Haiti
-

Kennt sich jemand mit Haiti aus?Dass dort seit Jahren Bürgerkrieg herrscht,habe ich mitbekommen.In anderen Ländern,zb naher Osten wird aber ebenfalls Krieg geführt und diese Länder werden teilweise als Urlaubsziele angeboten.Deshalb frage ich mich,weshalb Haiti niergends angeboten wird.Denke,dass es dort auch schöne Flecken gibt.Habe zumindest noch keinen Reiseveranstalter gefunden,der dieses Land im Programm hat.
Danke für event.Infos
LG Silke -
Hallo Silke,
wenn Du die Nachrichten verfolgst, wirst Du schnell sehen, daß ein Urlaub in diesen Gebieten fast nicht machbar ist.
Diese Überschwemmungen, die das Land durch Abholzung immer wieder heim suchen, machen es unmöglich da Urlaub zu machen.
Es ist ein großes Problem der früheren Regierung, die alle Hölzer geschnitten hatten und das Land zu dem gemacht haben, was es heute ist.
Ein Land, das als ärmstes Land der Erde gilt und das auch wohl so schnell nicht mehr auf die Beine kommt.
Ein Land, das von Krankheiten und Seuchen gebeutelt wird und wirklich sehr sehr arm ist.
Bis das alles wieder soweit ist, werden Jahrzehnte vergehen.
Es ist ein Fass ohne Boden.
Man müßte Milliarden in das Land powern und dann wirds wohl nix werden.
Pflanzt man neue Bäume, werden sie von den Einheimischen wieder abgeschnitten, da die kein Holz zum kochen etc haben
Man kann nur das Leid lindern, indem man Lebensmittel und Medikamente zuliefert.
Als Urlaubsland wird es sicherlich für lange Zeit nicht in Frage kommen.
Schau einfach mal die Nachrichten, da wird im Moment gezeigt was da für ein Chaos herrscht.
Die zweite große Überschwemmung in diesem Jahr mit tausenden von Toten und Vermissten.
Gruß
Melly -
@ Silke
Müsste die Frage nicht hier -> http://www.holidaycheck.de/forum/index.php?bn=holidaycheckde_mittelamerika stehen?
.
.
. -
Hallo Silke,
schau mal unter http://de.wikipedia.org/wiki/Haiti, da findest du Wissenswertes über Haiti. Ich habe vor einiger Zeit einen Beitrag im Fernsehen über Haiti gesehen. Soweit ich mich erinnern kann, gibt es dort so etwas wie wirtschaftliches Leben überhaupt nicht. D.h. keine Firmen, keine Jobs und so dreht sich der Kreislauf. Alle paar Jahre gibt es eine Revolution, dann kommt ein neuer Machthaber, aber ändern tut sich nicht viel.
Christin -
[[blank-post-content-placeholder]]
-

Meinte schon,von der BRD aus direkt nach Haiti.Laut meinen Bekannten aus der DR sind angeblich viele Haitianer in der DR,um zu arbeiten,da es dort keine Jobs gibt.Die "Domis" wären angeblich zu faul,um zu arbeiten.Die "Drecksarbeit",die kein Dominikaner machen will,übernehmen dann die Haitianer für nen Hungerlohn.Dass es in Haiti keine Wirtschaft gibt,weiß ich auch.Verstehe trotzdem nicht,weshalb die Haitianer ihr Land selbst zerstören.Denke,wenn dort auch der Tourismus" boomen" würde,wäre das Leid der Einheimischen auch nicht so groß.Logisch ist auch,dass es ewig dauern würde,das Land wieder auf Vordermann zu bringen.Das ständige "Krieg spielen trägt zu der seitherigen Situation sicherlich auch bei.Würde mich eben auch mal als Urlaubsziel interessieren.Aber auf nen Abenteuerurlaub hab ich auch keine Lust.Schade eigentlich für das Land!!!
Trotzdem danke für die Infos
LG Silke -
Sorry,hab noch was vergessen.Soweit ich informiert bin,hatte Hurrikan Ivan und jetzt Jeanne (Jeanne am meisten) zusätzlich viel Schaden angerichtet.Habe im TV nen Bericht gesehen,wie die Einheimischen die Laster mit Hilfsgüter beinahe"stürmten",was ja auch verständlich ist.Wirklich sehr sehr Schade um das Land.
