Trinkgeld für´s Zimmermädchen
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In vielen Hotelanlagen sind die Zimmermädchen dazu angehalten, das Trinkgeld bei ihrer Aufsicht abzugeben. Um Mißbrauch vorzubeugen, Trinkgeld in die eigene Tasche zu stecken, dürfen die Zimmermädchen kein eigenes Geld (ihre eigene Währung und auch keine Euros) mit ins Hotel bringen. Wenn sie nach Dienstschluß die Hotelanlage verlassen, werden sie kontrolliert. Da das Trinkgeld der Touristen immer unterschiedlich ausfällt wird es jeweils wöchentlich auf alle Zimmermädchen aufgeteilt.
Wenn man einem bestimmten Zimmermädchen einen persönlichen Obolus geben möchte ist das auch möglich. Allerdings muß dann der Gast einen Zettel mit Name des Zimmermädchens austellen, auf dem auch sein eigener Name und die Zimmernummer steht, daß dieses Geld ausschließlich für diese Person gedacht ist.
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In "normal " großen Hotels ist es vermutlich kein Problem, dem Zimmermädchen ein Trinkgeld zu geben oder hin zu legen.
Was macht man aber, wenn die Zimmermädchen nicht nur morgens das Zimmer sauber machen, sondern auch noch abends nochmal die Handtücher wechseln, den Papierkorb leeren und das Bett aufdecken??
Im letzten Hotel habe ich bestimmt mindestens 6 verschiedene "Zimmermädchen" in unserem Zimmer gesehen.
Und ich habe dann bei der Gästebetreuung gefragt. Da wurde mir gesagt, es gibt eine Gemeinschaftskasse für alle. Und das Geld wird dann auch unter allen verteilt.
Das habe ich irgendwie gut gefunden und dann auch genutzt.
So wie ich im Speisesaal beim letzten Abendessen immer Trinkgeld für alle gebe. (Getränke bezahle ich immer bei Abreise). Und mich eben auch verabschiede.
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ich mag diese tipp boxes für das gesamte personal überhaupt nicht.
denn dort wird das geld auf alle aufgeteilt.
also auch an den, der sich vielleicht nicht besonders viel mühe gibt.
das trinkgeld soll ja als kleine aufmerksamkeit dienen. also an denjenigen, der seinen job besonders gut macht. bezahlt werden ja alle monatlich.
von daher fände ich es unfair jemanden zu entlohnen, wenn er doch einf auli ist. und diejenige , die sich besonders viel mühe gibt, bekommt genau so wenig, wie der faule.
also lieber nach dem lesitungsprinzip belohnen. -
Aussteiger wrote:
Was macht man aber, wenn die Zimmermädchen nicht nur morgens das Zimmer sauber machen, sondern auch noch abends nochmal die Handtücher wechseln, den Papierkorb leeren und das Bett aufdecken??Das "Bitte-nicht-stören-Schild" an die Tür hängen.

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Wir mögen es ja, wenn man in einem Hotel "verwöhnt" wird.Nur ist es beim Trinkgeld einfach schwierig, wenn so viele "Mädchen" rumwuseln.
Normalerweise gebe ich pro Woche 10 Euro (aber eben nur für Eine)
Wenn es 6 sind, was oder wem gebe ich dann was.
Und mit dem Schild Bitte nicht stören hast Du schon recht.
Wir lachen immer noch darüber, als wir abends schon oder noch im Zimmer waren und die freundliche ältere Dame kam um das Bett aufzudecken.
Meine Partnerin lag da allerding auf dem Bett. Nach einigem hin und her hat die "Zimmerdame" dann gefragt, ob sie telefonieren darf. Und dann die Gästebetreuung angerufen und gesagt: Die Senorina liegt im Bett und sie kann nichts machen

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@Aussteiger
Deshalb würde ich am ersten Tag auch keinen großen Schein hinlegen, sondern ab und zu etwasWenn dieser zusätzliche Kokolores stattfindet, wenn ich nicht im Zimmer bin, ist es mir egal. Aber abends im Zimmer (in Nachtwäsche oder Schlabberlook) möchte ich meine Ruhe.
Klopf-klopf-klopf: Bett aufdecken
Klopf-klopf-klopf: extra Handtücher
Klopf-klopf-klopf: Minibar-Kontrolle
Klopf-klopf-klopf: ist auch alles in Ordnung?grrrr... das wäre kein Verwöhnen für mich, sondern nur lästig
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... die Chefs sich, als Erstes, an der Tipbox bedienen...
Vor vielen,vielen Jahren lernte ich Elektroinstallateur. Machten auch die Installation von Neubauten.
Am Ende, waren viele Kupfer-Kabelreste über.
Die sollten wir immer sammeln und mit in die Firma bringen.
Der Chef verkaufte die Reste, dann beim Schrotthandel und wir bekamen, von dem Geld nichts ab.
Dann sagte später mein Geselle, hier hast Du einen Ring Kabel und einen Seitenschneider, davon machst Du jetzt Reste und bringst Diese dem Chef.
Er kann getrost, jetzt das Entgeld von dem Schrotthändler behalten...
Wie bei den Zimmermädchen. Die machen die Arbeit gut und der Chef/ Aufseherin kassiert. Das ist gemein.
Gruß
Siegi -
Metrostar wrote:
Klopf-klopf-klopf: Bett aufdecken
Klopf-klopf-klopf: extra Handtücher
Klopf-klopf-klopf: Minibar-Kontrolle
Klopf-klopf-klopf: ist auch alles in Ordnung?grrrr... das wäre kein Verwöhnen für mich, sondern nur lästig
Aus diesem Grund lege ich sehr viel Wert auf das "Don´t disturb"-Schild.

