Quelle: web.de
"Nach Berichten der Sicherheitskräfte in Kairo wurden die Urlauber während einer mehrtägigen Tour im äußersten Süden des Landes entführt. Behördenvertreter in der Stadt Assuan erklärten dagegen, die elf Safari-Teilnehmer aus Europa und ihre ägyptischen Begleiter hätten versehentlich die Grenze zum Sudan überquert. Dort seien sie von bewaffneten Angehörigen eines Stammes am Freitag überfallen und ausgeraubt worden.
Am Montag hätten diese die Expeditionsteilnehmer dann wieder freigelassen. Die Gruppe sei inzwischen wieder in Ägypten und versuche, von der Grenze quer durch die Wüste nach Assuan zu gelangen. Ihnen sei aber inzwischen das Benzin ausgegangen. In ersten Berichten hieß es, die Entführer hätten sechs Millionen ägyptische Pfund (783 000 Euro) Lösegeld gefordert. In anderen Berichten war von 15 Millionen US-Dollar die Rede."
Quelle: rtl.de
Und nun vergleiche dieses doch einmal mit den hiesigen Berichten über den Felssturz in Cairo oder den Übergriffen auf die Zivilbevölkerung bei Protesten gegen die gestiegenen Lebensmittelpreise, die kurzen Randbemerkungen zum Untergang der Fähre bei Safaga, etc. ...
-
.. ich bilde mir mein Urteil selber, indem ich die von curiosus und anderen eingestellten Medienbeiträge ausführlich lese.
Da wird unter anderem das AA auszugsweise zitiert:
Das Auswärtige Amt aktualisierte am Montag seine Reisehinweise für Ägypten. Darin heißt es nun unter anderem: «Ausländer, gerade auch deutsche Staatsangehörige, sind einem wachsenden Anschlags- und Entführungsrisiko ausgesetzt. Überlandfahrten im Saharagebiet sind zunehmend mit Risiken behaftet.»
Ebenso wird geschrieben, dass es sich um eine Gruppe handelt die mit 4 Geländewagen diese Wüstentour unternommen haben und die Entführung keinen terroristischen, sondern einen kriminellen Hintergrund hat.
So und jetzt guck ich Nachrichten um weiter informiert zu werden.
-
Hier ein weiterer auszug vom Auswärtigen Amt. Trotzdem sollte man sich nicht verrückt machen, aber es damit zu vergleichen das hier in Deutschland auch was passieren kann, finde ich schon sehr haarstreubend.
In den letzten Jahren gab es in Ägypten willkürliche Anschläge auf Hotels und Touristenziele.
Oktober 2004: Anschläge in Taba, Sinai-Halbinsel, auf Hotels und Touristenziele.
April 2005: Anschläge in Kairo (Khan El-Khalili, Ägyptisches Museum und Zitadelle).
Juli 2005: mehrere Sprengstoffanschläge im Badeort Sharm El-Sheikh, Sinai-Halbinsel, auf ein Hotel, ein Café und einen Basar mit über 60 Todesopfern.
April 2006: Anschlag im Badeort Dahab, Sinai-Halbinsel, mit 19 Todesopfern und über 50 Verletzten.
-
Liebe Leute,
die, die wir das Land lieben, hören und lesen von Entführung und Verschleppung. Lesen von deutschen Landsleuten, und fühlen uns vielleicht in deren Lage versetzt.
Es werden Bedenken und Ängste laut, wie sicher unser Urlaubsland ist.
Beschämendes Ergebnis ist eine Diskussion darüber, wer der "bessere" Urlauber ist. Ob Gladbeck schlimmer oder medienträchtiger war oder Assuan.
Irgendwo sollte sich ein jeder hinterfragen, ob Vorfälle solcher Art, Anlass zu fragwürdigen Diskussionen erlauben, oder ob nicht ein jeder mal einen kurzen Gedanken an die Betroffenen richtet, und hofft, das alles gut ausgeht.
Ich für meinen Teil tue das hiermit.
Grüsse
Heiko
-
wally/x wrote:
...und was hat diese Aufzählung terroristischer Anschläge mit der kriminellen Entführung zu tun?

Ich wollte damit nur verdeutlichen das Ägypten nicht so sicher ist wie es manchmal kundgetan wird, und dann ist es egal ob Anschlag oder Kidnapping.
Es geht dabei um die Leute denen sowas passiert.Obwohl ich immer noch denke, das man sich als normaler Tourist dort doch recht sicher fühlen kann.
-
salam
ich hoffe das alles gut ausgeht für die betroffenen..ich selbst habe mich eigentlich immer sicher gefühlt in ägypten,es ist schrecklich wenn so etwas passiert,aber man ist nirgens 100%sicher auf der welt...
ob die infos so alle stimmen,werden wir vielleicht in einigen tagen genauer wissen,da es im moment halt auch verschiedene aussagen,und auch viele spekulationen gibt zu diesem vorfall..
das ist meine persönliche meinung dazu..
lg.gabriella
-
Danke für Eure Infos.Ich denke als normaler Urlauber braucht man keine Angst zu haben dass man entführt wird.Allerdings habe ich schon für nächstes Jahr genau so eine Wüstentour geplant und auch schon im Reisebüro reservieren lassen,also da werde ich mir doch nochmals überlegen ob ich das dann tatsächlich mache zumal wir ein Kind dabei haben

-
es passiert immer - überall - und in jeder erdenklicher form! da bewegen sich abenteuerurlauber in bedenklichen regionen (und sei es "nur" bergsteigen in unbestimmten wetterverhältnissen) ein irrer rennt vor der wm mit nem messer durch berlin und verletzt unwillkürlich passanten,
es gehen täglich irgendwo leider gottes, bomben hoch oder selbstmordattentäter jagen sich in menschenmengen in die luft! es ist halt so,wie schon vorschreiber erwähnt haben: sicher ist man nirgendwo - selbst zu hause nicht!bitte, nicht diese themen sooo hochpuschen - denn was bringt uns das? nichts! denn wir ändern an den "kranken hirnen" in dieser welt leider nichts!!!! -
Sie sind wieder frei - gut so

Die in Ägypten entführte Reisegruppe ist wieder frei. Der ägyptische Außenminister Gheit teilte mit, die elf Touristen und ihre acht Begleiter seien gesund freigelassen worden. Unter welchen Umständen die Entführung zu Ende ging, ist aber noch unklar.
Tageschau
Einen schönen Abend allerseits
-
Hallo,
alle gesund und wohlauf - das ist die Hauptsache

Nur noch mal zur Info. Die Wüstenregion um Gilf el Kabir, wo es passierte, ist ca. 700 km von Aswan entfernt. Die Touristen wollten dort die Höhlen besuchen mit den 10.000 Jahre alten Wandmalereien. Für dieses Gebiet benötigt man eine Sondergenehmigung.
Gruß
Sabine -
Wir die nächstes Jahr das erste mal nach Ägypten fahren wollen, fahren mit einen mulmigen Gefühl dort hin. Möchte auf einer Seite das Land kennen lernen auf der anderen Seiten machen die vielen Anschläge(so jedes Jahr einen) uns doch Angst einen Basar oder ein Cafe zu besuchen. :?
-
Die Ängste kann ich absolut verstehen doch ich glaube wenn man sich darüber Gedanken macht hat man keinen Spaß am Urlaub. Wenn es passiert dann passiert es.
Es ist schrecklich was passiert ist und ich hoffe das alles gut ausgeht. Aber ich glaube deswegen Angst haben in die Länder zu fliegen hätte ich jetzt nicht....