Gruß Silke
-
Hallo Silke,
also daß die Haitianer da nur die Drecksarbeit machen soll mal dahin gestellt sein.
Die armen Menschen können ihre Familie nur dadurch ernähren, daß sie in der Dom.Rep arbeiten. Im eigenen Land gibt es keine Arbeit.
Ich denke, wenn man nix mehr zu kauen hat, macht man jede Arbeit.
Bedenke auch, daß die Dom.Rep auch nicht sonderlich erbaut ist, wenn die Flüchtlinge ins Land strömen.
Die Dominikaner sind sicher kein faules Volk.
Es ist nicht nur der Bürgerkrieg in Haiti, daß das Land soweit gebracht hat. Es ist seine Regierung, die das Land abgewirtschaftet hat und alle Hölzer abgeschnitten haben. Die haben alles in die eigene Tasche gewirtschaftet und die Bewohner haben nix abbekommen.
Dadurch entsteht ja ein Bürgerkrieg, weil nix mehr zum Leben da ist.
Es kann kein Gemüse etc mehr angebaut werden, da die Flächen durch Stürme total verwüstet sind.
Diese Schäden durch Stürme wären wohl nicht so schlimm, würden noch Bäume zum Schutz stehen.
Aber riesige Schlammlawinen wälzen sich bei jedem Sturm übers Land, da kein Halt mehr ist.
Das Land wird über Jahrzehnte für den Tourismus nicht erschlossen sein, da es schon keinen Landeplatz mehr für Flugzeuge gibt.
Das Land ist so verarmt, daß die nicht mal die Ernährung der eigenen Bevölkerung sichern können und von Außen dringend Hilfe benötigen.
Es wird versucht Lebensmittel ins Land zu schaffen, aber die Zustände werden nicht besser, sondern nach jeder Schlechtwetterphase schlimmer.
Es ist völlig egal, ob ein Sturm über Haiti gezogen ist oder nicht, das ist mit das ärmste Volk der Erde.
Da würdest Du auch versuchen zu flüchten und in dem grünen Staat Dom.Rep ne Arbeit zu finden und wenigstens die Familie irgendwie über Wasser zu halten.
die Dom.Rep steht heute mit ihrem Staatshaushalt kurz vor dem Ende, da sind die nicht sonderlich froh, auch noch tausende von Flüchtlingen zu versorgen
Die Dom.Rep als Land bekommt am wenigsten von den Touristen ab, das kassieren alles die Hotelketten.
Es wird ja schon von der Regierung drüber nachgedacht, eine Steuer für Hotelbetten zu verlangen.
Ich glaube aber Dein Posting würde sehr viele Dominikaner und Freunde dieser Bevölkerung böse machen.
Es sind fleißige Menschen, die tgl auch nur versuchen ihre Familie zu ernähren und nicht immer das Glück haben im Hotel zu arbeiten, wo man etwas Trinkgeld bekommt.
Gruß
Melly -
@Melanie
Ich habe doch erwähnt,dass ich das von dort (DR)lebenden,sprich ausgewanderten Leuten,mit den Haitianern erfahren habe.Hätte vielleicht in meinem Bericht dazu schreiben sollen,dass es sich hierbei um Deutsche und Schweizer handelt,die eben schon seit Jahren in der DR leben.Habe die "Behauptungen" von faulen Dominikanern und zb Drecksarbeit nie selbst in den Raum gestellt.Mir wurde es,wie gesagt,von denen so erzählt.Das mal zu Deinem Spruch:Würden die das lesen,wären sie ganz schön böse auf mich,oder so ähnlich.Ebenfalls habe ich Wörter wie Drecksarbeit etc uner Anführungsstriche gesetzt.Dass die Haitianer in der DR arbeiten,weil es in Haiti keine Arbeit gibt,weiß ich selbst.Irgendwie muß man ja überleben,wenns im eigenen Land so zugeht.Verstehe irgendwie nicht,weshalb Du,wenn Du schon "Aufklärungsarbeiten" und Tips gibst,fast in jedem Deiner Statements irgendwas in den Raum stellst,das so nie geschrieben wurde.Dass Du mich über Haiti,diesbezüglich meiner eigentlichen Frage aufgeklärt hast,ist ja völlig in Ordnung.Aber dann solltest Du event.auch genau lesen,was der User schreibt.Mit Haiti selbst hab ich mich bis dato noch nicht beschäftigt und ,wie gepostet,NUR gehört.