Wir geben das Trinkgeld auch peu à peu, allerdings lege ich einen Zettel mit einem Dankeschön in Landessprache dazu, wenn ich den guten Geist nicht persönlich antreffe.

Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen. Natürlich geben wir auch bei Städtereisen Trinkgeld, egal in welchem Land. In diesem Thread geht es übrigens auch ums Trinkgeld, speziell bei innerdeutschen Städtereisen.
Viele Grüße,
BlackCat70
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Ich lege das Trinkgeld immer auf den Nachttisch (klemme den Schein unter die kleine Stehlampe oder den Asschenbecher), Münzen lege ich einfach drauf.
Aufs Kopfkissen würde ich diese dreckigen Scheine oder Münzen nie legen, wer weiß, wer die alle schon in der Hand hatte. Pfui Deibel!Habe auch noch nie von so einer "Regel" gehört". Außerdem muß ich auch zufrieden sein mit der Leistung.
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Hallo Asia,
es wundert mich, dass bislang niemand dieses Argument gebracht hat, denn auch aus meiner Sicht sprechen in erster Linie hygienische Gründe dagegen, das Trinkgeld auf dem Kopfkissen zu hinterlassen. -
Asia wrote:
I
Aufs Kopfkissen würde ich diese dreckigen Scheine oder Münzen nie legen, wer weiß, wer die alle schon in der Hand hatte. Pfui Deibel!Hallo,
in den Hotels, in denen wir bis jetzt genächtigt haben, wurden die Betten
TÄGLICH frisch bezogen.LG
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Asia wrote:
....Aufs Kopfkissen würde ich diese dreckigen Scheine oder Münzen nie legen, wer weiß, wer die alle schon in der Hand hatte. Pfui Deibel!
....stimmt. und die putzfrau wäscht und desinfizeirt sich sicherlich auch die hände, bevor sie deinen kofkissenbezug wechselt, weil sie ja vorher zig besprenkelte toiletten sauber gemacht hat.
und der bezug kommt auch frisch aus der desinfektionskammer und nicht aus der vorratskammer, wo die bediensteten manchmal ihr mittagsschläfchen halten und dort ihre raucherpausen abhalten.

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Bäumelchen wrote:
Wenn ich auf dem Kopfkissen meiner Frau einen Geldschein finde, nehm ich den natürlich
Anerkennung muss schon sein, oder Vorkasse 
Im Ernst, ich lege nie einen Obulus aufs Bett / Kopfkissen. Wirkt für mich irgendwie herablassend, "hier nimm, und mach das Bett".
Mittlerweile kenne ich das so, dass in den Hotelzimmern Kärtchen oder ähnliches stehen, auf denen Zimmerfrau oder Zimmermann vorgestellt werden und dem Gast einen schönen Aufenthalt wünschen. Im Regelfall stelle ich dieses Kärtchen dann morgens auf den Fernseher, leg nen Schein drunter, am ersten und letzten Tag nen Gruss, und so bin ich immer gut gefahren.
Grüsse
Heiko
Heiko,
selten so gegrinst

Aber Du hast recht, Geld auf dem Kopfkissen ist "billig" !!
Es gibt in jedem Hotel Zettel u. Kuli oder Bleistift und einen Umschlag. So ist allen klar, dass es Trinkgeld ist und das Zimmermädchen geht kein Risiko ein, wenn sie es einsteckt.
Und die Hotel-Gäste sollten auch bedenken, dass nicht nur das Zimmermädchen den Raum betritt, sondern evtl. auch der Minibar-Checker oder ein Reparatur-Service-Mann. Und dann ist das Geld weg, wenns auf dem Kopfkissen liegt !!!
Sicherste Methode, Geld in Umschlag, dem Mädchen direkt in die Hand geben oder aber den Umschlag mit Namen versehen an der Rezeption abgeben.Grüsse
Rondine -
Wenn das Geld auf dem Kopfkissen liegt, ist es ganz klar, daß es für das Zimmermädchen ist. International bekannt. Ist auch nicht herabsetzend.
Sicher ist es freundlicher, das Trinkgeld dem Mädchen persönlich zu geben.
Wenn ein Anderer, Hausmeister, Barmann o.ä. das Geld wegnimmt, ist es Diebstahl.
Einen Umschlag kann auch der Barmann, Hausmeister, wegnehmen! Auch wenn da der Name draufsteht.
Gruß
Siegi -
Hallole
Bei uns wird das Trinkgeld aufs Kopfkissen gelegt und gut.
Der oder diejenige, die das Zimmer sauber macht, frische Handtücher ins Bad hängt, bekommt auch das Trinkgeld. Wenns zu unserer Zufriedenheit ist, gibts mehr, wenn nicht, gibts weniger.
Was außerhalb des Zimmers geleistet wird ( Restaurant, Pool etc ) geht extra.LG