LG Silke -
@Melanie
Muß noch was hinzufügen.Es gibt mit Sicherheit in der DR genauso Leute,die faul sind,wie in jedem anderen Land oder Staat auch.Weil Du sagst,die Dominikaner wären ein sehr fleißiges Volk.Als ich dieses Jahr wieder dort war,habe ich speziell in Boca Chica mehrere Stellenangebote von verschiedenster Art,an irgendwelchen Läden,sei es Internetcafe,Souveniershops,wie Du sagtest Hotels oder auf dem Bau gesehen.Meine Bekannten sagten mir,dass diese Schilder schon seit Monaten dort hängen würden und meistens,wenn überhaupt,Haitianer oder Europäer den ein oder anderen Job bekämen.Das muß ja nen Grund haben!Die Dominikaner,die einen Job haben,verdienen,genauso wie die Haitianer,sehr wenig.Habe bei uns im Hotel nen Animateur gefragt,was er monatlich bekommt( mit Vorbehalt,er müsse die Frage nicht beantworten).Für täglich ca 13 Std.Arbeit knapp 100 $.Davon gibt er über die Hälfte seiner Family.Urlaub 2 Tage im Monat.Denke nicht,dass er mich angelogen hat.In dem Hotel waren Haitianer,sowohl auch Dominikaner beschäftigt.Die Verdienste waren auch unterschiedlich.Die Animateure sind angeblich welche,die was den Lohn betrifft,mit an der obersten Stelle stehen.
LG Silke -
Hallo Silke, wenn es so rüber gekommen ist, daß Du Dich so angesprochen gefühlt hast, tut es mir leid.
Aber diese Leute die Dir das so erzählt haben, werden wohl auch zu den ausländischen Arbeitern, die in Deutschland so nett sind und uns den Müll abholen so sprechen
Es muß immer Menschen geben, die Arbeit machen, die nicht im Büro etc statt findet.
Fakt ist, daß diese armen Menschen aus Haiti nicht in den Genuss kommen, die Schule besuchen zu dürfen und somit über so gut wie keine Bildung verfügen.
Diese Menschen machen halt dann jede Arbeit, auch wenn sie nicht so fein ist.
Ich denke die hätten nie eine Chanche im Hotel eine Arbeit an der Front zu finden.
Es ist halt so, daß Urlauber schon stur erwarten, daß jeder Arbeiter auch deutsch, Englisch etc spricht.
Diese Leute finden einen Platz in der Wäscherei oder in der Spülküche.
Silke wenn Du Dich mehr über Haiti informieren möchtest, setz mal Google ein, da wird sicher einiges zu lesen sein.
Ich wünsch Dir eine schöne Zeit.
Gruß
Melly -
Hallo Silke

Ich denke was der Einzelnen im Hotel verdient, hängt auch von der Bildung ab.
Ein Animateur muß Sprachen beherrschen, mindestens der englischen Sprache mächtig sein.
Es kommt immer auf die Bildung an, deswegen wird auch oft eine Stelle nicht so schnell vergeben werden.
So stell ich mir das wenigstens vor.
Es ist wohl wie bei jedem Arbeitgeber, der wartet immer auf den Besseren, findet ihn am Ende vielleicht doch nicht.
Die Zahlen was Du nennst sind realistisch. Die Leute verdienen sehr wenig, aber man muß sagen, daß sie auch damit leben können. Es ist ein sehr fruchtbares Land, somit können Grundnahrungsmittel selbst angebaut werden.
Grad die Zimmermädchen schleppen einiges an Dollar aus dem Hotel.
Man rechne nur mal von 10 Zimmern, die alle Woche 5 Dollar aufs Bett legen. Viel Geld, wenn man das aufs Monat umschlägt.
Es ist wie in jedem Hotel und Land..egal ob Tunesien, Dom.Rep Jamaika etc. wenn die keine Bildung haben, kommen sie schon garnicht an die Arbeitsplätze, wo mal Trinkgeld abfällt.
Ich jedenfalls hab gleich mal dem Gärtner Paar Dollars in die Hand gedrückt, der förmlich geflitzt ist, als wir nach ner Kokosnuss gefragt haben.
Fein säuberlich hat er die geknackt und später als sie leer getrunken war auch gespalten
Liebe Grüße
Melly -
Hallo Silke und Melanie,
es ist schon so, dass die Dominikaner für unsere Verhältnisse wenig verdienen. Für sie sind jedoch 100 dollar viel Geld und sie können auch recht gut damit leben. Sie bezahlen z.B. für Medikamente nur einen Bruchteil von dem, was wir Touristen bezahlen müssen. Wenn es denn noch ein Job im Hotel mit viel Trinkgeld ist, gehören die schon zu den Bessergestellten. Wir haben es ähnlich wie Melanie gemacht und haben dem Fahren der Bimmelbahn, der ja sonst nichts kriegt Trinkgeld gegeben. Erhat sich riesig gefreut und uns dann schon von weitem gegrüßt.
Viele Grüße Petra -
Horst: Ich habe recht, ich weiss was!
Erna: Nein, Nein, Nein ich hab viel mehr recht, ich weiss noch mehr!
Werner: AAAAAH, ich will aber recht haben und was wissen!
SCHUH-HUBER:
???????????????????????????????, äh? Ihr habt alle Recht! Und jetzt ab ins Zimmer! -
@ Schuh-Huber
Ähhh!!! Was`n das für ein Statement bitte.Sollte das vera....sein.Konnte jedenfalls Deinem posting nicht folgen.Vielleicht steht ja jemand auf meiner Leitung!!!!!
-

Also die Leute,die ich in Boca Chica kenne haben entweder neTaucherschule,Sprachschule,Bar,Boots/Quatverleih oder ein Reisebüro für Ausflüge,die wesentlich billiger sind,als wenn man`s übers Hotel bucht.Es gibt auch Allroundarbeiter (Bau,Elektrik etc.)Einer lebt davon,seit in Santo Domingo keine deutschen Flieger mehr Landen/Starten,Touris von Punta Cana zu ihrem Hotel zu schippern,falls den Urlaubern der Transfer zu stressig ist,weshalb auch immer.Zum Auswandern ist natürlich auch ne gewisse Summe an Eigenkapital nötig.Dass es ,wie bei uns,auch "Müllmänner"geben muß,ist ja auch klar.Mußte aber leider feststellen,dass diese Arbeit nicht so ernst genommen wird.Zumindest an den Orten in der DR,wo ich schon war.Egal obs die Einheimischen machen oder Haitianer.Logisch verfügen die Haitianer über wenig Bildung.Die "Domis" aber größtenteils auch nicht.Schule "SOLL" dort angeblich auch so ne art Fremdwort sein.Obwohl in der DR angeblich Schulpflicht herrscht,gehen wenig Kinder(Jungs)hin und werden von den Eltern stattdessen zum Schuheputzen verdonnert.Mir wurde gesagt,dass ca 70 % der Dominikaner Analphabeten sind.Bei uns im Hotel konnten viele Animateure nur gebrochen Englisch,Deutsch oder Französisch.Sogar an der Rezeption gab es Verständigungsprobleme.Mich stört es nicht.Mit Händen und Füßen hats seither immer geklappt.Dass ca.100$ den Einheimischen zum leben reichen,mag stimmen.Davon muß aber der Rest,der Family auch versorgt werden.Also bleibt dem "Arbeiter"ja nicht mehr viel für sich,dafür dass man 13 Std rakkert.LG Silke
-
Übrigens nochmal an alle ein Dankeschön,für die Adressen über Haiti.
Grüße Silke
-
@ Melanie
Muß mich kurz entschuldigen.Hab den Anfang Deines Statements um 16.41 falsch verstanden.Meine Bekannte reden nicht schlecht über die Einheimischen.Sie regen sich teilweise nur über deren Benehmen auf.Hab denen dort aber diesbezüglich auch meine Meinung gesagt.
Silke